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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 18. Januar 2021 08:32 Uhr
Kreis Höxter: Rückgang der aktiven Infektionen um 20 Fälle
Sonntag, 17. Januar 2021 18:27 Uhr

Kreis Höxter (red). Im Kreis Höxter sind nach Angaben des Kreises Höxter bis zum 17. Januar 2021 (Stand: um 0 Uhr) 3.012 laborbestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus erfasst worden - 40 bestätigte Infektionen mehr als am Vortag. Davon gelten 2.496 Personen als genesen (34 Personen mehr als am Tag zuvor) und 451 Personen als noch aktiv infiziert (drei Personen weniger als am Vortag).

"Seit unserer letzten Meldung am Freitag, 15. Januar, sind insgesamt sieben weitere Personen aus dem Kreis Höxter, die positiv getestet waren, verstorben", so der Kreis Höxter. Hierbei handelt es sich um eine 89-jährige Person aus Höxter sowie zwei Personen (88 und 89) aus Steinheim, eine Person (73) aus Warburg, eine Person (54) aus Willebadessen, eine Person (84) aus Beverungen, eine Person (92) aus Brake.

Damit sind seit Beginn der Pandemie 65 positiv getestete Personen im Kreis Höxter verstorben. Die Anzahl der COVID-19-Fälle der vergangenen 7 Tage pro 100.000 Einwohner beträgt für den Kreis Höxter laut Robert-Koch-Institut am 17. Januar 167,557 (Stand: 0 Uhr).

Sonntag, 17. Januar 2021 12:55 Uhr

Silberborn (kp). In einem Altenheim in Silberborn ist es zu einem Corona-Massenausbruch gekommen, wie uns der Landkreis Holzminden auf Nachfrage bestätigte. „Es sind nahezu alle Bewohner und Mitarbeiter betroffen“, sagt Landkreis-Pressesprecher Peter Drews gegenüber unserer Redaktion. Nachdem bei einigen Bewohnern positive Schnelltests festgestellt werden konnten, ist das ganze Heim vom Gesundheitsamt durchgetestet worden. „Das Heim wurde vom Gesundheitsamt mittlerweile komplett isoliert“, fügt Peter Drews hinzu.

Freitag, 15. Januar 2021 17:15 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet am Freitagnachmittag aktualisiert. Demnach sind zurzeit 188 aktive Fälle (+29) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 742 (+43) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 531 (+14).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:

  • Samtgemeinde Bevern 8 (+1)
  • Bodenwerder-Polle 27 (-1) - davon  (-2) in Bodenwerder
  • Boffzen 10 (-1)
  • Flecken Delligsen 16 (-3)
  • Eschershausen-Stadtoldendorf 29 (-) - davon 9 (-) in Stadtoldendorf und 5 (-2) in Eschershausen
  • Stadt Holzminden 65 (+2)

23 Personen (0) sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Freitag, 15. Januar 2021 09:38 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet am Donnerstagnachmittag aktualisiert. Demnach sind zurzeit 159 aktive Fälle (+10) bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 699 (+14) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 517 (+3). Die 7-Tages-Inzidenz laut Niedersächsischem Gesundheitsamt bei 83,7 (Stand: 14. Januar - 9 Uhr).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:

  • Samtgemeinde Bevern 7 (+1)
  • Bodenwerder-Polle 28 (2) - davon 4 (+2) in Bodenwerder
  • Boffzen 11 (+2)
  • Flecken Delligsen 19 (-)
  • Eschershausen-Stadtoldendorf 29 (+3) - davon 9 (-) in Stadtoldendorf und 7 (1) in Eschershausen
  • Stadt Holzminden 65 (+2)

23 Personen (+1) sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Region Aktiv
Sonntag, 17. Januar 2021 09:16 Uhr
TÜV NORD-Wintertipps 2020/21
Samstag, 16. Januar 2021 09:42 Uhr

Neuhaus (red). Die Niedersächsischen Landesforsten sind der größte Forstbetrieb in Niedersachsen und bewirtschaften ca. 330.000 Hektar Landeswald. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören neben der Waldpflege und Waldbewirtschaftung auch der Naturschutz und die Bildungsarbeit. Die von den Landesforsten betriebenen Waldpädagogikzentren (WPZ) sind nun vom Niedersächsischen Kultusministerium in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE aufgenommen worden, darunter auch das Waldpädagogikzentrum Weserbergland.

Das Netzwerk ermöglicht den Austausch mit anderen Akteurinnen und Akteuren in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. „Das ist ein toller Erfolg und eine hohe Anerkennung für die intensive Bildungsarbeit. Informations- und Bildungseinrichtungen wie das Waldpädagogikzentrum Weserbergland tragen dazu bei, dass unsere Schülerinnen und Schüler gut auf ein Leben in dieser sich verändernden Welt vorbereitet werden. Mit der Aufnahme in das Netzwerk der anerkannten außerschulischen Lernstandorte BNE wird diese so wichtige Einrichtung in unserem Landkreis hervorragend unterstützt“, betonte die heimische Abgeordnete Sabine Tippelt (SPD).

In Niedersachsen stehen derzeit elf Waldpädagogikzentren zur Verfügung, wobei neun Häuser einen Mehrtagesbetrieb in Form von Jugendwaldeinsätzen bzw. Klassenfahrten ermöglichen. Dieser Mehrtagesbetrieb mit Jugendwaldeinsatz ist als Alleinstellungsmerkmal zu werten: Jugendliche arbeiten zusammen mit Forstwirten an realen Lernanlässen in Bezug zu nachhaltiger Waldentwicklung. Als Ziel des pädagogischen Angebots für den gesetzlichen Bildungsauftrag wird die Bedeutung des Waldes als wichtige Lebensgrundlage vermittelt. Dabei werden fächerübergreifende Ansätze mit ökologischen, sozialen und ökonomischen Aspekten im Sinne von BNE für das pädagogische Konzept genannt.

 

Samstag, 16. Januar 2021 09:18 Uhr

Brakel (red). Für Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst ist Ende des vergangenen Jahres eine Corona-Prämie ausgezahlt worden. "Viele meiner Kollegen müssen wegen der Pandemie einen deutlichen Mehraufwand verkraften. In meinem Fall ist das nicht so, ich habe deshalb keine zusätzliche Arbeit", sagt Steffen Eilbrecht, der als Verwaltungsfachangestellter beim Kreis Höxter tätig ist. Nun hat der 25-jährige Bredenborner die Sonderzahlung an die KHWE gespendet – und würde sich über Nachahmer freuen. 

"Mir ist es wichtig, dass dieses Geld bei denjenigen Menschen aus dem Kreis Höxter ankommt, die es wirklich verdient haben und weil sie ein zusätzliches Päckchen tragen müssen", nennt Eilbrecht den Grund, diese Prämie an die KHWE weiterzugeben. Die zusätzlich zum Gehalt ausbezahlten 300 Euro stockte der 25-Jährige sogar noch einmal um dieselbe Summe auf insgesamt 600 Euro auf. Davon sollen nicht nur die Mitarbeiter, die auf den Corona-Stationen im Krankenhaus eingesetzt werden, profitieren, sondern jeder Einzelne im Unternehmen – egal ob z.B. Arzt, Pflegefachkraft oder Servicekraft. ## "Als Beschäftigter im öffentlichen Dienst kann ich mich glücklich schätzen, dass ich nicht von Kurzarbeit betroffen war oder bin und ich somit auch keine wirtschaftlichen Ängste zu befürchten hatte", so Steffen Eilbrecht weiter. Sein Wunsch ist es, mit diesem Bericht anderen Menschen einen Gedankenanstoß zu geben und sie davon zu überzeugen, diese Prämie, einen Teil davon oder einfach so Geld an die Mitarbeiter der KHWE im Kreis Höxter zu spenden. "Damit können wir den Beschäftigten im Gesundheitswesen gegenüber unsere Anerkennung zum Ausdruck bringen", sagt er, "und sobald diese Pandemie überstanden ist, können sie mit diesem Geld zum Beispiel alle gemeinsam ein großes Fest feiern." 

KHWE-Geschäftsführer Christian Jostes zeigt sich von dieser Geste sichtlich gerührt. "Diese Art von Wertschätzung ist alles andere als selbstverständlich. Wir werden dafür sorgen, dass wir unseren Mitarbeitern mit diesem Geld etwas Gutes tun können", sagt Jostes, der verspricht, dieses Geld auf einem separaten Konto zu hinterlegen. "Darüber hinaus werden wir jede Summe, die auf dieses Konto eingeht, verdoppeln."

Wer sich an dieser Aktion beteiligt, erhält eine Spendenquittung. Spendenkonto: Klinikum Weser-Egge, IBAN: DE74 4725 1550 0003 0008 17, Sparkasse Höxter. Auf der Überweisung bitte den Verwendungszweck und die Anschrift vermerken.

Foto: KHWE

Samstag, 16. Januar 2021 07:47 Uhr

Hannover (red). Die erste öffentliche Wahl zum „Vogel des Jahres 2021“ vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) und dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) geht in die heiße Phase: Ab dem 18. Januar können alle Menschen in Deutschland bestimmen, welcher der folgenden zehn nominierten Vögel das Rennen macht: Stadttaube, Rotkehlchen, Amsel, Feldlerche, Goldregenpfeifer, Blaumeise, Eisvogel, Haussperling, Kiebitz oder Rauchschwalbe.

Unter www.vogeldesjahres.de können alle ihrem Favoriten bis zum 19. März ihre Stimme geben. Alle Top-Ten-Kandidaten haben eigene Wahlprogramme und -forderungen, um für den Schutz ihrer Art zu werben. Wer die meisten Stimmen bekommt, wird kurz vor Frühlingsanfang zum „Vogel des Jahres 2021" gekürt. 

Matthias Freter vom NABU Niedersachsen: „Der Wahlkampf wird spannend! Denn viele Menschen setzen sich eher für seltene und gefährdete Arten wie Goldregenpfeifer oder Kiebitz ein, andere wählen dagegen lieber ihnen bekannte Vögel aus der Nachbarschaft wie Blaumeise oder Stadttaube. Aber egal, wie sich die Mehrheit am Ende entscheidet, je mehr Menschen sich an der Wahl beteiligen, desto mehr rückt unsere gesamte heimische Vogelwelt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit – mit all ihrer Faszination, aber auch mit ihrer Gefährdung.“

Die nun zur Wahl stehenden zehn Vogelarten sind aus der Vorwahlphase zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember hervorgegangen. Fast 130.000 Menschen wählten diese aus 307 heimischen Brutvogelarten und den wichtigsten Gastvogelarten aus. Mehr als 2.500 Wahlkampfteams hatten sich zusammengetan und deutschlandweit vor allem im Internet für ihre Kandidaten geworben. 

Unter den Nominierten finden sich fünf ungefährdete und vier gefährdete Arten sowie eine Art in der Vorwarnkategorie der Roten Liste. Erwartungsgemäß machen die Hälfte bekannte und beliebte Garten- und Siedlungsvögel aus. Aber auch stark bedrohte Agrarvögel wie Kiebitz und Feldlerche haben es in die Auswahl geschafft. Der seltene, aber aktuell nicht bedrohte Eisvogel und der als Brutvogel kürzlich aus Deutschland verschwundene Goldregenpfeifer komplettieren die Auswahl. Die  Rauchschwalbe repräsentiert die weit reisenden Zugvögel, die mit besonders starken Bestandsrückgängen zu kämpfen haben. Sieben Finalisten waren bereits einmal – im Fall von Feldlerche und Eisvogel sogar schon zweimal – Vogel des Jahres. Chancen auf ihren ersten Titel haben Stadttaube, Amsel und Blaumeise. 

Auch in der anstehenden heißen Hauptwahl-Phase können sich wieder Wahlkampfteams bilden. Die drei Wahlkampfteams, die in Vor- und Hauptwahl die meisten Stimmen gesammelt haben, werden prämiert.

Der „Vogel des Jahres“ wurde seit 1971 durch ein Gremium aus Vertretern von NABU und LBV gekürt. Zum 50. Jubiläum der Aktion können nun erstmals alle Menschen in Deutschland die Wahl selbst in die Hand nehmen. 

Wahl des Vogels des Jahres 2021 (ab 18.1.freigeschaltet): www.vogeldesjahres.de    

Foto: NABU/www.die-naturfotografen.com

 

Freitag, 15. Januar 2021 15:04 Uhr

Holzminden (red/lbr). Seit fast zwei Jahren besteht die Diskussion um den neuen Standort des Tierheims am Allernbusch in Holzminden. Nun beziehen die Feldwegeinteressenschaft und die Jagdgenossenschaft Stellung und erklären ihre Sicht durch eine Presseerklärung des ersten Vorsitzenden Friedrich Schütte: „Wir, die Feldwegeinteressentschaft und die Jagdgenossenschaft Holzminden haben im September/Oktober 2018 erfahren, dass der Tierschutzverein Holzminden-Höxter eine größere Erbschaft gemacht hat und Interesse hat, einen ehemaligen landwirtschaftlichen Betrieb (Resthof) zu erwerben. Dort sollte ein neues Tierheim errichtet werden, obwohl das bestehende Tierheim an der Nordstraße allen Anforderungen an den Tierschutz gerecht wird. Der alte Standort war und ist auch nicht durch Wegfall evt. Genehmigungen schon gar nicht durch eine Erweiterung der Kläranlage in seinem Bestand gefährdet. Vor diesem Hintergrund erschließt sich uns bis heute nicht, warum der Tierschutzverein Holzminden-Höxter den etablierten Standort aufgeben und das Tierheim in die Holzmindener Feldmark, durch die in der Nähe eine Kreisstraße führt, verlagern möchte“, heißt es in der Presseerklärung.

Zudem hätten die Gebäude des Resthofs Mitten im Landschaftsschutzgebiets Solling-Vogler liegen und waren zu Beginn der Umsiedlungsplanungen noch nicht aus dem Landschaftsschutzgebiet herausgenommen. „Der Hauptzweck von Landschaftsschutzgebieten ist neben dem Schutz von Vielfalt, Eigenart und Schönheit des Landschaftsbildes vor allem der Arten- und Naturschutz. So sollen Lebensräume erhalten werden oder entstehen, die sonst nur schwer zu etablieren sind. Durch den erhöhten Publikumsverkehr, der bei dem Betrieb des Tierheims auf dem Resthof sowohl durch die Besucher als auch die ehrenamtlichen „Gassi-Geher“ zwangsläufig stattfinden würde, ist das Vorhaben des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter mit den vorgenannten Schutzzielen nicht vereinbar. Es gibt eine Vielzahl von Tierarten, die zukünftig verdrängt bzw. sich nicht mehr ansiedeln lassen würden. Wir fühlen uns den Zielen der Landschaftsschutzgebietsverordnung verpflichtet, weswegen wir das Vorhaben des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter nicht unterstützen können“, so die Interessenschaft.

Bereits am 18. Oktober und 4. Dezember 2018 habe die Feldwegeinteressenschaft dem Landkreis und der Stadt mitgeteilt, dass sie mit der geplanten Umnutzung nicht einverstanden seien und der Erschließung nicht zustimmen würden. „Zur Begründung unserer Ablehnung haben wir auf die zusätzliche Verkehrsbelastung einerseits unmittelbar durch den Betrieb des Tierheims und andererseits durch den Besucherverkehr nicht zuletzt auch zu erwartende Veranstaltungen wie beispielsweise Tage der offenen Tür etc. verwiesen. Der Hauptverkehr wird dabei im Übrigen über die Liethstraße abgewickelt werden und nicht über die Kreisstraße um die Stadt herum. Hinzu kommen Lärmimmissionen in Form von Hundegebell, wobei die Tierheimhunde nicht nur in Ihren Zwingern verbleiben, sondern auch in der Feldmark ausgeführt werden müssen“, erklärt die Interessenschaft. Auch das Ausführen der Hunde würde die Natur zusätzlich belasten: „Was uns aber noch größere Sorgen bereitet, sind die Hinterlassenschaften der Hunde. In unmittelbarer Nähe zum Resthof befinden sich Wiesen und Weiden, die zur Grobfuttergewinnung der viehhaltenden Betriebe verwendet werden. Der Hund ist Überträger eines einzelligen Parasiten mit dem Namen Neospora caninum. Die Problematik ist hier, dass die Hunde nur in den allerseltensten Fällen selbst durch ihn erkranken. Sie sind nur Überträger. Der Parasit wird vom Hund in den Wiesen ausgeschieden und gelangt so in das Futter der Tiere. Selbst wenn die Hinterlassenschaften mitgenommen werden, ist das Gras nicht mehr zu gebrauchen. Darum wird von Fachleuten dazu geraten, das Gras von den Rändern solcher Flächen, die an gut frequentierten Wegen liegen, zu verwerfen und gar nicht zur Futtergewinnung zu verwenden. Das kann sich aber ein Betrieb kaum leisten, da Fläche ein knappes Gut in der Landwirtschaft darstellt“, laut Presseerklärung. Neben den Hunden seien auch die Katzen für die Fauna des Schutzgebietes eine erhebliche Gefahr, da sie in der Regel auch Vögel und andere geschützte Tierarten fangen und somit in diesem Bereich ausrotten würden. „Die ordnungsgemäße Hege und Pflege der wild lebenden Tiere im Bereich des Tierheims würde letztlich zum Erliegen kommen“, schlussfolgert die Interessenschaft.

Am 27. Dezember 2018 erfuhr die Interessenschaft durch die Stadt Holzminden, dass dem Tierschutzverein ein positiver Bauvorbescheid erteilt wurde, jedoch mit dem Hinweis, dass eine Baugenehmigung nur mit einer Wege-Baulast erteilt werden könne. Anfang des Jahres 2019 hab der Tierschutzverein den Kaufvertrag unterschrieben, ohne dass die Feldwegeinteressenschaft als Eigentümer eine Genehmigung erteilen wollten. „Möglicherweise ist Herr Müller, der seinerzeit Ratsmitglied im Stadtrat von Holzminden war, davon ausgegangen, er werde das Problem schon irgendwie lösen. Tatsache ist aber, dass der Tierschutzverein das Grundstück in voller Kenntnis des Risikos erworben hat, dass die notwendige Erschließung des Vorhabens nicht sichergestellt werden kann“, heißt es in der Pressemitteilung und weiter: „Am 5. Februar 2019 haben wir Widerspruch gegen den erteilten Bauvorbescheid erhoben. Im Nachgang haben wir Akteneinsicht beantragt und nach Durchsicht der Unterlagen festgestellt, dass der Bauvorbescheid der Stadt Holzminden für uns rechtswidrig ist. Grund hierfür ist der Umstand, dass nach unserer Rechtsauffassung kein privilegiertes Vorhaben nach § 35 Abs. 1 Nr. 4 BauGB zu beurteilen ist. Ungeachtet dieser Tatsachen hat der Tierschutzverein Aktionen gestartet, um das Vorhaben voranzutreiben. Immer mit großem Presseeinsatz, ob Versteigerungen des Inventars, Arbeitseinsätze wie im Mai 2019, bei dem Wände eingerissen wurden, der Ausbau der Wohnung des zukünftigen Tierheimleiters usw. Unseres Erachtens sollten damit vollendete Tatsachen geschaffen werden.“

Ende Februar 2020 habe der Tierschutzverein den offiziellen Antrag auf Erteilung eines Wegerechts bei der Feldwegeinteressentschaft Holzminden gestellt. In der Mitgliederversammlung am 5. März, an der auch der Vorsitzende des Tierschutzvereins Jens Müller teilnahm, sei der Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt worden. An dieses Votum der Versammlung sei der Vorstand gebunden und müsse entsprechend handeln. „Es ist im Übrigen auch nicht so, dass die Feldwegeinteressentschaft eine Baulast für das Wegerecht fordert, sondern die Stadt als Genehmigungsbehörde. Ohne Baulast keine Baugenehmigung. Dieses stand aber schon 2018 fest. Zwar hat die Feldwegeinteressentschaft, in deren Eigentum sich die Wirtschaftswege, Gräben, Böschungen usw. befinden, in Einzelfällen Baulasten oder Wegerechte für Berechtigte bewilligt und wird dies auch in Zukunft tun. Für die Zwecke des Tierschutzvereins ist dies indes nicht möglich, da es sich bei dem Tierheim nach unserer Rechtsauffassung um ein nicht privilegiertes, mithin rechtswidriges Bauvorhaben handelt und wir es wegen der von ihm ausgehenden Belästigungen ablehnen. Der Tierschutzverein kann sich auf keinerlei Gewohnheitsrecht oder eine Gleichbehandlung berufen, da es in der Vergangenheit schlicht keinen vergleichbaren Antrag gab, der genehmigt wurde“, erklärt die Interessenschaft in ihrem Schreiben.

„Wir haben gleichwohl im September 2020 ein Gespräch mit dem gesamten Vorstand des Tierschutzvereins unter Moderation des Landrates Michael Schünemann geführt, zu dem wir eingeladen hatten. Bei dem sachlichen Gespräch wurden nochmals alle Argumente ausgetauscht. Leider lag zu diesem Zeitpunkt der Bescheid der Stadt Holzminden betreffend den Widerspruch der Feldwegeinteressentschaft noch nicht vor. Dieser ging bei uns erst am 15. November 2020 ein. Der Widerspruch wurde zurückgewiesen. Die Stadt Holzminden hält die Nutzung ‚Tierheim' nach § 35 Abs. 4 BauGB für zulässig. Sie vertritt die Ansicht, es gäbe für das Vorhaben kein geeignetes Grundstück im Innenbereich. Auch diesen Ausführungen können wir nicht folgen. Wir bezweifeln, dass es in den Kreisen Holzminden und Höxter, es ist ja der Tierschutzverein Holzminden-Höxter, kein geeigneteres Grundstück für ein Tierheim gibt. Das Gegenteil dürfte der Fall sein, zumal an dem streitgegenständlichen Standort nach den behördlichen Auflagen nicht möglich ist, Anbauten oder Außenanlagen, wie z. B. Ausläufe für die Hunde zu errichten“, so die Interessenschaft.

Um die Rechtmäßigkeit des Bauvorbescheides der Stadt Holzminden prüfen zu lassen hat die Feldwegeinteressentschaft beim Verwaltungsgericht Hannover Klage gegen den Bauvorbescheid der Stadt Holzminden erhoben. „Wir wünschen uns eine objektive Prüfung der Rechtmäßigkeit des Vorhabens und eine sachliche Diskussion. Es ist unseres Erachtens unerträglich, wie die Mitglieder der Feldwegeinteressentschaft, ich als ihr Vorsitzender sowie die örtlichen Landwirte als schlechte Menschen hingestellt, insbesondere in den sozialen Netzwerken diffamiert und beschimpft werden. Viele von uns haben Tiere als Haustiere oder die Landwirte als Nutztiere und auch wir treten für den Tierschutz ein. Die Notwendigkeit eines Tierheims für Fund und andere Tiere in Not wird nicht bestritten. Aber ob es ein neues an diesem Standort sein muss, das streiten wir aus den vorgenannten, sicherlich nicht vollständig aufgezählten Gründen ab“, so Friedrich Schütte, Vorsitzender.

„Herr Müller versucht weiter, von den Fakten abzulenken. Der Tierschutzverein hat ein Grundstück gekauft im vollen Bewusstsein, dass eine Baulast zur Erschließung benötigt wird und damit unerlässlich für die Baugenehmigung ist. Durch unsere frühzeitigen Einsprüche und Stellungnahmen konnte er nicht von einer Genehmigung durch uns ausgehen. Warum das Grundstück trotzdem gekauft wurde, entzieht sich unserer Kenntnis. Herr Müller konnte uns diese Frage bisher nicht beantworten“, so die Feldwegeinteressenschaft abschließend.

Foto: Schütte

Blaulicht
Montag, 18. Januar 2021 08:12 Uhr
Notfallpatienten aus unwegsamen Gelände gerettet: einsatzreiches Wochenende für die Feuerwehr
Samstag, 16. Januar 2021 09:03 Uhr

Höxter (red). Ein noch unbekannter Autofahrer konnte sich am Dienstag, 12. Januar, im Bereich Höxter und Brakel mehrmals verschiedenen Polizeikontrollen entziehen. Einen Tag danach konnte der gesuchte Mercedes-Benz von der Polizei sichergestellt werden. 

Zunächst bemerkte am Dienstag, 12. Januar, gegen 11:30 Uhr, ein Polizeibeamter in einem Zivilfahrzeug in Höxter an der Kreuzung Godelheimer Straße / Westerbachstraße, wie ein Mercedes-Benz unvermittelt bei Rotlicht die Ampel passierte und geradeaus in Richtung Godelheim fuhr. Das Zivilfahrzeug fuhr hinter dem Mercedes, an dem rote Überführungskennzeichen mit Göttinger Städtekennung angebracht waren, hinterher. Die Beamten sahen, dass dieser auch die nächste Ampel, die bereits mehrere Sekunden Rotlicht zeigte, passierte. Andere Verkehrsteilnehmer wurden trotz der bereits längeren Rotphase von dem Mercedes nicht gefährdet.

Die Polizeibeamten folgten dem Mercedes durch die Wilhelm-Haarmann-Straße bis zur Turmstraße. Dort wendete der Mercedes und fuhr trotz Zeigen der Polizeikelle Richtung Godelheim davon.

Im Rahmen der anschließenden Fahndung erkannte ein weiteres Zivilfahrzeug den Mercedes im Bereich Brakel-Siddessen. Das Zivilfahrzeug fuhr auf der Siddesser Straße von Brakel-Frohnhausen aus in Richtung Siddessen und wurde quer zur Fahrbahn abgestellt. Der Mercedes kam diesem Fahrzeug entgegen und hielt rund 50 Meter vor der Sperre an. Der Fahrer stieg kurz aus seinem Fahrzeug aus. Als er einen neben dem Zivilwagen stehenden uniformierten Polizeibeamten erkannte, stieg er wieder ein, wendete und fuhr stark beschleunigt Richtung Siddessen davon. Auf der Strecke nach Siddessen verfolgte der Streifenwagen den Mercedes mit hoher Geschwindigkeit, dennoch war ein Anhalten des offensichtlich stark motorisierten Mercedes nicht möglich. Auf der B252, der Ostwestfalenstraße, wurde der Mercedes noch kurzzeitig gesehen, wie er Richtung Rheder weiterfuhr. Aufgrund der deutlich überhöhten Geschwindigkeit konnte der Mercedes weiterhin nicht angehalten werden. Andere Verkehrsteilnehmer wurden während des Sichtkontaktes der Beamten zu dem Auto trotz der Geschwindigkeitsüberschreitung des Mercedes nicht gefährdet. Warum sich der Mercedesfahrer und seine Beifahrerin den Polizeikontrollen entzogen, steht nicht fest.

Am Mittwoch, 13. Januar, meldete sich bei der Polizei Höxter ein Anwohner aus Brakel-Istrup und bat um Hilfe. Am Vortag, gegen 12.30 Uhr, habe ein ihm unbekanntes Paar auf seinem Hinterhof ungefragt einen schwarzen Mercedes-Benz ohne Kennzeichen abgestellt. Da der Anwohner an seinem Haus eine Telefonnummer angebracht hatte, kontaktierten ihn die Nutzer des Mercedes und gaben an, ihr Fahrzeug aufgrund einer Panne dort abgestellt zu haben. Der Fahrer sagte zu, das Fahrzeug spätestens am nächsten Vormittag abschleppen zu lassen. Weiterhin bat der Fahrer darum, gegen Zahlung der Spritkosten und einer Aufwandsentschädigung mit seiner Begleiterin nach Paderborn gebracht zu werden. Der hilfsbereite Istruper erklärte sich dazu bereit. Als sich der Mercedes-Fahrer am nächsten Tag entgegen der Absprache nicht meldete, rief der Anwohner aus Istrup die Polizei an und erklärte, dass ein Mercedes ohne Kennzeichen auf seinem Grundstück stehe.

Die Polizeibeamten stellten fest, dass es sich bei dem Fahrzeug um den Mercedes handelt, der sich am Vortag den Polizeikontrollen entziehen konnte. Es stellte sich heraus, dass der hochwertige Mercedes S 500 bei einem Autohaus in Hannoversch Münden am Montag, 11. Januar, für eine Probefahrt ausgeliehen, jedoch nicht zurückgebracht wurde. Am nächsten Tag hatte sich die Kaufinteressentin bei dem Händler gemeldet und angegeben, eine Panne gehabt zu haben. Das Auto sei zudem wegen Falschparken abgeschleppt worden.

Die Polizei stellte den Mercedes-Benz zur Spurensicherung und Eigentumssicherung sicher. Der Fahrer des Mercedes ist aktuell nicht bekannt. Das Verkehrskommissariat der Polizei Höxter hat die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen. Zeugen, die Hinweise zu dem Fahrzeug oder den Insassen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Höxter, Telefon 05271/962-0, zu melden.

Donnerstag, 14. Januar 2021 16:27 Uhr

Holzminden (lbr/kp). Am heutigen Donnerstagnachmittag ist es gegen 14.30 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz bei OI-Glaspack gekommen. Die Feuerwehr Holzminden war mit 70 Kameradinnen und Kameraden sowie 14 Fahrzeugen in den Alten Postweg alarmiert worden, um die Werkfeuerwehr zu unterstützen. "Gemeldet wurde ein Industriebrand", erklärte Ortsbrandmeister Michael Nolte. Nach rund einer Stunden konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Foto: lbr

Donnerstag, 14. Januar 2021 13:31 Uhr

Höxter (red). Der Polizei wurde am Donnerstag, 14. Januar, ein Einbruch in ein Wohnhaus in Höxter an der Godelheimer Straße gemeldet. Unbekannte Täter brachen im Zeitraum von Mittwoch, 13. Januar, 20.15 Uhr, bis Donnerstag, 14. Januar, 07.30 Uhr, in das Wohnhaus, dessen Zugang über die Wilhelm-Haarmann-Straße zu erreichen ist, ein. Aus dem aktuell leerstehenden Haus stahlen die Unbekannten zahlreiche hochwertige Werkzeuge, unter anderem ein Stemmgerät, eine Baulampe, eine Flex und ein Spezialstaubsauger. Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei in Höxter, Telefon 05271/962-0, entgegen.

Donnerstag, 14. Januar 2021 09:08 Uhr

Höxter (red). Auch Rettungswagen und Polizeifahrzeuge brauchen einmal Hilfe in heiklen Notsituationen. Bei einem medizinischen Notfall am Mittwochabend auf dem Campingplatz in Höxter haben sich ein Rettungswagen und ein Polizeifahrzeug auf einer Rasenfläche festgefahren. Grund war der aufgeweichte Boden durch langanhaltende Regen- und Schneeschauer in diesem Gebiet. Mit eigenen Kräften konnten beide Fahrzeuge die Einsatzstelle nicht wieder verlassen. Hilfe musste her, damit die Rettungsfahrzeuge wieder für die Gefahrenabwehr zur Verfügung standen. Zur Unterstützung rückte die Löschgruppe Stahle mit ihrem Unimog, einem speziellen LKW-Ölsperre, an. Damit und mit einem Abschleppseil hatten es dann die „Retter-Retter“ leicht, sowohl den Rettungswagen, wie auch den Streifenwagen aus der Bredouille zu holen. Der Einsatz war gegen 22 Uhr beendet.

Foto: Feuerwehr

Politik
Montag, 18. Januar 2021 08:15 Uhr
CDU Kreisverband Holzminden im Dialog mit Barbara Otte-Kinast MdL und Frank Kohlenberg
Samstag, 16. Januar 2021 13:23 Uhr

Holzminden (red). Als unabhängiger Bewerber für das Amt des Bürgermeisters wirft jetzt der gebürtige Holzmindener Christian Belke seinen Hut in den Ring. „Brücken für Holzminden“ wird sein Wahlprogramm heißen. „Ich bin davon überzeugt, dass Holzminden einen echten Neuanfang braucht“, erklärt Christian Belke. Transparenz und Kreativität, aber auch Mut und Führungsstärke seien die Voraussetzungen, um Brücken zu bauen, über die sich das „Team Holzminden“, bestehend aus der Bürgerschaft, aus dem Rat, der Verwaltung, den Vereinen und Organisationen und natürlich auch dem Bürgermeister selbst wieder aufeinander zubewegen können. „Für einen solchen Neuanfang möchte ich mich als unvoreingenommener Kandidat einsetzen, möchte diesen Prozess leiten und dieses Team formen“, erläutert der gebürtige Holzmindener.

Der 50-jährige Berufssoldat, der zurzeit im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin für die strategische Steuerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr in der Sahel-Region verantwortlich zeichnet, ist in Holzminden fest verwurzelt. So führte Belke bis zum Frühjahr 2019 als Bataillonskommandeur das in Holzminden ansässige Panzerpionierbataillon 1 und trug dabei die Verantwortung für insgesamt 650 Soldatinnen und Soldaten. Belke ist seit 1998 verheiratet und hat mit seiner Frau Anja zwei erwachsene Töchter, die an der HAWK in Holzminden das Studium Soziale Arbeit bzw. in Paderborn eine Ausbildung zur Pflegefachkraft absolvieren.

„Meine Vision für Holzminden ist, dass sich meine Heimatstadt gemeinsam mit den Solling - Ortschaften bis 2030 zur attraktiven, modernen und zukunftsfähigen Kleinstadt im Herzen des Weserberglandes weiterentwickelt“, erklärt Christian Belke, „eine „Stadt der Solidarität“ müsse Holzminden sein, um die vorhandenen Potenziale zu heben.“ So will Belke Holzminden als Bildungs-, Familien- und Kulturstandort stärken und der Holzmindener Feuerwehr professionellere Arbeitsbedingungen verschaffen. Zudem setze er sich dafür ein, Holzminden und die Innenstadt entlang der sich verändernden Ansprüche des digitalen Zeitalters weiterzuentwickeln, sowie Holzmindens Vielseitigkeit als Chance und nicht als Hindernis zu begreifen.

„Gemeinsam mit dem Team Holzminden kommt es mir darauf an, Holzminden als Handels- und Wirtschaftsstandort zukunftsfähig und nachhaltig aufzustellen. Hierzu ist es wichtig, dass Holzminden wieder wächst und attraktive Rahmenbedingungen für bestehende und künftige Unternehmen und Existenzgründer erhalten bzw. geschaffen werden. Dies gilt für die in Holzminden ansässigen Weltunternehmen genauso, wie für die kleinen und mittelständischen Betriebe, wie ich als Sohn eines Handwerksmeisters weiß“, so Christian Belke.

„Ich stehe dafür, dass das Ehrenamt wertgeschätzt wird und möchte mithelfen, dass Holzminden seinen Ruf als Stadt der Solidarität weiter ausbaut“, gibt Belke weitere Einblicke in die Ziele seines Programms.#

„Es mir wichtig, auf alle Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt offen zuzugehen und mit den Parteien und Wählergruppen des Rates eine konstruktive Gesprächsbasis zum Wohle Holzmindens zu entwickeln“, erklärt Christian Belke. Er wolle aufmerksam zuhören und so noch mehr Gespür für die jeweiligen Sorgen und Nöte der Menschen entwickeln. „Darauf aufbauend möchte ich die Anregungen im Team Holzminden in einem zielgerichteten Dialog auf Augenhöhe auflösen und umsetzen“.

Hierzu gehe er auf jeden zu, der sich aktiv im Sinne Holzmindens einbringen möchte.

Er stelle sich als „Bürgermeisterkandidat zum Anfassen“ zur Wahl, der machbar machen will und mit dem sich die Holzmindener Bürgerinnen und Bürger unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht und politischer Orientierung identifizieren können. „Insofern biete ich an, meine Kompetenzen zum Wohle meiner Heimatstadt einzubringen und mitzuhelfen, dass Holzminden seine vorhandenen Chancen nutzt“, so Belke.  

Foto: Belke

Freitag, 15. Januar 2021 10:18 Uhr

Kreis Holzminden. Am Montag, dem 18.1. 2021 wird im Landtag in Hannover der letztes Jahr gestellte Antrag der Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN gegen den Standort Würgassen mit einer Anhörung der Betreiber im Umweltausschuss behandelt. Die Grünen fordern eine komplett neue Standortsuche nach nachvollziehbaren Kriterien und halten Würgassen aus einer Vielzahl von Gründen für ungeeignet als zentrale bundesweite Atommülldrehscheibe der Republik. „Die Ablehnung der Bezirksregierung Detmold, den Standort für unvereinbar mit dem gültigen Raumordnungsplan anzusehen, bestätigt unsere Kritik. Der Bund hat sich verrannt. Die Planungen für den Standort sollten aufgegeben werden“, erklärte der heimische grüne Landtagsabgeordnete Christian Meyer.

An der Anhörung im Landtag wird anders als in den örtlichen Kreistagen nur die Betreibergesellschaft BGZ ihre Sicht der Dinge darstellen. „Leider haben SPD und CDU unseren Antrag auch einen Vertreter der Bürgerinitiave zum Atommüllager Würgassen zu hören, abgelehnt“, berichtet Christian Meyer aus dem Landtagsausschuss bei der Planung der Anhörung. „So werden wir nur die Sicht der Befürworter hören. Anders als vor Ort merkt man in Hannover kaum Widerstand aus den Reihen von SPD und CDU. Umweltminister Olaf Lies begrüßt sogar öffentlich, dass er froh ist, dass der Kelch an Niedersachsen vorbeigegangen sei, als ob Niedersachsen, wie die Anwohner in Lauenförde nicht betroffen seien.“

Die BGZ geht in einer im Vorfeld verteilten Aussendung auch auf den Grünen Landtagsantrag ein und stellt fest, dass die Errichtung des Atommülleingangslagers für Schacht Konrad bei Salzgitter im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD auf Bundesebene vereinbart worden sei. Die Betreiber stellen noch einmal klar, dass der gesamte schwach- und mittelradioaktive Atommüll quer durch die Republik zunächst nach Würgassen verbracht wird und dort dann „endlagerfähig“ gemacht wird. Das Genehmigungsverfahren für Würgassen wird für das zweite Halbjahr 2021 angekündigt, die Inbetriebnahme 2027. Auf die fehlende Vereinbarkeit mit dem Raumordnungplan Ostwestfalen-Lippe wird nicht eingegangen. 

Zur Kritik räumt die BGZ ein, dass der Bahnanschluss von Würgassen mangelhaft ist und von den Empfehlungen der Entsorgungskommission abweicht: „Bezüglich der Kritik einer fehlenden Zweigleisigkeit der Bahnstrecke am Standort des LoK (Logistikzentrums für Konrad) ist es zutreffend, dass die BGZ in diesem einen Punkt von der Empfehlung der ESK (Entsorgungskommission) abweicht, die einen zweigleisigen Bahnanschluss empfiehlt. Diese ESK-Empfehlung zielt inhaltlich auf eine ausreichende zeitliche Verfügbarkeit von Bahnstrecken ab, um das grundsätzliche Ziel der„Just-In-Time-Anlieferung“ durch ein LoK abzusichern.“

Da mit bis zu 10 Volllastzügen pro Tag mit Atommüll auf der Personenstrecke von Würgassen nach Salzgitter gerechnet wird, kann es durch die Eingleisigkeit hier zu erheblichen Verzögerungen kommen. „Das bedeutet, dass bei Stau noch mehr Atommüll in Würgassen herumliegen könnte oder der Personenverkehr eingeschränkt wird“, kritisiert Christian Meyer. „Ein extra Logistikgutachten, wie von meinem Kollegen Uwe Schünemann vorgeschlagen ist, brauchen wir nicht. Würgassen ist der falsche Standort und wurde über Manipulation der Kriterien hingetrickst. Alle Widerstände werden abgeblockt.“

Zur Hochwassergefahr räumt die BGZ ein, dass der für den Bau vorgesehene landwirtschaftliche Acker immerhin einen Meter überschwemmt werden könnte: „Ausweislich der Hochwassergefahrenkarte des Landes NRW besteht bei einem extremen Hochwasser (EHQ) die Gefahr, dass Teile des Grundstücks maximal einen Meter überflutet werden.“

Zum oft kritisierten geringen Abstand zur Wohnbebauung von nur 200 bis 300 Metern räumt die BGZ ein, das Kriterium selbst festgelegt zu haben, da die Entsorgungskommission sich damit nicht befasst habe. Aus ihrer Sicht könne auch ganz auf Abstände zur Bevölkerung verzichtet werden, da alle Grenzwerte eingehalten werden. „Die BGZ geht dabei aber nur vom Normalbetrieb wie bei einem Atomkraftwerk aus. Bei einem Brand, Unfall, Flugzeugabsturz, Hochwasser etc. besteht natürlich eine große Gefahr der Freisetzung enormen krebserregenden radioaktiven Inventars in der Umgebung. Da spielt der Abstand zu Wohnorten mit solch gefährlichen Stoffen in einer riesigen Halle natürlich eine Rolle“, so Meyer. 

Die BGZ räumt ein, dass der gesamte für das Endlager Konrad vorgesehene Atommüll im Durchschnitt bis zu 5 Jahre erstmal in Würgassen aufbewahrt wird: „Aufgrund des geplanten Volumens des LoK ergibt sich eine Lagerkapazität von bis zu 60.000 m³ (Abfallgebindevolumen). Dies enspricht bei der zugrunde gelegten Beispielbelegung ca. 15.000 Abfallgebinden. (…) 

Als Logistikzentrum ist das LoK von einem kontinuierlichen Durchsatz an Gebinden geprägt. Die BGZ geht davon aus, dass die durchschnittliche Aufbewahrungszeit für ein einzelnes Gebinde weniger als fünf Jahre betragen wird.“ Nach der Anhörung im Umweltausschuss wird der weitere Umgang mit dem Grünen Antrag beraten werden. Die Grünen hoffen darauf, dass auch SPD und CDU sich klar gegen ein Atommüllzentrum in Würgassen aussprechen werden.

Foto: GRÜNE

Wirtschaft
Samstag, 16. Januar 2021 09:32 Uhr
Innovation plus: 3 Millionen Euro für die Lehre Tippelt (SPD): „Auch die HAWK profitiert“
Freitag, 15. Januar 2021 09:48 Uhr

Holzminden (red). Die HAWK in Holzminden bietet den Studiengang BWL berufsbegleitend wegen hoher Nachfrage jetzt auch im Sommersemester an. Mit einem flexiblen Stundenplan und mitgeschnittenen Vorlesungen lassen sich Berufstätigkeit, Ausbildungen oder Familienverpflichtungen flexibel mit dem betriebswirtschaftlichen Studium an der HAWK vereinbaren. 

BWL studieren neben einer Berufstätigkeit – das geht an der HAWK am Standort Holzminden. Die Besonderheit des Studiengangs, die Kombination aus Online- und Präsenzlehre kommt gut an: Rund 150 Studierende nutzen aktuell die Möglichkeit, in sechs bis neun Semestern einen Bachelorabschluss zu erwerben. Das Angebot richtet sich vor allem an diejenigen, die tagsüber einer anderen Tätigkeit nachgehen, wie einer Vollzeitstelle, Ausbildung oder der Kinderbetreuung. „Unsere Lehrveranstaltungen werden live online abgehalten und aufgezeichnet. Die Studierenden können dann mit diesem Material weiterarbeiten. Das Pensum im Semester kann von den Studierenden auf diese Weise flexibel intensiviert oder verringert werden, je nach persönlicher Lage“, erklärt Studiengangsleiterin Prof. Dr. Zulia Gubaydullina das erfolgreiche Konzept des Studiengangs. 

„Ein wichtiger Faktor ist auch, dass die finanzielle Belastung für ein berufsbegleitendes Studium an staatlichen Hochschulen wie der HAWK überschaubar ist,“ so die Professorin weiter. Bei monatlichen Präsenztagen in Holzminden ist, abgesehen von der aktuellen Corona-Situation, auch ein direkter persönlicher Austausch möglich.

Ab dem Sommersemester 2021 ist es an der HAWK in Holzminden möglich, das Studium Betriebswirtschaft berufsbegleitend nun auch zum Sommersemester zu beginnen. Mit zwei möglichen Startzeitpunkten im Jahr stellt der Studiengang sich auf die Bedürfnisse der potenziell Studierenden ein und ermöglicht einen flexibleren Studienbeginn. Mit dem angestrebten Bachelorabschluss eröffnen sich den HAWK-Studierenden neue berufliche Möglichkeiten. In allen Wirtschafts- und Industriezweigen werden fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse gebraucht – da wundert es nicht, dass BWL in Deutschland nach wie vor das meistgewählte Studienfach ist. 

Der Studiengang an der HAWK in Holzminden legt neben klassischen Themen der Betriebswirtschaftslehre den Fokus unter anderem auf kleine und mittlere Unternehmen, Familienunternehmen und Start-ups im ländlichen Raum. In Wahlpflichtmodulen vertiefen die Studierenden das erworbene Wissen praxisnah und setzen sich mit Innovationsprozessen, Gründungsmanagement oder Digitalisierung auseinander. Ein Schwerpunkt der Module des Studiengangs ist das Thema Digitalisierung. Prof. Dr. Lars Weber, Professor für Allgemeine BWL mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, erläutert: „Unsere Absolventinnen und Absolventen lernen, Problemstellungen zu verstehen und die richtigen Methoden zur Lösung anzuwenden. Dazu gehören neben den klassischen Fächern der Betriebswirtschaftslehre auch eine starke IT- und Methodenkompetenz. Dieses Wissen nehmen die Studierenden anschließend mit in ihre Unternehmen.“ 

Über den Praxisbezug freut sich auch Studentin Luisa Fricke aus Stadtoldendorf, die das im Studiengang erlernte Wissen schon jetzt in ihrem Berufsalltag nutzen kann: „Der Schwerpunkt Digitalisierung im Studiengang hat dermaßen mein Interesse geweckt, dass ich nun versuche mein Wissen in den Berufsalltag zu übertragen. Es macht richtig Spaß, sich im Job einbringen zu können und vor allem zu wissen, worum und wie es geht.“ 

„Unser Studienangebot ist zukunftssicher und wird sehr gut angenommen, wir konnten auch im Wintersemester 2020/21 mehr Studierende aufnehmen als vorgesehen. Wir freuen uns auf unsere neuen Studierenden zum Start des Sommersemesters am 1. April“, so Prof. Dr. Gubaydullina.

Die Bewerbung ist noch bis zum 1. Februar möglich. Alle Informationen zum Studiengang und dem Bewerbungsverfahren unter www.hawk.de/ba-betriebswirtschaft.

Fotos: red

Mittwoch, 13. Januar 2021 10:56 Uhr

Hannover (red). Im Anschluss an die regelmäßige gemeinsame Besprechung der aktuellen Corona-Situation haben die Niedersächsische Landesregierung sowie die Vertreter der Unternehmer- und Arbeitgeberverbände und der Gewerkschaften heute an die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Niedersachsen appelliert, ihren Beschäftigten die Nutzung von mobilem Arbeiten und Homeoffice zu ermöglichen, soweit dies mit den betrieblichen Erfordernissen vereinbar ist.

Seit Ausbruch der Pandemie haben Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhebliche Anstrengungen in ihren Betrieben für Corona-sichere Arbeitsplätze geleistet. Die Reduzierung von Kontakten sowohl am Arbeitsplatz als auch auf dem Weg dorthin hat sich daher seit dem Frühjahr als wirksames Instrument zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen. Mobiles Arbeiten und Homeoffice können auch in Zukunft dazu beitragen, die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dabei ist allen Beteiligten bekannt, dass mobiles Arbeiten und Homeoffice nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich ist und an den betrieblichen Anforderungen ausgerichtet sein soll.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Angesichts der starken Ausbreitung des Corona-Virus müssen auch in der Arbeitswelt die Kontakte – wo immer es geht – auf das Nötigste beschränkt werden. Ich hoffe sehr, dass unser gemeinsamer Appell dazu beiträgt, dass die Möglichkeiten zum mobilen Arbeiten und zum Homeoffice noch intensiver genutzt werden. Ich bitte alle Unternehmen herzlich darum, alle Möglichkeiten zu prüfen, um die Kontakte weiter zu reduzieren.“ 

Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Das Arbeiten von zu Hause ist ein wirksamer Baustein, um das derzeitig hohe Infektionsgeschehen einzudämmen. Hier sollte die niedersächsische Wirtschaft konsequent Homeoffice überall dort ermöglichen, wo die Anwesenheit am Arbeitsplatz nicht unbedingt erforderlich ist. Mobiles Arbeiten und Homeoffice sind nicht in allen Branchen gleichermaßen möglich und müssen den betrieblichen Herausforderungen gerecht werden. Hier wissen Betriebe und Arbeitnehmer am besten, welche Möglichkeiten und Herausforderungen es beim Arbeiten von zu Hause in ihrem Unternehmen gibt.“

Sport
Montag, 11. Januar 2021 11:52 Uhr
Karateka der BUDO-Abteilung des MTV 49 Holzminden starten 2021 mit Online-Training
Freitag, 08. Januar 2021 10:10 Uhr

Holzminden (red). Obwohl die beliebte Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ wegen der Corona-Pandemie gar nicht stattfinden konnte, ist trotzdem eine stolze Spendensumme zusammengekommen: 5.233 Euro sind nun vom Veranstalter Lions Club Holzminden an die DKMS überwiesen worden.

„Wir sind einfach nur froh, dass wir unsere stolze Spenden-Serie für die DKMS auch in den schwierigen Corona-Zeiten aufrecht erhalten konnten“, zeigt sich Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Präsident vom Lions Club Holzminden, dankbar. Es sei allen Beteiligten extrem schwer gefallen, diese wunderbare Veranstaltung absagen zu müssen, erinnert er an die Krisensitzung des Organisationsteams im August letzten Jahres. „Ein Aspekt für diese Entscheidung war der Gesundheitsschutz aller Beteiligten, ein anderer Aspekt aber auch die solidarische Partnerschaft zu den oftmals langjährigen Sponsoren, die mit ihren Unternehmen vor besonderen Herausforderungen stehen“, so Bertram.

Doch sowohl die ambitionierten Radfahrer der Region als auch die Sponsoren stellten unter Beweis, dass für sie die Benefiz-Veranstaltung „Rund um den Solling“ (RudS) längst eine liebgewonnene Tradition geworden ist. So griffen sie die Initiative der RudS-Organisatoren auf, sich individuell für die DKMS sportlich zu betätigen. 673 Euro sind dadurch direkt von Sportlern an die DKMS gespendet worden, 4.560 Euro steuerten die Sponsoren bei.

„Rund um den Solling ist halt eine Präsenzveranstaltung, es geht nichts über das gemeinsame sportliche Erlebnis“, ergänzt Joachim Ruthe vom Organisationsteam angesichts der sonst üblichen fünfstelligen Spendenhöhe. „Angesichts der Umstände ist die Gesamtsumme von 5.233 Euro aber ein super Ergebnis und die DKMS sieht, dass sie auf uns als treuen Unterstützer zählen kann.“ Er setzt gemeinsam mit allen Verantwortlichen darauf, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie sich abschwächen und Deutschland allmählich zur Normalität zurückkehren kann: „Hoffentlich können wir dann alle gemeinsam am 3. Oktober wieder an den Start gehen.“

Foto: Kreissportbund Holzminden / Archiv

Samstag, 26. Dezember 2020 07:07 Uhr

Hellental (red). Ende Oktober im bayrischen Obergessertshausen kämpfte ein 19-Jähriger in einer Schlammschlacht sondergleichen nicht nur gegen die nationale Elite des MTB-Sports, sondern auch gegen die vom Regen aufgeweichte Rennstrecke. Mit einem sensationellen Platz 18 zeigt Micah Schmidt aus Hellental Kampfgeist und setzt sich über 90min auf dem ca. 4 km langen – technisch anspruchsvollen – Rundkurs durch. Der DDMC Solling überzeugt damit zum zweiten Mal in 2020 bei Deutschen Meisterschaften.

Nach der Marathon Meisterschaft im September galt es sich in der einzigen olympischen Mountainbike Disziplin zu messen: Dem Cross-Country. Micah Schmidt (19) ging in der Altersklasse U23 an den Start.

Die Wetterbedingungen in Obergessertshausen waren durchaus speziell. Viele Regenfälle in der Nacht vorher und am Morgen des Wettkampftages selbst, wühlten die Strecke mit einigen steilen Anstiegen und Abfahrten derart auf, dass viele Streckenpassagen wenig bis gar nicht fahrbar waren und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vielfach gezwungen waren das Rad zu tragen.

Micah Schmidt bewies vor allem in den Abfahrten sein Können und sein gutes Gespür für den Untergrund. Während es im Fahrerfeld zahlreiche Stürze gab, hielt er die Konzentration hoch und entschied sich taktisch klug das Rad zu tragen, wo immer es schneller war.

Viele Fahrer zollten den widrigen Bedingungen Tribut und mussten das Rennen vorzeitig beenden. Der DDMC Fahrer zeigte einmal mehr seine mentale Stärke und fuhr (und lief) von Startplatz 33 auf einen sensationellen Platz 18.

„Damit gehört er offiziell zu den schnellsten 20 in Deutschland“, sagte Vincent Beckmann etwas schmunzelt nach dem Rennen über seinen Teamkollegen. Er ist als Marathon-Spezialist nicht an den Start gegangen, sondern betreute Micah aus der Feed- und Techzone heraus. „Du hast maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen“, antwortete Micah prompt.

Damit meint er vor allem das Reinigen der Kette und die Versorgung mit flüssiger Nahrung, aber vielleicht auch die mentale Anfeuerung am Streckenrand. Unterstützung gab es auch durch Freunde und Familie, die extra mitgereist sind, angefeuert haben und für eine mediale Dokumentation des Tages sorgten. Natürlich alles im Rahmen der Hygiene Auflagen und mit Vorab-Registrierung. Zuschauer waren nicht erlaubt.

Zum Saisonabschluss motiviert dieses Ergebnis das ganze Team, das sich für die Saison 2021 mit einem neuen Titelsponsor präsentieren wird.

Fotos: DDMC

 

Panorama
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr
Online informieren, offline gut essen: Online-Vorträge zur digitalen Internationalen Grünen Woche
Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

Samstag, 26. Dezember 2020 07:24 Uhr

Hannover (red). Niedersachsen ist eines der sechs Bundesländer, in denen das KfW-Sonderprogramm für gemeinnützige Organisationen umgesetzt wird. Bislang wurden in der kurzen Zeit, seitdem die Beantragung möglich ist, 13 Anträge mit einem Fördervolumen in Höhe von 4,45 Millionen Euro bewilligt. Um dem Bedarf gerecht zu werden und die aktuelle Situation einer weiter anhaltenden Corona-Pandemie zu berücksichtigen, wird die Förderung über das Jahresende bis zum 30.06.2021 ausgedehnt.

Dr. Carola Reimann, Niedersächsische Sozialministerin, betont die Wichtigkeit der Förderung: „Es werden immer mehr Stimmen laut, die auf mögliche Folgen der Corona-Pandemie für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hinweisen. Die Bedeutung des gemeinnützigen Sektors dürfte noch an Bedeutung gewinnen. Es ist wichtig, diese Arbeit dauerhaft abzusichern und deshalb ist die Verlängerung des Niedersächsischen Schnellkredits für gemeinnützige Organisationen nur folgerichtig.“

Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank, erklärt, „Gemeinnützige Organisationen sind ein Stützpfeiler der Gesellschaft. Daher ist ihre finanzielle Unterstützung in Zeiten, in denen notwendige Einnahmen nicht mehr vorhanden sind oder wegbrechen, unbedingt erforderlich. Im Vergleich der Bundesländer nehmen die niedersächsischen Organisationen die Unterstützung besonders stark in Anspruch. Dies unterstreicht, wie wichtig die Förderung in unserem Bundesland ist.“

Hintergrundinformation

Das Förderangebot richtet sich an gemeinnützige Organisationen, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten haben. Strukturelle Schwierigkeiten bleiben bei der Bewertung, ob eine Förderung möglich ist, außen vor.

Gefördert werden laufende Kosten (Betriebsmittel) sowie kurzfristig anstehende Anschaffungen (Investitionen) in die soziale Infrastruktur. Unter bestimmten Kriterien sind Gehälter, Löhne sowie Honorare für freie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter förderfähig. Insgesamt können Darlehen zwischen 10.000 Euro und 800.000 Euro mit Laufzeiten von fünf, sieben oder zehn Jahren beantragt werden.

Der Antrag kann über das Kundenportal der NBank schnell und komplikationslos gestellt werden. Ein Erklärvideo gibt zielgenaue Instruktionen.

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