Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Montag, 14. Oktober 2019 16:32 Uhr
Beim Waldbesuch lauert die Gefahr im Kronendach
Montag, 14. Oktober 2019 09:35 Uhr

Holzminden (red). Zum ersten Mal richten Schülerinnen und Schüler der BBS Holzminden einen Poetry Slam aus. Die Schüler aus dem Jahrgang 13 des Beruflichen Gymnasiums laden zu dieser besonderen Veranstaltung. Für die baldigen Abiturientinnen und Abiturienten steht im Sommer 2020 der Abiball vor der Tür, den sie durch verschiedene Veranstaltungen finanzieren möchten.

„Uns ist es wichtig, neben Abipartys und Kuchenverkäufen während der Schulzeit auch etwas für alle anzubieten!“, so Florian Niemeyer, Organisator des Poetry Slams. Bei einem Poetry Slam schreiben die Teilnehmer, in diesem Fall Poeten, eigene Texte, die sie dem Publikum ohne Requisiten vorstellen. Am Ende jeder Darbietung darf das Publikum den Poeten bewerten und den Tagessieger küren.

Die Texte sind dabei einzigartig und vielfältig, von lustig bis traurig, politisch und kritisch – den Poeten sind keine Grenzen gesetzt!

Die Schüler aus dem 13. Jahrgang haben im Vorfeld im Deutschunterricht einen Poetry Slam zur Erzählung „Das Muschelessen“ von Birgit Vanderbeke geschrieben und ihren ersten eigenen Slam vorgestellt. Aus diesen ersten Versuchen vor der eigenen Klasse möchten einige Poeten nun die große Bühne erobern. Zusammen mit ihren Deutsch-Lehrkräften Franziska Grzywotz und Frank Hischer laufen die Planungen auf Hochtouren. „Es ist toll, wenn die Schüler der Schule ihre Ideen umsetzen dürfen und auch noch Unterstützung von den Lehrern bekommen“, betont Florian Niemeyer.

Neben den Schülern aus Jahrgang 13 präsentieren auch die Schüler aus Jahrgang 11 und 12 des Beruflichen Gymnasiums die selbst geschriebenen Slam-Texte. Außerdem wird der Poetry Slam von Musik und einer Theateraufführung untermalt. Der Deutschkurs von Ariane Drake, Lehrkraft für Darstellendes Spiel, wird mit einer besonderen Theateraufführung überraschen. Während des Poetry Slams stellt der 13. Jahrgang Snacks und Getränke zur Verfügung.

Der Poetry Slam am 14.11.2019 wird ein bunter Abend, der für jeden etwas zu bieten hat. Beginn ist um 19 Uhr im Hauptgebäude der Georg-von-Langen-Schule, Von-Langen-Allee 5. Der Eintritt ist kostenfrei!

Foto: BBS Holzminden

Sonntag, 13. Oktober 2019 15:05 Uhr

Boffzen (kp). Wer den Herbst vor Augen hat, mag vielleicht das bunte Naturschauspiel beobachten, das er mit sich bringt. Die Blätter an den Bäumen und Büschen bekommen ein Orange, Rot oder Gelb und heruntergefallenes Herbstlaub hinterlässt bunte Farbtupfer im Garten oder an den Straßenrändern. Es ist ein Bildcharakter, der sich von außen nach innen verlagert, wenn man das Floristik- und Dekorationsgeschäft „Lebensart“ in Boffzen betritt. Als sich die neue Inhaberin Svenja Nölting für eine kurzfristige Übernahme entschied, musste innerhalb weniger Wochen alles auf „Herbst“ umgestellt werden. Im Innern erstrahlen nun jene Herbstfarben und sorgen für die richtige Atmosphäre. (Fast) pünktlich zur neuen Saison, am 21. September, durften die 26-jährige Floristin und Mitarbeiterin Anja Gröne zusammen mit ihren Kunden die große Wiedereröffnung feiern und den neuen Herbststil in Floristik und Deko präsentieren.

„Die Kundenresonanz war einfach großartig“, freut sich Svenja Nölting. Viele alte und neue Kunden haben am Eröffnungstag den Weg in die Untere Dorfstraße nach Boffzen gefunden, um gemeinsam mit der neuen Inhaberin den Schritt in die Selbstständigkeit zu feiern. „Eigentlich war das alles gar nicht so schnell geplant“, schmunzelt die 26-Jährige. Die Geschäftsübernahme habe erst in zweieinhalb Jahren stattfinden sollen. Als die ehemalige Inhaberin, Anja Becker-Jakob, jedoch zuletzt bekanntgab, die Geschäftsführung aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig abzugeben, musste sie sich entscheiden. „Am Ende ist mir die Entscheidung aber leicht gefallen“, sagt sie.

Viel verändern will sie in Zukunft nicht. Das Angebot reicht wie gewohnt von Tisch- und Wohndekorationen über Kleinmöbel, Frisch- und Trockenfloristik bis hin zu individuell zubereiteten Geschenk- und Blumengestecken für jeden Anlass. „Eigentlich bieten wir alles, was die Frau braucht“, fasst die neue Inhaberin das Konzept zusammen. Eingerichtet hat sie alles in einer Mischung aus Landhausstil und Industrielook, wie sie selbst sagt. Bei ihrer Deko-Auswahl lasse sie sich stets vom Stil in Holland inspirieren. „In Holland ist man dem Trend meistens schon etwas voraus“, sagt Svenja Nölting. So kommt es, dass mindestens einmal pro Monat eine Reise nach Holland zu einem Großhandel ansteht. Dort kauft sie ihre Ware für den ganzen Monat. „Ich musste allerdings nach kurzer Zeit bereits das zweite Mal Ware nachkaufen“, erzählt sie. Der Kundenansturm sei nach Wiedereröffnung so groß gewesen.

Zukünftig soll die Floristik etwas mehr in den Fokus gerückt werden. „Das ist meine Leidenschaft“, erzählt sie. Sie habe schon immer Floristin werden wollen. Das Kreative an diesem Job habe sie stets gereizt. Nachdem sie ihre Ausbildung in einem Blumenladen in Bevern begann, wechselte sie ihren Arbeitsplatz und fing bei „Lebensart“ in Boffzen an. Das war vor sieben Jahren. Es habe nicht lange gedauert, bis die ehemalige Inhaberin sie übernahm. Jetzt ist Svenja Nölting an ihre Stelle getreten. Als neue Inhaberin habe sie noch viel vor. „Ich freue mich auf das, was noch kommt“, sagt sie. Das nächste Ereignis steht schon fest: Auf der Adventsausstellung am 17. November sollen die neuesten Adventsgestecke bei einer Tasse Glühwein vorgestellt werden. Einen ganz besonderen Dank möchte Svenja Nölting noch an all ihre Unterstützer richten: „Ich bedanke mich bei meiner Familie und meinen Freunden für die tolle Unterstützung vor und während der Eröffnung. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.“

Text/Fotos.: Kai Pöhl; Fotos: Svenja Nölting

Sonntag, 13. Oktober 2019 14:17 Uhr

Holzminden (kp). Pünktlich zum ersten DJ-City-Festival kam ein wenig Sommerfeeling zurück in die Kreisstadt. Die Temperaturen kletterten nach oben und die Party-Gäste strömten in die Innenstadt. 14 DJ´s legten in zwölf Clubs und Kneipen auf und heizten den Leuten mit bombastischem Club-Sound ein. Zudem waren einige Live-Performances zu sehen.

„Das DJ-City-Festival war ein voller Erfolg“, erzählt uns der Veranstalter Stefan Friedrich, der mit seiner Event-Agentur OWL Booking auch die Holzmindener Kneipennacht organisiert. Mit 1250 Besuchern auf dem gestrigen Premieren-Event sei exakt dieselbe Besucheranzahl wie vor vier Jahren zur ersten Kneipennacht erreicht worden.

„Es war eine tolle Premiere bei perfektem Wetter, die auch musikalisch keine Wünsche offen ließ“, sagt Friedrich. Dennoch sei die Party erst etwas später so richtig in Schwung gekommen, wie er zugibt. „ Es ging spät los, deswegen war es in den ersten zwei Stunden in vielen Locations überschaubar“, sagt er. Ab 23 Uhr seien die meisten Läden aber sehr gut gefüllt gewesen.

In den nächsten Tagen soll es bereits erste Gespräche zu den Planungen für das DJ-City-Festival 2020 geben. Dann soll aber das Konzept noch etwas angepasst werden. „Gestern war der Altersdurchschnitt der Gäste ein ganz anderer als bei der Kneipennacht“, erklärt Stefan Friedrich. Dementsprechend arbeite man noch an der Ausarbeitung. Einen Dank richtet er an alle Mitwirkenden und Unterstützer.

Sonntag, 13. Oktober 2019 11:07 Uhr

Holzminden (red). Bei einem Sturm sorgt sich jeder Fahrzeugbesitzer um sein Auto, sofern er es nicht sicher unterstellen konnte. Und das nicht ohne Grund: Häufig werden Fahrzeuge durch herabfallende Äste, lose Dachziegel oder sogar durch umstürzende Baugerüste beschädigt. Die Teilkasko-Versicherung sichert Sturmschäden ab. Per Sofortgutachten vom TÜV NORD-Sachverständigen können die Schäden schnellstens aufgenommen werden. Andreas Röll von der TÜV-STATION Holzminden gibt Tipps.++ Laut Versicherungsbedingungen ist ein Sturm erst dann gegeben, wenn es sich um eine wetterbedingte Luftbewegung von mindestens Windstärke 8 der Beaufort-Skala handelt. Bei einem Sturmschaden ist es deshalb sinnvoll, die Schadensmeldung mit den Angaben des Wetteramtes zu ergänzen, um zu belegen, dass es sich offiziell um einen Sturm gehandelt hat.

Die Vorteile einer Vollkasko-Versicherung

Die Vollkasko-Versicherung kommt bereits für Schäden auf, die durch starken Wind bis Windstärke 7 verursacht worden sind. Auch wer gegen einen entwurzelten Baum oder heruntergefallenen Ast fährt, der bereits seit längerem auf der Straße liegt, ist durch die Vollkaskoversicherung abgesichert. Fahrer mit Teilkasko-Versicherung gehen in diesem Fall leer aus. „Bei einem Sturmschaden ab Windstärke 8 ist es meist ratsam, ihn über die Teilkasko-Versicherung abzuwickeln, da diese keine Rückstufung vornimmt und die Selbstbeteiligung oftmals geringer ausfällt“, rät der TÜV-Experte.

Ansprüche gegen Dritte

Wer zahlt, wenn der Baum auf einem privaten Grundstück steht? Für Bäume, die sich auf Privatbesitz befinden, sind die Grundstücksbesitzer verantwortlich. Diese können aber nur zur Kasse gebeten werden, wenn sie den Zustand ihrer Bäume nicht regelmäßig kontrolliert haben. Das Gleiche gilt bei herabfallenden Dachziegeln. Ein Anspruch entsteht also nur, wenn dem „Verursacher“ eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorgeworfen werden kann. Bricht hingegen von einem gesunden Baum ein Ast ab oder fällt dieser bei einem starken Sturm um, so wird dies als höhere Gewalt angesehen. Diese Regelung greift auch bei Baustellen-Einrichtungen: Wird ein Fahrzeug z. B. durch ein umfallendes Baustellenschild beschädigt, haftet der Aufsteller nur, wenn er dieses nicht fachgerecht gesichert hat.

Sofortgutachten von TÜV NORD Mobilität

TÜV NORD Mobilität bietet auch bei Unwetterschäden eine umfangreiche Schadenbegutachtung. Mit dem neuen Sofortgutachten können die Schäden schnellstens aufgenommen werden. War es bisher nötig, dass ein Schadengutachter vor Ort das Fahrzeug persönlich in Augenschein nimmt, wird diese Aufgabe jetzt auch von TÜV NORD-Experten wahrgenommen, die per Smartphone in direktem Kontakt mit dem TÜV NORD-Schadengutachter im Sachverständigenzentrum die Aufnahme des Schadens durchführen. Vergingen bisher rund zwei Tage für die Erstellung eines entsprechenden Gutachtens, kann in Zukunft die Schadenabwicklung schon nach einer Stunde weiterverfolgt werden.

Lacktechnische Gutachten von TÜV NORD Mobilität

Andreas Röll: „Wenn Sie der Ursache Ihres Lackschadens auf den Grund gehen wollen, erstellen wir für Sie ein lacktechnisches Gutachten. Dieses gibt Aufschluss darüber, ob die Schäden durch Hagel, Vogelkot, Emissionen, Materialfehler oder mangelhafte Lackierung zustande gekommen sind, oder ob womöglich ein Verarbeitungsfehler oder eine mindere Qualität der Materialien die Ursache ist. Darüber hinaus können wir natürlich auch die Reparaturkosten aufschlüsseln.“ Der direkte Draht zu den TÜV NORD Schadengutachtern: TÜV NORD Schadenhotline 0800 80 69 600 oder www.tuev-nord.de/unfall

Über die TÜV NORD GROUP

Vor 150 Jahren gegründet, stehen wir weltweit für Sicherheit und Vertrauen. Als Wissensunternehmen haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Ob Ingenieurinnen, IT-Security-Experten oder Fachleute für die Mobilität der Zukunft: Wir sorgen in mehr als 70 Ländern dafür, dass unsere Kunden in der vernetzten Welt noch erfolgreicher werden. Mehr Informationen finden Sie unter: www.tuev-nord-group.com

Foto: nevarpp_iStock-509448027

Blaulicht
Sonntag, 13. Oktober 2019 10:34 Uhr
Eingeschlafen und unter Drogeneinfluss - Auffahrunfall an der Bülte-Kreuzung
Freitag, 11. Oktober 2019 10:33 Uhr

Lüchtringen (red). Auf der Kreisstraße 46 in Höhe der Abfahrt Lüchtringen sind am Donnerstagnachmittag zwei Männer und eine Frau verletzt worden. Gegen 14:20 Uhr befuhr ein 78-jähriger Mann aus Höxter mit einem Ford Mondeo die K46 aus Richtung Holzminden kommend und beabsichtigte an der Einmündung Lüchtringen nach links in die Braunschweiger Straße abzubiegen. Hierbei übersah er einen VW Polo aus, welcher aus Richtung Höxter kommend in Richtung Holzminden fuhr und es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch den Unfall wurden der Fahrer des Ford Mondeo und der 84-jährige Fahrer des VW Polo, sowie seine 81-jährige Beifahrerin, beide wohnhaft in Holzminden, schwer verletzt. Alle Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstanden Totalschäden und sie wurden abgeschleppt. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme wurde der Fahrzeugverkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Die Freiwillige Feuerwehr Lüchtringen war vor Ort, um die Unfallstelle zu sichern.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Donnerstag, 10. Oktober 2019 16:29 Uhr

Holzminden (red). Die Leistungsfähigkeit der heimischen Feuerwehr möchte die Freiwillige Feuerwehr Holzminden am 18. Oktober im Rahmen der traditionellen Jahreshauptübung präsentieren. „Im Gegensatz zum realen Einsatz, haben die Zuschauer bei dieser Übung die Möglichkeit, den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner im wahrsten Sinne des Wortes einmal auf die Pelle zu rücken, Fahrzeuge und Geräte zu begutachten und Fragen zu stellen“, erklärt Ortsbrandmeister Michael Nolte im Vorfeld der Jahresübung, die in der Vergangenheit stets mit großer Begeisterung der Holzmindener angenommen wurde. 

In der von Christian Willeke, Daniel Gräsner und Dieter Kumlehn ausgearbeiteten Übung steht das Objekt „Residenz zur Weserbrücke“ in der Oberen Straße in Holzminden im Mittelpunkt des Geschehens. 

Gemäß der Übungslage werden nach einem Pkw-Brand in der Tiefgarage der Residenz mehrere Personen vermisst. Eine Person konnte sich mit ihrem Pkw aus der Tiefgarage retten, ist aber aufgrund überhöhter Geschwindigkeit im Bereich des Weserkais mit einem zweiten Pkw zusammengestoßen. Der Fahrer des zweiten Pkw ist nun eingeklemmt und der Beifahrer wollte sich aus dem Fahrzeug retten und ist in die Weser gestürzt. Drei Bewohner der Residenz im Dachgeschoss haben den Brand bemerkt und flüchteten in Panik auf die Feuertreppe, können diese aber wegen ihrer Bewegungseinschränkung nicht selbständig wieder verlassen und müssen mit der Drehleiter gerettet werden. Passanten hatten zuvor den Brand bemerkt und über den Notruf die Leitstelle in Hameln alarmiert.

Während der I. Zug die Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Tiefgarage sowie die Personenrettung von der Feuertreppe abarbeitet, kümmert sich II. Zug um den Verkehrsunfall und die eingeklemmte Person sowie die Menschenrettung aus der Weser. Außerdem im Einsatz ist das Feuerwehrboot zur Wasserrettung und Personensuche. Ebenfalls vor Ort ist die DLRG - diese stellt die Person im Wasser und unterstützt die Personensuche – und die Johanniter-Unfall-Hilfe, die mit zwei Rettungswagen vor Ort ist und bei der Personenrettung durch den Verkehrsunfall und der Wasserrettung untersützt.

Die Übung findet im Bereich Weserstraße und Weserkai statt und beginnt um 19 Uhr.

Foto: Feuerwehr Holzminden

Freitag, 04. Oktober 2019 10:19 Uhr

Stahle (red). Ein Pkw mit hoher Geschwindigkeit hat am Donnerstag, 3. Oktober, gegen 23.28 Uhr die Corveyer Strasse in Höxter-Stahle in Fahrtrichtung Kreuzung Corveyer Str./Heinser Str./Holzmindener Str./Am Sportplatz befahren. Der Pkw fuhr geradeaus über die Kreuzung und prallte gegen eine Hauswand. Durch den Aufprall geriet das Fahrzeug in Brand. Das Feuer griff auf das Haus über. Der Fahrer verbrannte in dem Pkw. Die Identität steht noch nicht fest. Das Verkehrskommissariat und die Kriminalpolizei waren noch in der Nacht vor Ort und haben ihre Ermittlungen aufgenommen.

Foto: Polizei

Mittwoch, 02. Oktober 2019 11:34 Uhr

Albaxen (red). Zwei Verletzte hat ein Verkehrsunfall bei Albaxen in Höhe der Kreuzung Tonenburg am Dienstagnachmittag gegen 15:40 Uhr gefordert, bei dem zwei PKW frontal zusammen gestoßen sind. Die Feuerwehren aus Albaxen und Stahle sowie der Rettungsdienst aus Höxter waren im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen und ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemittel aufzunehmen. Wie es zu dem Unfall kam, ermittelte die Polizei, die bei der Unfallaufnahme von der Feuerwehr unterstützt wurde. Die Feuerwehr war unter der Einsatzleitung von Andreas Mühlen etwa zwei Stunden im Einsatz, erst dann konnte der Streckenabschnitt zwischen Albaxen und der Tonenburg wieder freigegeben werden.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Politik
Montag, 07. Oktober 2019 14:57 Uhr
Grüne Doppelspitze mit Kusak und Henke
Sonntag, 06. Oktober 2019 12:29 Uhr

Stadtoldendorf/Holzminden (red). Auf Einladung der CDU Kreistagsfraktion kommt der Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung Karsten Behr am 09. Oktober um 18.30 Uhr in das Haus am Eberbach nach Stadtoldendorf. Seit 30 Jahren werden vor allem kleine, praktische Projekte mit hohem ehrenamtlichen Engagement in den Bereichen Biotopvernetzung, Artenschutz, Kleingewässer, Streuobstwiesen, Bienen und Hummeln von der Stiftung unterstützt. Eigene Projekte können an diesem Abend präsentiert und auf Förderfähigkeit geprüft werden. Es werden aber auch Impulse für Naturschutzmaßnahmen gegeben. Nicht nur um Umweltschutz geht es bei der Vorstellung der neuen Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung Leine-Weser Dinah Stollwerk-Bauer. Hier wird das gesamte Förderspektrum dargestellt. Von besonderem Interesse dürfte die neue Förderrichtlinie „Zukunftsräume Niedersachsen“ sein. „Ob Verein, Verband oder Kommune – jeder, der mit einem Projekt die Region voranbringen will, wird bei diesem kommunalpolitischen Gespräch Informationen aus erster Hand erhalten“, verspricht der Vorsitzende der CDU Kreistagsfraktion Uwe Schünemann.

Dienstag, 01. Oktober 2019 16:27 Uhr

Holzminden (red). „Wir sind ausgereizt!“, schilderte der Schulleiter des Campe-Gymnasiums nach Angaben der FDP gleich zu Beginn des Gesprächs mit dem schulpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Björn Försterling, die augenblickliche Lehrerversorgung. Das neue Schuljahr hat kaum begonnen, doch leider bleiben die alten Probleme: Lehrer fehlen, Unterricht fällt aus, die Abordnungen an andere Schulen gehen weiter und die Rahmenbedingungen für die Inklusion sind weiter schlecht. Försterling: „Kultusminister Tonne kann seine Versprechen nicht einhalten, Verbesserungen gibt es kaum. Er hat die Lage einfach nicht im Griff.“

Bereits im Herbst 2017 habe die FDP-Fraktion ein umfassendes Konzept vorgelegt, das unter anderem vorsieht, die Lehrerressourcen aus dem Ganztag für den Pflichtunterricht zu verwenden und den Ganztag durch pädagogische Mitarbeiter sicherzustellen, so die FDP.

„Und zum Teil ist der Mangel auch hausgemacht. Eine Anfrage im Schulministerium hat ergeben, dass von 2400 Bewerbern in diesem Jahr nur 1900 eingestellt worden sind. Auch für Gymnasien wurden zahlreiche Lehrer abgewiesen, obwohl gerade dort der Bedarf mit der Umstellung auf G9 im nächsten Jahr noch größer wird. Wir wollen, dass Schule wieder ein Ort des Lernens ist und nicht ein Ort, an dem Missstände verwaltet werden müssen. Wir werden weiter den Finger in die Wunde legen und Lösungsvorschläge erarbeiten, um diese Missstände abzustellen“, kündigte der FDP-Kreisvorsitzende Hermann Grupe an.

Foto: FDB

Wirtschaft
Freitag, 11. Oktober 2019 10:20 Uhr
Regionales Gemeinwohl in vielerlei Hinsicht: Harz-Weser-Werke erneut ausgezeichneter Arbeitgeber der Region
Donnerstag, 10. Oktober 2019 16:41 Uhr

Holzminden/Jarkata (red). Symrise hat in seinen Standort in der indonesischen Hauptstadt Jakarta investiert. Feierlich eröffnet hat das Unternehmen das erweiterte Innovationszentrum am 10. Oktober 2019. Mit dieser modernen Einrichtung kann Symrise kreative Lösungen für Düfte, Kosmetika, Lebensmittel und Getränke entwickeln. Die Anwendungen sind speziell für den indonesischen Markt zugeschnitten und können Kunden direkt vor Ort präsentiert werden. Diana Food beteiligt sich ebenfalls und stärkt die gemeinsame Präsenz in Indonesien und bietet Kunden vor Ort natürliche Lebensmittelinhaltsstoffe.

Rund 3 Millionen Euro hat Symrise insgesamt in das Innovationszentrum investiert. „Mit unserem erweiterten Standort in Jakarta unterstreichen wir die Bedeutung des asiatischen Raums für unser Unternehmen. Gerade Indonesien ist schon heute und wird auch in Zukunft ein Schlüsselmarkt sein. In den vergangenen zehn Jahren haben wir unseren Umsatz mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund acht Prozent mehr als verdoppelt“, erklärt Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG. Indonesien ist die größte Wirtschaft in Südostasien. Dort steigt der Anteil der mittleren Einkommensklassen und die Kaufkraft nimmt stetig zu.

Entsprechend hat Symrise die Laborkapazitäten für Duft, Geschmack und Pflege deutlich vergrößert. Die Parfümeure haben Zugang zu Anwendungslaboren mit vielfältigen, modernen Test- und Evaluierungsausstattungen. Auch die Fläche mit den speziell auf die lokalen Anforderungen ausgerichteten technischen Laboren für die Flavor Mitarbeiter hat sich mehr als verdoppelt. In dem neuen Zentrum können Geschmackslösungen für Getränke, Süßwaren und würzige Speisen mit neuester Technik evaluiert werden. So zum Beispiel Lösungen für Getränkeanwendungen, Süßwaren, herzhafte Produkte. Die Ergebnisse lassen sich wiederum mit neuesten Technologien auswerten. Das Team kann seinen Kunden die Endprodukte auch direkt vor Ort präsentieren.

Durch die Erweiterung des Standorts hat Symrise sein Profil in den Bereichen Flavor sowie Scent & Care mit Anwendungsmöglichkeiten für Düfte, kosmetische Inhaltsstoffe und Geschmackslösungen für Getränke, Süßwaren und herzhafte Produkte nahezu verdoppelt. Dr. Bertram und weitere Vertreter der Geschäftsleitung sind zur Eröffnungsfeier nach Jakarta gereist und haben die strategische Relevanz der Region für das Unternehmen unterstrichen.

Indonesien: Strategische Rohstoffe und nachhaltige orientierte Verbraucher

Verbraucher in Indonesien und Südostasien orientieren sich zunehmend an nachhaltigen Produkten und legen großen Wert auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden“, sagt Dr. Bertram. „Gleichzeitig haben wir frühzeitig erkannt, wie wichtig der Zugang zu strategischen Rohstoffen ist. Denn die meisten unserer Produkte basieren auf natürlichen Rohstoffen. Viele von ihnen kommen aus Indonesien, wie zum Beispiel aromatisches Patschuli und Nelken.“ So pflegt Symrise auf der indonesischen Insel Sulawesi nachhaltige Partnerschaften mit lokalen Patschuli-Landwirten. Damit erlangt das Unternehmen direkten Zugang zu wertvollen Rohstoffquellen und trägt auch zum wirkungsvollen Schutz der Ökosysteme und zur Verbesserung des Lebens in den lokalen Gemeinschaften bei.

Lokale Entwicklungen für einzigartige Kreationen nutzen

In allen Regionen verfolgt das Unternehmen dabei vor allem ein gemeinsames Ziel: lokal aktiv zu sein. „Wir verbinden die Kompetenzen unseres differenzierten Portfolios bereichs- und anwendungsübergreifend zu etwas Einzigartigem. So eignet sich der asiatische Rohstoff Ingwer aufgrund seiner Inhaltsstoffe als funktionale Komponente für Getränke, Düfte und Kosmetika“, sagt Dr. Bertram. „Wir entwickeln und stellen erfolgreiche Geschmackslösungen, Düfte und kosmetische Inhaltsstoffe für indonesische Unternehmen und Verbraucher her. Künftig sind wir in Indonesien besser aufgestellt und können die Produktentwicklung für unsere lokalen Kunden in Indonesien deutlich beschleunigen.“

Foto: Symrise

Freitag, 04. Oktober 2019 17:43 Uhr

Holzminden (red). Die Kreisvolkshochschule Holzminden bietet zusammen mit der Symrise AG als Kooperationspartner 16 Jugendlichen die Möglichkeit, sich zur Produktionsfachkraft Chemie ausbilden zu lassen. Mit dieser Verbundausbildung, die in Holzminden zum ersten Mal mit jugendlichen Schulabgängern stattfindet, sorgen die Kooperationspartner nun gezielt für Fachkräftenachwuchs.

Im Sommer haben 16 Auszubildende ihre Laufbahn bei der Kreisvolkshochschule bzw. bei Symrise begonnen – in einem ganz besonderen Ausbildungsberuf. Zwei Jahre beschäftigen sie sich intensiv mit Produktionstechnik, Anlagenwartung sowie Duft- und Geschmackstoffen innerhalb der verschiedenen Mischbetriebe. Eigentlich eine bekannte Situation, denn insgesamt haben 44 Schulabgänger in diesem Sommer bei Symrise mit dem Lernen begonnen. Darunter befinden sich auch vierzehn Chemikanten mit einem ganz ähnlichen Ausbildungsinhalt. Das Besondere an den 16 Azubis ist, dass sie – erstmalig für Symrise – den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Produktionsfachkraft Chemie“ erlernen. Eine Kooperation mit der KVHS Holzminden fand bereits in den Jahren 2014 bis 2016 im Rahmen einer Umschulungsmaßnahme für Langzeitarbeitslose statt – jetzt wird zum ersten Mal die Erstausbildung verwirklicht.

„Wir brauchen zahlreiche Fachkräfte mit einer chemischen-technischen Ausbildung“, sagt Rainer Warneke, Senior Vice President Global Supply Chain Fragrances & Oral Care von Symrise. „Deshalb haben wir uns mit der Kreisvolkshochschule Holzminden entschieden, diesen strategisch wichtigen Ausbildungsberuf in Kooperation anzubieten. Damit nehmen wir unsere gesamtgesellschaftliche Aufgabe zur Ausbildung von Jugendlichen ernst. Gleichzeitig decken wir damit unseren eigenen Bedarf an Fachkräften gerade in unseren Mischbetrieben. Mit dem für uns neuen Ausbildungsberuf geben wir jungen Menschen eine Chance, die eine fundierte Ausbildung in diese Richtung erwerben wollen.“

Ausbildung mit einem Plus an Unterstützung

Die Azubis erhalten neben den Lehrinhalten auch pädagogische Begleitung, Intensivunterricht in den Fächern Mathe und Chemie sowie individuelle Betreuung. Für diese besondere Ausbildung kooperiert Symrise mit der Kreisvolkshochschule (KVHS) Holzminden und den Georg-Von-Langen Berufsbildenden Schulen Holzminden. Die KVHS Holzminden ist zuständig für das Coaching und den Intensivunterricht der Azubis sowie für die Fächer Wirtschaft und Soziales, Politik und Messtechnik. Offizieller Ausbildungsbetrieb ist der Landkreis Holzminden. Die Symrise AG übernimmt an drei Tagen pro Woche die fachpraktische Qualifizierung der Auszubildenden in den verschiedenen Mischbetrieben des Unternehmens.

„Wir brauchen gut ausgebildete Produktionskräfte für die Herstellung unserer Duft- und Geschmackstoffe. Bei uns lernen die Auszubildenden, mit moderner Computertechnik chemische Prozesse zu steuern, damit am Ende das optimale Produkt in bester Qualität für Lebensmittel oder Parfüms entsteht. Die jungen Leute erfahren, wie sie Produktionsvorgänge sicher und umweltgerecht steuern können“, erklärt Karsten Zota, Betriebsleiter Flavor Compounding Liquid. „Gerade Umweltschutztechnik ist ein wichtiger Lerninhalt in einem auf Nachhaltigkeit sowie Schutz und Förderung der Region ausgerichteten Konzern.“

Wer fleißig lernt und nach zwei Jahren den IHK-Gesellenbrief in der Hand hält, hat gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. „Für erfolgreiche Absolventen besteht die Möglichkeit, dass die Symrise AG sie in ein Arbeitsverhältnis übernimmt“, sagt Petra Brychcy, Ausbildungsleiterin.

Foto: Symrise

Sport
Mittwoch, 02. Oktober 2019 10:13 Uhr
„Rund um den Solling“ am Sonntag in Holzminden - Radfahren für die gute Sache: Kurzfristige Teilnahme möglich
Montag, 30. September 2019 11:50 Uhr

Holzminden (red). Am Sonntag, den 29. September 2019 fand der erste Spieltag der Saison 2019/2020 im Niedersächsischen Schachverband statt. In einem Punktspiel der Bezirksliga war die erste Mannschaft der Holzmindener bei der dritten Mannschaft des Hildesheimer Schachvereins zu Gast und erzielte ein 4:4 Unentschieden. Für die Holzmindener kamen die Akteure Dr. Georg Kisters und Frank Deckert zu jeweiligen Siegen. Heinz-Joachim Butz, Wolfgang Müller, Khaled Moohialdin und Norbert Ewald trennten sich von ihren Gegnern mit einem jeweiligen Remis. Bernd Zimmer und Waldemar Moor mussten an diesem Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Die zweite Mannschaft hatte in einem Punktspiel der Kreisliga die zweite Mannschaft des Schachklubs Goslar zu Gast und musste sich mit 2,5:3,5 geschlagen geben. Für die Holzmindener siegten die Akteure Nils Rahmel und Simon Günther. Paul von der Heyde trennte sich von seinem Gegner mit einem Remis. Heiner Hanke, Horst Grigoleit und Eberhard Schwenke mussten sich an diesem Spieltag geschlagen geben.

Samstag, 28. September 2019 12:16 Uhr

Holzminden (red). 14 Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule und des beruflichen Gymnasiums der Georg-von-Langen-Schule, Berufsbildende Schulen Holzminden, haben erfolgreich den Great Barrier Run (GBR) in Göttingen abgeschlossen. Hierbei bestachen die Schülerinnen und Schüler durch jede Menge Ehrgeiz und einen herausragenden Teamgeist.

Im Rahmen des Sportkurses Parcours und des Sportkurses Fitness machten sich vier Schülerinnen und zehn Schüler auf den Weg zum jährlich stattfindenden Hindernislauf am Sportinstitut der Universität Göttingen. Sportlehrkraft Florian Stranghöner ist der Lauf aus seiner Studienzeit bekannt und initiierte die Teilnahme zusammen mit seinen Schülern schon zu Beginn dieses Schuljahres. Hierbei erhielt er Unterstützung sowohl durch die Schulleitung als auch den Förderverein, welche sich an der Finanzierung der Fahrt maßgeblich beteiligten und so die Schüler spürbar entlasten konnten. Schulleiter Andreas Hölzchen war sofort von der Idee begeistert und feuerte die Sportlerinnen und Sportler letztlich auch selbst direkt am Streckenrand in Göttingen an.

Über 3200 Läuferinnen und Läufer gingen an dem herrlichem Spätsommertag auf die mit 23 Hindernissen gespickte Laufstrecke. Nach einem kurzen, aber intensiven Warm-up waren die 14 Schülerinnen und Schüler der Georg-von-Langen-Schule gut vorbereitet für die anstehenden Hürden. Studienrat Florian Stranghöner begleitete die Schüler auf ihrer Runde rund um das Sportzentrum der Universität. Nachdem es zunächst zwei Container gefüllt mit Reifen zu überqueren galt, ist die Gruppe direkt mit nassen Tatsachen konfrontiert worden. Damit erst gar keine Hemmungen vor Schmutz und nasser Kleidung auftreten konnten, ging es gleich zu Beginn durch einen 1,5 m-tiefen Pool und anschließend direkt in die Matschgrube – nach diesen beiden Hindernissen konnte wirklich niemand mehr sauber sein.

Auf dem Rundkurs, bei dem die Zeit absolut nebensächlich war, überquerten die Teilnehmer voller Schlamm eine Vielzahl weiterer Hindernisse. Hierbei kam es fast immer auf die gegenseitige Unterstützung der Mitstreiter an. Die Schülergruppe der BBS Holzminden war besonders couragiert. Man sprach sich untereinander jede Menge Mut zu und motivierte sich stets, auch wenn die Puste mal knapper wurde. Besonders spürbar war der Teamgeist am Mount Madness. Unmittelbar nachdem man durch eine fünfzehn Meter lange Wasserrinne im Sand gerobbt war, musste eine steile Wand erklommen werden. Durch die nassen Schuhe der Teilnehmer war die Wand allerdings äußerst rutschig. Zunächst wirkte es so, als sei der Mount Madness das erste Hindernis, welches die Schülerinnen und Schüler aus Holzminden nicht bewältigen. Doch durch viele helfende Hände und eine besonders ausgefallene Räuberleiter-Technik war auch dieses Hindernis erfolgreich genommen. Einige Hindernisse wie u. a. ein Container mit alten Autoreifen trennte die Schülerinnen und Schüler nur noch die Final Stage von der Ziellinie. Auch hier war Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg. Mit letzter Kraft konnte das finale Hindernis geschlossen überwunden werden, ehe alle erschöpft, aber absolut glücklich und zufrieden als zusammengewachsene Truppe über die Ziellinie liefen.

Nach einer wohlverdienten Dusche ging es für die Schülergruppe zurück nach Holzminden. Die anfängliche Skepsis, die für diese Veranstaltung immerhin einen freien Samstag aufgebracht haben, war inzwischen gänzlich verflogen. Einstimmig betrachteten sie diesen Schulausflug als vollen Erfolg und würden jederzeit wieder daran teilnehmen. Auch wenn sie dafür am Samstag frühmorgens am Bahnhof in Holzminden losfahren müssten.

Foto: BBS

Panorama
Montag, 07. Oktober 2019 11:24 Uhr
Landesamt für Statistik Niedersachsen testet Online-Fragebogen für die Gebäude- und Wohnungszählung 2021
Freitag, 04. Oktober 2019 11:12 Uhr

Höxter (red). Von Montag, 14. Oktober bis Samstag, 26. Oktober werden durch den Forstbetrieb der Stadt Höxter Baumfällarbeiten im Zuge einer Verkehrssicherungsmaßnahme oberhalb der B64 im Bereich der Ortsausfahrt Höxter in Richtung Godelheim durchgeführt. Die Arbeiten erfordern eine zeitweise Vollsperrung der B64/83. Die Sperrung erfolgt montags bis samstags im Zeitraum von 08.30 bis 15.30 Uhr, um die Belastung für Berufspendler zu verringern. Während dieser Zeit wird der Verkehr ab Höxter auf der L755, K18 und L890 über Lütmarsen, Ovenhausen und Bosseborn bis Ottbergen umgeleitet. Die Umleitung in Richtung Höxter verläuft auf derselben Strecke ab Godelheim.

Dienstag, 01. Oktober 2019 12:12 Uhr

Niedersachsen (red). Das Land Niedersachsen hat zum ersten Schulhalbjahr 2019/2020 bislang 1.788 neue Lehrkräfte an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen eingestellt. Damit konnten rund 94 Prozent der veröffentlichten 1.900 Stellen besetzt werden, wie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne mitgeteilt hat. Unter den 1.788 neuen Lehrerinnen und Lehrern befinden sich auch 141 Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, dies ist ein Anteil von 7,9 Prozent. Im Kalenderjahr 2019 konnten über 800 Lehrkräfte mehr eingestellt werden, als in Pension gegangen sind (zum 01.02.2019 rund 430; zum 01.08.2019 bislang rund 400).

„Vor dem Hintergrund des allgemeinen Lehrkräftemangels ist dieses Ergebnis sehr respektabel. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Niedersächsischen Landesschulbehörde und im Niedersächsischen Kultusministerium haben einen guten Job gemacht. Dafür bedanke ich mich herzlich. Ein erfolgreiches Einstellungsverfahren ist die Grundlage für eine ordentliche Unterrichtsversorgung, die in diesem Schuljahr 2019/2020 voraussichtlich bei knapp unter 100 Prozent im Durchschnitt liegen wird“, so Tonne. An den Grundschulen und Gymnasien wird sie über 100 % liegen. Im Schuljahr 2018/2019 er­reichte die Unterrichtsversorgung einen landesweit durchschnittlichen Wert von 99,4 Prozent.

Im laufenden Schulhalbjahr können zudem weitere Einstellungen erfolgen, da das Verfahren für geeignete Bewerberinnen und Bewerber offen bleibt. 50 Lehrerstellen zuzüglich zwölf weiterer Stellen für „Schule[PLUS]“ behält das Niedersächsische Kultusministerium als Reservestellen für kurzfristige Verstärkungen in der Hinterhand, „da jede Lehrkraft zählt“, wie Kultusminister Tonne sagt: „Damit sichern wir ab, dass uns keine Lehrkraft zwischen den Einstellungsverfahren verloren geht.“

Parallel zum vorläufigen Abschluss des Einstellungsverfahrens zum 12.08.2019 startete das Verfahren für das zweite Schulhalbjahr 2019/2020: Zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 steht zunächst ein Stellenkontingent von 1.350 für Einstellungsmöglichkeiten an den öffentlichen allgemein bildenden Schulen zur Verfügung. So sieht es der Einstellungserlass des Niedersächsischen Kultus­minis­teriums zum Einstellungstermin 01.02.2020 vor.

Kultusminister Tonne erläutert: „Wir gehen derzeit davon aus, dass zirka 780 Lehrerinnen und Lehrer aus dem Dienst ausscheiden werden. Mit den vorhandenen Stellen lässt sich also erneut ein positiver Saldo von deutlich über 500 Stellen plus für die Unterrichts­versorgung erzielen. Für das Jahr 2020 gilt bei der Unterrichtsversorgung die Losung: Der Pfeil zeigt in die richtige Richtung bei der Unterrichtsversorgung, aber es bleiben unverkennbar deutliche Probleme und zwar vornehmlich an den Haupt-, Real- und Oberschulen. Daher haben wir zum 2. Schulhalbjahr 2019/2020 die Einstellungs­mög­lichkeiten auch bedarfsgerecht mit Schwerpunkt auf diese Schulformen verteilt.“

Montag, 23. September 2019 09:41 Uhr

Hannover (red). Der NABU Niedersachsen bekräftigte, angesichts hoher drohender EU-Strafzahlungen, seine Forderung nach einer erheblichen Erhöhung der finanziellen Ausstattung für den Natur- und Wasserschutz in Niedersachsen. Anlässlich der Landesvertreterversammlung am Samstag (21. September) in Rinteln wurde vor den über 300 Anwesenden aus rund 190 NABU-Gruppen mit aktuell über 105.000 Mitgliedern in Niedersachsen diskutiert sowie der NABU-Jahresbericht 2018 präsentiert.

Mit über 105.000 Mitgliedern der größte Naturschutzverband in Niedersachsen

Der NABU in Niedersachsen hatte auf der Landesvertreterversammlung Grund zum Feiern. „Immer mehr Menschen im Land unterstützen uns mit einer Mitgliedschaft. Damit geben sie der Natur eine Stimme, die sie angesichts dem Insekten- und Vogelsterben, dem neuerlichen Waldsterben und der drohenden Klimakatastrophe dringend benötigt.“, sagte Dr. Holger Buschmann, Landesvorsitzender des NABU Niedersachsen. Mit dieser selbstbewussten Botschaft unterstreicht der NABU in Rinteln seine Ziele und Forderungen für einen starken Arten- und Naturschutz im Land. Im Mittelpunkt des aktuellen Engagements steht der Einsatz für eine natur- und klimaverträgliche Landwirtschaft.

Einen gewichtigen Teil nahm auch die aktuelle Diskussion zum Zustand des Waldes ein. Dr. Klaus Merker, Präsident der nds. Landesforsten, referierte über die Naturschutzmaßnahmen im Landeswald. Vor dem Hintergrund der aktuell im großen Maßstab absterbenden Fichten und weiterer Baumarten in ganz Niedersachsen, ist nach Ansicht des NABU eine grundlegende Änderung der bisherigen Waldförderpolitik notwendig. Es sollte eine breite gesellschaftliche Diskussion auf wissenschaftlicher Grundlage darüber geben, wie die Kohlenstoffspeicherung und die Artenvielfalt im Wald gestärkt werden kann. Entfernen von Totholz im Wald mit Großmaschinen und anschließender Bepflanzung in Form vom Plantagen darf auf keinen Fall auf Kosten des Steuerzahlers geschehen.

Auch die Moorbrände des vergangenen Jahres in der Tinner Dose bei Meppen mit ihren verheerenden Auswirkung auf Fauna, Flora und Klima wurden nochmal in den Fokus genommen. In einer Resolution sprachen sich die Delegierten des NABU dafür aus, dass die Bundeswehr umgehend für einen Ausgleich der umfangreich zerstörten Biotope und der Kohlenstoffemissionen sorgen muss. 

Zahlreiche Projekte des NABU auf Landes- und Lokalebene setzen sich erfolgreich für eine verbesserte Artenvielfalt sowie einen besseren Insekten- und Vogelschutz ein. Die Erfolge praktischer Naturschutzarbeit konnten die NABU-Aktiven bei einer Führung in der Auenlandschaft Hohenrode erleben. Das Naturschutzgroßprojekt in der Weserschleife ist ein wahres Kleinod: Der NABU hat in der auf 115 Hektar durch Kiesabbau entstandenen Auenlandschaft ein Zuhause für Flussseeschwalbe, Seeadler & Co. geschaffen. Der NABU Rinteln stellte im Rahmen einer eineinhalbstündigen Wanderung diese vielgestaltige „Natur aus zweiter Hand“ vor. Dennoch reichen die NABU-Projekte nicht aus, um den gegenläufigen Trend in der Landschaft auszugleichen. Sie zeigen aber, wie es gehen kann und dass bei schneller Reaktion unsere Lebensgrundlagen noch gerettet werden können. 

Bereits am Freitag feierte der NABU Rinteln sein 40-jähriges Bestehen auf dem Marktplatz der Stadt. Die Vielseitigkeit der niedersächsischen NABU-Gruppen wurde auf einem „Markt der Aktiven“ präsentiert. NABU-Gruppen aus dem ganzen Land zeigten ihre Schwerpunkte und Aktivitäten.


Kontinuität im Landesvorstand und weiterer Ausbau der Strukturen im Land

Im aktuell siebenköpfigen geschäftsführenden Landesvorstand des NABU Niedersachsen gibt es keine Veränderungen. Nach mehrjähriger Tätigkeit im Erweiterten Vorstand scheiden mit Wilfried Gründemann und Gerd Pinkvoß zwei verdiente Mitglieder aus. Ihre Plätze wurden mit Gisela Wicke und Torsten Maiwald nachbesetzt. Gewählt wurden auch die Delegierten für die Bundesvertreterversammlung 2020.

Die Versammlung hat zudem dem Haushaltsplan zugestimmt, der dank weiterhin steigender Mitgliederzahlen auf festen Füßen steht. Der NABU plant die Unterstützung der ehrenamtlich tätigen NABU-Gruppen im Land weiter auszubauen, um der steigenden Zahl an aktiven Mitgliedern gerecht zu werden. Beispielsweise wird voraussichtlich noch dieses Jahr eine neue NABU-Regionalgeschäftsstelle für den Bereich Weser-Mitte (Landkreise Diepholz, Heidekreis, Nienburg, Verden) die Arbeit aufnehmen.

Foto: NABU/Mareike Sonnenschein

Sonntag, 28. Juli 2019 10:02 Uhr

Hameln (red). Jeden Dienstagnachmittag um 15.30 Uhr holt Frau Müller eine 82-jährige Dame ab, die ohne Rollstuhl nur kurze Strecken zurücklegen kann und geht mit ihr spazieren. Die Mitfünfzigerin engagiert sich ehrenamtlich im Besuchsdienst des DRK-Kreisverbands Weserbergland. Das ehrenamtliche Projekt Besuchsdienst gibt es schon einige Jahre beim DRK und soll mehr Abwechslung in den Alltag von älteren und pflegebedürftigen Menschen bringen. Wie die Zeit letztendlich gemeinsam verbracht wird, hängt ganz von dem Besucher und dem Besuchten ab. Die Menschen können mit einander reden, spielen und sich zuhören, spazieren gehen, einen Einkauf tätigen, Cafés oder Veranstaltungen besuchen – vieles ist möglich.

Der DRK-Kreisverband Weserbergland sucht Damen und Herren, die sich im Besuchsdienst engagieren möchten. Sie werden mit Menschen zusammengebracht, die sich über ihren Besuch freuen. Ansprechpartnerin für das Projekt ist Susanne Hubel aus dem Bereich Ehrenamt und Soziales, erreichbar telefonisch unter 05151 4012-55 und per E-Mail an s.hubel@drk-weserbergland.de

Foto: DRK

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