Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 19. August 2019 12:29 Uhr
Straßentheater 2019 blieb im Budget
Montag, 19. August 2019 11:53 Uhr

Holzminden (fw). Beim Schützenfest im Jahr 2017 waren es um die 40 teilnehmenden Mannschaften, in diesem Jahr schon 67. Bereits zum vierten Mal fand das Vereins- und Firmenschießen zum Schützenfest statt, der stetige Anstieg der Teilnehmerzahl zeigt einmal mehr, welchen Stellenwert das Fest in Holzminden hat.

Das Amtsgericht, als Sieger aus 2017, musste den großen Pokal abgeben, denn die Zahl von 77 Ringen wurde in diesem Jahr um zwei Ringe übertroffen. Mit insgesamt 79 Ringen zeigte die erste Mannschaft der Stadtverwaltung „Gut Schuss“ und konnte sich über den Wanderpokal und 200 Euro Geldpreis freuen. „Ich hatte ja schon ein gutes Gefühl, aber das es nun zu so einem guten Ergebnis kommt, das hätte ich auch nicht gedacht“, berichten Bürgermeister Jürgen Daul mehr als erfreut. Dennoch war die Entscheidung knapp, auch auf Platz zwei und drei erzielte man außerordentliche Ringzahlen – Platz zwei ging an die Mannschaft Symotion 2 und Platz drei an Vatterott Aufbereiter.

Beim Preisschießen der Einzelschützen gewann in diesem Jahr Holger Decker vom LWS Holzminden. Platz zwei belegte Martina Potratz, ebenfalls vom LWS Holzminden und Platz drei erreichte Dagmar Stute vom Unif. 1. BSK. Holzminden.

Auch am heutigen Montag und somit letzten Tag des großen Schützenfestes in Holzminden, war das Festzelt zum Unternehmensfrühstück bis auf den letzten Platz gefüllt. Ein großes Buffet ließ vielleicht den einem oder anderen Kopfschmerz vom Wochenende vergessen und auch die Blaskapelle aus Lüchtringen sorgte am Wochenbeginn für weiterhin feierliche Stimmung.

Noch den ganzen Tag über kann ausgiebig getanzt und getrunken werden, ab 12.30 Uhr sorgt die DJ Ötzi-Double Show mit Uwe Engel im Festzelt für Abwechslung und ab 13.00 Uhr DJ Markus & Markus. Erst gegen 17.00 Uhr findet das Schützenfest 2019 ihren Ausklang und dann heißt es wieder zwei Jahren warten auf das Schützenspektakel 2021.

Fotos: fw

Montag, 19. August 2019 09:34 Uhr

Holzminden (r). Die Luthergemeinde Holzminden feiert am Samstag, 31. August, und Sonntag, 1. September Jubiläumskonfirmationen. Eingeladen sind alle, die vor 60 Jahren – Diamantene Konfirmation - , vor 65 Jahren – Eiserne Konfirmation, 70 Jahren – Gnaden-Konfirmation – oder 75 Jahren – Kronjuwelen-Konfirmation das Fest der Einsegnung gefeiert haben.

Die Einladungen wurden auf Basis der vorliegenden Adressen verschickt. Es zeigt sich jedoch, dass längst nicht alle Jubilare eine Einladung erhalten haben. Ganz sicher ist jeder herzlich willkommen, selbst wenn das Fest der Konfirmation nicht in der Lutherkirche Holzminden gefeiert wurde. Die Luthergemeinde hofft auf diesem Wege die noch nicht direkt eingeladenen Jubilare zu erreichen.

Wer mitfeiern möchte meldet sich bitte schnellstmöglich im Stadtkirchenbüro Holzminden unter der Rufnummer 05531- 4023 an. Das Büro ist Dienstag und Mittwoch von 10 bis 12 Uhr sowie Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr telefonisch erreichbar.

Foto: ams

Montag, 19. August 2019 09:31 Uhr

Holzminden (sl). Auch beim dritten Tag des Schützenfestes stand ein großes Programm an. Nachdem die neuen Majestäten am Samstag gekürt und gefeiert wurden, weckte der Spielmannszug der Jugendfeuerwehr Holzminden die frisch Gekrönten am nächsten Tag gegen 07.00 Uhr. Im weiteren Programm für den Tag stand das Treffen der Schützenladies im „Life“ am Haarmannplatz an. 

Währenddessen formatierten sich Vereine und gemeinnützige Organisationen an den Standorten: Parkplatz Symrise und Nordstraße sowie Weserhotel Schwager und an der Fußgängerzone. Gegen 14.30 Uhr begann der „Sternmarsch“ zu Fuß oder per Planwagen in Richtung Jahnplatz. Auf dem Weg dorthin, stiegen der Rat der Stadt Holzminden, weitere Ehrengäste und die Könige zum Marsch ab dem Rathaus dazu. Nach der Abholung passierten die verschiedenen kleinen Umzüge den Haarmannplatz und winkten den am Rande stehenden Bürgern und Besuchern zu. 

Doch zum Jahnplatz hin zogen dunkle Wolken über Holzminden auf. Kurz vor den Grußworten und dem traditionellen Fahnenschwenken auf dem Jahnplatz brach das Unwetter über Holzminden aus. Es stürmte und goss aus Eimern, sodass der Jahnplatz und weite Teile des angrenzenden Parks unter Wasser standen. Viele Besucher flüchteten zwar ins Trockene, aber einige Hartnäckige warteten den „Schauer“ ab. Aufgrund des Unwetters wurden die Programmunkte „Grußworte und Fahnenschwenken auf dem Jahnplatz“ und „Großer Festumzug durch die Stadt und Fahnenschwenken auf dem Haarmannplatz“ abgebrochen. 

Nach Bekanntgabe der Programmänderung sollte die Barrikade in der Wallstraße erstürmt werden. Wie aufs Stichwort lief die Sappeurkompanie in Richtung Schützenfestzelt. Enttäuscht von dem Ausfall des großen Festumzuges marschierten die Besucher ebenfalls hinter den Sappeuren hinterher. Angekommen an der Barrikade stemmten die Männer die Holzstämme mit vorhandenem Werkzeug weg. Jeder, der im Weg stand, wurde umgestoßen, denn die Sappeure brauchten für die „Stürmung“ viel Kraft und Platz. Doch die vorbereiteten Barrikaden der Jungen Schützen waren schnell beiseite geräumt. Nach Erfüllung der Aufgabe stand den Sappeuren nun ein Fass Bier bereit.

Weiter ging es im Festzelt mit der Partyband „Die Wilderer“ aus Bayern. Gute Laune und Stimmung wurden hier mit den Songs „Westerland“ oder „Played a life“ verbreitet. Zur Krönung des Tages fand das Höhenfeuerwerk an der Weser statt. Holzminden und das Schützenfest erstrahlten für circa zehn Minuten unter den leuchtenden Funken.

Fotos: ams

Sonntag, 18. August 2019 16:16 Uhr

Holzminden (kp). Zum großen Zapfenstreich in der „Kleinen Steinbreite“ traten die Majestäten des Schützenfestes 2017 ein letztes Mal vor großem Publikum auf. Schützengeneral Detlef Leonhard ließ Schützenvereine, das Stahler Blasorchester und das Tambourkorps Stahle versammeln, „um sie aus ihrer zweijährigen Regentschaft würdevoll zu verabschieden“.

Wenige Stunden später standen die neuen Majestäten fest. Volker Meyer, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Holzmindener Schützenvereine, hat die neuen Schützenkönige im Rahmen der Proklamation bekannt gegeben. Nachdem sie die Bühne betraten, bekamen die neuen Majestäten durch Bürgermeister Jürgen Daul als Zeichen ihrer Würde eine Königskette angelegt.

Hier die neuen Schützenkönige der Stadt Holzminden:

Großer König der Stadt Holzminden ist Thomas Nostiz vom SC Eintracht

Königin der Stadt Holzminden ist Carolin Reese vom Sport-Schützen-Club

Jungkönig ist Sören Reinfeld (VJS)

Jugendkönig wurde Niklas Salzmann

Bürgerkönig ist für die nächsten zwei Jahre Uwe Bost

Blaulicht
Donnerstag, 15. August 2019 09:35 Uhr
Motorradfahrer verunfallt auf der B64/Einmündung Allersheimer Straße
Samstag, 10. August 2019 17:57 Uhr

Holzminden/ Allersheim (r) Kreisfeuerwehr Holzminden. Ein stechender Geruch liegt in der Luft. Aufgeregt laufen Personen durch die Gegend. Ammoniak ist ausgetreten. So oder ähnlich hätte das Szenario seien können, welches die Retter aus dem Kreis Holzminden angenommen haben. Eine große Leckage in dem Kühlkreislauf der Brauerei  Allersheim sollte der Auslöser sein. Im Keller ist der technische Defekt aufgetreten. Für die Einsatzkräfte ein Unfall mit gefährlichen Stoffen.

Ammoniak ist ein Gas, was unter anderem in Kühlanalgen verwendet wird. Schon geringe Mengen nimmt man durch den wirklich charakteristisch stechenden Geruch wahr. Ammoniak ist auch im Haushaltsbereich z.B. als  Salmiakgeist bekannt. Die Brauerei hat Schutzmaßnahmen verbaut, die auch bei einem Austritt von kleinsten Mengen im Gebäude die Kühlanlagen sofort abriegeln und ein weiteres Austreten unterbinden. Ammoniak lässt sich sehr gut mit Wasser verdünnen und evtl. entstandene Gase oder Nebel können mit Wasserschleiern niedergeschlagen werden und eine Ausbreitung verhindern.

Unter Leitung des Stellvertretenden Zugführers Carsten Bertram arbeiten Einsatzkräfte aus Kreis-, Werk- und Ortsfeuerwehr den Einsatz gemeinsam ab. Unter den kritischen Blicken von Betriebsleiter Rudolf Ley, des stellvertretenden Kreisbrandmeisters Ralf Knocke und Kreibereitschaftsführer Michael Eisenbeis, zeigen die über 50 Feuerwehrfrauen und -männer aus den verschiedenen Einheiten, dass sie mit einer solchen Lage sehr gut umgehen können.

In Ihren schwereren Chemikalienschutzanzügen dringen die Einsatzkräfte in das Gebäude vor. Durch die dicken Decken und Wände versagt die Funkverbindung nach außen.

Der Chemikalienschutzanzug (CSA) schützt die Einsatzkräfte komplett vor allen chemikalischen Einflüssen aus der Umgebung der Anzug ist komplett flüssigkeits- und gasdicht. Unter dem CSA muss die Einsatzkraft ein Atemschutzgerät tragen. Gerade bei den momentanen sehr warmen Temperaturen stellt das Tragen dieser Schutzkleidung eine besondere Herausforderung. Im Inneren des Anzuges herrschen schnell saunaähnliche Temperaturen

Auf ihrem Weg zur Einsatzstelle in den Keller finden die CSA-Träger einen verletzten Arbeiter, dargestellt durch eine 80 Kg schwere Puppe, die bei der Rettung nicht mithilft. Der Dummy muss über zwei Etagen aus dem Keller nach oben gebracht werden. Das ist eine extreme Belastung. Die gerettete Person muss in der Dekonstelle gereinigt werden, damit sie dann vom Rettungsdienst weiter versorgt werden kann.

Die Dekontamiantiosnstelle (Dekon) ist dafür aufgebaut um Personen, Einsatzkräfte und Gerätschaften die mit dem ausgetretenen Gefahrstoff in Berührung gekommen sind soweit zu reinigen, dass sie dem Rettungsdient übergeben werden können oder gefahrlos ihre Schutzkleidung ablegen können. Die Dekonatmination( Reinigung)  kann durch einfaches Ausziehen von verschmutzter Kleidung  oder der intensiven Reinigung mit Wasser und Zusätzen geschehen.

Um die Dekon-Stelle zu betreiben wurde eine Wasserversorgung aus der sich auf dem Gelände befindenden Zisterne aufgebaut

Um die Leckstelle im Keller zu lokalisieren werden moderne Messgeräte eingesetzt, die in Echtzeit ein Ansteigen oder Absinken der Gas-Konzentration anzeigen. So kann festgestellt werden, ob man sich der Leckage nähert. Damit auch realitätsnah gearbeitet werden kann, wurden kleine Probeflaschen mit unterschiedlichen Gaskonzentrationen verteilt, an denen die Messungen vorgenommen werden können. Im alten Gärkeller befindet sich die Leckage an einer Rohrleitung, diese kann mit einem Schieber geschlossen werden, der sich in zwei Metern Höhe befindet. Dazu müssen Leitern durch das enge Treppenhaus nach unten gebracht werden.

Der fünfte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft Holzminden befasst sich überwiegend mit der Dekontamination von Betroffenen und Personal. Zusammen mit der Gruppe Messen, bildet sie den fünften Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Mitgeführt wird Material zur Dekontamination, spezielle Messgeräte und Fahrzeuge um Ausbreitungen und Schadstoffkonzentrationen zu lokalisieren und zu bestimmen.

Der Gefahrgutzug wird durch die Feuerwehr Holzminden gestellt. Er hat die Ausrüstung und Geräte, um bei Unfällen gefährliche Stoffe abzuarbeiten und eine Gefahr abzuwenden. Der Hauptteil der Spezialausrüstung ist auf dem Abrollbehälter Gefahrgut verladen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Gefahrstoffe zu messen und es  kann auch eine komplette Dekonstelle aufgebaut werden. Der Gefahrgutzug wird im Kreisgebiet eingesetzt.

Die Werkfeuerwehr Symrise ist für den Brandschutz, die Hilfeleistung bei technischen Notfällen und Unglücken mit Beteiligung von gefährlichen Stoffen in den beiden Werkteilen „Weser“ und „Solling“ sowie den firmeneigenen Außenlagern zuständig. Zur Erfüllung dieser Aufgaben stehen ihr ein umfangreicher Fuhrpark und spezifische Sondergeräte zur Verfügung. Auf Anforderung der öffentlichen Gefahrenabwehrkräfte stellt die Werkfeuerwehr Symrise ihr Expertenwissen und die Spezialausrüstung auch außerhalb des Werkgeländes zur Verfügung.

Zusammenarbeit war ein wichtiges Ziel dieser Übung. Das Vermischen von Telen der Mannschaft, sich kennenlernen und wissen, welche Möglichkeiten der andere hat.

Mit freundlicher Unterstützung der Brauerei Allersheim konnte die Übung erfolgreich durchgeführt  werden. Betriebsleiter Ley zeigte sich in der Abschluss-Besprechung sehr zufrieden mit dem Verlauf der Übung, wurde hier durch die Einsatzkräfte wieder viel Ortskenntnis erlangt und es konnten die von der Brauerei getroffenen Vorbereitungen erfolgreich überprüft werden 

Die Versorgung wurde anschließend durch die Verpflegungsgruppe der Kreisfeuerwehr an der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) durchgeführt. Auch so etwas muss geübt werden, denn solche Einsätze können sich teilweise über mehrere Stunden hinziehen und dann ist die Versorgung der Einsatzkräfte besonders wichtig. Die Versorgungsgruppe hat schon in der Vergangenheit bei diversen Einsätzen zu allen Tages- und Nachtzeiten ihr Können gezeigt und die Einsatzkräfte immer gut versorgt.

Text/ Foto: Kreisfeuerwehr Holzminden

Freitag, 09. August 2019 15:38 Uhr

Allersheim (kp). Die Feuerwehr hat für den morgigen Samstag eine Übung in Allersheim geplant. Beteiligt sein werden die Werkfeuerwehr Symrise, der Gefahrgutzug Holzminden und der fünfte Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft. Die Übung soll ab neun Uhr morgen früh beginnen. Alles zur Übung in Allersheim wird in einem späteren Bericht auf Holzminden News zu lesen sein.

Mittwoch, 07. August 2019 18:44 Uhr

Lobach (red). Zwischen Lobach und Bevern ist es am Mittwochnachmittag, gegen 17:30 Uhr, zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein VW Tiguan von der Fahrbahn abgekommen und im Straßengraben auf der Seite liegend zum Stehen gekommen ist. Nach Informationen der Polizei könnte eine Unachtsamkeit zum Verkehrsunfall geführt haben. Neben 13 Einsatzkräften der Feuerwehr - unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Dirk Siefarth - , war die Polizei Holzminden und zwei Rettungswagen im Einsatz. Die beiden Beveraner aus dem Pkw, Jahrgang 1938 und 1944, sind zur Untersuchung in ein Krankenhaus verbracht worden. Sie sollen aber nur leichte Verletzungen davongetragen haben.

Fotos: fw

Dienstag, 06. August 2019 11:42 Uhr

Dassel (red). Am gestrigen Montag zur Mittagszeit kam ein 28-jähriger Fahrzeugführer aus Holzminden mit seinem Pkw BMW X3 aus bisher unbekannten Gründen in der Relliehäuser Straße in Dassel nach rechts von Straße ab und stieß mit einem am Straßenrand geparkten Pkw Daimler zusammen. Durch den Zusammenstoß wurde der Verursacher verletzt und einem Arzt zugeführt. Insgesamt entstand vor Ort an beiden Pkw ein Sachschaden von zusammen circa 25.000 Euro.

Foto: Symbolbild

Politik
Montag, 19. August 2019 12:54 Uhr
Minister Olaf Lies: „Weser-Pipeline ist vom Tisch - Politischer Druck aus Niedersachsen hat sich ausgezahlt“ – hierzu Lesermeinung von Oberweserbewohner zur Situation
Montag, 19. August 2019 09:45 Uhr

Holzminden (r). Die Stadt Holzminden erhält aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes 620.000 € für den 2. Bauabschnitt der Hallenbadsanierung. „Das ist landesweit die höchste Fördersumme in diesem Jahr“, freut sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann. Insgesamt seien 8 Mio. € aus dem 100 Mio. €-Topf vergeben worden. Leider konnten die übrigen Anträge aus dem Landkreis Holzminden noch nicht bewilligt werden. Diese hätten aber im nächsten Jahr eine zweite Chance. Dann stünden insgesamt erheblich mehr Mittel zur Verfügung.

Da in den Förderrichtlinien „Hallenbadsanierungen“ als Schwerpunkt festgelegt wurde und das Baujahr ein wichtiges Entscheidungskriterium ist, habe das 1970 erbaute Holzmindener Schwimmbad den Zuschlag erhalten. Damit könne neben allgemeinen Modernisierungsmaßnahmen insbesondere das Edelstahlbecken mit Hubanlage eingebaut werden. Insgesamt kostet dieser Bauabschnitt rund 1,55 Mio. € netto. „Die Attraktivität der Holzmindener Bäderlandschaft wird dadurch erheblich gesteigert“, so der CDU Landtagsabgeordnete. Das sei ein tolles Signal für die vielen Schwimmfreunde in dieser Region. Noch in diesem Jahr müsse mit der Umsetzung begonnen werden.

Der Sanierungsbedarf bei Sportanlagen sei landesweit erheblich und die Anzahl der Anträge entsprechend. Um das Optimale für den Landkreis Holzminden herauszuholen, sei eine Antragskoordinierung des Landkreises mit den Mitgliedsgemeinden sinnvoll. Unabhängig von der Förderung der kommunalen Sportanlagen, haben die Vereine die Möglichkeiten für ihre Sportstätten Anträge beim Landessport einzureichen.

Foto: Sabine Echzell

Freitag, 16. August 2019 10:38 Uhr

Holzminden (ams). Die einzige öffentlich-gemeinnützige Musikschule Holzminden e.V., die Mitglied im Verband deutscher Musikschulen (VdM) ist, droht „auszubluten“. Seit mehreren Jahren zahlt die Stadt Holzminden schon eine monatsratliche Förderung an die Musikschule. Hierbei kam es jedoch Anfang des Jahres zu einer Verzögerung aufgrund einer vorläufigen Haushaltsführung der Stadt. Des Weiteren beziehen die Angestellten der Musikschule nur einen Drittel des Gehaltes im Gegensatz zu anderen, kommunalen Musikschulen. Aufgrund dieser finanziellen Problemsituation werben sogar allgemeinbildende Schulen die Kollegen der Musikschule Holzminden e.V. ab. Das heißt also, dass sich zum momentanen Zeitpunkt die öffentliche Musikschule in einer Notlage befindet und daher einen dreijährigen Fördervertrag zwischen der Musikschule und der Stadt Holzminden beantragt hat.

In dem Vertrag handelt es sich um eine dreijährige Laufzeit von den Jahren 2020 bis 2022. Hierbei soll jährlich eine Förderung von 69.000 Euro in 12 monatlichen Teilbeträgen von der Stadt gezahlt werden und dieser Betrag soll nochmals jährlich um 20.000 Euro erhöht werden, um sich an die gezahlten tariflichen Vorgaben anzunähern. Das würde also für die kommenden Jahre bedeuten, dass 2020 90.000 Euro, 2021 110.000 Euro und 2022 130.000 Euro an die Musikschule gezahlt werden müssten.

Eins war bei der Ausschusssitzung für Kultur und Tourismus am vergangenen Mittwoch, 14. August klar: die Stadt Holzminden soll der Musikschule weiterhin unter die Arme greifen. Dietrich Vogel, Ratsmitglied der FDP, stellte jedoch einen Änderungsantrag während der Sitzung. Er machte deutlich, dass der gestellte Antrag der Musikschule ein „erheblicher finanzieller Brocken sei, der verabschiedet werden soll“. Die Stadt müsse allein für die Erlebniswelt einen erheblichen Betrag sowie weitere investive Maßnahmen im Haushaltsplan berücksichtigen. Daher forderte Vogel, den Förderungsantrag zu ändern, indem eine Förderung von 69.000 Euro auf 90.000 Euro erhöht wird und sich derselbe Betrag auf die Jahre 2021 und 2022 beziehen solle.

Auch Uwe Schünemann, Ratsmitglied und Mitglied des niedersächsischen Landtages, äußerte sich über die vorliegende Situation. Er lobte die Musikschule als eine bescheidene Bedeutung für die Stadt Holzminden und dass „ernsthaft darüber nachgedacht werden soll, die Musikschule zu unterstützen“, da diese Sicherheit bräuchte, aber „auf Dauer auch eine ordentliche Unterbringung“.

Parteimitglied der FDP, Dietrich Vogel machte bei der Ausschusssitzung ebenso den Vorschlag, dass der Landkreis möglicherweise Zuschüsse geben würde. Daraufhin meldete sich der Leiter der Musikschule, Alexander Käberich, zu Wort und erklärte, dass die Musikschule warten würde, bis der neue Landrat, Michael Schünemann, zum 1. November seinen neuen Dienst antritt, um auf eine eventuelle Zusammenarbeit mit dem Landkreis hoffen zu können. Die Ratsmitglieder waren sich in dem Punkt jedoch sicher, dass Perspektiven mit einem Förderantrag aufgezeigt werden sollen, damit sich die Musikschule nicht um ihr Kollegium sorgen müsse.

Andererseits befürworteten die Parteien jeweils die unterschiedlichen Förderanträge. Am Ende stand es „drei Stimmen für und zwei Stimmen gegen den Änderungsantrag“. Das Thema wird allerdings noch einmal bei der nächsten Ratssitzung am 10. September aufgegriffen, um zu klären, wie es mit der einzigen öffentlichen Musikschule Holzmindens weitergehen wird.

Foto: ams

Wirtschaft
Mittwoch, 07. August 2019 13:56 Uhr
Die VR-Bank in Südniedersachsen begrüßt 13 neue Auszubildende in verschiedenen Ausbildungsberufen
Dienstag, 06. August 2019 09:49 Uhr

Holzminden (red). Anlagentechniker Sanitär-Heizung-Klima, Gas-Wasser-Installateure sowie Klempner / Rohrleitungsbauer: Fachhandwerker aus diesen Bereichen haben jetzt bei der Markenuntersuchung „Stein im Brett“ über den besten Hersteller in der Kategorie „Klimatechnik“ abgestimmt. Mit ersten Plätzen in drei von vier abgefragten Kategorien - namentlich „Produktqualität“, „Verarbeitungsfreundlichkeit“ und „Weiterempfehlung“ - landete Stiebel Eltron souverän an der Spitze der Gesamtbewertung. Die Befragung wurde durchgeführt von der ibau GmbH aus Münster.

„Wir freuen uns sehr über den Gesamtsieg“, so Matthias Goebel, Leiter Key Account Objektmanagement der Stiebel Eltron Deutschland Vertriebsgesellschaft. „Mindestens genauso erfreulich ist aber ein weiteres Ergebnis der Befragung: Stiebel Eltron ist mit weitem Abstand der bekannteste Hersteller - und das in einem Kundenkreis, der ja in der Regel nicht nur in der Klimatechnik, sondern vor allem auch in der Lüftungstechnik aktiv ist, einem wichtigen Segment in unserem Portfolio.

Foto: Stiebel Eltron

Dienstag, 16. Juli 2019 18:06 Uhr

Holzminden (ams/sl). Marko Ellerhoff wurde am heutigen Dienstagnachmittag feierlich verabschiedet. Der aus dem Amt scheidende Ellerhoff wird die Geschäftsführung des Krankenhauses Holzminden zum 1. August dieses Jahres an seinen Nachfolger Bernd Henkemeier übergeben. Stattgefunden hat die Verabschiedung in der Michaeliskirche Holzminden.

Seit neun Jahren war Marko Ellerhoff nun die oberste Hand des Krankenhauses in Holzminden. Doch nun wurde der langjährige Geschäftsführer nach Schaumburg berufen, um zusammen mit Diana Fortmann die neue Führung des Agaplesion Klinikums Schaumburg zu übernehmen. Er sah sich bereit, diese Herausforderung anzunehmen, so der 43-Jährige im Verabschiedungsgottesdient.

Zur heutigen Amtsabtretung Ellerhoffs befanden sich zahlreiche Mitarbeiter des Holzmindener Krankenhauses, Vorstandsmitglied Jörg Marx, sowie politische Vertreter des Landkreises und der Krankenhausgremien in der Michaeliskirche ein.

Superintendent Ulrich Wöhler eröffnete den feierlichen Anlass mit den anwesenden Gästen und lobte den zu entlassenden Leiter für seine mit Beharrlichkeit, Wirklichkeit und Zusammenarbeit geleistete Arbeit. Im Körper des Verabschiedeten haben zwei Herzen geschlagen: eines für die Diakonie und eines für die Wirtschaft. In der Predigt erinnerte Wöhler den ehemaligen Geschäftsführer an den Anfang seiner Tätigkeit im Agaplesion Holzminden. Damals, vor neun Jahren, habe das Krankenhaus in einer Krise gestanden und Ellerhoff habe dies in eine erfolgreiche Position geführt, so Wöhler.

Zu weiteren Redebeiträgen trug Vorstandsmitglied Marx bei, indem er seinen Dank und Lob aussprach. Er wünsche dem entlassenen und neuen Geschäftsführer jeweils für den weiteren Weg alles Gute. Zum Abschied erlangte der ehemalige Geschäftsführer des Krankenhauses Holzmindens eine Entpflichtungsurkunde vom Vorstand.

Für Ellerhoffs „erschreckende und positive Ruhe“ bedankte sich Dr. med. Ralf Königstein im Namen der Ärzteschaft. Die letzten Jahre sei er der Fels in der Brandung gewesen. Dazu ergänzte der zu Verabschiedende, dass die Ruhe auf seine Frau zurückzuführen sei, die ihm immer wieder zur Seite gestanden habe.

Der 43-Jährige bedankte sich bei den Mitarbeitern des Krankenhauses in Form von Erzählungen einschneidender Momente aus seiner Zeit in Holzminden. Zum Schluss sprach er folgenden Wunsch aus: „Kümmern Sie sich um das Agaplesion evangelisches Krankenhaus Holzminden!“

An frischer Stelle wird nun der ehemals als Prokurist in der Betriebsleitung im Klinikum Bielefeld arbeitende Bernd Henkemeier stehen. Dort war er für die Bereiche Wirtschaft, Versorgung und Recht zuständig. Königstein versicherte, dass Henkemeier in große Fußstapfen treten werde und der neue Leiter des Krankenhauses aber auf das Agaplesion Team zählen könne. Bei einem weiteren Festakt soll dann der neue Geschäftsführer willkommen geheißen werden.

Im Nachgang trafen sich alle Anwesenden zu einem Imbiss im Gemeindehaus. Hier überreichten unter anderem Bürgermeister Jürgen Daul sowie die Pflegedirektion verschiedene Präsente zur Erinnerung an die schöne Zusammenarbeit. In wenigen Tagen tritt Ellerhoff seine neue Tätigkeit im „Schwesterklinikum“ in Schaumburg an.

Fotos: sl/ams

Sport
Sonntag, 18. August 2019 06:30 Uhr
„Raus aus dem Kopf, rein in den Körper“ - ENERGY DANCE® beim Kneipp-Verein Holzminden e.V.
Montag, 12. August 2019 09:53 Uhr

Holzminden (r). Am Sonntag, 25. August, findet der 25.Holzmindener Bülte-Volkslauf des MTV Altendorf statt. Zum Jubiläumslauf erwartet der Lauftreff des MTV Altendorf wieder viele laufbegeisterte Teilnehmer. Sowohl Läufer, als auch Walkern bietet der Bültelauf auf den verschiedensten Strecken die Möglichkeit teilzunehmen. Die Strecken führen vom Stadion Liebigstr. in Holzminden über Feld- und Waldwege durch den Solling. Start und Ziel liegen direkt im Stadion. Der „Autohaus Talke Lauf, die mit 22,6 Kilometern längste der angebotenen Distanzen, ist eine anspruchsvolle Strecke durch den Solling. Start ist um 10.00 Uhr im Liebigstadion. Ebenfalls um 10.00 Uhr starten die Läufer und Walker zum 10 km „Allersheimer-Urpils-Lauf“.

Um 10.10 Uhr können die Läufer des „Altendorfer Hof Lauf“ und die Walker, des „Intersport Schwager Walking“ auf die ca. 5 km lange Strecke starten. Wie in jedem Jahr sind wieder ausreichend Verpflegungs-Punkte auf den Strecken eingerichtet. Beim „Bambini-Lauf“ (circa 300 Meter) können sich die Kleinsten ausprobieren und natürlich auch von den Eltern begleitet werden. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde und ein kleines Präsent. Start hierfür ist um 10.15 Uhr.

Anmelden können sich alle Sportler bei Heike Meyer unter der Telefonnummer (05531) 61864, per Email an heikee.meyer@gmx.de oder bei Katrin Schliephake unter der Nummer (05531) 120279, per Email an koj.schliephake@t-online.de. Sammelmeldungen von Vereinen und Gruppen sind bis zum 23. August möglich. Nachmeldungen können, gegen eine Nachmeldegebühr von 1 Euro, bis eine halbe Stunde vor Start des jeweiligen Laufes vorgenommen werden. Alle weiteren Infos zu Startgeldern, Strecken, Zeitmessungen und Altersklassen sind außerdem auf der Homepage unter www.bueltelauf.de einsehbar.

Foto: MTV Altendorf

Freitag, 09. August 2019 09:57 Uhr

Holzminden (red). Nach dem erfolgreichen, zweitägigen Lehrgang mit dem Gründer von Kara T Robics, Chales Longdon Hughes, an dem über 40 Sportler aus Holzminden und Umgebung teilgenommen haben, beginnt am Dienstag, den 20.August 2019 um 20:00 Uhr in der Sporthalle der Karlschule ein 6-wöchiger Lehrgang für interessierte Anfänger. Zum Training werden nur normale Sportbekleidung und hallentaugliche Sportschuhe benötigt. Das Training wendet sich an Männer und Frauen ab 18 Jahren. Nach oben gibt es keine Altersbegrenzung.

KTR (Kara T Robics) ist ein vielseitiges, aerobes Trainingssystem, das Elemente aus dem Karate und der Aerobic mit Musik (130 – 136 bpm) verbindet. KTR baut sich aus dynamischen Low Impact Bewegungen auf, die Kraft, Flexibilität, Koordination und das Herz-Kreislaufsystem optimal trainieren. Durch die Body and Mind Koordination wird die Entwicklung eines ausgeglichenen Körpergefühls verbessert, wobei Männer und Frauen jeden Alters gleichermaßen angesprochen werden. Jeder kann an KTR teilnehmen, es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Die einfachen und sehr effektiven Bewegungen werden während des Trainings systematisch erlernt, angewendet und erweitert. Jeder trainiert dabei auf seinem eigenen Intensitätslevel. Viele finden in den Bewegungsabläufen des KTR eine ansprechende Alternative zu herkömmlichen Aerobic- oder Fitnessangeboten. Nach dem Lehrgang kann in der bestehenden Advanced Gruppe weiter trainiert werden. Der Anfängerlehrgang wird von der neuen Instructorin Imke Wingrat geleitet. Weitere Informationen unter 015252602507.

Foto: Erhard Wingrat

t

Panorama
Sonntag, 28. Juli 2019 10:02 Uhr
Ehrenamtliche für den Besuchsdienst gesucht: Menschen helfen Menschen
Donnerstag, 11. Juli 2019 13:26 Uhr

Niedersachsen (red). Mehrweggeschirr aus Bambus wird als nachhaltige Alternative zu Einwegtellern, -schalen und -bechern beworben. Ob bei der Gartenparty, beim Grillen oder Cam-ping – gerade im Sommer kommt es immer öfter zum Einsatz. Was viele Verbraucher jedoch nicht wissen: Das Geschirr enthält auch Kunststoffe, die unter bestimmten Bedingungen gesundheitsschädlich sind. Die Verbraucherzentrale Niedersachen gibt Tipps, was bei der Nutzung zu beachten ist. 

Aus nachwachsenden Rohstoffen, recycelbar und natürlich – so wird Bambusgeschirr oft präsentiert. Was dabei gern verschwiegen wird: Die bunten Teller, Becher und Schüsseln enthalten neben Bambus auch Kunststoff. „Insbesondere Melamin- oder Harnstoff-Formaldehyd-Harze dienen als formgebende Bestandteile – zerkleinerte Bambus-, Mais- oder Speisestärke wird vielfach nur als Füllstoff zugesetzt“, erklärt Dr. Janina Willers, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es leider nicht. Ob die Stoffe enthalten sind und wie hoch der Bambusanteil ist, können Verbraucher meist nicht erkennen.

Melaminharz kann unter bestimmten Bedingungen – etwa bei langer Einwirkung von Hitze und Säure – seine Bausteine Formaldehyd und Melamin an Lebensmittel abgeben. Im Frühjahr 2019 mussten bereits verschiedene Händler ihr Bambusgeschirr deshalb zurückgerufen. Denn: Melamin kann zu Nierenschädigungen führen, eingeatmetes Formaldehyd wird als krebserregend eingestuft. „Für Kinder, die von dem oft bunten Bambusgeschirr besonders angesprochen werden, ist das gesundheitliche Risiko nicht zu unterschätzen“, so Willers. 

Worauf sollten Verbraucher achten?

Bis 70 Grad Celsius gilt Kunststoff als stabil. Daher sollte Bambusgeschirr nicht für heiße Getränke oder Suppe genutzt werden. Von der Verwendung in der Mikrowelle oder im Ofen ist dringend abzuraten. Wer unterwegs nicht auf seinen Coffee-to-go verzichten möchte, greift besser zu hitzebeständigen Bechern aus Edelstahl, Glas, Polypropylen (PP) oder Porzellan. Auch bei Kochlöffeln, Pfannenwendern und Kellen sollten Produkte aus Melaminharzen gemieden werden.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 27. Juni 2019 10:22 Uhr

Niedersachsen (red). Die Einwohnerzahl Niedersachsens dürfte sich bei Fortsetzung der gegenwärtigen demografischen Entwicklung innerhalb der kommenden gut 40 Jahre um circa sieben Prozent verringern. Dies ist das Resultat der mittleren Variante der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Entsprechende Ergebnisse liegen nun für alle Bundesländer vor. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, zählte Niedersachsen am 31.12.2018 knapp 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 2060 würden dann noch rund 7,5 Millionen Menschen in Niedersachsen leben. Das wären etwa 500.000 Personen weniger als aktuell, so viele wie zuletzt 1991.

Der berechnete Bevölkerungsrückgang ist darauf zurückzuführen, dass das sich fortlaufend vergrößernde Geburtendefizit zukünftig nicht durch den Wanderungssaldo ausgeglichen werden dürfte. Ab 2028 übersteigt demnach die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Lebendgeborenen dauerhaft um 30.000 bis 40.000 pro Jahr. Demgegenüber steht eine langfristige jährliche Nettozuwanderung von etwa 21.000 Personen.

Die Altersstruktur der niedersächsischen Bevölkerung verschiebt sich danach weiterhin zu Ungunsten der Personen im Erwerbsalter. Der Anteil der 20- bis unter 65-jährigen Personen an der Gesamtbevölkerung fällt bis 2060 von 59 auf 52%. Währenddessen steigt der Anteil der Personen, die 65 Jahre und älter sind, von 22 auf 29%. Die Altersgruppe der unter 20-Jährigen verzeichnet einen leichten Rückgang von 19 auf 18%.

Montag, 03. Juni 2019 11:45 Uhr

Hannover (r). Zu der Ankündigung von Andrea Nahles, als Parteivorsitzende der SPD und als Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion zurückzutreten, erklärt Stephan Weil, Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen:

„Der angekündigte Rücktritt von Andrea Nahles verdient großen Respekt und Anerkennung. Andrea Nahles war bereit, in einer sehr schwierigen Situation die Gesamtverantwortung für die SPD zu übernehmen. Dieser Aufgabe ist sie mit höchstem Einsatz und Engagement nachgekommen und hat dabei unbestreitbare Erfolge erzielt. Dass zugleich der Zuspruch für die SPD bei den unterschiedlichen Wahlen in den letzten Monaten enttäuschend gewesen ist, ist von der gesamten politischen Führung der SPD zu vertreten und keineswegs allein von der Partei- und Fraktionsvorsitzenden.

Die Ereignisse der letzten Woche haben noch einmal vor Augen geführt, welche Aufgaben vor der SPD liegen. Anstelle von destruktiven Personaldebatten sind politisch-inhaltliche Klärungen notwendig, die dann wiederum Grundlage von Personalentscheidungen sein müssen. Durch ihren Rücktritt macht Andrea Nahles dafür den Weg frei – es ist nun an der SPD insgesamt zu beweisen, dass sie aus Fehlern zu lernen vermag. Deutschland braucht mehr Zusammenhalt und dafür eine starke SPD mit einem klaren Profil.

Die niedersächsische SPD und ich persönlich danken Andrea Nahles herzlich für ihre jahrzehntelangen Beiträge für die Politik der SPD, aber auch die Bundesrepublik insgesamt. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf sie zählen können.“

Foto: Pixabay License

Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr

Hannover (r). Der NABU Niedersachsen bittet Naturfreunde wegen des trockenen und heißen Wetters jetzt Vogeltränken aufzustellen. Vögel leiden unter dem Wassermangel. Es ist daher wichtig, den Tieren im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon eine Trinkgelegenheit anzubieten.

„Die Vögel leiden jetzt unter dem Wassermangel“, sagt Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen. „Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen sind bereits ausgetrocknet. Pfützen gibt es gar nicht mehr, sogar in manchen Gräben steht nur wenig Wasser.“ Es sei daher sehr wichtig, den Tieren Vogeltränken anzubieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Damit sich die gute Tat aber nicht ins Gegenteil verkehrt, ist folgendes zu berücksichtigen: Zunächst muss darauf geachtet werden, dass das Wasser sauber bleibt. Allzu schnell können sich sonst Salmonelle, Trichomonade & Co. vermehren. „Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehören zum Pflichtprogramm des verantwortungsvollen Vogelfreundes“, so Thüre.

In der Vergangenheit breiteten sich Trichomonaden, ein Parasit, sich unter den Vögeln aus und tötete vor allem Grünfinken. Im niedersächsischen Raum wie auch in Schleswig-Holstein starben hunderte Vögel an 'Trichomonas gallinae', winzigen einzelligen Geißeltierchen, die auch an kleinen Wasserstellen im Trinkwasser der Vögel herumschwimmen. Allerdings sollte keine Chemie zur Desinfektion der Vogeltränke verwendet werden, kochendes Wasser reicht vollkommen aus. Als Alternative können auch zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden. „Wenn eine Tränke 24 Stunden, am besten in der Sonne, trocken steht, sind die Parasiten tot“, erklärt Ulrich Thüre.

„Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch“, rät der Vogel-Experte. Wichtig ist, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Sonst kann es passieren, dass ein 'Stubentiger' der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereitet.

„Übrigens baden Vögel auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten“, gibt Thüre noch einen Tipp. Weitere interessante Infos bietet die NABU-Broschüre 'Vögel im Garten', zu beziehen gegen Einsendung von fünf 70-Cent-Briefmarken bei:

NABU Niedersachsen
Stichwort 'Vögel im Garten'
Alleestr. 36
30167 Hannover

Foto: NABU /Gerhard Sardemann

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