Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 26. Mai 2020 10:31 Uhr
Keine neuen Corona-Fälle: 12 Personen aus Quarantäne entlassen
Dienstag, 26. Mai 2020 10:00 Uhr

Hannover/Holzminden (red). Das Land Niedersachsen hat seit Montag weitere Lockerungen im Zusammenhang mit der Coronapandemie ermöglicht, doch welche Entwicklung hat die Covid-19-Pandemie in der vergangenen Woche in Niedersachsen und dem Landkreis Holzminden hinsichtlich der Fallzahlen genommenen?

Nachdem das Land Niedersachsen am Montag, den 18. Mai Kenntnis über insgesamt 11.193 Infizierte hatte, stieg dieser Wert bis zum Montag, den 25. Mai auf 11.571 Fälle – ein Plus von 378 innerhalb von sieben Tagen. Im Landkreis Holzminden ist die Zahl der insgesamt infizierten Personen im gleichen Zeitraum stabil bei 106 Personen geblieben. Im Landkreis Hameln-Pyrmont entwickelte sich der Wert von 121 auf 122 und im Landkreis Northeim vom 120 auf 122 Fälle.

Dem Plus von 378 Infizierten steht die Entwicklung der Anzahl der Genesenen gegenüber: von 9.478 auf 10.037 stieg der Wert an – ein Plus von 559, sodass die Zahl der aktuellen Infektionen in Niedersachsen von 1.715 auf 1.534 sinken konnte. Auch die Anzahl der in den Krankenhäusern zu behandelnden Personen hat eine positive Entwicklung genommen.

Am Montag, den 25. Mai informierte das Land Niedersachsen, dass in niedersächsischen Kliniken derzeit 407 - Vorwoche: 419 - mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt werden. Davon liegen aktuell 325 - Vorwoche 336 Erwachsene - auf Normalstationen, 73 – Vorwoche: 83 - Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 33 – Vorwoche: 49 - Erwachsene beatmet werden, davon einer auf einem ECMO-Platz.

Datenquelle: Land Niedersachsen

Montag, 25. Mai 2020 22:50 Uhr

Hannover (red). Seit heute ist die Sportausübung auch wieder in Sporthallen, Fitnessstudios und Freibädern möglich. Nach der Öffnung der Freiluftsportanlagen Anfang Mai gab es viele Fragen von Vereinen sowie Sportlerinnen und Sportlern, wie die Verordnung zur Eindämmung der Corona-Pandemie umzusetzen sei. Mit entsprechenden FAQs und einem kurzen Film wurden viele dieser Fragen aufgegriffen und beantwortet.

Montag, 25. Mai 2020 10:10 Uhr

Kreis Höxter (red). Seit Freitag sind im Kreis Höxter wieder vier Neuinfektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden. Nachdem Freitag 345 Infektionen gemeldet worden sind, stieg die Zahl über das Wochenende auf 349. Alle vier neuen Fälle sind in Willebadessen aufgetreten. Somit sind im Kreis Höxter zurzeit 41 aktuelle Infektionen (+3 im Vergleich zum Freitag) bekannt, da im gleichen Zeitraum eine weitere Person genesen ist.

Montag, 25. Mai 2020 09:51 Uhr

Kreis Holzminden (r). Die Anzahl der insgesamt offiziell positiv Getesteten liegt immer noch bei 106 Fällen. Die Anzahl der Genesenen bleibt weiter bei 97. Damit gibt es derzeit weiterhin zwei Krankheitsfälle im Landkreis Holzminden. In Quarantäne befinden sich 24 Menschen. Die Anzahl der positiv Gesteteten und Verstorbenen liegt im Landkreis Holzminden bei sieben Menschen.

Region Aktiv
Dienstag, 26. Mai 2020 11:44 Uhr
Stadtrundgänge in Holzminden: Endlich startet die Saison
Dienstag, 26. Mai 2020 10:27 Uhr

Holzminden/Bodenwerder (red). Telefonieren, SMS, E-Mails oder Videoanrufe seien schöne Alternativen, um den Kontakt zu den Liebsten aufrechtzuerhalten, besonders in so schweren Zeiten, wie sie es jetzt sind, so Petra Graf von der Rehse-Gruppe. Doch nicht jeder habe diese Möglichkeiten, besonders für Menschen in Pflege- und Seniorenheimen, die sich in einer unfreiwilligen Isolation befinden, seien diese Zeit besonders schwer.

Das Pflege- und Seniorenheim „Neue Höfe“ hat sich diesbezüglich mit Studentinnen der Sozialen Arbeit der HAWK Holzminden zusammengetan und gemeinsam eine Idee gegen die Einsamkeit ihrer Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt. Sie möchten den klassischen Brief wieder attraktiver gestalten, denn Briefe muntern auf, trösten und können Freude schenken. Eine gebastelte/gemalte Postkarte oder ein Brief mit einem Gedicht, einem Bild oder ein paar herzlichen Worten, haben jeden schon einmal zum Lächeln gebracht.

Wer sich daran beteiligen möchte, schickt den Brief an die folgende Adresse: NeueHöfe, Sozialdienst, Ernst-August-Straße 44, 37603 Holzminden. Die Briefe werden den Bewohnerinnen und Bewohner dann persönlich übermittelt oder vorgelesen. Wer möchte, kann seine eigene Adresse mit angeben und sich ebenfalls wie die Bewohnerinnen und Bewohner überraschen lassen.

Sonntag, 24. Mai 2020 17:01 Uhr

Holzminden (kp). Mit Müllsack, Greifer und Mund-Nasen-Schutz ausgestattet, waren am Samstagnachmittag je drei Zwei-Personengruppen im Innenstadtbereich unterwegs, um markante Stellen vom Müll zu befreien. Die Aktion sei spontan gewesen, sagt Initiator Björn Schrader. Der Holzmindener ist Mitglied des Old Table 150 Höxter/Holzminden und stets interessiert, „sich für die Gesellschaft einzubringen“, wie er sagt.

Inspiriert worden sei er in diesem Fall aber durch ein befreundetes Pärchen. Aufgefallen war es ihm, als es an einem Sonntagnachmittag „einfach so“ Müll im Innenstadtbereich aufsammelte. „Sie waren auf ihrem Heimweg so sehr von dem herumliegenden Müll genervt, dass sie sich kurzerhand entschlossen hatten, etwas dagegen zu tun“, erinnert er sich. Begeistert von der Idee es ihnen gleich zu tun, habe er seinen Freundeskreis nicht lange überreden müssen. „Das anschließende Feedback auf meine Facebook-Veranstaltung war durchweg positiv“, sagt Björn Schrader.

Geplant gewesen sei dieser „private Aufräumspaziergang“ bereits im März, doch dann kam Corona dazwischen und die Planungen mussten vorerst verworfen werden. Der Nachholtermin am vergangenen Samstag kam deshalb etwas kurzfristig. „Ich wollte ohnehin keine große öffentliche Veranstaltung daraus machen“, begründet er diesen Schritt. Zudem habe er einfach weniger organisieren und mehr selbst mit anpacken wollen.

An der Intention seiner privaten Veranstaltung hatte sich hingegen nie etwas geändert. „Viele meinen, das Sauberhalten der Innenstadt sei lediglich eine Aufgabe der Stadtverwaltung“, sagt er. Und fügt hinzu: „Wir alle brechen uns aber keinen Zacken aus der Krone, wenn wir uns selbst mal bücken, um ein wenig für Sauberkeit zu sorgen.“ Mit seinem Vorhaben stieß er schließlich auch bei den Stadtwerken und dem Stadtmarketing auf offene Ohren, die ihm und seinen Mithelfern Müllsäcke und Greifer zur Verfügung stellten. Auch das Ordnungsamt und der Landkreis wurden wegen der geltenden Corona-Einschränkungen involviert.

An den sehr markanten Stellen, wie zum Beispiel an den Teichen oder im Weserbereich, konnte insbesondere Plastikmüll entsorgt werden, resümiert Björn Schrader. Die insgesamt sechs Müllsäcke werden kommenden Montag von den Stadtwerken abgeholt und entsorgt. Dennoch, so stellten die Sammelnden fest, war es weniger vermüllt als bei vorhergehenden Aktionen. Dass diese Aufräumaktion nicht zum letzten Mal stattgefunden haben wird, dessen ist sich Björn Schrader sicher. Und dann, wenn die Planung soweit läuft, könnte die Veranstaltung vielleicht sogar einen öffentlichen Charakter bekommen. „Vielleicht werden sich ja einige Vereine oder Kommunalpolitiker beim nächsten Mal beteiligen“, sinniert er.

Foto: privat

Sonntag, 24. Mai 2020 12:14 Uhr

Weserbergland (red). Seit einigen Jahren greift der Negativtrend Schottergarten um sich: Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzer setzen auf Schotter statt auf Pflanzen. Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich: Einige streben damit eine Minimierung der Pflege an, einige schätzen die reduzierte Erscheinung und Ästhetik, vielen fehlt einfach die Zeit oder eine Gestaltungsidee, in manchen Fällen sind die Menschen körperlich nicht mehr in der Lage, sich um einen Garten zu kümmern.

Samstag, 23. Mai 2020 12:11 Uhr

Holzminden/Göttingen (red). Der Besucherdruck in den Harzer Wäldern wächst mit jedem sonnigen Wochenende. Immer mehr Menschen aus Ballungszentren schätzen die Wälder der Niedersächsischen Landesforsten, um sich in der abwechslungsreichen Natur von den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie zu erholen. Doch während viele Betriebe und Firmen nur eingeschränkt arbeiten, herrscht in den Wäldern der Landesforsten derzeit Hochkonjunktur: Mit aller Macht stemmen sich die Forstämter im Harz, Solling und anderen Teilen Südniedersachsens gegen die nächste Borkenkäferinvasion. Forstmaschinen und Spezialschlepper fällen nahezu pausenlos abgestorbene Bäume, Forstarbeiter aus entfernten Regionen unterstützen die heimischen Waldarbeiter bei dieser Mammutaufgabe. 

Wald im Klimastress - Forstarbeiten auch am Wochenende

Da auch am Wochenende im Wald gearbeitet wird, kommt es zwangsläufig zu Konflikten mit Erholungssuchenden: PKWs parken die Waldeinfahrten zu und behindern die Holzabfuhr. Rettungskräfte gelangen nicht zu verunfallten Personen und Feuerwehrfahrzeuge erreichen Waldbrände nur über Umwege. „Besonders gefährlich verhalten sich Spaziergänger, Jogger oder Radfahrer, die sich im Gefahrenbereich von Forstmaschinen aufhalten“, beschreibt Henning Geske eine heikle Situation. „Die Maschinenführer haben von ihrer Kabine aus nur ein eingeschränktes Sichtfeld. Wenn sie mit ihren Kränen Baumstämme am Wegesrand stapeln oder auf LKWs verladen, können sie Waldbesucher nicht im Blick haben“, erläutert der Leiter des Forstamts Seesen. Geske bittet Waldbesucher um Verständnis für die dringenden Forstarbeiten und die derzeitigen Arbeitsspitzen als Folge der Extremwitterung der letzten Jahre. „Ich habe großes Verständnis, wenn die Bürgerinnen und Bürger die anhaltenden Einschränkungen ihrer Bewegungsfreiheit mit einen Waldspaziergang kompensieren“, so Geske „aber wir alle wollen, dass dabei niemand Schaden nimmt.“ Konkret verweist er darauf, dass abgesperrte Forstwege und Flächen, in denen Holz eingeschlagen wird, nicht betreten werden dürfen und mindestens 60 Meter Abstand zu Forstmaschinen eingehalten werden müssen.

Mehrere Waldbrände im trockenen Frühjahr

Auf ein anderes Problem macht sein Kollege Ralf Krüger aufmerksam: „Manche unserer Wochenend-Waldbesucher bereiten sich in der freien Natur ihre Grillmahlzeiten zu und missachten das Feuerverbot. Im trockenen Frühjahr hatten wir bisher schon über fünfzehn Waldbrandeinsätze, meistens ausgelöst durch Feuerstellen von Wildcampern oder durch Grillvorrichtungen“, warnt der Leiter des Forstamtes Clausthal. Als Kreis-Waldbrandbeauftragter des Landkreises Goslar verantwortet Krüger ein riesiges Gebiet. „Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und der Luftüberwachung per Flugzeug konnten wir bisher größere Waldbrände verhindern. Das KFZ-Fahrverbot im Wald wird immer häufiger missachtet, ebenso das Feuer- und Rauchverbot sowie das Verbot, wild zu campen“, sorgt sich Forstamtsleiter Krüger und vermutet hinter dem rücksichtslosen Verhalten entweder Unkenntnis oder Ignoranz. 

Goslars Landrat Thomas Brych teilt die Sorge von Forstamtsleiter Krüger und appelliert an die Vernunft der Besucher. „Grundsätzlich ist es erfreulich, dass die Menschen in unseren Landkreis kommen, um Erholung zu finden und die Natur zu genießen. Nichtsdestotrotz gibt es klare Regeln, die nicht nur vor dem Hintergrund der Corona-Beschränkungen einzuhalten sind. Dies betrifft übrigens nicht nur die Thematik der Waldbrandgefahr, sondern auch die generelle gegenseitige Rücksichtnahme. Das Zuparken von Waldwegen, die auch von Rettungskräften genutzt werden müssen, hat mit notwendiger Rücksichtnahme aber sicherlich nichts zu tun. Ich bitte deshalb dringend darum, sich an die gebotenen Vorgaben zu halten, dann steht der Entspannung in Wald und Natur auch nichts entgegen“, sagt Landrat Brych. 

Wald auf ungewisse Zukunft vorbereiten 

Dass der Wald in der Corona-Krise zum Zufluchtsort geworden ist und derzeit hohe Wertschätzung erfährt, beobachten Forstleute überall in Deutschland. Sie sehen darin auch eine Chance für die Kommunikation und wollen verstärkt daran anknüpfen. „Wir werden oft gefragt, was die Forstwirtschaft tut, wie wir den Wald bestmöglich auf eine ungewisse Zukunft vorbereiten. Deswegen unterstützen wir die gemeinsame Initiative des Harzer Tourismusverbands “Der Wald ruft“.

Die Homepage www.harzinfo.de/derwaldruft zeigt mit dem Waldknigge-Erklärvideo Tipps zum richtigen Verhalten im Wald und informiert auch über Hintergründe zur aktuellen Waldsituation“, sagt Ralf Krüger und setzt auf gesunden Menschenverstand: „Wenn sich alle rücksichtsvoll im Wald verhalten, meistern wir die aktuellen Herausforderungen.“ Die Sorge und Empathie für den klimakranken Wald könne zu Solidarität mit denjenigen Menschen werden, die für den Walderhalt arbeiten, hoffen Krüger und Geske gleichermaßen.

Foto: Landesforsten

Blaulicht
Samstag, 23. Mai 2020 13:34 Uhr
Toaster auf Herd sorgt für Feuerwehreinsatz
Freitag, 22. Mai 2020 11:06 Uhr

Holzminden (red). Wie bereits berichtet, wurden die beiden durch die Beschuldigten (22 und 24 Jahre) geführten Fahrräder beschlagnahmt, da hierfür keine Eigentumsnachweise vorgelegt werden konnten. Die Polizei sucht nun die Besitzer der Fahrräder. Es handelt sich hierbei um

  • Damenrad mit der Rahmennummer H01141357B351. Der Hersteller kann nicht festgestellt werden, da das gesamte Fahrrad mit goldener und silberner Farbe besprüht worden ist. An einigen Stellen ist die Farbe während der Polizeikontrolle noch frisch. An dem Fahrrad ist ein Aufkleber des Fahrradverleihs "GRETH" in Holzminden angebracht.
  • Herrenrad der Marke Künsting mit der Rahmennummer E95049974. Das Fahrrad wurde ebenfalls mit goldener und silberner Farbe vollständig besprüht.

Wer sein Rad hier wieder erkennt (Eigentumsnachweis erforderlich) oder aber Hinweise zu den möglichen Besitzern geben kann, meldet sich bitte bei der Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Fotos: Polizei

Mittwoch, 20. Mai 2020 10:35 Uhr

Holzminden (red). Am Dienstag gegen 22:30 Uhr kontrollierten Beamte des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Holzminden zwei Fahrradfahrer in der Sollingstraße in Holzminden. Grund der Kontrolle waren starke Ausfallerscheinungen beider Fahrradfahrer sowie das Fehlen der Beleuchtungseinrichtungen.

Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache bei beiden Männern (22 und 24 Jahre) fest. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab für den Älteren einen Wert von über 3 Promille. Der Jüngere pustete immerhin knapp 3 Promille. Von beiden Personen wurde eine Blutprobe entnommen. 

Die beiden Männer sind bereits polizeibekannt und mehrfach wegen gleicher Delikte in Erscheinung getreten. Ein Eigentumsnachweis für die Fahrräder konnte nicht vorgelegt werden. Aus diesem Grund wurden die Fahrräder, bis zur Klärung der Eigentumsverhältnisse, sichergestellt.

Die mitgeführten Taschen der beiden Männer wurden mit deren Einverständnis durchsucht. Hierbei wurde neben hochprozentigem Alkohol auch zwei Damenhemden in Originalverpackung und eine Wasserpumpenzange aufgefunden. Auch diese Gegenstände wurden beschlagnahmt, da kein Eigentumsnachweis erbracht werden konnte. 

Aufgrund der starken Alkoholisierung wurden beide Personen - zur Verhinderung weiterer Straftaten sowie zum Schutz der eigenen Person - in Gewahrsam genommen. Den Rest der Nacht verbrachten sie in einer Zelle.

Freitag, 15. Mai 2020 20:06 Uhr

Albaxen (red). Sirenenalarm in Albaxen und Stahle: Der Brand einer Hecke in Albaxen im Wohngebiet „An den Herrenhöfen“ hat die Feuerwehren aus Albaxen und Stahle am Freitagnachmittag gegen 13:40 Uhr auf den Plan gerufen. Die Hecke war aus bislang unbekannten Gründen in Flammen aufgegangen. Das Feuer konnte durch die Anwohner der umliegenden Häuser durch Löschmaßnahmen mit Wasser rasch selbst unter Kontrolle gebracht werden, noch bevor die Feuerwehr am Brandort eingetroffen war. Diese kontrollierte die Brandstelle noch einmal, bevor sie den Einsatzort wieder verließ. Es entstand hoher Sachschaden an der Hecke. Ein Übergreifen der Flammen auf einen Schuppen konnte verhindert werden.

Foto: red

Donnerstag, 14. Mai 2020 16:45 Uhr

Holzminden (kp). In den frühen Nachmittagsstunden vernahmen einige aufmerksame Beobachter einen Polizeihubschrauber, der am Holzmindener Himmel zu sehen war. Was hatte es damit auf sich, fragten sich auch einige unserer Leser. Ein erster Anruf bei der Polizei Holzminden stellte sehr schnell klar, dass es sich hierbei nicht um einen Einsatz der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/ Holzminden handelte.

Auskünfte bekamen wir schließlich vom Pressesprecher der Bundespolizei Hannover. „Unsere Fliegerstaffel aus Gifhorn hatte heute Nachmittag einen Überwachungsflug unternommen“, bestätigt Detlef Lenger auf Nachfrage der Redaktion. „Also eine ganz normale Streife in der Luft“, fügt er hinzu.

Dabei soll die Gegend auf Unregelmäßigkeiten überprüft werden. Also Kontrollen, die zu Fuß oder per Auto entlang der Bahngleise führen, werden dann auch mal aus der Luft getätigt.

Ein vorläufiges Ende des Überwachungsfluges fand der Hubschrauber in Höxter. Nachdem er im Nachbarkreis gelandet war, musste das Luftfahrzeug erst einmal wieder vollgetankt werden. „Die Strecke von Gifhorn ist schließlich auch etwas länger“, sagt der Pressesprecher.

Foto: Bundespolizei

Politik
Freitag, 22. Mai 2020 11:54 Uhr
Land fördert die Erwachsenenbildung in der Corona-Krise: 5,5 Millionen Euro für finanziell gefährdete Einrichtungen
Samstag, 16. Mai 2020 11:56 Uhr

Berlin/Holzminden (red). Das 500 Millionen Euro Sofortausstattungsprogramm für Schulen kann losgehen. Bund und Länder haben heute die dafür notwendige Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt Schule auf den Weg gebracht. „Digitaler Unterricht zu Hause wird den Präsenzunterricht noch länger ergänzen müssen. Der Bund unterstützt jetzt die Schülerinnen und Schüler, die bisher kein digitales Endgerät haben“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps.

Schülerinnen und Schüler, bei denen Online-Unterricht aus Mangel an Geräten bislang keine Option war, sollen mit Tablets oder Laptops ausgestattet werden. „Es darf nicht der Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schülerinnen und Schüler am digitalen Fernunterricht teilhaben können. Das ist eine entscheidende soziale Frage. Für dieses Programm hat die SPD hart gekämpft und es ist gut, dass es jetzt an den Start geht“, sagt der SPD-Abgeordnete und führt aus, dass für Niedersachsen jetzt 47.049.650 € zur Verfügung stehen. Schülerinnen und Schüler, die ein Tablet oder Notebook brauchen, erhalten dies durch die Schulen. Die Geräte gehen nicht in den Besitz der Kinder und Jugendlichen über, sondern werden als Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

Und, wenn kein Internetanschluss vorhanden ist? Auch dafür soll es eine Lösung geben. „Wir wissen, dass das alles nur wirklich helfen kann, wenn im Haushalt auch ein notwendiger Internetanschluss vorhanden ist. Der Bund sucht hierfür zurzeit mit den Mobilfunkanbietern nach guten Lösungen. Ich erwarte, dass das Bildungsministerium dies vorantreibt“, so Johannes Schraps, MdB und appelliert an alle Beteiligten: „Es ist wichtig, dass die Hilfen jetzt schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Kein Kind darf wegen des Fernunterrichts zurückgelassen werden.“ Die Laptops, Notebooks und Tablets - explizit ausgenommen sind Smartphones - werden je nach Landesregelung von den Ländern oder den Schulträgern beschafft.

Foto: Schraps

Samstag, 16. Mai 2020 11:48 Uhr

Holzminden (red). In diesen Tagen kehrt in Niedersachsen wieder ein Stück Normalität zurück - auch politisch. Die erste ordentliche Sitzung des Landtags seit dem Beginn der Pandemie stand dennoch großenteils unter dem Vorzeichen der Corona-Krise und ihren Auswirkungen. Mit einem fünfstufigen Plan hat Niedersachsen als erstes Bundesland einen Gesamtfahrplan für den Weg aus dem Lock-Down aufgezeigt und bereits zahlreiche Lockerungsmaßnahmen umgesetzt. Der turnusmäßige Stammtisch vor Ort des Landtagsabgeorneten Uwe Schünemann ist allerding unter den gewohnten Voraussetzungen noch nicht wieder möglich. Die beliebte Diskussionsrunde fällt dennoch nicht aus, sondern wird am Mittwoch, den 20. Mai 2020 im Internet stattfinden. Ab 19:00 Uhr stellt sich der Abgeordnete auf „Facebook LIVE“ Ihren Fragen, die sowohl den gesamten Themenkomplex „Corona“ als auch alle anderen politischen Entwicklungen betreffen können.

Ihre Fragestellungen und Anregungen richten Sie gerne am 20. Mai live an Uwe Schünemann oder vorab an das Wahlkreisbüro unter der Mailadresse buero@uwe-schuenemann.de oder der Telefonummer 0151 17900986.

Fotomontage: Sabine Echzell

Wirtschaft
Dienstag, 26. Mai 2020 12:21 Uhr
Arbeitsagentur Hameln: Über 1.400 offene Ausbildungsstellen
Dienstag, 26. Mai 2020 10:21 Uhr

Niedersachsen (red). Arbeitsplätze sichern, das Grundwasser schützen und uns mit regionalen Produkten versorgen – genau das leistet die Zuckerrübe auch in der Corona-Krise. Landwirte in ganz Norddeutschland kümmern sich derzeit intensiv um Ihre Zuckerrübenfelder und sichern damit die Zuckerversorgung im nächsten Jahr. Aber die Rübe ist nicht nur wichtig für die hiesige Landwirtschaft, sondern hilft auch der Umwelt und unterstützt die Wirtschaft in der Region. Genau darauf wollen die Rübenanbauer hinweisen und beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag „Zukunft Zuckerrübe“ am 26. Mai 2020. Mit Schildern an ihren Feldern werben sie um Unterstützung, denn die Zukunft des Rübenanbaus in Deutschland ist unsicher.

Für viele Landwirte ist der Zuckerrübenanbau eine wichtige Einnahmequelle. Doch auch die Beschäftigten in den Zuckerfabriken und Zulieferfirmen leben von der süßen Ackerfrucht. Die Zuckerrübe garantiert ferner die Versorgung mit Lebens- und Futtermitteln sowie Biokraftstoffen aus regionalem Anbau. Dennoch machen ungleiche Bedingungen auf dem Zuckermarkt und stark schwankende Zuckerpreise den Anbau von Zuckerrüben für viele Landwirte in Deutschland zunehmend unsicher. Andere Länder subventionieren den Rübenanbau und ermöglichen die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, die hierzulande verboten sind. „Gemeinsam mit unseren Berufskollegen aus ganz Deutschland fordern wir von der Politik: Fairplay für heimischeZuckerrüben!“, so Franziska Meyer aus Herkensen im Weserbergland. „Ich möchte ein klares Zeichen setzen. Die Zuckerrübe ist nicht nur wichtig für mich als Landwirtin, sondern seit über hundert Jahren auch Teil des Landschaftsbildes unserer Region. Als Sommerkultur ist sie wichtig für eine abwechslungsreiche Fruchtfolge“.

Der Aktionstag am 26. Mai 2020 ist Teil der Initiative „Wir sind Zucker“, mit der die deutsche Zuckerwirtschaft für einheitliche Spielregeln auf dem Europäischen Binnenmarkt kämpft. Mehr über diese Initiative und die Wettbewerbsverzerrungen auf dem EU-Zuckermarkt erfahren Sie auf www.wirsindzucker.de

Foto: Zuckerrübenanbauerverband Südniedersachsen e. V.

Montag, 25. Mai 2020 10:50 Uhr

Niedersachsen (red). Die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen ruft dazu auf, trotz der Corona-Pandemie an die Ausbildung junger Menschen zu denken. „Das Thema ist in den vergangenen Wochen in den Hintergrund gerückt. Mit Zunahme der Lockerungen und der schrittweisen Rückkehr zur Normalität, muss es jedoch ganz klar wieder in den Vordergrund gestellt werden“, betont Präsident Delfino Roman. Denn die betriebliche Ausbildung sei gerade im Handwerk der Schlüssel für die zukünftige Fachkräftesicherung. Es zahle sich aus, wenn Betriebe trotz der aktuellen Lage in die Ausbildung investierten. „Auszubildende sind schließlich die Fachkräfte von morgen. Kein Mitarbeiter kann den betrieblichen Anforderungen so gut entsprechen, wie der selbst ausgebildete“, erklärt Roman.

Nach aktueller Meldung verzeichnet die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer ein Minus bei den Eintragungen der neu abgeschlossenen Verträge für den Ausbildungsstart 2020. Ende April waren es 19 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. „Aber für das Handwerk ist das noch ein sehr früher Zeitpunkt“, so Roman. Viele Betriebe sind durch die coronabedingte, wirtschaftliche Entwicklung verunsichert. Eine Personalplanung für die Zukunft empfinden sie unter diesen Umständen als besonders schwierig. Das Ergebnis zeigt eine aktuelle, bundesweite Umfrage des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH). Zwar planen fast 45 Prozent der befragten Betriebe, für das kommende Jahr genauso viele oder sogar mehr Lehrlinge einzustellen wie im Vorjahr. Aber auch rund ein Viertel überlegt, sich aus der Ausbildung zurückzuziehen.

Hilfreich kann ein klares Signal aus der Politik an die Ausbildungsbetriebe sein. Bereits in der Herbstvollversammlung 2019 forderte die Handwerkskammer eine deutliche Entlastung der Ausbildungsbetriebe von den Kosten der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung. „Seit einiger Zeit zahlen Betriebe weitaus mehr als ein Drittel der Kosten des Überbetrieblichen Unterrichts – es sind bis zu 69 Prozent. Die Zusage der Politik, die übrigen zwei Drittel landes- und bundesseitig zu finanzieren, geht aufgrund veralteter Berechnungsgrundlagen nicht mehr auf“, sagt Roman. In Bayern hat die Landesregierung ein Paket in Höhe von 4,3 Millionen Euro zur Entlastung der Betriebe von den Ausbildungskosten geschnürt, indem das Arbeitsministerium den kompletten Eigenanteil der Ausbildungsbetriebe übernimmt, den diese sonst selbst tragen müssten. „Es ist jetzt wichtiger denn je, ausbildende Handwerksbetriebe auch in Niedersachsen zu entlasten. Wir müssen noch heute die Weichen für die Zeit nach Corona stellen“, so der Präsident weiter. In diesem Zusammenhang erarbeiten alle niedersächsischen Handwerkskammern derzeit ein politisches Bildungspositionspapier, mit Maßnahmen zur Sicherung der Dualen Ausbildung im Handwerk. 

Die Ausbildungsberater der Handwerkskammer beraten Betriebe in allen Ausbildungsfragen vom Vertrag bis zur Prüfung. Sie informieren über die Voraussetzungen für die Ausbildung, über Ausbildungsinhalte und -anforderungen, über rechtliche und organisatorische Fragen und unterstützen Betrieb und Lehrlinge, wenn der Ausbildungserfolg einmal ausbleiben sollte oder sich Probleme entwickeln. 

HWK-Kontakt zur Ausbildung im Handwerk: Ausbildungsberater Burkhard Ernst, 05121 162-128, burkhard.ernst@hwk-hildesheim.de

 

Sport
Montag, 11. Mai 2020 10:28 Uhr
Faustball des MTV 49 Holzminden startet in die Feldsaison
Donnerstag, 02. April 2020 11:07 Uhr

Hannover (red). "Wir befinden uns derzeit alle gemeinsam in einer schwierigen Situation und keiner vermag vorher zu sagen, wie die Entwicklung in den nächsten Monaten verlaufen wird", so der Tischtennisverband Niedersachsen. In einer Telefonkonferenz am gestrigen Dienstagabend haben sich der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) und seine Landesverbände (LV) auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt, um rechtzeitig Klarheit für alle Beteiligten zu schaffen. Demnach ist die Spielzeit 2019/2020 für den Mannschaftsspielbetrieb in ganz Deutschland von der untersten Kreisklasse bis zur Bundesliga inkl. Pokal- und Relegationsspielen mit sofortiger Wirkung beendet.

Das Präsidium des TTVN hat in enger Abstimmung mit den betroffenen Ressortleitern für den Punktspielbetrieb in Niedersachsen folgende Regelung zur Wertung der Saison 2019/2020 beschlossen:

  • Die Spielzeit 2019/2020 wird mit Wirkung vom 13.03.2020 für beendet erklärt. Es werden weder noch ausstehende Mannschaftskämpfe noch Relegationsrunden dieser Spielzeit zur Austragung kommen.
  • Die aktuelle Tabelle (Stand: 13.03.2020) wird zur Abschlusstabelle erklärt. Anhand dieser Tabelle werden Auf- und Abstieg geregelt.
  • Da es keine Relegationen geben kann, werden alle potentiellen Relegationsteilnehmer zu Siegern der Relegation erklärt. Das bedeutet, dass alle Tabellenzweiten die höhere Spielklasse angeboten bekommen und alle Tabellenachten in ihrer bisherigen Gruppe bleiben können. 
  • Im Rahmen der Vereinsmeldung kann dann jeder Verein entscheiden, ob er die angebotenen Spielklassen in Anspruch nehmen möchte.
  • Die Fristen für die Vereins- und Mannschaftsmeldung bleiben unverändert, ebenso die Wechselfrist. 

Vizepräsident Dr. Dieter Benen erklärt dazu: „Wir im TTVN haben uns dabei von der Tatsache leiten lassen, dass im Durchschnitt bereits ca. 85 % aller Spiele in den einzelnen Gruppen sportlich einwandfrei durchgeführt worden sind und diese große Anzahl an Ergebnissen bei der Wertung berücksichtigt werden sollte.“ Somit gibt es jetzt für alle Spielklassen und Gruppen in Niedersachsen von der Verbandsliga bis zur untersten Kreisklasse eine einheitliche klare Regelung.

Gerne möchte man den bundesweiten Entscheidungsprozess näher erläutern: 

  • Im ersten Schritt wurden zahlreiche konstruktive Vorschläge und Ansätze zu Szenarien bzw. Auswirkungen des ausgesetzten bzw. eingestellten Spielbetriebs 2019/2020 sowie damit verbundener Folgewirkungen von den LV bzw. den DTTB- Gremien eingereicht und zusammengestellt. 
  • Diese Ansätze/Szenarien wurden von einer Gruppe aus LVs-/Regions- und DTTB- Vertretern auch unter Berücksichtigung der juristischen Komponente gesichtet und die Modelle/Lösungen identifiziert, die als mögliche bundesweite Lösungen in Betracht kommen. 
  • In gemeinsamer Telefonkonferenz der LV mit DTTB-Vertretern wurden dann am gestrigen Dienstagabend (31.3.20) obige in den LV und dem DTTB zum Einsatz kommende Wertung der Spielzeit 2019/2020 gemeinsam abgestimmt.

Präsident Heinz Böhne stellt fest: „Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Entscheidungen nicht alle unsere Vereine und Mannschaften zufrieden stellen werden. Es wird Fälle geben, in denen die getroffene Regelung ungerecht erscheinen mag. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass diese klare und transparente Lösung von allen akzeptiert und getragen wird. Es war uns wichtig, dass unsere Vereine frühestmöglich Planungssicherheit erlangen für eine Saison 2020/21, von der wir noch nicht wissen, ob und wann sie beginnt.“

Es stehen große Herausforderungen vor uns und wir möchten uns gemeinsam mit unseren Vereinen darauf konzentrieren, diese coronabedingte Krise bestmöglich zu meistern. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch auf www.tischtennis.de

 

Samstag, 07. März 2020 11:30 Uhr

Holzminden (red). Gemeinsam mit Helmut Bezani von der Lauf- und Ausdauerschule Lauffieber Dortmund UG präsentiert die Stadtmarketing Holzminden GmbH vom 20. bis 22. März das „1. Laufcamp Holzminden“. Laufen, den Körper kräftigen und dabei die Stadt und Region nochmal aus einer anderen Perspektive sehen – das verspricht dieses besondere Wochenende. Das Programm hat sowohl etwas für eingefleischte Läufer, als auch für Laufanfänger zu bieten.

Der Preis für das ganze Wochenende liegt bei 209 Euro. Wer nicht das ganze Wochenende kann oder möchte, kann den Samstag im Rahmen einer Tageskarte für 109 Euro buchen.

Das sportliche Programm am Samstag ist umfangreich und bietet Ansporn für Körper und Geist. Los geht es mit einer gezielten Läufergymnastik und einem anschließenden Athletikrunning mit Dehnübungen durch Holzminden. Es folgen theoretische Vorträge zur Lauftechnik und Laufschuhen. Das neue Wissen kann direkt beim VIP-Shopping bei  Intersport Schwager angewandt werden. Dort erhalten die Teilnehmer 25 % auf alle Artikel. Nach einer kurzen Pause gibt es einen Duftenden Stadtrundgang durch Holzminden, bei dem auch Einheimische noch Neues erfahren können. Im Anschluss zur Mittagspause folgt ein Vortrag zur Regeneration und Ernährung. Danach gibt es einen Orientierungslauf durch Holzminden. Der ereignisreiche Tag klingt bei einem gemeinsamen Filmabend  mit dem Film „I want to run - Das härteste Rennen der Welt“ im Roxy Kino aus.

Die Anmeldung zum Laufcamp, sowie weitere Informationen erhalten Sie unter info@stadtmarketing-holzminden.de oder unter der 05531 – 99 29 60.

 

Panorama
Mittwoch, 13. Mai 2020 10:35 Uhr
Niedersächsische Kommunen konnten 2019 das dritte Jahr in Folge einen Finanzüberschuss erzielen
Dienstag, 10. März 2020 11:59 Uhr

Niedersachsen (red). In Niedersachsen gilt ab sofort eine allgemeine Ausnahmegenehmigung vom Sonn- und Feiertagsverbot für den Transport von Hygieneprodukten und Artikeln aus dem Trockensortiment. Diese gilt auch für Leerfahrten, die im direkten Zusammenhang mit den genannten Transporten stehen. Die Regelung gilt bis zum 30.Mai 2020. In diesem Zeitraum wird in Niedersachsen kein Nachweis einer Ausnahmegenehmigung benötigt. Soweit bei Beförderungen in andere Bundesländer eine Ausnahmegenehmigung erforderlich ist, müsste diese allerdings dort beantragt werden. In Nordrhein-Westfalen gilt bereits die gleiche Regelung wie in Niedersachsen.

Aufgrund der zunehmenden Verbreitung des Coronavirus kaufen die Bürger derzeit weitaus mehr Artikel aus dem Trockensortiment als gewöhnlich. Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann: „Damit die Regale jederzeit das volle Sortiment enthalten, müssen die Lieferketten entsprechend angepasst werden. Mit der Lockerung des Sonntagsfahrverbots lassen sich Versorgungsengpässe bei haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln vermeiden.“ Zum Trockensortiment zählen haltbare Lebensmittel wie z. B. Trockenfrüchte, Konserven, Nudeln, Gries oder Gewürze.

Die Entscheidung zur Lockerung des Sonntagsfahrverbots wurde im Einvernehmen mit den Niedersächsischen Ministerien für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie Inneres und Sport getroffen.

Samstag, 15. Februar 2020 12:52 Uhr

Hannover (red). Nach einer stürmischen Kältephase stehen in den kommenden Tagen niedersachsenweit wieder höhere Temperaturen und weitere Niederschläge an – ideale Bedingungen für Amphibien, um sich auf die alljährliche Wanderung zu ihren Laichplätzen zu begeben. „Spätestens am Wochenende werden die Tage und Nächte vielerorts mild und niederschlagsreich ausfallen, es kann davon ausgegangen werden, dass die Wanderungen dann noch zunehmen“, sagt Ludger Frye vom NABU Vechta.

Die nun zu erwartenden Wanderungen wären nicht die erste Aktivität von Amphibien in diesem Jahr. Aufgrund des bisher sehr milden Winters wurden im Landkreis Vechta bereits während des ganzen Monats Januar Einzeltiere von Grasfrosch und Kammmolch und Ende Januar unter anderem 15 adulte Kammmolche in sogenannter Wassertracht beobachtet. „Spätestens seit Beginn dieser Woche kann dort von Amphibienwanderungen von mehreren Arten (Grasfrosch, Teich- und Bergmolche, Erdkröte) gesprochen werden, doch auch in weiteren Teilen Niedersachsens machen sich die Tiere nach und nach auf den Weg“, schildert Ludger Frye. „Die jährliche Amphibienwanderung startet damit etwa drei Wochen früher als gewöhnlich. Man muss das auch vor dem Hintergrund des Klimawandels sehen.“

Entsprechend früh werden nun auch wieder zahlreiche NABU-Aktive an stark frequentierten Straßenabschnitten zum Schutz der Tiere vor dem Straßenverkehr Amphibienschutzzäune aufbauen. Diese Zäune halten die Kröten und Frösche davon ab, die Straßen zu überqueren. Allein in Niedersachsen sind Amphibienschützer der NABU-Gruppen an über 140 Standorten aktiv, stellen Fangzäune auf und legen bisweilen auch Ersatzlaichgewässer an. Ohne dieses vielfache, ehrenamtliche Engagement wäre es um unsere Kröten und Frösche deutlich schlechter bestellt. Auch wenn immer mehr feste Amphibienquerungen gebaut werden, gibt es bundesweit immer noch hunderte Stellen, an denen Naturschützer Leitzäune aufstellen. „Die anwandernden Tiere sammeln sich in Eimern, werden dann über die Straße getragen, statistisch erfasst und wieder freigelassen“, erklärt Ralf Berkhan vom NABU-Landesfachausschuss Feldherpetologie und Ichthyofaunistik. „Zusätzliche Helferinnen und Helfer sind stets hochwillkommen. Auch für Anfänger ist diese Tätigkeit gut geeignet, ebenso für Kinder und Jugendliche.“

Doch nicht überall können Zäune aufgestellt werden, in manchen Bereichen mit hohem Amphibienaufkommen findet sich deswegen das Gefahrenzeichen „Amphibienwanderung“, welches davor warnt, dass Tiere die Fahrbahn überqueren. Der NABU Niedersachsen bittet darum, generell und vor allem an solchen gekennzeichneten Abschnitten Rücksicht zu nehmen auf wandernde Kröten, Frösche und Molche. „Dazu gehört auch, sich vor allem in den Nacht- und frühen Morgenstunden vorsichtig auf den Straßen zu bewegen und die Geschwindigkeit in den gekennzeichneten Bereichen zu reduzieren“, so Berkhan.

Bereits während der Kaulquappenphase erfolgt die Prägung der Amphibien auf das Laichgewässer. Zur Fortpflanzung kehren viele Arten an ihr Geburtsgewässer zurück. Die Winterquartiere wie Hecken, Kiesgruben, Wälder aber auch Gärten liegen in bis zu 500 Metern Entfernung von den Laichgewässern, in denen Kröten, Frösche und Molche auf Paarungssuche gehen. Eine gewaltige und gefährliche Strecke für die kleinen Tiere.

„Die wandernden Amphibien benötigen unsere Rücksicht und Hilfe. Mithelfer sind herzlich willkommen. Schauen Sie mal bei einer NABU-Gruppe vorbei“, appelliert Ralf Berkhan, „viele Gruppen betreuen jetzt Krötenzäune und erläutern gerne den Einsatz für diese Tiere“.

Foto: NABU, Jonathan Fieber

Dienstag, 04. Februar 2020 14:53 Uhr

Weserbergland (red). Die Messekooperation Weserbergland präsentiert sich mit verschiedenen Anschließern aus der Region ab dem 05. Februar auf der diesjährigen REISEN HAMBURG, die im Rahmen der Veranstaltung „oohh! Die FreizeitWelten der Hamburg Messe“ durchgeführt wird. Mit dabei sind unter anderem die druckfrische Broschüre für den Weser-Radweg aber auch viele weitere Angebote zum historischen Weserbergland, zum Thema Wandern sowie aus den Orten und die Weserschifffahrt. 

Mehr als 850 Aussteller präsentieren sich mit ihren aktuellen Tipps und informieren über Freizeitaktivitäten und Ausflugstipps für die neue Saison den rund 80.000 jährlichen Messebesuchern in Hamburg. Das Weserbergland zeigt hier bereits seit vielen Jahren die Reiseangebote aus der Region und entlang der Weser. Diese kontinuierliche Messepräsenz zahlt sich aus und lockt auch immer wieder Stammgäste auf der Suche nach Neuheiten an den Messestand. „Viele Besucher sind häufig schon in der Region gewesen und informieren sich auf der Messe sehr gezielt für ein spezielles Angebot oder einen spezifischen Ort“ erläutert Petra Wegener, Geschäftsführerin des Weserbergland Tourismus e.V., „im Rahmen unseres Kooperationsstandes können wir die Gäste dabei sehr individuell beraten“. 

Gemeinsam mit dem Weserbergland Tourismus e.V. sind auf der REISEN HAMBURG die Bad Pyrmont Tourismus GmbH, die Solling-Vogler-Region im Weserbergland e.V., das Pro Leinebergland e.V. und die Flotte Weser GmbH & Co. KG. als Aussteller vertreten. Besucher können den Messestand des Weserberglandes in Halle B4, Standnummer B4.EG.423 finden und sich vom 05. bis 09. Februar 2020 von den zahlreichen Angeboten inspirieren lassen.

Foto: Weserbergland Tourismus e. V,

Dienstag, 07. Januar 2020 09:00 Uhr

Niederaachsen (red). Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, startet heute offiziell den Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss“, der dieses Jahr dann insgesamt zum sechsten Mal stattfindet. Der Gewässerwettbewerb würdigt die vielen kleinen und großen Maßnahmen, die zum Schutz und der Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen beitragen und rückt diese in das Licht der Öffentlichkeit.

„Bäche und Flüsse verbinden alles miteinander. Zusammen mit den Auen erfüllen sie wichtige Funktionen für Flora und Fauna und den Hochwasserschutz“, so Lies. „Sie sind wichtiger Bestandteil unseres Landes und des Landschaftsbildes. Der Einsatz und das Engagement, mit dem sich unterschiedliche Akteure in Niedersachsen der Gewässerentwicklung widmen, verdient hohe Anerkennung. Mit dem Wettbewerb möchten wir dieses Engagement auszeichnen.“

„Unsere Aufgabe ist es, den Lebensraum unserer Bäche und Flüsse zu schützen und zu verbessern“, ergänzt Ulrich Mädge, Präsident des Niedersächsischen Städtetages und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenbände. „Bach im Fluss gibt Vorbilder, sammelt und verbreitet gute Ideen und innovative Lösungsansätze“.

Die Sieger der zwei Kategorien Haupt- und Ehrenamt werden mit der „Niedersächsischen Bachperle" ausgezeichnet. Des Weiteren wird ein Sonderpreis der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung vergeben. Besonders gelungene Wettbewerbsbeiträge erhalten zudem Preisgelder. Nach der feierlichen Preisverleihung wird eine Wettbewerbsbroschüre erstellt, die gelungene Projekte einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. „Ich wünsche allen Akteuren viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme und freue mich, die Gewinner des Wettbewerbs bei der Preisverleihung im Herbst persönlich zu begrüßen!“, so Karsten Behr von der Niedersächsischen Bingo Umweltstiftung.

Träger des Wettbewerbs sind das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz sowie die Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände. Die Kommunale Umwelt-AktioN UAN betreut als Geschäftsstelle den Wettbewerb.

Die Teilnahmeunterlagen können ab sofort angefordert werden bei:

Kommunale Umwelt-AktioN UAN

Nora Schmidt (schmidt@uan.de)

Telefon: 0511 / 30285-52

Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Broschüren der vergangenen Wettbewerbe finden Sie unter www.uan.de.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Foto: Symbolfoto

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