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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Dienstag, 22. September 2020 09:39 Uhr
Kreis Höxter: Fünf Gemeinden zurzeit coronafrei
Dienstag, 22. September 2020 09:33 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Die Anzahl der aktuell Infizierten liegt bei acht Fällen. Zwei Personen gelten also als genesen. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestägten Infizierten liegt bei 130. 115 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich derzeit 34 Personen, 54 Personen sind am Freitag daraus entlassen worden. Aus aktuellem Anlass weist das Gesundheitsamt noch einmal darauf hin, dass ein Verstoß gegen verordnete Quarantänen einen Straftatbestand darstellt. Die Ordnungsämter überprüfen die Einhaltung von Quarantänen stichprobenartig. Bei festgestellten Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.

Freitag, 18. September 2020 15:07 Uhr

Kreis Höxter (red). Aktuell hat der Kreis Höxter 16 aktive Coronainfektionen zu vermelden, was eine Verdoppelung seit vergangenen Sonntag darstellt (8). Waren am Sonntag insgesamt 420 Fälle bekannt, sind es seit dem heutigen Morgen 430. Die Zahl der Genesenen ist gleichzeitig von 394 auf 396 angestiegen. Die Zahl der Verstorbenen bleibt bei 18. Der 7-Tages-Inzidenz liegt zurzeit bei 7,05 (Sonntag: 4,93) und ist damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 12,0. Die aktuellen Fälle in der Übersicht: Bad Driburg (4 /+4), Beverungen (2/+2), Borgentreich (0), Brakel (0), Höxter (5/+1), Marienmünster (0), Nieheim (1/+1), Steinheim (4/+2) und Willebadessen (0/-1) und Warburg (0/-1).

Donnerstag, 17. September 2020 09:38 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Nachdem gestern ein neuer Coronafall im Landkreis Holzminden gemeldet worden ist, sind es am heutigen Donnerstagmorgen drei neue Fälle. Dies teile der Landkreis Holzminden am heutigen Morgen mit. Insgesamt sind bis heute 130 Fälle bekannt, wovon weiterhin 113 als genesen gelten, sodass zurzeit zehn aktuelle Fälle zu melden sind. In Quarantäne befinden sich derzeit 102 Personen.

Dienstag, 15. September 2020 16:48 Uhr

Holzminden (red). Die Anzahl der aktuell mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Holzminden ist heute um eine Person angestiegen - auch befinden sich aktuell zwei weitere Personen in Quarantäne. In Summe sind 127 Infektionen bekannt, 113 gelten als genesen, sodass sieben positive Fälle bekannt sind. In Quarantäne befinden sich derzeit 101 Personen. Dennoch bleiben die Infektionszahlen in Summe auf einem niedrigen Niveau.

Aus aktuellem Anlass weist das Gesundheitsamt noch einmal darauf hin, dass ein Verstoß gegen verordnete Quarantänen einen Straftatbestand darstellt. Die Ordnungsämter überprüfen die Einhaltung von Quarantänen stichprobenartig. Bei festgestellten Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder oder sogar Freiheitsstrafen.

Region Aktiv
Dienstag, 22. September 2020 16:36 Uhr
„Kinderrechte schaffen Zukunft“: Bunte Plakate zum Weltkindertag
Dienstag, 22. September 2020 11:54 Uhr

Hannover (red). Die Gesellschaft wird immer digitaler. Die zunehmende Digitalisierung stellt viele Menschen vor teils unlösbare Herausforderungen, wenn die Angebote nicht barrierefrei sind. Das bedeutet, dass sie oft nur schwer oder gar nicht zu bedienen sind. Durch digitale Barrieren werden viele Menschen ausgeschlossen: Beispielsweise können Menschen mit Sehbeeinträchtigungen Texte nur beschwerlich lesen, wenn sie den Kontrast oder die Textgröße nicht einstellen können. Menschen mit Hörbeeinträchtigungen können Inhalte von Videos ohne Untertitel kaum verstehen. An genau diesen Beispielen lässt sich erklären, warum die digitale Barrierefreiheit jedem Menschen zugutekommen kann: Die Variierung von Kontrasten und Textgrößen kann auch bei hellem Sonnenschein die Lesbarkeit fördern. Untertitel können auch helfen, in einer lauten Umgebung oder wenn der Ton andere Personen stören würde, Videos besser zu verstehen. 

Spätestens ab morgen, den 23.09.2020, sind alle öffentliche Stellen in Bund, Ländern und Kommunen rechtlich verpflichtet, ihre Internetseiten barrierefrei zu gestalten. Dazu gehört eine Erklärung zur Barrierefreiheit auf ihren Seiten. Darin wird erläutert, welche Teile der Internetpräsenz (noch) nicht barrierefrei sind und wann diese Barrieren beseitigt werden. Die europäische Richtlinie über den barrierefreien Zugang zu den Webauftritten und mobilen Anwendungen öffentlicher Stellen (Richtlinie (EU) 2016/2102 vom 26. Oktober 2016) ist die Grundlage der landesrechtlichen Regelungen im Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz (NBGG). Mobile Anwendungen öffentlicher Stellen müssen ab dem 23. Juni 2021 ebenfalls barrierefrei sein.

Im NBGG sind nicht nur die Verpflichtungen der öffentlichen Stellen verankert, sondern auch die Rechte der Nutzerinnen und Nutzer: Wenn sie auf digitale Barrieren stoßen, können die Nutzerinnen und Nutzer mit der jeweiligen öffentlichen Stelle Kontakt aufnehmen und sich gegebenenfalls beschweren. Eine Kontaktmöglichkeit ist immer von der öffentlichen Stelle in der Erklärung zur Barrierefreiheit bereitzustellen. Wenn die Antwort nicht zufriedenstellend ist, haben Nutzerinnen und Nutzer das Recht, einen Antrag auf Einleitung eines Schlichtungsverfahrens bei der Schlichtungsstelle zu stellen. 

Diese Schlichtungsstelle für Niedersachsen ist bei der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen eingerichtet. Schlichtung bedeutet in diesem Sinne, Streitigkeiten über barrierefreie Informationstechnik zwischen Menschen mit Behinderungen und öffentlichen Stellen des Landes Niedersachsen beizulegen. Ein solches Schlichtungsverfahren ist für die Beteiligten kostenlos.

„Ich begrüße die Umsetzung dieser Richtlinie sehr! Webbarrieren behindern Teilhabe. Digitale Barrierefreiheit bedeutet, dass Menschen mit Beeinträchtigungen unterschiedlichster Art das Internet genauso handhaben können, wie alle anderen Menschen auch. Alle Menschen müssen sich selbstbestimmt und gleichberechtigt in der digitalen Welt bewegen können", appelliert Petra Wontorra, Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen. Sie motiviert diejenigen, die noch von den rechtlichen Anforderungen ausgenommen sind, digitale Barrierefreiheit bereits jetzt auf freiwilliger Basis umzusetzen.

Dienstag, 22. September 2020 09:16 Uhr

Holzminden (red). „Die Bäume im Solling und anderswo sterben, die Weser hat Niedrigwasser auf Rekordniveau und wir erleben den dritten Hitzesommer in Folge. Die Klimakrise ist eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit auf diesem Planeten und damit auch in unserer Stadt“, meinen die „Fridays for Future“ - Ortsgruppe Holzminden und die Verkehrsinitiative Nachhaltige Mobilität.

Die beiden Verbände veranstalten deshalb anlässlich des globalen Streiktages am Freitag, dem 25. September, ab 16.30 Uhr, eine Fahrraddemonstration ab Parkplatz Nordstraße. 

„Der Demonstrationszug wird sich Richtung Bülte bewegen, wo aus unerklärlichen Gründen immer noch keinerlei Infrastruktur für die Radfahrer vorhanden ist und wird dann auf dem Haarmannplatz in der Fußgängerzone mit einer kleinen Kundgebung enden“, erklären die Organisatoren weiter. 

„Wir fordern die Regierungen auf Kommunal-, Landes- und Bundesebene auf, die Klimakrise als solche zu benennen und sofortige Handlungsinitiative auf allen Ebenen zu ergreifen. Noch haben wir die Chance und damit die Verantwortung, eine Klimakatastrophe abzuwenden. Für den notwendigen Wandel müssen sektorübergreifend grundlegende Veränderungen stattfinden. Vor allem in den Sektoren Energieerzeugung, Wohnen und Bauen, Industrie, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft sind enorme Anstrengungen nötig. Das wirtschaftliche Handeln darf nicht weiterhin planetare Grenzen überschreiten“, so Anna Lolk von der „Fridays for Future“-Ortsgruppe Holzminden. 

Die Verkehrsinitiative ergänzt für den Bereich des Verkehrs: „Im Bereich des Verkehrs, wo der CO2-Ausstoß momentan sogar noch steigt, kann und muss jede/r einzelne ganz viel tun und von der Kommune unterstützt werden.“

Um der Politik und Verwaltung hier etwas behilflich zu sein, wurde ein Fahrradverkehrskonzept für die Stadt Holzminden von über 1.600 Holzmindener Bürgern im Juli 2019 per Unterschriftenliste gefordert und ist inzwischen fertiggestellt. Die Verkehrsinitiative begrüßt die Fertigstellung des Konzeptes und setzt sich nun dafür ein, dass die Maßnahmen unverzüglich beschlossen und umgesetzt werden. 

„In ca. 9 Jahren wird laut Aussagen der Wissenschaftler der 'Kipppunkt“'erreicht sein, wo die Folgen unseres Nicht- bzw. Falschhandelns irreparabel sind. Da seit des Bekanntwerdens der Klimakrise vor 30 Jahren versäumt wurde, kontinuierlich den Ausbau des Fahrradverkehrs in Holzminden voranzutreiben, müssen jetzt sofort große Finanzmittel zur Verfügung gestellt werden, um dieses Versäumnis aufzuholen“, so Tilman Wittkopf von der Verkehrsinitiative. 

Die Veranstalter hoffen auf die Teilnahme mindestens aller 1.600 Unterschriftengeber und ganz vieler Jugendlichen, um deren Zukunft es hier auch geht. Die Klimakrise betrifft uns schließlich alle. Obwohl es keine Helmpflicht gibt, empfiehlt die Verkehrsinitiative das Tragen eines Helmes und bittet um die Einhaltung der aktuellen Hygienevorschriften.

Foto: Verkehrsinitiative „Nachhaltige Mobilität“

Dienstag, 22. September 2020 09:09 Uhr

Lauenförde (red). Das erfolgreichste Stück des Theaters „dolce vita“ kehrt in neuer Fassung zurück! „Herzkasper zwei – oder wenn am Ende der Triebe noch Liebe bliebe“ wird am 9., 10., 16., 17., 23., 24., 30. und 31. Oktober und am 6., 7., 13., und 14. Nov. 2020 in Lauenförde gespielt. Aus dem Solo von Eva-Maria Ferber wird ein Duett, denn Götz Lautenbach kommentiert als honoriger Sidekick Ferbers Aktionen auf der Bühne. „Wegen Corona haben wir so uminszeniert, dass alle Vorgaben unseres Hygienekonzeptes umgesetzt werden, damit unsere Gäste einen entspannten, abwechslungsreichen und sichern Abend erleben können,“ sagt Theaterleiter Wolfgang Ferber. „Dafür sind wir extra in einen größeren, mit Lüftungsgeräten ausgestatteten Raum umgezogen.“

In „Herzkasper zwei“ agiert Eva Ferber wieder als Psychologin Elvira Bredschneider, die in ihrer Praxis sehr erfolgreich Frauen mit Männerproblemen therapiert, vom depressiven dicken Mädchen, dem sie vom Hungern abrät: „Diät ist, wenn man trotzdem kocht“, bis zur neurotischen Mitvierzigerin mit Kommunikationsproblemen. Sie selbst befindet sich allerdings auch fast am Rande des Wahnsinns, denn ihr Ehemann Jörg betrügt sie seit Jahren. Trotzdem kommt sie nicht von ihm los. Was soll sie nur tun? Zur Psychologin gehen? Gute Idee, aber sie ist ja selber eine. Spätestens hier wird´s kompliziert – oder brüllend komisch! Ferber spielt sowohl die Psychologin als auch deren Patienten in Personalunion und braust dabei durch eine Achterbahn der Gefühle: gesungen, erzählt, empfunden und sicherlich mitten ins Herz gespielt.

Unter dem Motto „Gut essen und Schlapplachen“ wird zu jeder Aufführung wieder ein Buffet angeboten. Karten und Infos auch zum Menü oder wahlweise Übernachtungsarrangement gibt es im Theaterbüro in Lauenförde, Langestr. 6, über die Kartenhotline 05273 / 80 11 00 oder im Internet unter www.kultur-kreis.com

Foto: Kulturkreis Lauenförde e. V.

Dienstag, 22. September 2020 09:01 Uhr

Polle (red). Wegen des anhaltenden Niedrigwassers muss die Poller Fähre voraussichtlich am Donnerstag, den 24.09.2020 gesperrt werden. Nach der wochenlangen Trockenheit waren die Pegelstände extrem gesunken. Die Fähre hat zwar nur einen geringen Tiefgang, aber selbst der reicht mittlerweile nicht mehr aus, um einen ungefährdeten Fährverkehr zu gewährleisten. Sollte sich die Witterung in den nächsten Tagen noch ändern, könnte sich die Entscheidung noch einmal kurzfristig ändern.

Foto: Landkreis Holzminden

Blaulicht
Dienstag, 22. September 2020 15:05 Uhr
Polizei nimmt mutmaßlichen Brandstifter von Einbeck fest
Sonntag, 20. September 2020 08:35 Uhr

Höxter (red). Am Samstagvormittag kam es bei Höxter zu einem Verkehrsdelikt, als der 27 Jahre alte Fahrer eines Pkw VW vom Freizeitgelände kommend auf die Bundesstraße 64 einbiegen wollte. Er beachtete nicht die Vorfahrt eines Pkw-Fahrers, der in Richtung Höxter unterwegs war. Dieser musste nach eigenen Angaben stark abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der VW-Fahrer wurde in der Höxteraner Innenstadt angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Polizeibeamten fest, dass er unter Alkoholeinfluss stand und ordneten eine Blutprobe an.

Samstag, 19. September 2020 18:31 Uhr

Höxter (TKu). Am heutigen Samstag, den 19. September 2020 jährt sich das schwere Explosionsunglück von Höxter zum 15. Mal. Der Morgen des 19. Septembers 2005 begann in der Kleinstadt Höxter wie jeder andere Tag. Die ersten Geschäfte in der Innenstadt öffnen ihre Pforten gegen 09.15 Uhr, einige wenige Kunden warten bereits vor den Geschäften darauf, eingelassen zu werden. Ein Rettungswagen samt Besatzung befindet sich gerade am Höxteraner Bahnhof im Einsatz, unweit der Unglücksstelle bei einem routinemäßigen Notfall, als es plötzlich um 09.16 Uhr einen fürchterlich lauten Knall gibt. Als sich die Rettungsdienstbesatzung in die Richtung des Knalls umdreht, sieht sie Gegenstände durch die Luft fliegen. Um zu sehen, was passiert ist, läuft sie in Richtung der Unglücksstelle in weniger als 100 Metern Entfernung. Es hat sich eine schwere Explosion ereignet, die in ganz Höxter und bis in die Nachbarorte zu hören war. Die Druckwelle war so gewaltig, dass sie zahlreiche Fensterscheiben und Dächer in der Innenstadt in Mitleidenschaft gezogen hat.

Auf dem Weg zum Explosionsort kommen dem Rettungsteam schon einige Verletzte schreiend entgegengelaufen. Andere Beteiligte stehen in den scheibenlosen Fenstern der Häuser, wie ein Rettungsassistent die Lage beschreibt. Die meisten der insgesamt mehr als 40 verletzten Personen haben Schnittwunden oder zusätzlich einen Schock, wie später durch die Behörden bekannt gegeben wird. Drei Personen sterben sofort, andere werden schwer verletzt. Viele Verletzte suchen sofort die nahegelegenen Arztpraxen auf. Nach einem Notruf des Rettungsdienstpersonals und hunderten weiteren Notrufen, die bei den Leitstellen eingehen, rollt die große Hilfswelle an. Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Stefan Dickel aus Höxter ist gerade in der etwa 10 Kilometer entfernten Nachbarstadt Holzminden auf der Arbeit, als auch er einen entfernten dumpfen Knall hört. Nach der Großalarmierung setzt er sich sofort in Marsch, um die Einsatzleitung zu übernehmen. Am Unglücksort bietet sich den Rettern ein Bild der Verwüstung, es sieht aus, wie auf den Bildern, die vom 11. September 2001 aus New York bekannt geworden sind. Wo nun in Höxter, in der Weserstraße 11 hinter dem Rathaus, einmal ein Haus stand, ist nur noch ein brennender Trümmerhaufen zu finden. Während einige Feuerwehrleute die in Mitleidenschaft gezogenen Nachbarhäuser nach Verletzten durchsuchen, nehmen andere Helfer die Brandbekämpfung auf, damit das Feuer sich nicht weiter auf die angrenzenden Häuser ausdehnen kann.

35 Häuser in einem Umkreis von mehr als 200 Metern wurden „Ad hoc“ zum Teil stark beschädigt. Sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurden die beiden angrenzenden Häuser, das Küsterhaus, in dem sich das Standesamt der Stadt befindet, eine alte Fachwerkzeile, in der auch eine Lokalzeitung sowie das Studio eines Radiosenders untergebracht sind sowie das in unmittelbarer Nähe befindliche Historische Rathaus. Zum Zeitpunkt der Explosion fuhren gerade einige Autos am Unglücksort vorbei. Sie wurden von Trümmerteilen getroffen und schwer beschädigt. Das neben dem Unglückshaus befindliche Wohn- und Geschäftsgebäude gilt in der Extremphase als einsturzgefährdet.

Hunderte Retter von Feuerwehr, THW und weiteren Hilfsorganisationen kämpfen gegen die Flammen, suchen nach Verschütteten und helfen den Verletzten, die auf dem Marktplatz notversorgt werden. Sechs Rettungs-, Polizei- und Bundeswehrhubschrauber sind im Einsatz. Ebenfalls im Einsatz sind Einsatzhundertschaften der Polizei aus Bielefeld und Bochum, das Landeskriminalamt sowie zahlreiche weitere private und behördliche Helfer. Obwohl niemand mehr an Überlebende unter den Trümmerteilen glaubt, suchen die Einsatzkräfte mit Verstärkung von zwei Rettungshundestaffeln den Unglücksort ab. Zwei Fußgänger haben keine Chance mehr, Feuerwehrleute können sie nur noch tot bergen. Dabei handelte es sich um eine 81-jährige Frau und einen 79-jährigen Mann, die sich zur Zeit der Explosion direkt vor dem Haus befanden, das explodiert war. Die folgenden fünf Tage dauert der Einsatz der Helfer noch an.

Zur Ursache der Explosion teilte der ermittelnde Staatsanwalt mit, dass unmittelbar vor dem Unglück eine Nachbarin die Polizei davon in Kenntnis setzte, dass der einzige Bewohner sein Haus mit Benzin begieße. Laut Nachrichten- und Hörfunksender tauchte ein Bekennerschreiben auf, in dem der Verursacher die Explosion wegen Erbstreitigkeiten gerechtfertigt habe. Er habe demnach den Gashahn aufgedreht und 900 Liter Benzin Haus verteilt, bevor er das Feuer gezündet hat. Es ist die größte Schadenslage, die Höxter seit dem 2. Weltkrieg heimgesucht hat. Die Folgen zweier Gasexplosionen aus den Jahren 1967 und 1979 waren auch sehr schwer, sind mit diesem Unglück vor genau 15 Jahren nicht zu vergleichen. Neben den Höxteranerinnen und Höxteranern gedenkt auch die Redaktion von Höxter-News.de den Verstorbenen und den Verletzten dieser Tragödie.

Fotos: Thomas Kube

Samstag, 19. September 2020 08:53 Uhr

Holzminden/Eschershausen (red). Im Rahmen polizeilicher Ermittlungen zu einer Diebstahlserie wurde in Eschershausen ein schwarz-grünes Mountainbike (28 Zoll) sichergestellt. Nach vorliegenden Erkenntnissen wurde das Fahrrad mit Aluminiumrahmen in den Sommermonaten im Holzmindener Bahnhofsviertel entwendet. Bisher sind nähere Tatumstände sowie die Eigentumsverhältnisse ungeklärt - Hinweise hierzu nimmt die Polizei in Stadtoldendorf entgegen (05532/504750).

Foto: Polizei

Mittwoch, 16. September 2020 10:27 Uhr

Höxter (red). Das seit Sonntag, dem 13. September aus dem Bereich Höxter abgängige 12-jährige Mädchen konnte nach Polizeiangaben am späten Abend des 15. September durch die Polizei aufgegriffen werden. Dem vermissten Kind geht es nach weiteren Angaben gut und es befindet sich zunächst einmal in einer Jugendeinrichtung. Zuvor verließ die Zwölfjährige am 13. September gegen 19:30 Uhr die Wohnung der Großeltern in Höxter und galt seitdem als vermisst. Ermittlungen ergaben, dass sie sich im Bereich Schwerte (Kreis Unna) aufhält oder aufgehalten hat.

Politik
Montag, 21. September 2020 15:17 Uhr
Geld aus dem „Sofortausstattungsprogramm des Bundes und der Länder“ für den Landkreis Holzminden, die Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und die Samtgemeinde Bevern
Montag, 21. September 2020 10:45 Uhr

Würgassen/Berlin (red). Viele Nachfragen seitens der Umweltpolitiker gab es in der nichtöffentlichen Sitzung des Umweltausschusses am 9.9.2020, in der erstmals im parlamentarischen Raum über das geplante Bereitstellungslager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle gesprochen wurde. Kritik gab es allerdings zu diesem Zeitpunkt nur wenig. Die beiden örtlichen Bundestagsabgeordneten Christian Haase (CDU) und Johannes Schraps (SPD), die als stellvertretende Mitglieder des Umweltausschusses an der Sitzung teilnahmen und sich im Vorfeld für eine Beratung der Thematik im Umweltausschuss eingesetzt hatten, brachten die kritischen Stimmen aus dem Dreiländereck gegenüber dem geplanten Logistikzentrum zum Ausdruck.

„Die Wortmeldungen im Ausschuss haben gezeigt, dass die Positionierung zu einem Bereitstellunglager offensichtlich noch nicht in allen Fraktionen abgeschlossen ist. Insbesondere die Aussagen aus der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen offenbarten eine große Diskrepanz zur Haltung einiger regionaler Akteure der Grünen Partei“, so die beiden heimischen Bundestagsabgeordneten unisono.

„Wir werden nun mit unseren Berichterstattern für atomrechtliche Fragen den weiteren Prozess beraten und unsere Kritikpunkte weiterhin zum Ausdruck bringen. Wir müssen einen rechtssicheren und transparenten Prozess sicherstellen. Die Argumente der Bürgerinnen und Bürger vor Ort müssen in das Verfahren einfließen“, machen die beiden Abgeordneten aus NRW und Niedersachsen deutlich.

Foto: SPD

Freitag, 18. September 2020 13:44 Uhr

Holzminden (kp/r). Mit 20 Ja-Stimmen hat der Rat der Stadt Holzminden mehrheitlich den Umsetzungsbeschluss zum Projekt „Sensoria“ gefasst. „Die Verwaltung wird beauftragt, das Projekt Sensoria Düfte und Aromen in Holzminden fristgerecht zu realisieren“, heißt es in dem Beschluss. Ein Zuwendungsbescheid liegt ebenso vor. Das Land Niedersachsen wird das Projekt mit knapp 2,7 Millionen Euro fördern. Der Antrag auf Projektförderung zum Bau einer Erlebniswelt Düfte und Aromen wurde bereits in der Ratssitzung am 6. Februar beschlossen. „Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, das Projekt nunmehr umzusetzen“, heißt es weiter in der Vorlage. Auf 20 Ja-Stimmen folgten acht Gegenstimmen und fünf Enthaltungen.

Foto: Anderhalten Architekten

Wirtschaft
Dienstag, 22. September 2020 11:23 Uhr
Antrag auf Kurzarbeitergeld per App beschleunigt Auszahlung
Montag, 21. September 2020 10:31 Uhr

Landkreis Holzminden (red) Corona sorgt für Tourismus-Einbruch: Im ersten Halbjahr haben rund 25.200 Gäste den Landkreis Holzminden besucht – das sind 48 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Übernachtungen sank um 44 Prozent auf etwa 58.300, das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mit. Die NGG beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Landesamtes.

„Die Pandemie hat zu einer beispiellosen Krise im heimischen Gastgewerbe geführt. Erst mussten Hotels, Pensionen, Kneipen und Restaurants über viele Wochen ganz schließen. Und nach dem Lockdown läuft der Betrieb unter Auflagen nur langsam wieder an“, sagt Lena Melcher, Geschäftsführerin der NGG-Region Hannover.

Unter der Situation litten aber nicht nur die Unternehmen. „Die Folgen sind auch für die Beschäftigten dramatisch. Als Kurzarbeiter mussten sie deutliche Lohneinbußen in Kauf nehmen – in einer Branche, die ohnehin nur geringe Löhne zahlt“, betont Melcher. Nach dieser „Durststrecke“ blickten viele Beschäftigte nun mit Sorge auf die Herbst- und Wintersaison. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe im Landkreis Holzminden rund 960 Menschen.

Allerdings habe die Kurzarbeit bislang einen massiven Anstieg der Arbeitslosigkeit verhindern können. Dank staatlicher Hilfen sei eine Pleitewelle im Gastgewerbe ausgeblieben. „Die Gewerkschaften haben sich in Berlin seit Beginn der Pandemie für das Kurzarbeitergeld starkgemacht und auch durchgesetzt, dass es bis Ende nächsten Jahres verlängert wird. So kommen Beschäftigte und Betriebe besser durch diese schwere Zeit“, sagt Melcher. Entscheidend sei zudem, dass die Leistung nach sieben Monaten auf 80 Prozent des Nettoverdienstes (für Eltern 87 Prozent) ansteige. „Am Ende steht fest: Jeder Kurzarbeiter ist ein möglicher Arbeitsloser weniger.“

Die Gewerkschaft NGG appelliert nun an die Unternehmen, die Kurzarbeit für die Qualifizierung ihrer Mitarbeiter zu nutzen. „Wer wegen Corona nicht arbeiten kann, sollte die Möglichkeit einer beruflichen Weiterbildung bekommen. Das ist ein Beitrag gegen den Fachkräftemangel, der in Hotels und Restaurants unabhängig von der Pandemie eklatant ist. Und Beschäftigte können einen Schritt auf der Karriereleiter machen – etwa von der Küchenhilfe zur Köchin, von der Fachkraft im Gastgewerbe zum Restaurantfachmann oder Hotelfachmann“, unterstreicht Melcher. Zudem müssten Beschäftigte auch im Gastgewerbe für die Digitalisierung fit gemacht werden. Hier berge die Krise eine große Chance. Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts waren im August bundesweit 377.000 Beschäftigte des Hotel- und Gaststättengewerbes in Kurzarbeit – das ist gut jeder dritte Arbeitnehmer (34 Prozent). In der gesamten Wirtschaft lag der Anteil der Kurzarbeitenden zuletzt bei 14 Prozent. Während des Lockdowns zwischen Anfang März und Ende April wurde laut Arbeitsagentur für neun von zehn sozialversicherungspflichtige Beschäftige im Gastgewerbe Kurzarbeit beantragt.

Foto: NGG

Donnerstag, 17. September 2020 18:17 Uhr

Holzminden (red). Ausbildungsbetriebe stellen sich am 23. September 2020 um 16 Uhr per Videochat vor. Es werden noch interessierte Schüler*innen gesucht, die in diesem Jahr oder 2021 eine Ausbildung im Handwerk beginnen wollen. Auch Eltern können teilnehmen. 

Mit dem Ziel, Bewerberinnen und Bewerber auch in Zeiten von Corona mit Ausbildungsunternehmen zusammenzubringen, bietet die Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen das „Perfect Match“ – die erste virtuelle Ausbildungsplatzsuche für Holzminden an. 

Mittels einer Videokonferenzsoftware stellen Ausbildungsbetriebe in wenigen Worten ihren Betrieb und ihre noch freien Lehrstellen vor. Teilnehmende Schüler*innen und ihre Eltern müssen dabei nichts weiter tun, als sich einloggen und sich eine Meinung bilden. Moderiert wird das Format von Bianca Haupt und Ole Trojak, den Ausbildungsplatzmatchern der Handwerkskammer, die den Betrieben fünf Fragen stellen, in denen sie sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren können.  

Im Anschluss an das „Perfect Match“ schreiben die Schüler*innen via WhatsApp eine Nachricht an die Matcher der Passgenauen Besetzung* und teilen mit, welchen Betrieb sie für ein Vorstellungsgespräch näher kennenlernen wollen. Der Termin zwischen Betrieb und potenziellem Azubi wird also von der Kammer arrangiert. 0 % Hemmschwelle, 100 % Chance auf ein Vorstellungsgespräch.

Anmeldung zum Termin und weitere Informationen: Bianca Haupt und Ole Trojak, 05121 162-138, matching@hwk-hildesheim.de.  

*) Das Programm „Passgenaue Besetzung - Unterstützung von KMU bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie bei der Integration von ausländischen Fachkräften“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Foto: HWK Hildesheim

Sport
Montag, 21. September 2020 10:52 Uhr
13. Intersport Schwager Swim Cup 2020 ein voller Erfolg
Sonntag, 20. September 2020 08:46 Uhr

Holzminden (red). Am letzten Augustwochenende, vom 28.- 30.08.2020, fand das erste Laufcamp der Laufschule Lauffieber Dortmund in Kooperation mit dem Stadtmarketing Holzminden statt. Der ursprüngliche Termin im März musste bedingt von Covid-19 verschoben werden.

Vom Laufanfänger bis zum erfahrenen Marathon- und Ultramarathonläufer kamen insgesamt 14 Teilnehmer zum ersten Laufcamp in Holzminden zusammen. Unter der Leitung der Trainer Helmut Bezani (Laufexperte der Zeitschrift Aktiv Laufen) sowie Alexander Friedrich und Burkhard Seeger durchliefen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein einzigartiges Programm, welches theoretische Inhalte, Analysen des Laufverhaltens, verschiedene Lauftrainings und einiges mehr umfasste. Am ersten Seminartag stand neben der Anamnese zunächst die Theorie zur Potenzialermittlung und Trainingssteuerung im Vordergrund, gefolgt von der ersten praktischen Einheit im Athletikrunning. Hier wechselte sich das Laufen mit verschiedenen Übungen aus dem Athletiktraining ab.

Höhepunkt des dreitägigen Laufcamps war der Samstag. Hier wurden bei jedem Teilnehmer u.a. eine Leistungsdiagnostik und eine Laufstilvideoanalyse durchgeführt, um die individuellen Leistungsfähigkeiten zu ermitteln. Darüber hinaus erkundeten die Teilnehmer die Stadt Holzminden bei einer Stadtführung und einem Orientierungslauf. Letzterer galt unter den Läufern als ein besonderes Highlight. Fachvorträge zur Lauftechnik und zum Kauf des richtigen Laufschuhs sowie ein VIP-Shopping bei Intersport Schwager rundeten diesen Tag ab.

Eine Kombination aus theoretischen und praktischen Einheiten stand auch am Sonntag auf dem Programm.  Der letzte Tag des Laufcamps hielt für die Teilnehmer gemeinsame Übungen zur Mobilisation und Lauftechnik, ein ausgiebiges Bodyworkout zur Kräftigung der Muskulatur, einen theoretischen Vortrag zur Regeneration und zur Ernährung vor, während und nach dem Laufen bereit. Den Abschluss des ersten Laufcamps in Holzminden bildete schließlich der „lange“ Lauf, welcher aufgrund der konditionellen Unterschiede der Teilnehmer nicht unterschiedlicher hätte sein können. Zwei Teilnehmer liefen hierbei ihren ersten Halbmarathon.

Am Ende des Laufcamps waren sich sowohl Teilnehmer, als auch Trainer gleichermaßen einig: „Das erste Laufcamp in der Stadt der Düfte und Aromen war ein voller Erfolg.“ Schon jetzt darf man sich auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr freuen. Bis dahin wollen die Läufer und Läuferinnen die erhaltenen Trainingstipps erfolgreich umsetzen und ihren vierwöchigen individuellen Trainingsplan zur Optimierung der eigenen Leistungsfähigkeit abarbeiten, welche im Anschluss durch die Trainer im Onlinetraining ausgewertet werden.

Foto: Lauffieber Dortmund

Samstag, 19. September 2020 09:08 Uhr

Holzminden (red). Nach langer Covid19-Pause konnten unsere Faustballer endlich wieder an einem Turnier teilnehmen. Eine Mannschaft folgte der Einladung am 5. September vom TuS Empelde um unter strengsten Hygienerichtlinien, die Sportanlage durfte nur mit Mund und Nasenschutz betreten werden, jeder musste seinen eigenen Stuhl für die Spielpause mitbringen, am Turnier teilzunehmen.

Gespielt wurden in zwei Gruppen. Männer „offen“ und Männer „Bezirk“, wo auch die fünf Spieler aus Holzminden teilnahmen.

Das erste Spiel ging gegen die Sportfreunde aus Nordel, wo gleich zu Anfang um jeden Ball gekämpft werden musste. In der 1. Spielhälfte waren die Spieler aus Holzminden ganz dicht dran, so das sie immer nur ein bis zwei Punkte trennte. In der zweiten Spielhälfte setzte sich aber die Ligaspielroutine durch, sodass der Bezirksligameister aus 2019 am Ende mit 10 Bällen Vorsprung das Spiel für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Spiel trafen die MTV49’er auf den 2. der Bezirksoberliga, dem TSV Eldagsen. Hier machte sich der Klassenunterschied schon eindeutig bemerkbar. Obwohl sich die Jungs aus Holzminden zu keiner Zeit aufgaben und immer wieder versuchten gegenzuhalten, verlor man das Match eindeutig.

Das nächste Spiel ging gegen den „Dynamo Tresen“, Faustballfreunde aus dem Ruhrgebiet. Dies war wieder ein ebenbürtiger Gegner. Spannend verlief die Partei gleichauf und man schenkte sich nichts. Mit den letzten beiden Ballwechseln hatten die Holzmindener leider das Pech auf ihrer Seite, sodass das Spiel mit einem Punkt verloren ging.

Die letzten beiden Spiele mussten noch gegen die gastgebenden Mannschaften aus Empelde bestritten werden. Diese belegten in der Feldsaison 2019 jeweils die 2. Plätze in der Verbandsliga Süd und der Regionalliga. Die beiden höchsten Spielklassen in Niedersachsen. Von Anfang an war klar, dass nicht viel zu holen war für die Holzmindener. Trotzdem wurden die Kräfte nochmal gebündelt, wollte man sich doch so gut wie möglich aus dem Turnier verabschieden. Obwohl oder gerade weil zwischenzeitlich Starkregen einsetzte, gelang der ein oder andere Punktgewinn. Mehr war aber nicht drin. Deutlich gingen beide Spiele am Ende an die Empelder. War der Klassenunterschied doch zu übermäßig.

Die Spieler vom MTV 49 konnten zwar zusammengefasst in Empelde kein Spiel gewinnen, aber alle hatten trotzdem viel Spaß an dem Tag, da es das erste Feldturnier in 2020 war und es endlich wieder möglich ist -trotz Corona- an Turnieren teilzunehmen.

Foto: MTV 49

Panorama
Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr
Gemeinsamer Aufruf zur Grippeimpfung in Niedersachsen
Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

Montag, 17. August 2020 10:21 Uhr

Einbeck (red). Bereits seit Ende Juli ist das Kleinwagendepot des PS.SPEICHER zugänglich; im August 2020 folgt nun das PS.Depot Motorrad. Auf 3.500 qm über drei Etagen sind mehr als 800 Zweiräder aus hundertdreißig Jahren Motorradgeschichte zu bestaunen. Insgesamt verfügt der PS.SPEICHER mit seiner Hauptausstellung und den Depots über die größte zugängliche Sammlung historischer Fahrzeuge Europas.

Schon zur Eröffnung des PS.Depot Kleinwagen Ende Juli konnten sich die Verantwortlichen des PS.SPEICHER trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen über guten Publikumszuspruch freuen. Am 15. August folgte nun der zweite Schritt der dreistufigen Öffnung aller Einbecker Depots und das PS.Depot Motorrad ging in Betrieb. Eine Woche später, am Samstag, den 22. August, ist im Rahmen des Einbecker Bikertags 2020 eine offizielle Eröffnung geplant. Anfang September schließlich soll das PS.Depot Automobil eröffnet werden und damit fast die gesamte Sammlung des Stifters Karl-Heinz Rehkopf zugänglich sein. Darüber hinaus befinden sich noch rund 200 Fahrräder und Fahrräder mit Hilfsmotor in den Depots, die aber zunächst noch nicht präsentiert werden.

Bei dem PS.Depot Motorrad handelt es sich um eine denkmalgeschützte, ehemalige Tapetenfabrik. Entsprechend sind dort nicht nur Motorräder, sondern auch Tapetendruckmaschinen und über 1.000 originale Druckrollen zu sehen.

Eine kleine Sonderausstellung beleuchtet die Geschichte der Fabrik. Die Ausstellung ist unter Einbeziehung ehemaliger Beschäftigter und mit Unterstützung des Stadtarchivs der Stadt Einbeck entstanden. Schon seit 1839 sind in Einbeck im Handdruckverfahren Tapeten hergestellt worden. Die Fabrik in der Bismarckstraße – die spätere „Vereta“ – nahm Ende des 19. Jahrhunderts die Produktion auf. Bis zum Ende der 1980er Jahre war Einbeck eines der Zentren der deutschen Tapetenproduktion.

Das PS.Depot Motorrad ist – wie alle anderen PS.Depots auch - nur im Rahmen einer begleiteten Tour in vorgegebenen Zeitfenstern zugänglich. Die Gruppengröße ist - coronabedingt - zunächst begrenzt auf zehn Personen. Aus diesem Grund empfiehlt der PS.SPEICHER eine vorherige Reservierung über die Buchungsseite https://ps-speicher.regiondo.de/kategorien. Bei steigender Nachfrage werden die verfügbaren Zeitfenster angepasst.

Zeitfenster werden von Dienstag bis Freitag von 11:00 Uhr bis 15.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 10:00 Uhr bis 16.00 Uhr angeboten. Für Gruppen sind individuelle Terminvereinbarungen möglich. Beginn des Rundgangs ist das Besucherzentrum im PS.Depot Kleinwagen, Altendorfer Tor 3, 37574 Einbeck. Die Zufahrt erfolgt über die Schusterstraße. Der Eintritt in ein Depot beträgt 10,- €, ermäßigt 6,- €.

Gefördert wird das Projekt durch Mittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Landesentwicklung (EFRE) durch die Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank).

Foto: PS.Speicher

Dienstag, 11. August 2020 10:47 Uhr

Niedersachsen (red). Der Trend zum bargeldlosen Bezahlen hat sich durch die Corona-Krise verstärkt. Doch was manche nicht bedenken – bargeldloses Bezahlen kann – je nach Kontomodell – teuer werden. Dies zeigt eine von der Verbraucherzentrale bei niedersächsischen Geldinstituten durchgeführte Stichprobe zu Girokonten. Die Gebührenspanne reicht dabei bei bestimmten Kontomodellen von 10 bis 54 Cent pro Lastschriftbuchung. Spitzenreiter im Marktcheck ist die Volksbank Wilhelmshaven eG mit 54 Cent pro Bezahlvorgang. Fazit: Je preisgünstiger das Girokonto auf den ersten Blick erscheint, desto wahrscheinlicher ist es, dass für das bargeldlose Bezahlen zusätzliche Buchungsgebühren zum niedrigen monatlichen Grundpreis berechnet werden. Bei teureren Komfort- oder Premiumkonten sowie den Kontomodellen der Direktbanken und überregionalen Anbietern fallen diese Zusatzgebühren in der Regel nicht an.

Derzeit verzichten viele Verbraucher aus hygienischen Gründen bewusst auf Barzahlungen. Bargeldloses Bezahlen, etwa mit der Girocard, der Kreditkarte oder dem Smartphone, kann – je nach gewähltem Kontomodell – allerdings kostspielig werden. Bei Girokonten mit günstigem Monatspreis wird von der Bank oder Sparkasse für jede Kartenzahlung oft eine zusätzliche Gebühr kassiert. Das belegt eine Auswertung der Verbraucherzentrale Niedersachsen zu rund 140 Kontomodellen von insgesamt 26 niedersächsischen Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken im Juli dieses Jahres. Die Erhebung wurde schwerpunktmäßig für die Beratungsstandorte der Verbraucherzentrale durchgeführt. Geprüft wurden darüber hinaus auch knapp 60 Kontomodelle von 19 überregionalen Anbietern und Direktbanken.

Bargeldloses Bezahlen kostet beim Spitzenreiter 54 Cent pro Bezahlvorgang

„Spitzenreiter im Marktcheck der Verbraucherzentrale ist die Volksbank Wilhelmshaven eG mit 54 Cent für jede Lastschriftbuchung bei zwei Kontomodellen", sagt Andreas Gernt, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Niedersachsen. 

Vergleichsweise hohe Buchungsgebühren für Lastschriften verlangen bei bestimmten Kontomodellen auch weitere Kreditinstitute: So etwa die Volksbank Stade-Cuxhaven eG oder die Sparkasse Aurich-Norden mit 45 Cent, oder die Raiffeisen-Volksbank eG Aurich, die Sparkasse Wilhelmshaven genauso wie die Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg mit 40 Cent.

Von den Direktbanken und überregionalen Anbietern werden in der Regel keine zusätzlichen Buchungsgebühren für Lastschriften erhoben. Ausreißer sind bislang nur die Deutsche Skatbank und die netbank. 

Fazit: „Entscheidend ist das ausgewählte Kontomodell. Wer regelmäßig und häufig mit der Karte oder dem Handy bezahlt, sollte die monatlichen Kontoführungsgebühren nicht aus den Augen verlieren und die eigenen Kontoauszüge prüfen“, rät Andreas Gernt. 

Girokonto zum Pauschalpreis ist manchmal günstiger – Preisvergleiche lohnen

Mit einem Girokonto zum monatlichen Pauschalpreis ist bargeldloses Bezahlen sehr einfach und im Einzelfall zudem günstiger. Bei den teureren Premium- oder Komfortkonten, die oft für sieben bis 15 Euro angeboten werden, fallen meist keine Zusatzgebühren für Lastschriften an. „Wer Kontoführungsgebühren sparen will, muss genau rechnen, ob sich im konkreten Fall ein preisgünstiges Kontomodell trotz zusätzlicher Buchungsgebühren lohnt“, sagt Gernt. Geld sparen lässt sich auch mit einem Wechsel zu einem anderen Modell beim gleichen Anbieter. Bankgeschäfte nur noch online zu erledigen, kann ebenfalls Kosten senken. Selbst ein Anbieterwechsel könnte sinnvoll sein, denn noch gibt es einige wenige Banken, die Girokonten kostengünstig oder ohne jegliche Kontoführungsgebühren anbieten. 

Für den Vergleich von Kontoführungsgebühren bieten sich Vergleichsportale der Stiftung Warentest, Biallo, FMH Finanzberatung oder Verivox an. Seit Ende der vergangenen Woche gibt es auch den ersten vom TÜV zertifizierten Girokontenvergleich im Netz über das Portal Check24. Dieser kostenlose Service ist dort nur unter der Bezeichnung „Zertifizierter Vergleich nach dem Zahlungskontengesetz“ zu finden. Aber Achtung: Check24 bewirbt derzeit zwei unterschiedliche Vergleiche und beim Anbieterwechsel über Portale wird eine Provision fällig, die der Kunde indirekt mitbezahlt: Deshalb in Ruhe informieren und besser selbst wechseln! Der neue Anbieter hilft dabei.

Weitergehende Informationen zum Marktcheck unter www.verbraucherzenrale-niedersachsen.de/marktcheck-girokonto-lastschriften-2020

Foto: Symbolfoto

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