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Region Aktiv
Sonntag, 27. Mai 2018 10:20 Uhr
"König Guu": Vorlesestunde in Stadtbücherei
Sonntag, 27. Mai 2018 10:16 Uhr

Silberborn (r). TAUSENDE KINDERAUGEN werden ab dem 31.12.2018 nicht mehr im "Jugendfreizeitheim Silberborn" leuchten, weil der Landkreis Northeim als Träger diese Einrichtung schließen will. Aussage der stellv. Landrätin Gudrun Borchers: "Die Einrichtung ist ein Stück weit aus der Zeit gefallen und hat sich überlebt. Selbst Grundschulen fahren inzwischen schon in Großstädte." Die Landrätin Astrid Klinkert-Kittel begründet die Schließung mit dem jährlichen Defizit von 200.000,- Euro und zwei Millionen Euro Investitionskosten um die Attraktivität des Hauses deutlich anzuheben und es gleichzeitig barrierefrei herzurichten.

Der Finanzausschuss des Landkreises Northeim hat am 03. Mai 2018 bei einer Stimmenthaltung dem Kreistag am 08. Juni 2018 empfohlen, das Jugendfreizeitheim Silberborn zu schließen.

Der VORSITZENDE HEINZ-WILLI ELTER, der sich bei der Einwohnerfragestunde im Finanzausschuss zu Wort gemeldet hatte, informierte am 16.05.2018 die Mitglieder des Vorstandes und Turnrates des Turnkreis Northeim-Einbeck, die über die Entscheidung der Schließung geschockt waren. Der Turnkreis Northeim-Einbeck, der mit 18.000 Mitgliedern in 115 Vereinen der größte Sportfachverband im Landkreis Northeim ist, nutzt seit 40 Jahren die Bildungseinrichtung in Silberborn für die Ausbildung der Kreisturnschüler, die im Alter von 13-18 Jahren zu Übungsleiterhelfern geschult werden. Erfolgreich läuft der Grundlehrgang, in dem angehende Übungsleiter aus den Vereine ab 16 Jahren ausgebildet werden. Die Erlebnisfreizeit für 60 Turnkinder von 6-13 Jahren ist ein fester Bestandteil in Silberborn, bei der die Turnkinder spielerisch soziales Lernen und Gruppenerlebnisse in der naturnahen Umgebung erleben.

Die VERTRETER der STADT EINBECK und des Landkreises Einbeck haben 1961 weitsichtig eine gute Entscheidung  bei der Wahl des Standortes Silberborn im Solling getroffen. 2013 wurde der Solling (528 über (N.N.), der mit 40.000 ha das zweitgrößte Waldgebiet in Niedersachsen ist, zum Wald des Jahres in Deutschland gewählt. Ausschlaggebend für diese Wahl waren: Die Vielfalt der Natur. Der Forstmeister Johann Georg von Langen legte vor 300 Jahren den Grundstein für die Tradition der nachhaltigen und ökologischen  Forstwirtschaft, die heute weltweit kopiert wird. Der Wildpark Neuhaus, das Hochmoor Mecklenbruch und die Hutewälder mit den Heckrindern. In dieser naturnahen Umgebung liegt das Jugendfreizeitheim Silberborn, das von der Ausstattung im sportlichen Bereich seinesgleichen sucht. Die Turn- und Sporthalle und die vielfältigen Außenanlagen vom Fußballplatz bis zum Volleyballfeld werden von den Kindern sportlich genutzt.

Die TURNKINDER kommen gerne nach Silberborn, weil das Haus eine Wohlfühlatmosphäre ausstrahlt. Das hängt mit der guten Küchenverpflegung, den freundlichen Mitarbeitern und den vielfältigen pädagogischen Möglichkeiten im Haus und in der Natur zusammen.

Gerade in der heutigen Informationsgesellschaft, wo unsere Kinder in einer virtuellen Welt mit einer Reizüberflutung aufwachsen, ist es aus pädagogischer Sicht wichtiger denn je, den Kindern ein vielfältiges Bewegungsangebot zu ermöglichen und den Bezug zur Natur zu vermitteln. Kinder wollen nicht in die Großstadt fahren, wo die Aufsichtspflicht für die Betreuer eine Herausforderung darstellt und die Städte durch den Dieselskandal keine erstrebenswerte Stadtluft zu bieten hat. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass die Natur mit ihren vielfältigen Grüntönen sich auf das vegetative Nervensystem des Menschen beruhigend auswirkt.

Gegen die „FINANZIELLEN ARGUMENTE“ können noch so gute inhaltliche und pädagogische Argumente nichts ausrichten. Hinterfragt man die finanziellen Argumente für die Schließung des Jugendfreizeitheims Silberborn, so sehen diese finanziellen Argumente nicht mehr so eindeutig aus.

Laut Beschlussvorlage des Finanzausschuss: Schon 1991 gab es beim Landkreis Northeim bei rückläufigen Übernachtungszahlen und steigenden Zuschüssen Überlegungen, das Haus zu verkaufen oder zu verpachten. Damals beschlossen die Verantwortlichen des Landkreises Northeim eine weitsichtige Entscheidung. Zur Entlastung des Kreishaushaltes und nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen erfolgte eine Einlage von EON-Mitte Aktien in den "Betrieb gewerblicher Art (BgA) Jugendfreizeitheim Silberborn".

Die Erträge waren derart hoch, dass die jährlich auftretenden Verluste aus dem operativen Geschäft nicht nur vollständig kompensiert, sondern im Laufe der Jahre sogar noch beträchtliche RÜCKLAGEN aufgebaut werden konnten.

Einen finanziellen EINSCHNITT gab es mit der  Herauslösung eines beträchtlichen Teils des Aktienpakets im Jahr 2009 aus dem "Betrieb gewerblicher Art (BdA) Jugendfreizeitheim Silberborn". Daraus ergab sich eine deutliche Verschlechterung der Ertragslage mit der Folge, dass die operativen Jahresergebnisse nicht mehr vollständig durch die Erträge aus der Beteiligung des Energieversorgers kompensiert werden konnten. Die negativen Jahresergebnisse zehren die Rücklage sukzessiv auf.

Bei dieser Entscheidung der "Herauslösung eines beträchtlichen Teils des Aktienpaketes 2009" hat man die finanzielle SICHERHEIT der Finanzierung des Jugendfreizeitheimes Silberborn entscheidend geschwächt. Wollte man die Schwächung des Hauses, oder hat man sich einfach bei der Herauslösung des Aktienpaketes verrechnet.

Ich kann mir vorstellen, dass die Anhäufung der hohen Rücklage bei der Verwaltung und einigen Politikern Begehrlichkeiten geweckt haben. Trotz der Herausnahme des hohen Aktienpaketes 2009 beträgt die Rücklage am 31.12. 2017 für das Jugendfreizeitheim Silberborn noch 1.157.606,06 Euro.

Bei einem Zuschussbedarf von 200.000 Euro jährlich würden die Rücklagen in sechs Jahren 2023 aufgebraucht sein. Wenn der Landkreis Northeim am 08.06.2018 die Schließung des Jugendfreizeitheimes Silberborn beschließen sollte, dann sieht die finanzielle Abwicklung des Hauses laut Beschlussvorlage wie folgt aus:

Die Übertragung des steuerlichen Buchwertes der noch vorhandenen EAM Aktien von 2.904.556,58 Euro soll in eine Stiftung überführt werden. Davon müssen 15% Kapitalertragssteuer = 435.683,49 Euro und Solidaritätszuschlag (5,5% von der Kapitalertragssteuer) = 23.962,59 Euro an das Finanzamt abgeführt werden. Steuerliche Belastung = 459.646,08 Euro.

Veräußerung der Liegenschaft Jugendfreizeitheim Silberborn mit einem Buchwert am 31.12.2016 = 471.925,- Euro. Die zusätzlich anfallende Kapitalertragssteuerbelastung wird auf maximal 240.000,- Euro geschätzt. Insgesamt fällt eine steuerliche Belastung bei der Schließung des Jugendfreizeitheimes Silberborn von 459.646,06 Euro (Aktien EAM) + 240.000,- Euro (Immobile Silberborn) = 699.646,06 Euro an.

Diese ungefähr 700.000,- Euro STEUERLICHE BELASTUNG müssen an das Finanzamt gezahlt werden. Dieser Betrag soll aus der Rücklage der EAM Aktien Silberborn 1.157.606,06 Euro finanziert werden.

Wenn man die 700.000,- Euro Steuerbelastung von der Rücklage der EAM Aktien Silberborn 1.157606,06 Euro abzieht, dann bleibt für den Kreishaushalt des Lankreises Northeim noch ein Überschuss von 457.606,06 Euro.

Die DURCHLEUCHTUNG der finanziellen Argumente erscheinen mir nicht logisch, weil 1991 erst ein zu hoher Betrag der EON-Mitte Aktien an das  Jugendfreizeitheim Silberborn gezahlt wurde, die zur hohen Rücklagenbildung führte. 2009 wurde ein zu hoher Betrag der EON-Mitte Aktien vom Jugendfreizeitheim Silberborn entnommen, die zur finanziellen Schieflage des Hauses geführt haben.

Wenn das Haus geschlossen werden sollte, dann müssen 700.000,- Euro an das Finanzamt gezahlt werden, die dem Landkreis Northeim verloren gehen.  

Bei dieser finanziellen Situation wäre es besser den Schließungsbeschluss nicht durchzuführen und in Ruhe die finanziellen MÖGLICHKEITEN  noch einmal zu überdenken.

In der BESCHLUSSVORLAGE vom  Finanzauschuss wird gebetsmühlenhaft die rückläufige Auslastung der Übernachtungszahlen und der geringe Anteil von 20 % der Übernachtungen aus dem Landkreis Northeim bemängelt. Die Rückgänge bei den Übernachtungszahlen in den Jahren 2013, 2014 und 2015  sind auf die verfehlte Schulpolitik der Kultusministerin des Landes Niedersachsen zurückzuführen, die bei den Schulen zur Streichung  der Klassenfahrten geführt hat. Seit 2016 sind die Übernachtungszahlen  in Silberborn wieder gestiegen.

Es ist doch toll, dass 80 % der Übernachtungsgäste nicht aus dem Landkreis Northeim kommen. Sie stärken die Wirtschaftskraft des ländlichen Raumes. Diese auswärtigen Übernachtungsgäste wissen die einmalige Lage im Solling zu schätzen und zahlen auch einen höheren finanziellen Beitrag als die Northeimer Übernachtungsgäste. 

Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Argumente zur Schließung des Jugendfreizeitheimes Silberborn noch einmal von der Verwaltung und den Politikern überdacht werden sollten, weil einige Politiker mir mitgeteilt haben, dass die Vorlage der Verwaltung ohne Vorankündigung kam und die Zeit nicht vorhanden war, diese wichtige Entscheidung in den Fraktionen diskutieren zu können und eine tragfähige Entscheidung für unsere Kinder zu finden.

Der Turnkreis Northeim-Einbeck und der Vorsitzende Heinz-Willi Elter möchte das Zitat von dem Pädagogen  Pestalozzi zitieren: "Wer es fertig bringt durch körperliche Bewegung Kinderaugen zum Leuchten zu bringen, der vollbringt auf dem Gebiet der Pädagogik Großartiges". Das Jugendfreizeitheim Silberborn hat durch seine vielfältigen und vorbildlichen sportlichen Anlagen in naturnaher Umgebung  viele tausend Kinderaugen zum Leuchten gebracht. 


 

Mit turnerischen Grüßen

Heinz-Willi Elter

Vorsitzender Turnkreis Northeim-Einbeck

Fotos: Heinz-Willi Elter

Sonntag, 27. Mai 2018 10:12 Uhr

Godelheim (r). Am Sonntag, den 10. Juni, wird die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Holzminden einen ganz besonderen Taufgottesdienst feiern.  Er findet an den Godelheimer Seen statt. Dort wird der Gottesdienst am Seeufer, gegenüber der nördlichen Insel, um 10 Uhr beginnen.

Sechs junge Menschen wollen mit der Taufe ihren Entschluss, mit Gott zu leben, öffentlich bekunden. Und dies auf besondere Weise: Wie zu Jesu` Zeiten werden sie im See komplett untergetaucht, um symbolisch auszudrücken, dass das alte Leben vergangen ist und nun das neue Leben mit Gott beginnt.
Dies ist Anlass zur Freude, und so findet im Anschluss ein gemeinsames Picknick am See statt. Leckereien für das Büffet und Picknickutensilien wie Geschirr und Campingstühle (sofern möglich, einige Sitzgelegenheiten sind auch vorhanden) sollten mitgebracht werden, für Kaffee und Büffettische ist gesorgt.

Die Gemeinde möchte hierzu alle Interessierten ganz herzlich einladen.

Samstag, 26. Mai 2018 11:01 Uhr

Holzminden (red). Am Mittwoch, den 6. Juni, findet von 15 bis 17 Uhr der Baby-Kreis im Agaplesion Krankenhaus Holzminden in der Hebammengemeinschaft Lebensbaum statt. Herzlich eingeladen sind alle Mütter mit ihren Kindern bis zum 1. Lebensjahr. Dort können sie Kontakte knüpfen, Erfahrungen austauschen und bekommen Antworten auf all ihre Fragen. Betreut wird der Baby-Kreis von Kinderkrankenschwestern und Hebammen. Bei jedem Treffen können Sie sich zu einem von uns ausgewählten Thema gezielt informieren. Eine Anmeldung hierfür ist nicht erforderlich. Das Thema für den 7. Juni lautet: „Damals und heute – Babykreis mit Oma“

Samstag, 26. Mai 2018 10:57 Uhr

Holzminden (r). Wer sich auf die Phase des späteren Rentenbezugs gut vorbereiten möchte, dem sei der Vortrag empfohlen, der am Montag, dem 28. Mai 2018 um 19.00 Uhr im VHS-Bildungszentrum in der Bahnhofstraße 31 in Holzminden angeboten wird. Uwe Schindewolf von der Deutschen Rentenversicherung erklärt, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit ein Anspruch auf eine Altersrente entsteht. Aktuelle Altersgrenzen (Stichwort: Rente mit 63 oder 67) und Rentenabschläge werden zentrales Thema des Vortrages sein. Die Teilnehmenden erhalten zudem wertvolle Hinweise zur Vermeidung von Abschlägen. Der Vortrag gibt auch Antwort auf die Frage, wie, wo und wann die Rente beantragt werden kann.

Aus organisatorischen Gründen ist bis Freitag, den 25. Mai eine Voranmeldung für den kostenfreien Vortrag unter Telefon 05531 707-224, E-Mail: info@kvhs-holzminden.de oder direkt über die Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.kvhs-holzminden.de erforderlich.

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Blaulicht
Samstag, 26. Mai 2018 20:34 Uhr
Vermuteter Kellerbrand im Mühlengraben
Freitag, 25. Mai 2018 09:32 Uhr

Hehlen (fw). Am heutigen Morgen, gegen kurz vor neun, wurde die Feuerwehr Hehlen zu einem Einsatz in Hehlen am Bahnhof alarmiert. Von der Unterseite eines LKW stieg dichter Qualm auf. Nach kurzer Begutachtung der Einsatzkräfte wurde festgestellt, dass sich keine Flammen entwickelt haben, lediglich die defekten Bremsen den starken Rauch auslösten.

Foto: red

Freitag, 25. Mai 2018 07:59 Uhr

Region (red). Die Polizei Bad Pyrmont sucht Fotos einen überregional agierenden Seriendieb und Trickbetrüger. Der unbekannte Mann ist nach bisherigen Erkenntnissen insbesondere in Niedersachsen und Ostwestfalen unterwegs. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass der Unbekannte auch in anderen Regionen aktiv ist und dort seinen kriminellen Taten nachgeht.

Der Ablauf ist immer gleich: erst beklaut der Täter in Supermärkten und Discountern meist ältere Menschen. Mit den entwendeten Geldkarten sucht der Dieb anschließend Geldautomaten und hebt dort Bargeldbeträge ab bzw. kauft in Warenhäuser ein und bezahlt dort mit den geklauten Karten.

Durch die bekannten Taten zwischen Februar und April dieses Jahres sind bereits Schäden in Höhe von mehreren tausend Euro entstanden. Konkret liegen den Ermittlern registrierte Taten aus Schieder-Schwalenberg und Blomberg (Ostwestfalen-Lippe), Bad Pyrmont und Salzhemmendorf (Landkreis Hameln-Pyrmont), Hannover-Südstadt und Hannover-Hainholz vor. Möglicherweise kommt der Gesuchte auch für Taten im Landkreis Hildesheim und im Heidekreis in Betracht. Der Dieb trägt in der Regel eine Kopfbedeckung (Cap oder Strickmütze) und eine Brille.

Die Fotos zeigen den Mann beim Geldabheben. Die Fotos hat nun, nachdem alternative Fahndungsmaßnahmen keinen Erfolg erbrachten, ein Richter zur Öffentlichkeitsfahndung freigegeben. Hinweise zum Gesuchten nimmt die Polizei in Bad Pyrmont (Tel. 05281/94060) entgegen.

Fotos: Polizei

Mittwoch, 23. Mai 2018 12:21 Uhr

Holzminden (red). Im Lüchtringer Weg in Holzminden trafen die Polizeibeamten am Mittwochmorgen nach einem Hinweis eines Verkehrsteilnehmers auf einen kleinen Waschbären. Dieser drohte beim orientierungslosen Hin- und Herlaufen von einem Fahrzeug überfahren zu werden. Die Polizisten kümmerten sich um das Tier und gaben es in eine örtliche Aufzuchtstation.

Foto: Polizei

Mittwoch, 23. Mai 2018 12:11 Uhr

Holzminden (fw). Am gestrigen Nachmitteg, gegen 17.08 Uhr, kam es zu einem Einsatz der Feuerwehr Holzminden. In der Sollingstraße löste der Brandmelder in einem Einfamilienhaus den Alarm aus, da von einem entflammten Wäschetrockner Rauch ausging. Der Rauchmelder wurde nur wenige Wochen zuvor im Wäscheraum der Familie angebracht.

Insgesamt waren 46 Feuerwehrleute im Einsatz, zuzüglich der Polizei und eines Rettungswagens. Verletzt wurde niemand. Innerhalb einer Stunde wurde das Feuer gelöscht und der Keller ausgeräumt.

Fotos: Feuerwehr Holzminden

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Politik
Montag, 21. Mai 2018 09:49 Uhr
Sabine Tippelt: Novelle des Niedersächsischen Brandschutzgesetzes bringt zentrale Verbesserungen für unsere Feuerwehren
Dienstag, 15. Mai 2018 15:38 Uhr

Holzminden (rus). Alkoholische Getränke oder andere berauschende Mittel zu sich zu nehmen, das ist in der Parkanlage verboten. So steht es zumindest in der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Doch in der Vergangenheit kam es hier offenbar vermehrt zu einer Missachtung dieser Regeln. „Zu beobachten ist in diesem Kontext, dass dort aufgrund des Alkoholkonsums und der fehlenden Toiletten auch in der Öffentlichkeit und leider manchmal für jeden gut sichtbar uriniert wird“, schreibt Dr. Adriano Profeta in einem Antrag an den Rat der Stadt Holzminden.

Dieser soll beschließen, dass in der Parkanlage zum einen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt werden, zum anderen soll das Ordnungsamt mindestens einmal in der Woche Kontrollen durchführen. Es soll dadurch sowohl das Alkoholkonsum verhindert werden, als auch, dass beispielsweise zerbrochenes Glas von Flaschen auf Wege geworfen wird. Heute soll über den Antrag in der Sitzung des Ausschusses für Innenstadtentwicklung in Holzminden beraten werden, bereits Anfang April stand das Thema auch schon im Bauausschuss auf der Agenda. Die heutige Sitzung beginnt um 17.00 Uhr im Ratssitzungssaal der Stadt Holzminden und ist öffentlich. Es ist die nachfolgende Tagesordnung vorgesehen:

Ö 1      Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit                         

Ö 2      Feststellung der Tagesordnung                                  

Ö 3      Förmliche Verpflichtung und Pflichtenbelehrung nach dem Nieders. Kommunalverfassungsgesetz                                 

Ö 4      Genehmigung des Protokolls über die öffentliche Sitzung vom 10.04.2018

Ö 5      Einwohnerfragestunde zu allgemeinen Themen der Stadt und zu Themen der Tagesordnung                              

Ö 6      Mitteilungen                           

Ö 7      Antragstellung zur Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm hier: Sachstandsbericht der Klimaschutzagentur  

Ö 8      Antrag von Ratsherr Dr. Profeta zum Thema "Alkoholverbot in der Parkanlage" 

Ö 9      Bericht der Stadtmarketing GmbH                           

Ö 10    Fragen und Anregungen der Einwohnerinnen und Einwohner

Ö 11    Anfragen und Anregungen   

Foto: red

Sonntag, 06. Mai 2018 20:50 Uhr

Holzminden (r). Nach dem gescheiterten Bürgerentscheid am heutigen Sonntag (wir berichteten), hat die Mehrheitsgruppe WIR /FDP /GFH /UWG eine Stellungnahme herausgegeben:

Der Bürgerentscheid ist deutlich gescheitert. Dies nicht aus Desinteresse der Holzmindener, sondern in der Gewissheit, dass alle notwendigen und richtigen Schritte für eine sehr gute Nachmittagsbetreuung bereits eingeleitet worden sind. Deswegen haben die Wahlberechtigten keine Notwendigkeit gesehen, zur Wahl zu gehen. Den Initiatoren des Bürgerbegehrens wurde deutlich die Rote Karte gezeigt.

Wir hoffen, dass nunmehr wieder in sachlicher Zusammenarbeit im Stadtrat der Stadt Holzminden an der Umsetzung des beschlossenen Konzeptes mit einer Kombination von Ganztagsschule und Hort gearbeitet werden kann und die Familien wieder im Vordergrund stehen, nicht parteipolitische Interessen.

Die WIR /FDP /GFH /UWG Gruppe Holzminden im Rat

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Wirtschaft
Sonntag, 27. Mai 2018 10:30 Uhr
Auf Jobsuche? Hier geht's zur Jobbörse
Samstag, 26. Mai 2018 10:33 Uhr

Holzminden (r). 1978 verpackte sie Parfümproben als Geschenk, 2018 unterstützt sie als rechte Hand die Geschäftsführung von Tesium. In vier Jahrzehnten hat sich Doris Haensel bei Symrise vielen unterschiedlichen Aufgaben gewidmet und hat dabei jede Herausforderung gemeistert: 40 Jahre im Unternehmen bedeuten für Symrise Mitarbeiterin Doris Haensel alles andere als Ruhestand. Sie wagt sich an eine neue Herausforderung. „Eigentlich dachte ich, dass ich in meinem Berufsleben genug gelernt habe. Nun gab es zum 1. Januar 2018 erneut einen Wechsel für mich, in das Geschäftsführungsbüro des Tochterunternehmens Tesium. Es macht mir einen Riesenspaß, mich in die technischen Themen einzuarbeiten. Das hält mich fit“, sagt Haensel.

Stetiger Wandel in der Beständigkeit des gleichen Arbeitgebers zeichnete die Mitarbeiterin schon immer aus. Ihre Tätigkeit für Symrise begann Haensel am 1. März 1978. Fünf Monate arbeitete sie für die Abteilung Verkehrswesen, deren Aufgabengebiet der heutigen Logistik entspricht, und schnupperte als Springerin in verschiedene Ressorts. Am 1. August 1978 begann sie ihre zweijährige Ausbildung zur Industriekauffrau und vertiefte ihre Kenntnis über die zahlreichen Unternehmensteile und ihre Aufgaben. Nachdem sie ihre Ausbildung abgeschlossen hatte, startete sie 1980 in der Geschäftsbuchhaltung durch. Dort vertraute man ihr unter anderem die Kasse mit den Fremdwährungen an: Damals, vor dem Durchbruch der EC- oder Kreditkarten, war es noch üblich, Geschäftsreisenden mit Bargeld ihres Ziellandes auszustatten. Mit ihrer zuverlässigen Arbeit empfahl sie sich für mehr Verantwortung im Job. Zunächst erhielt sie im Rahmen der Buchhaltung umfangreichere Aufgaben übertragen. Später wechselte sie als Assistentin in das Büro der Geschäftsführung. „Das war das Beste, was mir passieren konnte. Dabei zögerte ich zunächst, weil ich mein Englisch für zu schlecht hielt. Doch Neues dazulernen, fiel mir immer leicht“, sagt Haensel.

Jede neue Herausforderung gemeistert

Symrise förderte den Lernprozess seiner engagierten Mitarbeiterin. Die sprachliche Hürde räumten sie gemeinsam mit einem Intensivsprachkurs in Großbritannien aus dem Weg– für Haensel eine Schlüsselerfahrung, da sie in ihrem Berufsleben immer wieder dazulernte. Ob bei der SAP-Einführung in den 90er-Jahren, bei der Fusion der beiden Vorgängerunternehmen 2003 oder dem Börsengang von 2006: Haensel stellte sich allen Herausforderungen. „Ich habe immer sehr vielseitig gearbeitet“, sagt Haensel über die Zeit der Umstrukturierung. „Die Jahre 2000 bis 2008 bedeuteten für mich eine große Herausforderung, da ich fast jährlich einen neuen Chef bekam. Und auch in dieser Zeit habe ich sehr viel über das Unternehmen gelernt.“

Auch danach war Haensel stets bereit, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Von 2008 bis 2017 bekleidete sie anspruchsvolle Positionen in drei unterschiedlichen Abteilungen, bis sie Anfang 2018 als Assistentin zur Geschäftsführung der Symrise-Tochter Tesium wechselte. Die Symrise AG dankt Doris Haensel für jahrzehntelanges Engagement und ihre Treue zum Unternehmen.

Foto: Symrise

Mittwoch, 23. Mai 2018 10:57 Uhr

Holzminden (red). Ihr 40-jähriges Betriebsjubiläum konnten jetzt Monika Schwarz und Lianne Schaumann bei Stiebel Eltron feiern. Im Beisein von Vorgesetzten und Kollegen gratulierten Personalchef Gerhard Starke und Betriebsratsvertreter Inken Schäfer beziehungsweise Jochen Löffelsend den beiden Jubilarinnen jeweils im Rahmen einer Feierstunde.

Ursprünglich in der Fertigung arbeitend, wechselte Monika Schwarz 1992 in den Bereich Qualitätswesen. „Der Abteilung sind Sie bis heute treu geblieben“, stellt Gerhard Starke fest. Ihr freundliches Wesen und das nötige Fingerspitzengefühl seien genau die richtige Mischung für die Aufgaben im Qualitätswesen, wo man den drängelnden Kollegen anderer Abteilungen auch mal mitteilen müsse, dass bestimmte Komponenten noch nicht freigegeben werden können. „Darüber hinaus gelten Sie auch intern als die gute Seele der Abteilung“ so der Personalleiter. Inken Schäfer denke gerne an die gemeinsame Zeit zurück: „Wir haben ja auch ein paar Jahre lang zusammengearbeitet.“ Sie wies darauf hin, dass „das Qualitätswesen gerade für Stiebel Eltron sehr wichtig ist.“

Lianne Schaumann kann ebenfalls auf vier Jahrzehnte Stiebel Eltron zurückblicken. „Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass es tatsächlich einmal 40 Jahre werden“, sagt sie lachend. „Während dieser Jahre haben sie dem Bereich Ersatzteillager stets die Treue gehalten. Inzwischen sind sie sicherlich Expertin ihres Fachs“, so Gerhard Starke anerkennend. Jochen Löffelsend dankte ihr im Namen des Betriebsrates: „Ich hoffe natürlich, dass sich ihre verbleibenden Jahre bis zum Renteneintritt nicht unnötig in die Länge ziehen und sie vor allem gesund bleiben!“

Im Rahmen einer Feierstunde wurde Monika Schwarz für Ihre 40-jährige Firmenzugehörigkeit bei Stiebel Eltron geehrt. Auf dem Foto (von links) Florian Bode, Betriebsratsvorsitzende Inken Schäfer, Sebastian Schmitt (Leiter Qualitätsmanagement), Jubilarin Monika Schwarz und Personalleiter Gerhard Starke.

Foto: Stiebel Eltron

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Sport
Donnerstag, 17. Mai 2018 14:45 Uhr
„Golfspielen ist ein Glücksgefühl- erleben Sie es jetzt!“
Freitag, 04. Mai 2018 18:07 Uhr

Holzminden (red). „Das nenne ich mal eine erfolgreiche Bewerbung – unser Konzept ist in Hannover auf großes Interesse gestoßen.“ Die Freude bei Bernd Wiesendorf, Vorsitzender des Kreissportbundes Holzminden, ist riesengroß: Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport hat den Zuschlag erteilt, am Sonntag, 23. September, einen „Tag des Sports 2018 “ auf der Sportanlage Liebigstraße in Holzminden auszurichten.

Bereits zum fünften Mal findet im September der „Tag des Sports“ in Niedersachsen statt. Unter dem Motto „Spiel, Spaß, Sport!“ wird allen Sportbegeisterten am 23. September 2018, ein abwechslungsreiches Programm geboten. Von 10 bis 17 Uhr können sich die Besucherinnen und Besucher in Holzminden über zahlreiche Sportarten informieren und diese direkt vor Ort ausprobieren. Landessportminister Boris Pistorius, sagt: „In Niedersachsen spielt der Sport von jeher eine große Rolle. Das zeigen nicht nur die Erfolge niedersächsischer Spitzensportlerinnen und Sportler, sondern insbesondere auch das große Interesse am Breitensport, in den Ballungszentren genauso wie in den ländlicheren Regionen. Sport gehört dazu!“ Am Tag des Sports solle deshalb die ganze Vielfalt des Sportangebotes in Niedersachsen präsentiert werden. „Das bunte und abwechslungsreiche Angebot kann sicherlich den einen oder anderen dazu motivieren, wieder aktiv Sport zu treiben – oder auch einmal eine ganz neue Sportart auszuprobieren“, so Pistorius.

Der Kreissportbund Holzminden (KSB) wird allen Interessierten auf der Sportanlage des Liebigstadions in Holzminden Gelegenheit geben, diverse Sportarten auszuprobieren und zahlreiche Mitmachaktionen für Jung und Alt präsentieren. Die beiden anderen Ausrichter in Niedersachsen sind der Kreissportbund Emsland, der in Lingen ein großes Sportfest feiern wird, und der Stadtsportbund Osnabrück, der ein Familiensportfest auf die Beine stellt. Wie in den Jahren zuvor unterstützt das Land Niedersachsen den „Tag des Sports“ mit insgesamt 100.000 Euro.

Die Vorbereitungen beim Kreissportbund Holzminden haben bereits begonnen. „Der ‚Tag des Sports‘ soll ganz im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements im Sport stehen und unter dem Motto ‚Spiel, Spaß und Sport‘ zu einem ereignisreichen und schönen Familienfest gestaltet werden“, sagt Wiesendorf. Als ersten Schritt hat Sportreferent Benjamin Bayoud bereits damit begonnen, Ideen und Anregungen der im KSB organisierten Sportvereine aus dem ganzen Kreis zu sammeln. „Um den Verwaltungsaufwand für unsere Mitgliedsvereine gering zu halten, nutzen wir eine Online Plattform als Befragungs-Tool“, erläutert Bayoud. In dieser Onlineumfrage können die Vereine ihre Ideen und Anregungen nennen. „Wir setzen darauf, dass wir so bereits ein möglichst breites Spektrum an Angeboten erhalten. Ich möchte alle Vereine auffordern sich einzubringen. Schließlich wollen wir den Besuchern am 23. September einen erlebnisreichen Tag im Liebigstadion anbieten, den sie so schnell nicht vergessen werden.“

„Ob auf der Bühne oder als Mitmachaktion, der organisierte Sport soll sich angemessen darstellen“, sagt Bernd Wiesendorf. „Wir sind nicht nur zuversichtlich, sondern sind uns sicher, dass wir wie immer auf die Unterstützung unserer Mitgliedsvereine und der Verbände bauen können. Es ist eine Chance für uns alle!“ Über den aktuellen Stand der Planungen werden die Vereine vom Kreissportbund regelmäßig auf dem Laufenden gehalten.

Foto: KSB

Mittwoch, 02. Mai 2018 07:43 Uhr

Holzminden (red). Die Schachgesellschaft Holzminden hat ihr diesjähriges Blitzschachturnier durchgeführt. Aus diesem Turnier ging Ralf Christian Diedrichs als Sieger hervor. Er setzte sich in diesem Wettbewerb, an dem acht aktive Spieler teilgenommen haben, ungeschlagen mit 7:0-Punkten durch. Somit konnte er seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Wolfgang Müller setzte sich im direkten Vergleich um den zweiten Platz gegen Heinz-Joachim Butz durch, der das Turnier als Dritter beendete. Beide Akteure erzielten jeweilige 5:2-Punkte. Den 4. Platz konnte sich Hans Hansen mit 4,5-Punkten sichern.

Foto: Symbolfoto

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Panorama
Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr
Gandersheimer Domfestspiele: „Ode an die Freude“ vor der Stiftskirche mit dem „Fest der Chöre“
Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

Montag, 19. Februar 2018 09:47 Uhr

Höxter (red). Seit dem 10. Januar dieses Jahres touren die weltweit besten Irish-Dance-Künstler im Rahmen von „Magic oft he Dance“ durch Deutschland. Jetzt kommt das weltbekannte und faszinierende Ensemble am 24. Februar zum Tour-Finale nach Höxter. Die gute Nachricht lautet: es gibt noch Karten, jedoch nur noch ganz wenige, die an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sind.

Die vielfach preisgekrönte, international erfolg- und traditionsreichste Irish Dance Show entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise auf die grüne Insel – das ist irisches Lebensgefühl pur, getanzt und gesungen, gefeiert und umjubelt.

In den beiden Hauptrollen agieren einerseits die dreimalige Irish Dance Weltmeisterin Megan Kerrigan und andererseits der aktuelle Shooting-Star der internationalen irischen Tanzszene, der 25-jährige Matt Smith.

Matt Smith stammt aus London und hat in Großbritannien sowie Irland alle wichtigen Wettbewerbe gewonnen. Seit seinem 17. Lebensjahr führten ihn Irish Dance Tourneen nach Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Höhepunkt waren Auftritte im legendären Caesar’s Palace in Las Vegas, dem Palais de Congrès in Paris sowie der Londoner Wembley Arena. Besonders stolz ist er auf seine virtuosen, begeistert aufgenommenen Tänze im Londoner West End.

Weitere bekannte Ensemblemitglieder sind Cathal Byrne, einer der bekanntesten und erfahrensten Stepptänzer der Welt, die irische Tänzerin Maxine Spelman, die alle internationalen, irischen und britischen Turniere gewonnen hat, sowie die australische Stepptänzerin Shea Bolton Gough, die nicht nur seit Jahren eine der Top Ten Irish Dance Künstlerinnen ist, sondern auch in Musicals wie Les Misérables, Cinderella, West Side Story und Sweet Todd zu sehen war.

Die neue Show wurde unter anderem von John Carey, der internationalen Irish Dance Legende und achtmaligem Weltmeister des Irish Dance, choreografiert: „Unsere Show ist eine explosive, rasante und temperamentvolle Inszenierung, die auf einer Liebesgeschichte zur Zeit der großen Hungersnot in Irland basiert. Das sind spektakuläre Rhythmen, die einfach anstecken und das Publikum rund um in die Welt begeistern – auch nach fast 20 Jahren.“

 Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien. Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt wie Dublin, London, Berlin, Paris, Moskau, Wien, Madrid, Lissabon, Taipeh, Monte Carlo und Rio de Janeiro begeistert.

 Die getanzte Liebesgeschichte wird erzählt von der Stimme der unvergessen Hollywoodlegende Sir Christopher Lee, bekannt unter anderem aus der „Herr der Ringe“- und der „Krieg der Sterne"-Saga. 

Die zweistündige Show begeistert in vielen Städten nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden – damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten: Die Wucht der Leidenschaft, mit der diese Tänzer von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne agieren, drückt die Zuschauer in den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den Rhythmus in die Bühnenbretter, rasant wie ein Formel-1-Duell, mitreißend wie ein Sturmwind. Gänsehaut, es kribbelt in den Zehenspitzen, während das Auge kaum den unfassbar schnellen Fußbewegungen folgen kann.

Restkarten für die Veranstaltung am Samstag, 24. Februar, in der Residenz Stadthalle Höxter um 20 Uhr sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Star Entertainment GmbH

Sonntag, 10. Dezember 2017 06:30 Uhr

Höxter (TKu). Bei „1, 2 oder 3“, dem bundesweit bekannten Kinder-Quiz auf KIKA und ZDFtivi, siegten die drei Höxteranerinnen Lillian-Mailin Alt, Svea Garbe und Lena-Marie Wünsch. Die kleinen Fernsehstars werden am 20. Januar 2018 um 17:35 Uhr nach aller Voraussicht nach auf dem Kinderkanal „KIKA“ in der Kinderquizshow bundesweit zu sehen sein. In der von Elton und der blauen Robbe „Piet Flosse“ moderierten Sendung werden die drei Neunjährigen für die Zuschauer noch einmal um den Sieg kämpfen. Gewonnen haben sie allerdings bereits, soviel darf jetzt schon einmal bekannt gegeben werden. Im Quiz-Wettkampf setzten sich die drei neunjährigen Höxteranerinnen souverän gegen die anderen Mitstreiter durch und ergatterten 160 Euro Preisgeld.

Das Geld wollen die Mädchen aber nicht für sich behalten. Lillian-Mailin Alt hatte die Idee, gemeinsam mit ihrer Mutter Silke Alt, das Preisgeld für einen guten Zweck zu spenden. Und so kamen sie auf die Aktion „Löwenmama“ von Susanne Saage aus Sommersell. Hier kommt das Geld, dass sie noch auf 200 Euro aufgerundet haben, anderen schwer erkrankten Kindern zu Gute. Im Spielzeug- und Haushaltswarengeschäft Larusch in Höxter haben sie für ihre 200 Euro Spielzeug für erkrankte oder verletze Kinder gekauft, die Weihnachten über im Krankenhaus verbringen müssen. An Weihnachten bringt die Löwenmama Susanne Saage die Geschenke höchstpersönlich zu den Kindern in zahlreichen Kliniken bundesweit. Lillian, Svea und Lena-Marie sind auch ohne das Preisgeld sehr glücklich. Sie haben nach eigenen Angaben dafür einen „Coolen Tag“ in den Bavaria-Studios in München verlebt beim Quiz und einer Führung durch die Studios. Hier durften sie beispielsweise die Nachrichten verlesen oder aber am original Drehhort von Traumschiff Surprise im Weltraumtaxi mitfahren.

Löwenmama Susanne Saage hat sich über die großzügige Spende für ihr Projekt sehr gefreut. Das Duell bei „1, 2 oder 3“ möchte sie natürlich nicht verpassen. „Nicht verpassen sollte man auch nicht die Waffelback-Aktion im Spielwarengeschäft Larusch für das Projekt Löwenmama am 09. und 10. Dezember“, sagt Susanne Saage. Die Einnahmen aus den verkauften Waffeln während des gesamten Tages kommen ebenfalls dem Projekt „Löwenmama“ zu Gute.

 

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