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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Montag, 16. Juli 2018 12:26 Uhr
Die Region erleben mit Büchern aus dem Verlag Jörg Mitzkat - "Lippe zu Fuß erleben"
Montag, 16. Juli 2018 10:08 Uhr

Holzminden (r). Am Samstag, den 17.11.2018, kommen die AMIGOS im Rahmen Ihrer „Amigos GOLD Tour 2018“ in die Stadthalle Holzminden, unter anderem auch mit den Liedern der neuen Album-CD "110 Karat", die am 13.07.2018 veröffentlicht wird.

Mit ihrem aktuellen Album „110 Karat“ präsentieren sich die Amigos erneut ungemein vielseitig – jedes Lied hat seine eigene, einzigartige Geschichte.
Eine Menge Leidenschaft, Mut und Lebenserfahrung flossen in diese CD-Produktion der sympathischen Brüder.
Auf ihre über 100 Gold- und Platin-Awards und die wiederholten Charts-Triple angesprochen, zeigen sich die Amigos wohltuend entspannt: „Wir haben keinen Erfolgsdruck. Wir machen Musik aus Leidenschaft.“ So ist auch das neue Album entstanden. Ausdrucksstark, unverkennbar in der Interpretation und Intonation, voller Gefühl. „Wir sind unendlich dankbar, dass wir nach so langer Zeit auf den Bühnen noch immer so viele Menschen mit unserer Musik erreichen, begeistern und glücklich machen. Mit einem Album, das uns auch selbst glücklich macht.

„110 Karat“ ist eine lupenreine Amigos Produktion mit 14 handverlesenen Titeln und dem Hitmix 2018, die wir mit Liebe und aus tiefster Überzeugung produziert haben!“

„… Mit Liebe im Herzen, dem Mut seine Träume zu leben und der unerschütterlichen Treue ihrer Fans ist alles möglich.“, so die AMIGOS.
Mit dem Konzert in Holzminden wollen sie sich bei ihren Fans auf das Herzlichste bedanken.

Beginn ist um 16.00 Uhr, Einlass ab 15.00 Uhr

Tickets sind erhältlich über:
Hellweg Ticket 02921 31 101
CTS Eventim 01806 57 00 00 und in allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen

Foto: Amigos

Sonntag, 15. Juli 2018 07:30 Uhr

Region Solling-Vogler (r). Die aktuelle Urlaubssaison läuft auf Hochtouren. Bereits jetzt tummeln sich viele Gäste in der Region und genießen ein paar freie Tage. Für das Team des Touristikzentrums der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) ist das jedoch kein Grund, die Beine hochzulegen. Ganz im Gegenteil. Denn schon jetzt laufen die Vorbereitungen für das kommende Jahr und damit verbunden auch die Planungen für den Urlaubskatalog 2019.
Denn ein gelungener Urlaub steht und fällt auch mit der passenden Unterkunft. Wer am Tag viel erlebt, möchte schließlich bei nachts seine Akkus wieder aufladen. Um Gästen die Suche nach dem optimalen Zuhause auf Zeit zu vereinfachen, bringt das SVR-Team jedes Jahr einen Urlaubsplaner mit angeschlossenem Gastgeberverzeichnis auf den Markt. Ob Campingplatz, Jugendherberge, Pension, Gasthaus, Ferienwohnung oder Hotel, ob schlicht oder komfortabel, für Besucher der Region stehen unterschiedlichste Wohlfühl-Unterkünfte zur Wahl.
Doch der alljährlich neu aufgelegte Urlaubsplaner ist nicht nur ein übersichtliches Nachschlagewerk für Gäste. Auch die Inhaber von Hotels, Pensionen, Gasthäusern, Ferienwohnungen, Restaurants, Campingplätzen und Co. profitieren von einer Anzeigenschaltung, das mit einem umfangreichen Leistungsspektrum gekoppelt ist.
Der jährlich neu aufgelegte SVR-Urlaubsplaner wird in einer Auflage von 30.000 Exemplaren produziert und verfügt durch unterschiedliche Vertriebswege über eine hohe Reichweite zur überregionalen Vermarktung der Angebote. So wird er etwa auf allen touristischen Messen, die das SVR-Team besucht, verteilt, in den Tourist-Informationen der SVR-Mitgliedsorten ausgelegt und durch die Platzierung im Internet bundesweit bestellbar gemacht. Apropos Internet: Mit Anzeigenschaltung im Urlaubsplaner ist auch die Darstellung auf der Internetseite und im interaktiven Tourenplaner verbunden. Online buchbare Unterkünfte werden zudem auf der beliebten Online-Plattform bestfewo.de angezeigt.
All diese Leistungen – und noch viele mehr – sind im Preis der Anzeigenschaltung bereits enthalten. Interessierte Gastgeber, die bisher noch nicht im SVR-Urlaubsplaner aufgetreten sind, dies aber in Zukunft ändern möchten, um von den zielgerichteten Marketing- und Vertriebswegen zu profitieren, können sich direkt im Touristikzentrum in Neuhaus über die verschiedenen Anzeigenformate informieren.
Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Solling-Vogler-Region

Sonntag, 15. Juli 2018 07:00 Uhr

Holzminden (r). Dass man eine Fahrerlaubnis benötigt, um ein motorisiertes Fahrzeug auf öffentlichen Straßen führen zu dürfen, ist weitgehend bekannt. Etwa 37,5 Millionen Menschen haben 2017 einen Kartenführerschein für Krafträder, Pkw, Lkw, Busse und sonstige Kraftfahrzeuge besessen. Die vor dem 1. Januar 1999 ausgestellten Papierführerscheine sind hier noch nicht mitgezählt. Doch welche Führerscheinklasse braucht man beispielsweise für einen Urlaub mit dem Wohnmobil oder einem zusätzlichen Anhänger? Wie verhält es sich im Ausland und was passiert, wenn man sich in der Probezeit nicht an die Vorschriften hält?

Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden, bringt Licht ins Dunkle.

TEIL I: Der Weg zum Führerschein und wie man ihn behält

Antrag zur Führerscheinprüfung

Der Führerschein gilt vor allem für junge Erwachsene als einer der Meilensteine auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Bevor es aber zur theoretischen Führerscheinprüfung, beispielsweise an einer der Stationen von TÜV NORD, gehen kann, müssen die Anwärter die benötigten Dokumente für den Führerscheinantrag zusammenstellen. „Wer seine Fahrerlaubnis beantragen möchte, muss sich mit allen erforderlichen Unterlagen an die zuständige Fahrerlaubnis-Behörde wenden“, sagt der TÜV-Experte. Je nach Bundesland sind Einwohnermeldeamt, Straßenverkehrsamt oder Kreisbehörde dafür zuständig. Oft übernehmen auch Fahrschulen die Beantragung für ihre Schüler. „Zu den vollständigen Papieren gehört ein gültiger Personalausweis oder Reisepass, die Teilnahmebestätigung über einen Erste-Hilfe-Kurs und ein aktuelles biometrisches Passbild“, so der Stationsleiter. Außerdem muss man eine normale Sehtest-Bescheinigung vorlegen. Für die Führerscheine der C- und D-Klassen für Lkw und Busse ist darüber hinaus ein ärztliches Zeugnis über die körperliche und geistige Eignung erforderlich. 

Die Probezeit und ihre Tücken

Ist die Prüfung erst bestanden, erhalten Fahranfänger ihren Führerschein zunächst zwei Jahre auf Probe. Eine Ausnahme bilden hier die

Führerscheinklassen AM für Kleinkrafträder, L und T für Traktoren sowie die „Mofa-Prüfbescheinigung“. In der Probezeit gilt ein absolutes Alkoholverbot, also eine Promillegrenze von 0,0. Außerdem haben Verkehrsverstöße bekanntlich härtere Konsequenzen als danach. „Hier wird zwischen schwerwiegenden und weniger schwerwiegenden Zuwiderhandlungen unterschieden. Leichte Verstöße wie Falschparken haben für Fahranfänger keine anderen Folgen als für jeden anderen auch“, erklärt Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden. „Während der Probezeit führen gewichtige Verstöße wie eine Alkoholfahrt, das Überfahren einer roten Ampel oder wie die Nutzung des Handys zu bestimmten (besonderen) Maßnahmen.“ In dem Fall wird der Fahrer zur Teilnahme an einem Aufbauseminar verpflichtet und seine Probezeit verlängert sich um weitere zwei Jahre.

Aufbauseminare und Punkteabbau

Es gibt zwei Arten von Aufbauseminaren. as herkömmliche Aufbauseminar wird von Fahrlehrern geleitet, beinhaltet eine Fahrprobe und einen Kurs bestehend aus vier Sitzungen. Das „Besondere Aufbauseminar“ richtet sich an Fahranfänger, die unter Einfluss von Alkohol oder Drogen am Steuer erwischt wurden. Dieses wird von anerkannten Verkehrspsychologen durchgeführt, wie denen von Nord-Kurs (www.nord-kurs.de/home/). Nach einem Vorgespräch erhält man in drei Gruppensitzungen Informationen über die Wirkung von Alkohol und Drogen auf die Fahrtüchtigkeit und erarbeitet Verhaltensstrategien für ein verkehrsgerechtes Fahren. „Wer nach der Teilnahme am Aufbauseminar gleichermaßen Verstöße begeht, wird schriftlich verwarnt und dazu aufgefordert, innerhalb von zwei Monaten an einer verkehrspsychologischen Beratung teilzunehmen“, sagt Röll. Für die Teilnahme an der Beratung werden zwei der zuvor erhaltenen Punkte in Flensburg abgezogen. Lässt man die Frist verstreichen und verstößt noch einmal schwerwiegend oder zweimal weniger schwerwiegend gegen Verkehrsregeln, wird der Führerschein für drei Monate entzogen. „Nicht nur deshalb sollte man lieber rechtzeitig Punkte abbauen und sich an die Regeln halten“, so der Stationsleiter. Übrigens: Auch NichtFahranfänger können seit 2014 gezielt Punkte abbauen, indem sie an einem Fahreignungsseminar von TÜV NORD teilnehmen. Das kann besonders dann einen Sinn ergeben, wenn man selbst keine Punkte haben darf, um

Begleitperson für einen 17-jährigen Fahrer zu sein. 

MPU: Zurück zur Mobilität

Bei wiederholten starken Verkehrsvergehen oder Führerscheinverlust kann das

Straßenverkehrsamt auch unabhängig von der Probezeit eine Prüfung der

Fahrtauglichkeit  fordern: die MPU. Doch was genau ist das? „MPU steht für Medizinisch-Psychologische Untersuchung“, erklärt Andreas Röll, Leiter der TÜVSTATION Holzminden. „Diese kann im Medizinisch-Psychologischen Institut von TÜV NORD an mehr als 50 Standorten durchgeführt werden und besteht aus drei Teilen: einer medizinischen Untersuchung, einem Gespräch mit einem Verkehrspsychologen und einem Reaktionstest.“ Bei Drogen- und Alkoholfällen kann ein Abstinenzbeleg gefordert werden. Dabei werden über ein Jahr in unregelmäßigen Abständen Urin- und Haarproben genommen, um die Drogenabstinenz festzustellen. Die Anzahl der durchgeführten MPUs ist in der Zeit von 2006 bis 2016 um knapp 15.000 gesunken. Trotzdem wurden laut einer Statistik der Bundesanstalt für Straßenwesen im Jahr 2016 rund 90.000 MPUs durchgeführt. Der häufigste Grund für die Maßnahme: Fahren unter Einfluss von Alkohol und Drogen. Aber auch bei zu vielen Punkten in Flensburg oder besonders aggressivem Verhalten kann der im Volksmund sogenannte „Idiotentest“ verlangt werden, bevor man die Fahrerlaubnis zurück erhält. Termine für eine MPU können kostenlos unter 0800 888 3369 vereinbart werden.

TEIL II: Urlaub auf vier Rädern

Der richtige Führerschein für die Campingtour

Doch selbst, wenn die Probezeit bestanden ist, stellt sich so manchem die Frage, was er mit seinem Führerschein eigentlich darf und was nicht. Eine solche Situation entsteht beispielsweise, wenn man sich ein anderes Gefährt für den Urlaub leihen möchte. So zum Beispiel, wenn man plant, mit einem Wohnmobil in der Urlaub zu fahren. Diese bieten die Freiheit, einfach loszufahren und spontan über das Ferienziel zu entscheiden. Bevor man sich jedoch eine Ferienwohnung auf Rädern mietet oder kauft, gilt es zu klären, wer welches Wohnmobil überhaupt fahren darf: „Das kommt ganz auf das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs und das Ausstellungsdatum des Führerscheins an“, erklärt Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden. 

Wer vor 1999 seinen Führerschein der Klasse 3 erworben hat, darf Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis zu 7,5 t fahren. Sollen auch jüngere Fahrer das Steuer übernehmen, muss bedacht werden, dass Fahrer mit dem neuen Führerschein der Klasse B Reisemobile von höchstens 3,5 t fahren dürfen. Für schwerere Gefährte von bis zu 7,5 t wird der Lkw-Führerschein der Klasse C1 benötigt. 

Ob man sich für mehr Platz oder ein kompakteres Modell entscheidet, beeinflusst auch die Reisegeschwindigkeit. „Die Richtgeschwindigkeit  von Mobilen mit bis zu 3,5 t zulässiger Gesamtmasse liegt auf Bundesautobahnen und Kraftfahrstraßen bei 130 km/h, bei größeren Fahrzeugen beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h“, sagt der TÜV-Experte.

Wer darf welchen Anhänger ziehen?

Ähnlich verhält es sich mit Anhängern. Sie bieten zusätzlichen Platz für viel

Gepäck oder sperriges Transportgut wie Boote oder Jet-Skis. Doch für welchen Anhänger braucht man eine zusätzliche Fahrerlaubnisklasse? 

„Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 750 kg dürfen bei Besitz der Fahrerlaubnisklasse B immer gezogen werden – auch wenn dadurch die Summe der zulässigen Gesamtmassen von Auto und Anhänger (gleich zulässige Gesamtmasse des Gespanns) 3,5 t übersteigt“, sagt Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden. Wenn die zulässige Gesamtmasse des

Anhängers 750 kg übersteigt, ist er mit Klasse B zulässig, solange die zulässige

Gesamtmasse des Gespanns maximal 3,5 t beträgt. Röll: „Besonders für Caravaner ist hier der B-Führerschein mit Schlüsselzahl 96 interessant. Mit diesem erhöht sich die zulässige Gesamtmasse des Gespanns auf 4,25 t.“ 

Sind die oben genannten Bedingungen nicht erfüllt, so ist mindestens ein Führerschein der Klasse BE erforderlich. „Mit einem BE-Führerschein dürfen hinter Kraftfahrzeugen der Klasse B Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von bis zu 3,5 t gezogen werden“, weiß der Stationsleiter. 

Wer noch mehr transportieren will, benötigt einen Lkw-Führerschein der Klasse C1E. „Hiermit erhöht sich die Obergrenze der zulässigen Gesamtmasse der Fahrzeugkombination auf 12 t.“

Internationaler Führerschein: Wann braucht man ihn?

Selberfahren im Urlaub bedeutet für viele Freiheit und uneingeschränkte Mobilität. Geht die Reise ins Ausland, benötigt man in manchen Fällen eine spezielle Fahrerlaubnis.

„Der Internationale Führerschein ist eine amtliche Übersetzung der nationalen Fahrlizenz  und gilt auch nur in Kombination mit dieser“, erklärt Andreas Röll, Leiter der TÜV-STATION Holzminden. „Das Dokument kann bei der örtlichen Führerscheinstelle oder den Straßenverkehrsämtern beantragt werden, zusätzliche Tests oder Prüfungen müssen nicht abgelegt werden.“ Wer noch einen alten grauen oder rosafarbenen Papier-Führerschein hat, muss diesen beim Antrag gegen den scheckkartenförmigen EU-Führerschein eintauschen. Neben 15 bis 20 Euro für den Internationalen Führerschein kommen dann 24 Euro für den neuen hinzu. „Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass alle zuvor genehmigten Fahrzeugklassen auf die neue Karte übernommen werden“, erklärt der TÜV-Experte. 

Der Internationale Führerschein wird für Asien, Afrika, Mittel- und Südamerika benötigt. Auch in Australien und Neuseeland ist dieser ratsam. In den USA kommt es auf die Bestimmungen im jeweiligen Bundesstaat an. Für einige osteuropäische Länder wird er vom Auswärtigen Amt empfohlen. In EU-Ländern ist der Internationale Führerschein nicht notwendig. Laut einer Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2000 dürfen diese kein zusätzliches Dokument verlangen. Auch in Island, Liechtenstein, Norwegen und in der Schweiz kommt man ohne Zusatzdokument aus.

Die Experten von TÜV NORD Holzminden stehen allen Fahrern und Fahrzeughaltern in Fragen zum Führerschein, Fahrzeugsicherheit und Mobilität zur Verfügung.

Über die TÜV NORD GROUP:                                                                              

Als anerkannter Technologie-Dienstleister stehen wir weltweit für Sicherheit und

Vertrauen. Dabei haben wir die digitale Zukunft fest im Blick. Unabhängige

Ingenieure und IT-Security-Fachleute bieten exzellente Lösungen für Sicherheit,

Qualität und eine hervorragende Position im Wettbewerb. In mehr als 70 Ländern stärken wir Unternehmen und Partner bei der Wahrnehmung ihrer

Verantwortung für Menschen, Technologie und Umwelt. 

 

Mehr Informationen finden Sie unter: www.tuev-nord.de

Foto: istock/MCCAIG

Sonntag, 15. Juli 2018 06:30 Uhr

Fürstenberg (r). Das bekannte Solling Jump Open-Air in Fürstenberg geht am 28. Juli 2018 bereits in die fünfte Runde und findet dieses Jahr unter dem Motto „Give me Five !“ statt. Nachdem im letzten Jahr auf den beiden Bühnen musikalisch die 90’er Jahre bereist wurden, ist das diesjährige Motto musikalisch und optisch amerikaorientiert. Wie in jedem Jahr wird ein vielfältiges und musikalisch sehr hochwertiges Programm angeboten.

Zum Jubiläum haben die Organisatoren aus dem Jugend- und Kulturverein Fürstenberg e.V. keine Kosten und Mühen gescheut und konnten eine der bekanntesten Metallica Tributebands als Headliner verpflichten. Nicht nur optisch und musikalisch, sondern auch mit ihrem Namen stehen die Musiker von „Metakilla“ den originalen Legenden des Heavy-Metal aus Kalifornien in nichts nach. Die fünf Perfektionisten von Metakilla verwenden bei ihrer mitreißenden Liveshow die gleichen Gitarren und das gleiche Drumset wie ihre Vorbilder aus San Francisco. Neben den besten Hits der Thrash-Metal Giganten aus deren mittlerweile 37-jährigen Karriere erwartet die Zuschauer erstmalig auf dem Solling Jump auch eine aufwendige Feuershow.

Weiterhin reicht das reicht Programm auf der Hauptbühne von Punk über Stoner-Rock und Hard-Rock bis hin zum typisch amerikanischen Blues und wird traditionell von regionalen und überregionalen Bands gestaltet:

A Time To Stand aus Paderborn gehören zu den alten Hasen in Ostwestfalens Musikszene und haben seit 2010 unzählige Konzerte gespielt, unter anderem auch mit den Broilers. Mit Einflüssen von Punk-Größen wie The Offspring und Blink 182 hat ihre Musik auch härtere Elemente und das stets mit Ohrwurmgarantie.

Nadja's Kitchen aus Fürstenberg haben sich in der Region bereits eine große Fanbase erspielt und begeisterten beim Rock-Out des Jugend- und Kulturvereins im Dezember die Besucher aller Altersklassen. Ihre eigenen und gecoverten Blues und Rock 'n' Roll Songs passen perfekt zum diesjährigen Amerika-Motto.

Die Hard- und Stoner-Rocker von der Berliner Band Demora haben bereits beim Solling Jump 2015 eindrucksvoll gezeigt, dass man auch zu dritt auf der Bühne eine super Show abliefern kann. Geniale Gitarrenriffs und eingängige Gesangsmelodien werden von den perfekt eingegroovten Drummer und Bassisten abgerundet.

Wieder mit dabei ist auch die Paderborner Band Beastless. Mit seiner mitreißenden Hard-Rock Show ergänzt das Quartett bestens unser amerikanisches Motto.
Ihr neues Album hat es übrigens in einem renommierten Studio in Los Angeles aufgenommen.

Die Veranstalter betonen weiterhin, dass wie in jedem Jahr auch die Freunde ruhigerer Musik auf ihre Kosten kommen werden. Auf der zweiten, etwas kleineren Waldbühne runden bei einzigartiger Lagerfeuer-Atmosphäre am Waldrand mehrere Künstler das Programm mit ihrer Akustik-Musik in den Spielpausen der Haupt-Bühne ab. Dieses schöne und gemütliche Umfeld am Rande des Sollings begeisterte in den letzten Jahren auch viele junge und ältere Besucher besonders.

Jan Kalter aus Lübeck eröffnet das Programm auf der Waldbühne. Schon während seines Musikstudiums in Paderborn tourte der talentierte Folk-Musiker mit seiner Gitarre und seiner unfassbar guten Stimme durch die ganze Republik.

Mit Texas Honey im Anschluss sind dieses Jahr nicht nur ruhige Töne auf der Waldbühne zu hören. Die erfahrene Band aus Hannover wird mit ihrem groovigen Blues-Rock das amerikanische Flair in den Solling holen. Zu ihren Vorbildern zählen Größen wie ZZ Top und AC/DC.

In diesem Jahr wird wieder der bekannte Foodtruck „3-Stars“ aus Höxter das Catering übernehmen. Im Angebot sind zahlreiche typisch-amerikanische Burger mit und ohne Fleisch und verschiedene Sorten Pommes, selbstverständlich in bester Qualität. Zudem erwarten die Besucher neben der üblichen Bewirtung auch verschiedene Cocktails und Longdrinks.

Passend zum Motto haben die Veranstalter einen originalen Ford 300 Oldtimer organisiert, der neben der Dekoration und der Musik für die richtige Stimmung sorgen soll.

Die Idee des Festivals und die musikalische Ausrichtung übernehmen seit fünf Jahren einige Jugendliche aus Fürstenberg und Umgebung. Im September 2014 beschlossen die Freunde, sich als gemeinnütziger Verein zu organisieren, um mit musikalischen Veranstaltungen und weiteren kulturellen Projekten die Angebote in den Ortschaften und die Region zu bereichern und neue Impulse für die Kulturlandschaft des Weserberglands zu bieten. Weitere Informationen zum Jugend- und Kulturverein Fürstenberg e.V. sind zu finden: www.facebook.com/JuKuFue

 

Die Fakten kurz zusammengefasst:

Solling Jump

am 28.07.2018

in 37699 Fürstenberg, Am Schullandheim 1

Einlass: 16:30 Uhr, Beginn: 17:00 Uhr. VVK: 12 €, AK: 15 €. Kinder bis einschließlich zwölf Jahren erhalten freien Eintritt.

 

Programm Hauptbühne:

Metakilla - “The Original Metallica Tribute-Show” (Saarland)

Beastless (Paderborn, Hard-Rock)

Demora (Berlin, Stoner-/Hard-Rock)

Nadja’s Kitchen (Fürstenberg, Blues, Rock ‘n’ Roll)

A Time To Stand (Paderborn, Pop-Punk/Hardcore)

 

Programm Waldbühne:

Texas Honey (Hannover, Blues-Rock)

Jan Kalter (Lübeck, Acoustic/Folk)

Vorverkaufskarten sind auf der Homepage www.sollingjump.de, bei Larusch Haushaltswaren in Höxter, beim Stadtmarketing Holzminden und im Dorfladen Fürstenberg erhältlich.

Vertreter der Presse sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen und erhalten kostenlos Zugang.

Weitere Informationen unter:

www.sollingjump.de

Facebook-Seite unter:

http://www.facebook.com/SollingJump

oder bei der Facebook-Veranstaltung unter:

https://www.facebook.com/events/2083381298558224/

Foto: GoGorillaz

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Blaulicht
Montag, 16. Juli 2018 21:40 Uhr
Balkonkasten fängt Feuer - 35 Mann im Einsatz
Sonntag, 15. Juli 2018 01:16 Uhr

Holzminden (red). Nachdem eine Radfahrerin aus Holzminden am Samstagabend, gegen 17:10 Uhr, mit ihrem Fahrrad auf dem linksseitigen Gehweg in der Straße „Stadtblickt“ gestürzt ist und im Verlauf in das Krankenhaus gebracht wurde, musste das heimische Krankenhaus den Tod der 57-Jährigen bekanntgeben. Aufgrund fehlender Vitalfunktionen hatten Ersthelfer umgehend Reanimationsmaßnahmen nach dem Sturz der Frau eingeleitet und den Notdienst alarmiert.

Ob der Sturz durch einen Fahrfehler oder ein Krankheitsfall ausgelöst wurde, ist noch unbekannt. Schwere und sturzbedingte Verletzungen konnten augenscheinlich zum derzeitigen Ermittlungsstand jedoch nicht festgestellt werden. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung wurden bislang ebenfalls nicht erlangt, sodass die Ermittlungen zur Todesursache weiter andauern.

Donnerstag, 12. Juli 2018 17:37 Uhr

Silberborn (red). Am Mittwochnachmittag suchten Beamte des Polizeikommissariats Holzminden ein leerstehendes Wohnhaus in Silberborn auf, um dort einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu überprüfen. Weitere Informationen und Hintergründe zu dem Fall können zurzeit nicht abgegeben werden, da die Ermittlungsführung bei einer Polizeidienststelle in einem anderen Bundesland liegt.

Bereits kurz nach dem Mittag am heutigen Donnerstag lagen der Redaktion exklusiv Informationen zu einem Einsatz in Silberborn vor. Und tatsächlich wurde wegen des möglichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Einsatzdurchgeführt. Entgegen unseres ersten Berichts war jedoch nicht das SEK vor Ort. Es waren Beamte des Polizeikommissariats Holzminden.

 

Donnerstag, 12. Juli 2018 13:56 Uhr

Silberborn (red). Am Mittwochnachmittag suchten Beamte des Polizeikommissariats Holzminden ein leerstehendes Wohnhaus in Silberborn auf, um dort einen möglichen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zu überprüfen. Weitere Informationen und Hintergründe zu dem Fall können zurzeit nicht abgegeben werden, da die Ermittlungsführung bei einer Polizeidienststelle in einem anderen Bundesland liegt.

Bereits kurz nach dem Mittag am heutigen Donnerstag lagen der Redaktion exklusiv Informationen zu einem Einsatz in Silberborn vor. Und tatsächlich wurde wegen des möglichen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein Einsatzdurchgeführt. Entgegen unseres ersten Berichts war jedoch nicht das SEK vor Ort. Es waren Beamte des Polizeikommissariats Holzminden.

Die Erstmeldung im Wortlaut:

Am frühen Mittwochmorgen stürmt ein Sondereinsatzkommando ein Gebäude in Silberborn. Augenzeugen berichten, dass gegen 6.50 Uhr der Zugriff des SEK mit rund 30 Einsatzkräften und zusätzlichen Spürhunden auf ein Gebäude einer ehemaligen Fleischerei in Silberborn erfolgt sei.

Mutmaßlich könnte es sich dabei um eine Drogenrazzia gehandelt haben, was von offizieller Seite aber bislang weder bestätigt noch dementiert werden konnte. Nach Polizeiangaben laufen derzeit Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hildesheim in dem Fall, weitere Einzelheiten und Hintergründe sind bislang nicht bekannt.

Foto: fw

Donnerstag, 12. Juli 2018 13:31 Uhr

Dortmund/Holzminden (red). Bei einem tödlichen Verkehrsunfall am Dienstag, gegen 19.50 Uhr, auf der A 44 bei Anröchte erlitt ein Mann tödliche Verletzungen - zwei weitere Personen verletzten sich schwer. 

Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr ein 28-Jähriger aus dem Kreis Lippe mit seinem VW Sharan auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Kassel. Kurz hinter der Anschlussstelle Erwitte/Anröchte sah er vor sich offenbar einen Autositz auf der Fahrbahn liegen. Der Fahrer hielt seinen Wagen an, schaltete das Warnblinklicht ein und stieg aus. Demnach wollte er den nachfolgenden Verkehr warnen. Unmittelbar danach kollidierte jedoch bereits ein VW-Passat mit dem stehenden Auto. Ein im Sharan sitzender 47-jähriger Mann aus dem Kreis Lippe erlitt bei dem Aufprall schwere Verletzungen und verstarb noch am Unfallort. Eine 48-jährige Insassin - ebenfalls aus dem Kreis Lippe - wurde schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber brachte sie in ein Krankennhaus.

Der Passat-Fahrer (63) aus Holzminden verletzte sich bei dem Unfall ebenfalls schwer. Er war zunächst in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Der 28-Jährige erlitt einen Schock und kam zur weiteren Betreuung ebenfalls in ein Krankenhaus.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Fahrbahn in Richtung Kassel bis etwa 2.25 Uhr gesperrt werden. Die Polizei sucht nun weitere Zeugen.  Insbesondere wird um Hinweise zu dem Fahrzeug/dem Gespann gebeten, das den oben erwähnten Autositz im Bereich der Unfallstelle verloren hat.

Foto: Symbolfoto

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Politik
Montag, 16. Juli 2018 13:53 Uhr
Neue Landesbuslinie Holzminden-Kreiensen - Minister Althusmann schafft Voraussetzungen für raschen Start
Donnerstag, 12. Juli 2018 17:02 Uhr

Höxter-Holzminden (red). Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) und die Gruppe der Weseranrainer haben sich in Berlin getroffen. Damit setzt die Gruppe der Weseranrainer-MdB ihren Dialog für die Verbesserung der Wasserqualität der Weser mit den maßgeblichen Akteuren fort. Schulze machte deutlich, dass es dem Bundesumweltministerium ein wichtiges Anliegen ist, dass sich der Wasserzustand der Weser weiter verbessert. Der Bund wird sich dafür einsetzen, dass die Einhaltung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie sichergestellt wird. Ziel der Wasserrahmenrichtlinie ist es, dass sich die Wasserqualität in unseren Flüssen, Gewässern und Seen spürbar verbessert.

Der heimische Bundestagsabgeordnete Christian Haase freut sich sehr über die Unterstützung der Bundesumweltministerin: „Auch dieses Treffen hat deutlich gemacht, dass der Bund und die Länder beim Thema Weserversalzung an einem Strang ziehen. Dies müssen wir weiter fortsetzen. Es ist schön, dass wir der Ministerin die Eindrücke aus dem einzelnen Wahlkreises mit auf den Weg geben konnten." Beim nächsten Treffen möchten sich die Weseranrainer mit dem Vorstand des Unternehmens K+S treffen. Christian Haase MdB betont: "Der Dialog ist uns wichtig und wir erkennen die Bemühungen von K+S zur Senkung der Salzeinleitungen an. Deswegen möchten wir auch mit dem Unternehmen sprechen, damit wir weitere Optionen zur Verbesserung und Lösung der Versalzungsproblematik diskutieren können. In einem Vor-Ort-Termin im K+S Werk Merkers konnte ich bereits erste Vorgespräche führen. Im April habe ich mit Interessierten aus Höxter und Umgebung eine Informationsfahrt zu K+S unternommen. Die Fortsetzung des Dialogs auf parlamentarischer Ebene ist nun der richtige Weg".

Hintergrund: Das Thema „Weserversalzung“ begleitet und betrifft alle Weseranrainer bereits seit vielen Jahre. Während viele Flüsse in Deutschland durch vielfältige (Schutz-)Maßnahmen im Laufe der letzten drei Jahrzehnte wieder eine hohe Wasserqualität erreicht haben, bleibt die Weser ein versalzenes Sorgenkind. Die Salzbelastung gefährdet weiterhin die Gesundheit und die Lebensqualität der Anrainer. Auswirkungen sind ein stark angegriffenes Ökosystem und ein Versalzen des Grundwassers. 

Foto: Büro Haase

Montag, 09. Juli 2018 13:21 Uhr

Landkreis Holzminden (r). Abschließende Genehmigung durch die Landesnahverkehrsgesellschaft ist erteilt.

Die Zustimmung im Kreistag war einmütig, der Modellversuch mit dem Sozialticket wird fortgesetzt. Seit knapp zwei Jahren bekommen sozial Benachteiligte für die Busse der RBB im Landkreis einen vergünstigten Tarif. Schon Anfang Juni waren sich Verwaltung und Politik darüber einig, dass das Ticket-S, wie es offiziell heißt,  auch in den nächsten zwei Jahren weiter ausgegeben werden soll. Jetzt hat auch die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) ihr OK für eine Weiterführung bis zum 31.7.2020 gegeben. 

Schon im Sommer 2017 hatte die LNVG zugestimmt, die ursprünglich einjährige Pilotphase des Ticket-S um ein weiteres Jahr zu verlängern. Und auch die Verlängerung um zwei weitere Jahre durch die zuständige Nahverkehrsgesellschaft war am Ende nur noch Formsache. Finanziert wird die Ermäßigung, bei der die Berechtigten eine Wochenkarte für 12,40 Euro oder eine Monatskarte für 37,- Euro bekommen können, über den Mehrverkauf und Zuschüsse für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Sowohl die Kreisverwaltung als auch der Koordinationskreis Armut hatten festgestellt, dass das Ticket-S sich als Hilfe für sozial Schwache gerade im ländlichen Raum bewährt habe und gleichzeitig damit auch der ÖPNV besser ausgelastet werde.    

Für den anspruchsberechtigten Personenkreis werden in der Ausländerbehörde, im Sozialamt, in der Wohngeldstelle, im Jugendamt, im Versorgungsamt und im Jobcenter entsprechende Berechtigungsscheine ausgegeben. Formulare für die Beantragung dafür liegen auch bei den Wohlfahrtsverbänden aus. Das Ticket-S ist personenbezogen und nicht übertragbar. Es gilt ausschließlich für Busfahrten auf den Linien der RBB im gesamten Landkreis Holzminden sowie auf Anschlussstrecken nach Hameln, Bad Pyrmont, Höxter und Einbeck.

Foto: Symbolbild

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Wirtschaft
Montag, 16. Juli 2018 10:15 Uhr
Der Fachkräftemangel und wer macht was? Otto Künnecke für den Niedersächsischen Wirtschaftspreis 2018 nominiert
Freitag, 13. Juli 2018 14:19 Uhr

Holzminden (red). Die Anstrengungen sind groß, der Erfolg ist mäßig – bundesweit werden Fachkräfte für die deutsche Wirtschaft gesucht - eigentlich kann es keiner mehr hören. Doch er bleibt akut, der Fachkräftemangel.

Jeder will die Besten, aber die sind rar und nicht leicht zu bekommen. Die Unternehmen müssen sich etwas einfallen lassen, damit der befähigte Mitarbeiter den Weg zu ihnen findet. Das beginnt mit der Stellenausschreibung. Online oder Print, ganz egal: hier steht was der Unternehmer sucht und was er dafür auf den Tisch legt. Hat das Unternehmen noch eine Top Adresse in München, Hamburg oder Berlin und ist das gewünschte Profil nebst Anforderungen an Teamfähigkeit, hoher Belastung und umfangreichen Computerkenntnissen plus Excel vorhanden, erfreut sich das Personalbüro einer Vielzahl an aussagekräftigen Bewerbungen. Bei weitem nicht alle Unternehmen sind demographisch so bevorzugt, insbesondere nicht der familiär gewachsene Mittelstand im ländlichen Bereich, dieser Mischung aus strukturschwachem Niemandsland und naturbelassener Anmutung.

Hier sind die Unternehmen besonders gefragt, die müssen sich etwas mehr einfallen lassen und können nicht mit schmucken Biergärten vor Alpenpanorama für sich werben. Wer sich also nicht von dem Sog einer pulsierenden Lifestyle Metropole mitziehen lassen kann, muss mehr für seine zukünftigen Fachkräfte tun als andere.

Das diese schwierige Aufgabe lösbar sein kann, konnte das Holzmindener Unternehmen Otto Künnecke GmbH eindrucksvoll unter Beweis stellen. Und zwar so gut, dass das Unternehmen zu den drei nominierten Unternehmen Niedersachsens gehört, die für den diesjährigen Niedersächsischen Wirtschaftspreis vorgeschlagen sind.

„Auch der Himmel über dem Weserbergland ist Weiß Blau, sagt Otto Künnecke lächelnd, auch wenn wir in Puncto Lederhosen nicht mithalten können. Wenn es jedoch darum geht, eine potentielle Fachkraft für uns zu gewinnen haben wir ein Unternehmenskonzept entwickelt, dass in einem mittelständischem familiengeführtem Betrieb selten ist und manchmal auch einen Spagat bedeutet.“ Zunächst bietet der Maschinenbauer attraktive Arbeitszeitmodelle an, die allen Mitarbeitern ein Maximum an Flexibilität zur Gestaltung ihres privaten Umfeldes ermöglichen. Ein Grundstein für zukünftige Familienplanung oder andere Lebenssituationen auf die ein Mitarbeiter reagieren möchte oder manchmal auch muss.

„So ein Arbeitszeitmodell ist klasse, manchmal wünsche ich mir das auch für mich, ich weiß wie wichtig das für jeden Mitarbeiter ist. Darüber hinaus wollen wir ihm auch Sicherheit und Zukunft bieten, das ist wichtig und er hat auch ein Recht darauf. Das wird nur funktionieren, indem wir uns ständig mit dem Markt verändern und uns gemeinsam mit ihm entwickeln. Was wir brauchen ist die Möglichkeit uns permanent weiter zu bilden. Lernen – das bedeutet Veränderung, Karriere, Abenteuer und Abwechslung. Damit entsteht Spaß, Freude an der Arbeit und großartiges Engagement. Der Mittelstand investiert immer mehr in die Fähigkeiten seiner Mitarbeit, er beginnt seine Talente zu entdecken und zu fördern. Das ist etwas, das Unternehmen und Mitarbeiter einvernehmlich tun müssen, das verbindet, macht stark und tut gut.“

Fachkräfte suchen, Fachkräfte permanent ausbilden und Fachkräfte generieren. Gerade diese Basisarbeit ist wichtig. Es beginnt ganz klassisch mit dem Girls & Boys Day, dem Tag der offenen Betriebstür, Kooperationsverträgen mit Schulen in der Region und endet in Hochschulen und Universitäten. Werkstudenten aus verschiedenen Disziplinen arbeiten im Unternehmen und verfassen ihre Bachelor- und Masterarbeit, selbst Praktikanten aus den Vereinigten Staaten kommen ins Weserbergland, um in diesem Unternehmen Erfahrungen zu sammeln. „Je intensiver wir unserer Idee nachgehen, umso mehr sehen wir die Erfolge, die daraus entstehen. Dabei haben wir Fehler gemacht und werden weiterhin Fehler begehen. Das ist unser Weg, das ist unser Erfahrungsschatz, hier liegt unsere Zukunft und Beständigkeit, “ sagt Carl Otto Künnecke mit einem zufriedenen Gesicht.

Das ist ein Statement, das klingt wie eine Kampfansage gegen weitverbreitete Lethargie und ewiges Klagen. Möglicherweise auch ein Grund zur Nominierung zum Niedersächsischen Wirtschaftspreis 2018. Das diesjährige Thema lautet „Innovative Modelle zur Fachkräftegewinnung“, die Verleihung findet im Herbst in Hannover statt. Die Firma Otto Künnecke gehört zu drei auserwählten, gewonnen haben bereits alle drei.

Mittwoch, 11. Juli 2018 14:38 Uhr

Holzminden (r). Symotion erweitert seine Kompetenz: Das Holzmindener Logistik-Unternehmen wurde für die „Gute Vertriebspraxis von Arzneimitteln und deren Wirkstoffen“ zertifiziert. Nur Unternehmen, die diese Richtlinie erfüllen, dürfen Medikamente in der Europäischen Union transportieren und zwischenlagern. Symotion gehört ab sofort zu diesem erlesenen Kreis.

Medikamente und deren Wirkstoffe stellen besondere Herausforderungen an die Logistik. Viele Arzneien müssen zum Beispiel bei Lagerung und Transport fortwährend temperaturüberwacht werden, damit sie ihre Wirksamkeit behalten. Um sicherzugehen, dass die Qualität von Arzneimitteln während sämtlicher Etappen der Lieferkette erhalten bleibt, gilt in der EU die „Good Distribution Practice of medicinal products for human use“ and of active substances for medicinal products for human use (GDP), zu Deutsch: Die Richtlinie für die „Gute Vertriebspraxis von Humanarzneimitteln“. Die unabhängige Zertifizierungsgesellschaft DQS hat Symotion gemäß dieser Richtlinie genau unter die Lupe genommen und zertifiziert. Symotion kann damit Pharma - Produkte und deren Wirkstoffe temperaturüberwacht lagern, intern transportieren und in Kooperation mit ebenfalls zertifizierten Partnerunternehmen versenden. Symotion hat dafür extra neue austauschbare, Wechselbrückenaufbauten mit Temperaturüberwachung für Transportfahrzeuge angeschafft, im Fachjargon als „Kühlbrücken“ bezeichnet.

„Mit der Zertifizierung für die „Gute Vertriebspraxis von Arzneimitteln und deren Wirkstoffen “ kann Symotion ein neues Geschäftsfeld auf - und ausbauen und Symrise bei seinen Pharma - Aktivitäten unterstüzen“, freut sich Reinhard Nowak, Geschäftsführer von Symotion. „Das Zertifikat stärkt so den Standort Holzminden weiter.“

Europäische und weltweite Standards erfüllt

Die DQS lobte Symotion insbesondere für das Engagement seiner Führungsebene und das ausführliche Schulungskonzept für alle Mitarbeiter. Neben der Eignung von Personal , Räumlichkeiten und Ausrüstung überprüfte die DQS im Rahmen ihres sogenannten „ Audits“ vor Ort auch die Abläufe, Verfahren im Falle von Produktrückrufen, sowie das Risiko - und Qualitätsmanagement bei Symotion. Aufgrund der guten Ergebnisse des Audits verlieh die DQS Symotion zusätzlich zum GDP - Zertifikat auch ein „GC - Mark“. Diese Auszeichnung für „Global Conformance“ bestätigt, dass Symotion sowohl die Standards der EU, als auch die der Weltgesundheitsorganisation WHO erfüllt.

Foto: Symotion

 

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Sport
Freitag, 13. Juli 2018 09:58 Uhr
Philippinische Kampfkunst - kennenlernen und trainieren in Holzminden
Donnerstag, 12. Juli 2018 06:00 Uhr

Holzminden (r). Dass im Pokal eigene Gesetze gelten, trifft zumindest für die erste Runde um den Mannschaftspokal des Badmintonkreisfachverbandes Holzminden nicht zu. Ohne Überraschungen setzten sich die höherklassigen Teams mehr oder weniger deutlich durch und spielen im weiteren Verlauf untereinander weiter. Die BSG Hils II unterlag dem MTSV Eschershausen mit 2:6, TV Bodenwerder verlor gegen TV 87 Stadtoldendorf I mit 1:7 und der Verbandsligist MTV Boffzen ließ Stadtoldendorfs zweiter Vertretung mit 8:0 keine Chance. Lediglich die Partie des Kreisligisten GSV Holzminden gegen den Kreisklassenmeister BSG Hils I hätte der Papierform nach etwas Spannung erwarten lassen. Aber auch hier gab es am Ende ein glattes 6:2 für die Hilser, wenngleich dreimal ein dritter Entscheidungssatz gespielt werden musste.

Im Halbfinale, das bis zum Beginn der Herbstferien auszutragen ist, empfängt die BSG Hils den MTSV Eschershausen und TV 87 Stadtoldendorf ist Gastgeber für den MTV Boffzen.

Foto: Symbolbild

Mittwoch, 11. Juli 2018 10:21 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Target Sprint, die in Suhl in Thüringen ausgerichtet wurden, fand auch zeitgleich der letzte Qualifikationswettkampf auf Bundesebene für die Weltmeisterschaften in Südkorea statt sowie der erste Weltcup, den die ISSF durchführte. 

Target Sprint ist die neue und moderne Form des Sommerbiathlons, die von der ISSF (Internationale Schießsportföderation) weltweit gefördert wird. Hierbei müssen die Sportler dreimal 400 Meter laufen und je zweimal fünf Schuss im Stehendanschlag auf Klappscheiben abgeben. National dürfen die Schülerklassen liegend schießen. Vor jedem Start haben die Sportler eine fünf minütige Vorbereitungszeit.

Für den KSV Holzminden gingen vier Sportler an den Start, die sich bei den Landesmeisterschaften in Hannover dafür qualifiziert hatten. Um in das Finale zu gelangen, wurde zuerst Vorläufe durchgeführt. Alle Sportler im KSV gelang der Sprung unter die besten zwölf. 

In der Schülerklasse starteten Celina Stock und Jannis Owsianski von der SGI Gombach. Celina errang den 11. Platz und Jannis den 12. Platz. Damit waren beide für die Finalläufe qualifiziert. Luca Göhmann, SV Schorborn startete in der Jugendklasse. Im Vorlauf erreichte er als Elftplazierter noch die Finalläufe. Jan Fischer, Verein Altendorfer Schützen, konnte mit seinem besten Ergebnis, den 3. Platz, die Vorläufe beenden.

Glücklich über die überstandene Qualifikation gingen die Sportler des KSV in die Finals. Für die beiden jungen Athleten der SGI Golmbach, die das erste Mal überhaupt an einer Deutschen Meisterschaft teilgenommen hatten, war es schon ein Erfolg, bis hierher gekommen zu sein. Celina errang den 10. Platz und Jannis den ebenfalls 10. Platz.

Luca konnte sich in seinem Finallauf nochmal steigern, denn er belegte zum Schluss den 7. Platz, was auch sein bestes Ergebnis auf Bundesebene war.

Jan hatte beim Vorlauf gesehen, dass er an diesem Tag mit ganz vorn sein konnte. Bis nach dem letzten Schießen lag er noch auf dem dritten Platz. Aber auf den letzten 400 Metern machte sich eine Wadenverletzung bemerkbar, so dass er sein schnelles Tempo nicht mehr durchhalten konnte. Trotzdem rettete er noch den fünften Platz. Zum Schluss fehlten ihm lediglich drei Sekunden zur Bronzemedaille. 

Diese Ergebnisse machen Hoffnung auf gute Ergebnisse bei den Deutschen Meisterschaften im Sommerbiathlon , die Ende Juli in Bayerisch Eisenstein ausgetragen werden.

Foto: Helmut Loges

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Panorama
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr
Frühlingsbrausen mit Glanz und Gloria: Musikalisches Konzert für Trompete und Orgel in der Klosterkirche Lippoldsberg
Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

Montag, 19. Februar 2018 09:47 Uhr

Höxter (red). Seit dem 10. Januar dieses Jahres touren die weltweit besten Irish-Dance-Künstler im Rahmen von „Magic oft he Dance“ durch Deutschland. Jetzt kommt das weltbekannte und faszinierende Ensemble am 24. Februar zum Tour-Finale nach Höxter. Die gute Nachricht lautet: es gibt noch Karten, jedoch nur noch ganz wenige, die an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich sind.

Die vielfach preisgekrönte, international erfolg- und traditionsreichste Irish Dance Show entführt die Zuschauer auf eine emotionale Reise auf die grüne Insel – das ist irisches Lebensgefühl pur, getanzt und gesungen, gefeiert und umjubelt.

In den beiden Hauptrollen agieren einerseits die dreimalige Irish Dance Weltmeisterin Megan Kerrigan und andererseits der aktuelle Shooting-Star der internationalen irischen Tanzszene, der 25-jährige Matt Smith.

Matt Smith stammt aus London und hat in Großbritannien sowie Irland alle wichtigen Wettbewerbe gewonnen. Seit seinem 17. Lebensjahr führten ihn Irish Dance Tourneen nach Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Höhepunkt waren Auftritte im legendären Caesar’s Palace in Las Vegas, dem Palais de Congrès in Paris sowie der Londoner Wembley Arena. Besonders stolz ist er auf seine virtuosen, begeistert aufgenommenen Tänze im Londoner West End.

Weitere bekannte Ensemblemitglieder sind Cathal Byrne, einer der bekanntesten und erfahrensten Stepptänzer der Welt, die irische Tänzerin Maxine Spelman, die alle internationalen, irischen und britischen Turniere gewonnen hat, sowie die australische Stepptänzerin Shea Bolton Gough, die nicht nur seit Jahren eine der Top Ten Irish Dance Künstlerinnen ist, sondern auch in Musicals wie Les Misérables, Cinderella, West Side Story und Sweet Todd zu sehen war.

Die neue Show wurde unter anderem von John Carey, der internationalen Irish Dance Legende und achtmaligem Weltmeister des Irish Dance, choreografiert: „Unsere Show ist eine explosive, rasante und temperamentvolle Inszenierung, die auf einer Liebesgeschichte zur Zeit der großen Hungersnot in Irland basiert. Das sind spektakuläre Rhythmen, die einfach anstecken und das Publikum rund um in die Welt begeistern – auch nach fast 20 Jahren.“

 Die Show vereint die besten Stepptänzer der Welt, mitreißende Musik, tolle Bühnen- und Pyroeffekte in atemberaubenden Choreographien. Bis heute hat die Erfolgsproduktion mit über 3.000 Shows Millionen von Besuchern in fast allen Großstädten der Welt wie Dublin, London, Berlin, Paris, Moskau, Wien, Madrid, Lissabon, Taipeh, Monte Carlo und Rio de Janeiro begeistert.

 Die getanzte Liebesgeschichte wird erzählt von der Stimme der unvergessen Hollywoodlegende Sir Christopher Lee, bekannt unter anderem aus der „Herr der Ringe“- und der „Krieg der Sterne"-Saga. 

Die zweistündige Show begeistert in vielen Städten nicht nur auf der Bühne, sondern kann auch auf großen Seiten-Bildschirmen live verfolgt werden – damit kann das Publikum noch tiefer in die Inszenierung eintauchen und die Details der atemberaubenden Fußarbeit beobachten: Die Wucht der Leidenschaft, mit der diese Tänzer von der ersten bis zur letzten Minute auf der Bühne agieren, drückt die Zuschauer in den Theatersitz. Scheinbar mühelos leicht tackern die Füße den Rhythmus in die Bühnenbretter, rasant wie ein Formel-1-Duell, mitreißend wie ein Sturmwind. Gänsehaut, es kribbelt in den Zehenspitzen, während das Auge kaum den unfassbar schnellen Fußbewegungen folgen kann.

Restkarten für die Veranstaltung am Samstag, 24. Februar, in der Residenz Stadthalle Höxter um 20 Uhr sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich.

Foto: Star Entertainment GmbH

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