Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Sonntag, 15. Dezember 2019 12:28 Uhr
Literarisches Roulette in der Stadtbücherei: Der Vorverkauf hat begonnen
Sonntag, 15. Dezember 2019 11:35 Uhr

Holzminden (red). „Wir sind einfach nur stolz und dankbar.“ Mit diesem Fazit brachte Andreas Kösel, Präsident vom Lions Club Holzminden, seine Freude zum Ausdruck, dass bei der Radsport-Benefizveranstaltung „Rund um den Solling“ erneut eine enorme Spendensumme zusammengekommen ist: 18.000 Euro wurden nun an die DKMS übergeben.

„Natürlich gehen wir aufgrund der in den letzten Jahren gesammelten Erfahrungen optimistisch an die Sache heran“, blickt Kösel in den Oktober zurück. „Doch ist es für uns als Veranstalter selbstverständlich eine riesige Sache, wenn der große Einsatz, den die Teilnehmer, aber auch alle ehrenamtlichen Helfer leisten, so belohnt wird.“ Das sei gleichzeitig die beste Motivation für das Organisationsteam, an dieser schönen Tradition festzuhalten. „Sehr gerne wollen wir auch in Zukunft den Radfahrer aus der Region die Möglichkeit geben, sich auf ihrem Sportgerät für die gute Sache einzusetzen.

Am 6. Oktober haben sich mehr als 200 Teilnehmer an der Stiebel-Eltron-Halle in Holzminden auf den Weg gemacht, um sich bei „Rund um den Solling“ für die DKMS zu engagieren. Die vier verschiedenen Strecken ermöglichen eine Teilnahme sowohl für engagierte und durchtrainierte Rennrad-Enthusiasten als auch für Hobbyradler, ganz zu schweigen von der stetig wachsenden Zahl an Mountainbikern. Zum allerersten Mal dabei waren auch einige Marathonläufer. Von allen fließt die Startgebühr komplett in den Spendentopf, zum anderen werden die absolvierten Höhenmeter von den Sponsoren in Spendengelder umgewandelt.

Alle gemeinsam unterstützen das große Ziel, für jeden Blutkrebspatienten einen passenden Spender zu finden oder den Zugang zu Therapien zu ermöglichen. „Es ist einfach klasse, dass uns derart viele Menschen bei unserem Einsatz für die DKMS unterstützen“, sagte Lions-Präsident Andreas Kösel und sprach vor allem den großzügigen Sponsoren seinen Dank aus. Aber auch das perfekte Zusammenspiel sämtlicher Helfer war grandios – im Einsatz waren neben den unzähligen Mitgliedern des Lions Clubs Holzminden unter anderem der Radsportverein DDMC Solling, der Kreissportbund Holzminden, die Polizei Holzminden, die Feuerwehr Boffzen, das THW Höxter und Holzminden sowie die Johanniter Unfallhilfe Holzminden.

Zur großen Spendensumme trugen aber auch der Verkauf von Profi-Rennsport-Kleidung bei, die von Sponsor Alpecin zur Verfügung gestellt wurde, sowie die Versteigerung von Originaltrikots im Internet, erneut handsigniert von Tony Martin. Im nächsten Jahr wird nun das Dutzend vollgemacht! Wer also bei der zwölften Auflage auf seinem Fahrrad die DKMS unterstützen möchte, sollte sich im Kalender schon einmal ganz dick den Sonntag, 4. Oktober 2020, anstreichen, wenn es wieder heißt: „Rund um den Solling“!

Foto: KSB Holzminden

 

Samstag, 14. Dezember 2019 10:07 Uhr

Holzminden (red). Mit dem Jahreswechsel kommen auch in der Straßenverkehrsordnung (StVO) Veränderungen auf Verkehrsteilnehmer zu. Andreas Röll, Leiter der TÜVSTATION Holzminden weiß, was 2020 erlaubt ist und wo es teuer wird.

Rettungsgasse bilden!

Rettungsgassen sind in den letzten Jahren vermehrt thematisiert und ihre Wichtigkeit bei Notfällen stets betont worden. Wer sich noch immer nicht daran hält und bei einem Stau den Rettungskräften keinen Platz macht, kassiert neben den zwei Punkten in Flensburg sowie 200 Euro Bußgeld zukünftig auch noch einen Monat Fahrverbot. Insbesondere diejenigen, die eine Rettungsgasse sogar für sich nutzen und einfach durchfahren, sollen mit 240 Euro Bußgeld plus einem Monat Fahrverbot deutlich härter bestraft werden als zuvor. „Bei der Rettung nach einem Unfall kommt es oft auf Sekunden an. Dass die Rettungskräfte so schnell wie möglich zum Unfallort kommen, ist dabei entscheidend“, betont Röll. Deshalb gilt bei Stau: Alle Fahrzeuge auf der linken Spur ordnen sich möglichst weit links ein, alle anderen fahren nach rechts. Dabei soll der Seitenstreifen freigehalten werden, alle anderen Trennlinien der Fahrstreifen dürfen überfahren werden.

Mehr Schutz für Radfahrer

Um Unfälle mit Radfahrern vorzubeugen, sieht die StVO 2020 ebenfalls neue bzw. genauere Regeln vor. So wurde der Mindestabstand, den Kraftfahrzeuge beim Überholen von Fußgängern, Fahrrädern und E-Scootern halten müssen, auf zwei Meter außerorts und 1,5 Meter innerorts festgelegt. Bisher war lediglich von „ausreichendem Seitenabstand“ die Rede. Darüber hinaus gibt es ein neues Schild, das an besonders engen Stellen aufgestellt werden kann. Dieses verbietet das Überholen von Zweirädern wie Mopeds, Rollern und Fahrrädern für den markierten Streckenabschnitt. „So kann sichergestellt werden, dass der vorgeschriebene Mindestabstand auch eingehalten wird und es nicht zu Unfällen beispielsweise bei Gleichgewichtsverlust durch ein zu nah vorbeifahrendes Auto kommt“, sagt der TÜV-Experte. Eine weitere Maßnahme zum Schutz von Fahrradfahrern und Fußgängern besteht ab dem neuen Jahr darin, dass Lkw über 3,5 Tonnen innerorts nur noch mit Schrittgeschwindigkeit rechts abbiegen dürfen. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 70 Euro und ein Punkt in Flensburg. Aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer, die gerne schneller unterwegs sind, gibt es eine neue Einschränkung: „Blitzer-Apps für das Smartphone oder auf dem Navigationsgerät sowie Radarwarner sind künftig eindeutig verboten und werden mit einem Punkt in Flensburg und 75 Euro Bußgeld bestraft“, erklärt Röll.

Highways for Future

Klimaschutz und Verkehrswende sind in aller Munde. Das spiegelt sich auch in der StVO wider. „Kommunen können in Zukunft Busspuren für Autos freigeben, in denen mindestens drei Personen sitzen. Dafür gibt es ein entsprechendes Schild, das diese speziellen Busspuren kennzeichnet“, so der Stationsleiter. Aber auch das Radfahren soll besonders gefördert werden. Deshalb können ab 2020 spezielle Fahrradzonen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingerichtet werden, die nur für Radfahrer befahrbar sind, es sei denn, ein Zusatzschild genehmigt die Nutzung durch andere Verkehrsteilnehmer. An Ampeln mit permanentem Grünpfeilschild gilt das Recht zum Abbiegen nun auch für diejenigen auf dem Radweg oder Radfahrstreifen. Darüber hinaus wird es ein eigenes Grünpfeilschild für Radfahrer geben, das ausschließlich ihnen das Abbiegen trotz roter Ampel erlaubt. 

Parken und Halten - Hier wird Falschparken teuer

Wer kurz jemanden absetzen, etwas ein- oder ausladen möchte, tut es: Halten in zweiter Reihe. Wo kein passender Parkplatz vorhanden ist, erscheint ein kurzer Stopp neben den parkenden Autos oft als einzige Option. „Bisher wurde das weitgehend geduldet oder mit einem geringen Bußgeld von 15 Euro geahndet“, erklärt Röll, „Das ändert sich 2020. Halten in zweiter Reihe soll dann mit 55 Euro, bei Behinderung sogar mit 70 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft werden.“ Ebenfalls 55 Euro Bußgeld wird das Parken und Halten auf Geh- und Radwegen zukünftig kosten. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg bei Behinderung. Wer in der Nähe einer Kreuzung parkt, weiß in der Regel: Mindestens fünf Meter Abstand von der Einmündung halten. Ab 2020 kann dieser Abstand erhöht werden. „Und zwar, wenn ein Radweg entlang der Straße verläuft, der durch ein Verkehrszeichen gekennzeichnet ist“, so der TÜV-Experte.

Neue Parkflächen für neue Mobilität

Neben den strengeren Regeln und Strafen für Parkverstöße sieht die StVO im neuen Jahr aber auch neue Parkmöglichkeiten für einige Verkehrsteilnehmer vor: „Für die Einrichtung von Parkflächen für Lastenfahrräder gibt es ein neues Symbol. Dieses ermöglicht Gemeinden, für diese immer beliebteren Gefährte eigene Parkflächen und Ladezonen einzurichten“, sagt der Stationsleiter. Auch das Nutzen von professionellen Carsharing-Diensten soll in Zukunft gefördert werden. Mit einem speziellen Symbol, das hinter die Windschutzscheibe gelegt werden muss, wird den geteilten Fahrzeugen bevorrechtigtes Parken eingeräumt.

Samstag, 14. Dezember 2019 09:41 Uhr

Bevern (red). Das Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern lädt gemeinsam mit dem Freundeskreis Schloss Bevern auch in diesem Jahr zu einem mitreißenden Meisterkonzert zur Jahreswende ein. Am 29. Dezember findet das Schloss Bevern mit dem Euphoria Ensemble seinen musikalischen Schlusspunkt. Um 17 Uhr begeistern Matan David, Zeynep Akdil, Triantafyllos Liotis und Georg Thauern mit Klarinette, Violoncello, Klavier und Gesang das Publikum.

Mit dem Programm „Zwiegespräch“, das eigens für die Besetzung des Euphoria Ensembles gestaltet wurde, gibt es das musikalische Gespräch zwischen dem jüdischen Glauben und seiner Umgebung – sprich: den anderen Religionen – wieder. Außerdem steht der Titel für den Dialog zwischen Aschkenasim und Sephardim, den beiden größten ethno-religiösen Gruppen des Judentums. Das Programm verspricht einen abwechslungsreichen Abend in der Schlosskapelle Bevern, der die ganze Vielfalt des jüdischen Lebens – mit seinen Freuden, Leiden und Nöten – beschreibt. Mit Stücken aus der klassischen Musik von Schubert, über Schostakowitsch, bis hin zu Marc Lavry, Werken aus der Volksmusik sowie schwungvollen Jazzmelodien, erfreut das Ensemble die Zuhörer. Georg Thauern moderiert das Konzert und führt während des kurzweiligen Dezemberabends durch die Stationen des vielfältigen Programms. 

In der ersten Kategorie kosten die Karten 19 Euro und 14 Euro ermäßigt, in der zweiten Kategorie 14 Euro und 11 Euro ermäßigt. Erhältlich sind sie im Vorverkauf im Kulturzentrum Weserrenaissance Schloss Bevern, unter Tel. 05531/707140 sowie im Kulturamt der Stadt Holzminden, unter Tel. 05531/936423. Für Kurzentschlossene öffnet die Tageskasse eine Stunde vor Konzertbeginn. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Euphoria Ensemble

Freitag, 13. Dezember 2019 15:24 Uhr

Holzminden (red). Im letzten Sommer stand das Straßenverkehrsamt in der Kritik, die Ursachen für eine verzögerte Abwicklung waren seinerzeit vor allem krankheitsbedingt. Um dem insgesamt aber deutlich gewachsenen Kundenzustrom und –anspruch besser zu begegnen, ist von der Kreisverwaltung zusammen mit allen Mitarbeitenden vor Ort in der Folge an einem umfassenden Konzept für eine strukturelle Veränderung gearbeitet und auch bereits in großen Teilen umgesetzt worden. Kern- und Knackpunkt dabei war: die Ausweitung der Öffnungszeiten. Im neuen Jahr werden die sich dementsprechend deutlich verändern. „Ab dem 02. Januar bieten wir unseren Kunden knapp 30 Stunden wöchentlich statt wie bisher 23 Stunden an“, kann Landrat Michael Schünemann jetzt verkünden. Damit werde ein weiterer wichtiger Baustein für einen besseren Kundenservice Realität, der auch die Alltagserfahrungen aller Mitarbeitenden konkret mit einbeziehen konnte, hält Schünemann fest.

Dass die Umstellung überhaupt so lange gedauert hat, lag vor allem daran, dass verschiedene Modelle diskutiert worden waren, die einen größtmöglichen Service im Einklang mit den personellen Möglichkeiten bringen sollte. „Am Ende haben wir eine gute Lösung gefunden, die eine machbare Belastung für die Mitarbeitenden darstellt und dabei einen bestmöglichen Kundenservice garantiert“, stellt der Landrat fest. Bestehen bleiben die bisher schon üblichen Nachmittagszeiten dienstags und donnerstags von 14.00 bis 15.30 Uhr. Vormittags jedoch wird das Straßenverkehrsamt eine Stunde länger geöffnet bleiben, also von Montag bis Freitag jeweils von 7.30 bis 12.30 Uhr für den freien Kundenverkehr zugänglich sein. „Wobei wir in diesem Zusammenhang nicht von reinen Öffnungszeiten sprechen, sondern von der Zeit, in der Tickets gezogen werden können“, unterstreicht die für den Bereich Ordnung und Verkehr zuständige Dezernentin Manuela Schäfer. Was so viel heißt, als dass eben auch nach Ende dieser Zeit noch Fälle bearbeitet werden.

 Zusätzlich wird es künftig auch eine Extrazeit für die Kundschaft geben, die sich online schon vorab einen Termin gesichert haben. Die Onlineanmeldung gibt es schon seit Oktober 2018, im Sommer wurde sie noch einmal dadurch verbessert, dass für die großen Autohäuser eine eigene Bearbeitungslösung gefunden wurde. Ab dem 02. Januar haben wir darüber hinaus jetzt donnerstagsnachmittags von 15.30 bis 17.00 eine spezielle Zeit eingeführt. „Dafür haben wir EDV-technisch einen weiteren Terminslot freigeschaltet, um gleichzeitig bis zu 24 Kunden in dem Zeitraum bedienen zu können“, erklärt Schäfer dazu.   

Schon im September war in der Behörde ein Frontoffice eingerichtet worden, bei dem sich alle Kunden zunächst anmelden sollen, um die Vollständigkeit aller Unterlagen zu prüfen und auch schnelle Vorgänge gleich dort zu bearbeiten. Dafür wurden befristet zwei neue Stellen geschaffen. Weitere Überlegungen gibt es darüber hinaus dazu, die einfacheren und damit schnell zu handhabenden Vorgänge wie Um- und Abmeldungen auch in den Samtgemeindebüros abzuwickeln. Im Flecken Delligsen wird dieser Service bereits angeboten. „Wir suchen derzeit das Gespräch mit den einzelnen Verwaltungen, unter welchen Bedingungen sie sich eine Übernahme dieser Aufgabe vorstellen können“, erklärt Michael Schünemann. All diese Maßnahmen und auch die Schulung von weiteren Springern für etwaige Krankheitsausfälle sollten insgesamt eine zügigere Abwicklung auch in den Sommermonaten möglich machen. „Wir haben unsere Kunden im Blick und deshalb etwas verändert“, betont der Landrat. Gleichzeitig bittet er die Kunden aber auch um mehr Nachsicht, falls mal etwas nicht so rund laufe. „Mir ist sehr wichtig, dass allen Kunden größtmöglicher Respekt entgegengebracht wird“, so Schünemann, „das wünsche ich mir auch gegenüber den Mitarbeitenden der Zulassungsstelle.    

Auch zwischen den Jahren ist das Straßenverkehrsamt im Übrigen am Montag, den 30.12. geöffnet. Und es stehen online auch noch Termine zur Verfügung (Stand: 16.12.)

Foto: Landkreis Holzminden

 

 

Blaulicht
Sonntag, 15. Dezember 2019 13:02 Uhr
Kohlenstoffmonoxid-Alarm in der Sparenbergstraße
Mittwoch, 11. Dezember 2019 17:45 Uhr

Landkreis (red). Die Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden erhält elf Bodycams, die künftig am Inspektionsstandort sowie in den Polizeikommissariaten Holzminden, Stadtoldendorf, Bodenwerder, Bad Münder, Bad Pyrmont und Hessisch Oldendorf eingesetzt werden. In Abstimmung mit dem Landespolizeipräsidium und der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen hat die Polizeidirektion Göttingen in ihrem Zuständigkeitsbereich die Rahmenbedingungen geschaffen, um Bodycams im täglichen Dienst nutzen zu können. Seit dem 1. Dezember 2019 stehen den Mitarbeitern im Einsatz- und Streifendienst in allen Polizeiinspektionen zur Verfügung.

„In den vergangenen Jahren hat die Gewalt, der sich Polizeibeamtinnen und –beamte im täglichen Dienst ausgesetzt sind, in der Häufigkeit, aber auch der Intensität spürbar zugenommen. Dabei bin ich überzeugt, dass der Einsatz von Bodycams einen ebenso wichtigen wie nachhaltigen Beitrag zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz- und Streifendienst leisten kann“, erklärt Gerd Lewin, Vizepräsident der Polizeidirektion Göttingen. „Denn nicht zuletzt die Erfahrungen im Rahmen eines Pilotprojekts in der Polizeiinspektion Hildesheim haben gezeigt, dass Bodycams gerade auch in heiklen Situationen eine deeskalierende Wirkung entfalten können. Durch die flächendeckende Einführung steht diese Möglichkeit künftig den Kolleginnen und Kollegen in allen Inspektionen der Polizeidirektion Göttingen zur Verfügung.“

Die rechtlichen Voraussetzungen für den Einsatz der Bodycams ergeben sich aus den neuen Niedersächsischen Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG). Gemäß § 32 Abs. 4 NPOG kann die Polizei unter bestimmten Bedingungen zur Gefahrenabwehr bzw. zur Verfolgung von Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten durch am Körper getragene Aufzeichnungsgeräte Bild und Tonaufnahmen anfertigen. „Beim Einsatz der Bodycams setzen wir auf ein hohes Maß an Transparenz. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, die Öffentlichkeit frühzeitig und umfassend über die Gründe und die Bedingungen für ihre Nutzung zu informieren.“, betonte Lewin weiter. Zudem wies Thorsten Massinger, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden, darauf hin, dass dieser Grundsatz auch für die konkrete Einsatzsituation gelte. „Es ist uns sehr wichtig, dass niemand von polizeilichen Maßnahmen überrascht wird. Daher tragen die Kolleginnen und Kollegen, die mit einer Bodycam ausgerüstet sind, ein gut sichtbares Schild an ihrer Uniform, das auf die Videoaufzeichnung hinweist. So wollen wir bewusst die deeskalierende Wirkung der Kameras unterstützen“, so Massinger. „Dennoch ist den Beamtinnen und Beamten natürlich gleichsam bewusst, dass die Dokumentation des Einsatzgeschehens möglicherweise auch von beiden Seiten in einem gegen sie gerichteten Ermittlungsverfahren als Beweismittel genutzt werden könnte.“

Zu den Funktionen der Kamera zählt unter anderem auch, im Bereitschaftsmodus bereits während der 30 Sekunden vor Aktivierung der Kamera Aufzeichnungen anzufertigen. So kann sichergestellt werden, dass relevante Situationen vollständig aufgezeichnet werden. Kommt es nicht zur Aktivierung der Kamera, werden diese sogenannten Pre-Recordings automatisch gelöscht. Damit werden die rechtlichen Bedingungen für den Einsatz der Bodycams uneingeschränkt gewährleistet. Grundsätzlich werden alle Aufnahmen nach einer Frist von 28 Tagen automatisch gelöscht, sofern sie nicht als Beweismittel oder Verfolgung einer Straftat bzw. Ordnungswidrigkeit benötigt werden.

Polizei führt Bodycams ein

Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden setzt Bodycams ein Mehr hier: https://www.holzminden-news.de/blaulicht/4717-polizeiinspektion-hameln-pyrmont-holzminden-setzt-bodycams-ein

Gepostet von Holzminden News - www.holzminden-news.de am Mittwoch, 11. Dezember 2019
Mittwoch, 11. Dezember 2019 11:15 Uhr

Holzminden (lbr). Gegen 7.40 Uhr ereignete sich am heutigen Mittwoch, 11. Dezember, ein ungewöhnlicher Autounfall auf der Umgehungsstraße bei Holzminden. Für circa eine halbe Stunde musste die viel befahrene Straße halbseitig gesperrt werden.

Der 45-jährige Autofahrer befuhr die B64 von Allersheim in Richtung Stahle, als er plötzlich abbremste und nach links in Richtung Bülte abbiegen wollte, doch dies war aus seiner Fahrtrichtung nicht erlaubt. Zwei weitere Autos fuhren auf den Wagen des 45-Jährigen auf. Laut Angaben der Polizei haben auch Dunkelheit und Regen eine wichtige Rolle bei diesem Auffahrunfall gespielt.

Die beiden beteiligten Fahrer wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Alle drei Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Mittwoch, 04. Dezember 2019 10:26 Uhr

Kreis Höxter (red). Am vergangenen Montag informierte sich Landrat Friedhelm Spieker über die beiden neuen Streifenwagenmodelle, die künftig von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Kreis Höxter genutzt werden. Die neuen Funkstreifenwagen sind vom Typ Mercedes Vito und vom Typ Ford S-Max. Beide verfügen über Dieselmotoren mit 190 PS.

"Die neuen Streifenwagen wurden so ausgewählt, dass sie angemessen ausgestattet sind und dem anspruchsvollen Polizeialltag gerecht werden", konnte Polizeidirektor Christian Brenski dem Landrat berichten. Beim Anblick des nun vorhandenen Platzangebotes in den Fahrzeugen zeigte sich Landrat Spieker auch zufrieden: "Endlich haben auch größer gewachsene Polizistinnen und Polizisten ausreichend Platz an ihrem täglichen Arbeitsplatz", denn, sowohl im Fahrer- als auch im Fahrgastraum ist mehr Platz und auch der Umfang der mitzuführenden Ausrüstung wurde bei der Auswahl berücksichtigt.

Zusätzlich zum Blaulicht besitzen die beiden Fahrzeuge Front- und Kreuzungsblitzer, damit der Wagen bei Einsatzfahrten noch besser wahrgenommen wird, etwa beim Einfahren in eine Kreuzung. Ebenso ist die Heckklappe innen mit Warnblinklicht für den rückwärtigen Verkehr ausgestattet, damit der Streifenwagen auch bei geöffneter Position gut sichtbar ist. Weiter trägt die auffällige blaue und neongelbe Folierung der Einsatzfahrzeuge zur bessern Sichtbarkeit und mehr Sicherheit bei. In den kommenden Monaten werden die bisherigen BMW-Streifenwagen nach und nach durch die neuen Einsatzfahrzeuge ersetzt. Insgesamt werden bis zum Jahr 2021 landesweit in NRW rund 2200 Fahrzeuge ausgewechselt.

Die Kreispolizeibehörde Höxter mit ihren Standorten in Höxter, Bad Driburg und Warburg hat insgesamt 14 Ford S-Max und 7 Mercedes Vito bestellt. Dieser Umtausch soll innerhalb des Jahres 2020 abgeschlossen werden.

Foto: Polizei

 

Montag, 02. Dezember 2019 15:05 Uhr

Holzminden (lbr). Am heutigen Montag, 2. Dezember, löste die Brandmeldeanlage in einem Seniorenheim am Pipping aus und alarmierte die Feuerwehr Holzminden.

Schnell stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Ursache für das Auslösen ein Essen auf dem Herd im Keller war. Das Fett sei lediglich verdampft und der Bereich sei rauchfrei gewesen. Die Feuerwehr erkundete das Kellergeschoss und lüftete den betroffen Bereich, durch das Öffnen von Fenster und Türen.

Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie der Rettungsdienst vor Ort.

Foto: FFW Holzminden 

 

Politik
Mittwoch, 11. Dezember 2019 12:23 Uhr
Sabine Tippelt: Neue pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Schule an der Weser
Mittwoch, 11. Dezember 2019 12:16 Uhr

Holzminden (lbr). „Eigentliche sollte das ganze Projekt 2018 schon abgeschlossen sein“, sagte Klaus Pohlmann (WIR) von der Mehrheitsgruppe. Es ist ein lange Leidensgeschichte, um den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Holzminden. 2014 gab es den ersten Ratsbeschluss zu diesem Thema, doch auch 2019 stehen die Einsatzkräfte ohne neues Gerätehaus da. In der jüngsten Ratssitzung am gestrigen Dienstag, 10. Dezember, gab es den nächsten Beschluss zu diesem Thema. Die Politik entschied sich einstimmig für einen Standort an der Wallstraße/Nordstraße und der Neubau soll mit oberster Priorität verfolgt werden.

Die Verwaltung gab daraufhin den Hinweis, dass aufgrund der Personallage andere Projekte damit in den Hintergrund rücken könnten. „Hätte die Verwaltung ihre Arbeit gemacht, hätten wir diese Diskussion nicht mehr“, gab Ratsfrau Maren Schneider-Klingenberg (CDU) zurück. Bürgermeister Daul könne diese Kritik nicht nachvollziehen und erörterte die Vorgehensweise samt ÖPP-Modell, dem Beschluss des Verwaltungsausschusses zum Standort „Im Sieken“ vier Monate später.

Nun soll das Projekt am Standort Wallstraße/Nordstraße erste Priorität bekommen. Auch in einem Antrag der CDU-Fraktion geht es abermals um das Feuerwehrhaus. Ergänzend zum vorherigen Antrag wird die Verwaltung zudem beauftragt, einen konkreten Zeitplan vorzulegen und in jeder Ratssitzung über den aktuellen Stand zu berichten. Auch dieser Antrag bekam die breite Zustimmung der Politik.

Dienstag, 10. Dezember 2019 10:46 Uhr

Niedersachsen/Holzminden (red). Die berufsbildenden Schulen (BBS) in Niedersachsen werden im kommenden Jahr finanziell deutlich besser ausgestattet. Rund 65 Millionen Euro zusätzlich stehen im BBS-Haushalt für 2020 bereit, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne mitteilt. Das „BBS-Paket 2020“ sieht mehrere Bausteine zur Stärkung des berufsbildenden Schulwesens vor.

Auch die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt freut sich über die positiven Nachrichten aus Hannover. „Die Stärkung der BBS im ganzen Land ist und war ein wichtiges Ziel für die SPD. Auch für den Standort in Holzminden sind diese Meldungen ein tolles Zeichen“, so Tippelt.

Die berufsbildenden Schulen in Niedersachsen erhalten unter anderem im Jahr 2020 erstmals 15 Millionen Euro als festes Budget für die Beschäftigung von Vertretungslehrkräften. „Das ist eine wertvolle Maßnahme, weil die Schulbudgets der BBS so strukturell verbessert und die Beschäftigungen von Vertretungslehrkräften dauerhaft abgesichert werden. Mit diesem Systemwechsel wird ermöglicht, die Unterrichtsversorgung zu stabilisieren und gegebenenfalls ein Stück weiter nach oben zu bringen“, erläutert Minister Tonne.

Die Mittelbewirtschaftung für den Bereich der berufsbildenden Schulen entwickle sich damit weg von einer Restmittelbewirtschaftung hin zu einer planungssicheren Mittelveranschlagung. Die 15 Millionen Euro für Vertretungslehrkräfte sind dauerhaft im Haushalt eingeplant. Sabine Tippelt dazu: „Das ist ein großer Erfolg. Die berufsbildenden Schulen (BBS) in Niedersachsen werden so nachhaltig gestärkt und können flexibel auf kurzfristige Lehrkräftebedarfe reagieren.“ In den beiden letzten Schuljahren 2017 und 2018 verbesserte sich die aggregierte Unterrichtsversorgung an den berufsbildenden Schulen um jeweils 1,3 Prozentpunkte und liegt bei rund 91 %. Für 2019 gilt eine Stabilisierung rund um diesen Wert als erwartbar.

Im Jahr 2019 hatte es Probleme an den BBS gegeben, da die Mittel aus den übertragenen Ausgaberesten deutlich zurückgegangen waren, von rund 27 Millionen Euro auf rund 11 Millionen Euro. Damit stand weniger Geld für die kurzfristige Beschäftigung von Vertretungslehrkräften bereit. Mit der Bereitstellung der Haushaltsmittel aus Ausgaberesten wird nicht die Beschäftigung von Personal auf Planstellen oder Stellen finanziert. Die BBS können diese Mittel für die Umsetzung ihrer Ziele eigenverantwortlich und flexibel zum Beispiel für befristete Beschäftigungsverhältnisse einsetzen. Nun wird ergänzend zum nach wie vor möglichen Einsatz der Ausgabereste ein festes Vertretungslehrkräftebudget in Höhe von 15 Millionen Euro verankert. Aus Ausgaberesten stehen in 2020 voraussichtlich weitere rund 15,3 Millionen Euro zur Verfügung.

Mit weiteren 15 Millionen Euro können 260 A13-Planstellen an BBS ausfinanziert werden. Diese 260 Stellen – ursprünglich im Zuge der Flüchtlingskrise befristet zur Verfügung gestellt – stehen somit ab 2020 für feste Einstellungen dauerhaft an berufsbildenden Schulen zur Verfügung.

Die Schulbudgets werden zudem um rund 4 Millionen Euro für sächliche Verwaltungsausgaben verstärkt. Damit können zum Beispiel mehr Aus- und Fortbildungen, Dienstreisen und Begleitungen von Klassenfahrten durch Lehrkräfte finanziert werden.

Um die Integrations- und Inklusionsarbeit an den berufsbildenden Schulen weiterhin zu unterstützen, stehen zudem 50 Stellen für Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter unbefristet zur Verfügung. Planmäßig hätten diese Stellen am Ende des Jahres 2019 wegfallen sollen. Integration und Inklusion bleiben damit auch über das Jahr 2019 hinaus bestehen. „Wir sehen dies als Daueraufgaben an den berufsbildenden Schulen ebenso wie im allgemeinbildenden Bereich. Es geht darum, Jugendliche bei Problemen zu beraten und in der Lebensplanung zu unterstützen. Ich freue mich, dass dies nun dauerhaft möglich sein wird“, so Tippelt.

Die berufsbildenden Schulen leisten den zentralen Beitrag zur Fachkräftesicherung – insbesondere im Hinblick auf Kindertageseinrichtungen. Der Beruf der Erzieherin beziehungsweise des Erziehers erfreut sich in Niedersachsen hoher Beliebtheit, über 15.300 junge Menschen befanden sich im Schuljahr 2018/2019 in der Ausbildung. Für das Schuljahr 2019/2020 sind weitere deutliche Steigerungen der Schülerinnen- und Schülerzahlen zu erwarten. Um das Potential für dieses wichtige Berufsfeld noch weiter auszubauen, investiert Niedersachsen fünf Millionen Euro jährlich über das Gute-Kita-Gesetz, um 85 Lehrkräfte mit der Fachrichtung Sozialpädagogik einzustellen. Damit wird sowohl die Quantität als auch die Qualität der Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern wesentlich verbessert.

Im „BBS-Paket 2020“ enthalten sind zudem 23 Millionen Euro für Tarifsteigerungen. Insgesamt werden 2020 768 Millionen Euro für den BBS-Bereich ausgegeben (nach 702,3 Millionen Euro 2019, 693 Millionen Euro 2018).

Tippelt: „Ich halte dieses starke BBS Paket, welches uns nun vorliegt, für überaus erfreulich. Die Landesregierung hat damit untermauert, dass die berufliche Bildung für uns ein klarer Schwerpunkt ist. Für 2020 sind damit sowohl finanziell als auch stellenmäßig realistische Rahmenbedingungen erfüllt, um die Situation der beruflichen Bildung in Niedersachsen verbessern zu können.“

Hintergrund

Das Land Niedersachsen hält auch kleine Bildungsgänge in der Fläche im Berufsschulbereich aufrecht. So gibt es Ausbildungsberufe in einzelnen Regionen in Niedersachsen mit z. T. nur sieben Auszubildenden. Die Bildung solch kleiner Klassen senkt entsprechend die Unterrichtsversorgung, gleichwohl halten wir es für richtig, im Interesse der ausbildenden klein- und mittelständischen Unternehmen auch diese Berufe zu fördern.

Foto: Tippelt

Wirtschaft
Samstag, 14. Dezember 2019 09:58 Uhr
Symrise: #FoodForFuture - Nachhaltiger und authentischer Geschmack für alternative Proteine
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Freitag, 13. Dezember 2019 16:58 Uhr

Holzminden. Bereits eine halbe Stunde vor Ankunft der YouTube-Stars stehen zahlreiche Kinder und Jugendliche vor dem Geschäft ZM Electronix in der Karlstaraße.

Als der Wagen mit den erwarteten Video-Stars vorfährt, gehen die Jubelschreie los. Die Youtuber nehmen sich Zeit, schreiben Autogramme und machen Fotos mit den Fans. Eine passende Überraschung zum Nikolaustag für die Jugend von Holzminden. „Ich wollte was Besonderes für die Jugendlichen von Holzminden auf die Beine stellen“, erklärt Ziyad Mourad. Er organisierte das Treffen mit SKK. Gemeinsam mit seinem Bruder betreibt er das Geschäft in der Holzmindener Innenstadt. 

Insgesamt kamen 135 Fans zur Autogrammstunde und übertrafen damit die Erwartungen von Mourad. „Ich bin sehr zufrieden“, ergänzt er abschließend. Für Sicherheit sorgten neben der guten Organisation auch Security-Leute. Ziyad Mourad denkt bereits jetzt schon über ein ähnliches Event für das nächste Jahr nach.

Fotos: Brümmer

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Freitag, 13. Dezember 2019 16:26 Uhr

Holzminden. Ab sofort können wieder Tanzkurse besucht werden, die den Beckenboden aktivieren sollen. Die Kurse finden jeden Mittwoch um 9:30 Uhr in der Hebammengemeinschaft in Holzminden statt. „Das Tanzen eignet sich für alle Frauen jeglichen Alters“, sagt Tanztrainerin Paula Beineke. Junge Mütter haben zudem die Möglichkeit, den Tanzkurs gemeinsam mit ihren Babys zu besuchen. „Die Babys oder Kinder werden durch eine Tragehilfe am Körper der Mutter getragen“, sagt Beineke. Es soll die Mutter-Kind-Bindung stärken.

„Doch in erster Linie soll beim Tanz-Training der Beckenboden gestärkt werden“, sagt sie. Rund ein Drittel aller Frauen würden unter einem schwachen Beckenboden leiden. Vor allem nach der Geburt tritt eine Schwächung ein. „Die Tanzkurse sollen die Rückbildung fördern“, so Paula Beineke. Doch nicht nur das: „Beim Beckenbodentraining stärkt man auch seine innere Mitte und die Körperhaltung wird verbessert.“

Der Einstieg in den Tanzkurs sei jederzeit möglich. Es besteht sogar die Möglichkeit, einmal kostenlos in einen Kurs reinzuschnuppern. Teilnehmen können auch Schwangere oder Frauen ohne Kinder. Für mehr Informationen oder um sich anzumelden, kann sich unter 0162936193 oder per Mail an paula.beineke@gmail.com gemeldet werden. Vier Kurse für je 60 Minuten kosten 38 Euro. Acht Kurse für je eine Stunde liegen bei 75 Euro.

Sport
Donnerstag, 12. Dezember 2019 12:35 Uhr
Das neue Jahr sportlich beginnen: Stadtmarketing lädt zur Infoveranstaltung zum „1. Laufcamp Holzminden“
Dienstag, 10. Dezember 2019 11:28 Uhr

Holzminden (red). Vergangenen Sonntag fand der vierte Spieltag der Saison 2019/2020 im Niedersächsischen Schachverband statt. In einem Punktspiel der Bezirksliga war die erste Mannschaft der Holzmindener bei der zweiten Mannschaft des SSP Plesse Bovenden zu Gast und konnte sich überraschend mit 6,5:1,5 durchsetzen. Alle Akteure der Holzmindener blieben an diesem Spieltag ungeschlagen. Frank Deckert, Günter Kerl, Wolfgang Müller, Khaled Moohialdin und Norbert Ewald konnten sich siegreich in Szene setzen, Dr. Georg Kisters, Heinz-Joachim Butz und Bernd Zimmer erzielten ein jeweiliges Remis. Durch diesen deutlichen Erfolg konnten die Holzmindener die Abstiegsränge der Bezirksliga verlassen und befinden sich jetzt mit 3:5-Punkten auf dem 7. Tabellenplatz. Die 2. Mannschaft war am fünften Spieltag der Kreisliga spielfrei.

Foto: Symbolfoto

Dienstag, 10. Dezember 2019 10:32 Uhr

Holzminden (red). Vergangenes Wochenende startete Svea Teßmer bei den stark besetzen Internationalen Bremen Open im Judo. An zwei Tagen kämpften rund 950 Kämpfer und Kämpferinnen aus sieben Nationen um die begehrten Medaillen. Svea Teßmer schaffte es sich als Poolsiegerin und Siegerin im Halbfinale ungeschlagen bis ins Finale vorzuarbeiten. Dort unterlag sie leider verletzungsbedingt, konnte sich aber trotzdem über einen sehr starken zweiten Platz freuen. Mit diesem letzten Turnier in der U15 geht für Svea ein sehr erfolgreiches und ereignisreiches Judo-Jahr zu ende. Nächstes Jahr startet die junge Holzmindenerin in der neuen Altersklasse (U18), wo sie sich neu behaupten muss.

Foto: Teßmer

Panorama
Dienstag, 19. November 2019 14:35 Uhr
Schnäppchenjagd im Internet: Black Friday und Cyber Monday - Verbraucherzentrale warnt vor Fake-Angeboten
Dienstag, 22. Oktober 2019 10:29 Uhr

Weserbergland (red). Der Hutewald Solling der Niedersächsischen Landesforsten wurde zuletzt im Jahr 2015 um 44 Hektar vergrößert. Förster Johannes Thiery stellt am kommenden Sonntag auf seiner Herbst-Führung vor, welchen Einfluss die Tiere auf die Landschaft nehmen und wie sie den Lebensraum verändern. Anhand von Fotos zeigt der Naturschutz-Förster auf, wie sich die sogenannte Neue Hute schrittweise in eine offene Waldweidelandschaft entwickelt. „Das Gebiet wird wissenschaftlich erforscht und ist wie der gesamte Hutewald eine Fundgrube für Naturfreunde“, verspricht Thiery den Exkursionsteilnehmern.

Er einlädt Interessierte am Sonntag, 27.10., um 10.30 Uhr zu dem 2,5 stündigen Waldbegang ein. Der Treffpunkt ist am Parkplatz Ruine Winnefelder Kirche an der B 241. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Erwachsene zahlen 4 Euro, Kinder 2 Euro. Die Landesforsten sind Eigentümerin der Waldflächen und Projektträger der Walderlebniseinrichtung. Das Tiermanagement liegt in den Händen des Naturparks Solling-Vogler. Infos beim Naturpark Solling-Vogler, Wildpark 1, 37603 Holzminden/Neuhaus, Tel. 05536 1313, info@naturpark-solling-vogler.de

 

Montag, 21. Oktober 2019 12:28 Uhr

Hannover (red). Seit heute gibt es ein zentrales Online-Informationsportal für IT-Sicherheit. Die Digitalagentur Niedersachsen hat die wichtigsten im Land verfügbaren Beratungs- und Unterstützungsangebote zu Datensicherheit und Datenschutz zusammengestellt (Link siehe unten). Mit geringem Zeitaufwand sollen Unternehmen die richtigen Ansprechpartner und Angebote rund um die IT-Sicherheit finden. Darüber hinaus bietet das Onlineportal Selbstchecks an, informiert über Veranstaltungen und aktuelle IT-Sicherheitsthemen. Initiiert wurde es vom Arbeitskreis IT-Sicherheit, dem Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und Verwaltung angehören.

Mit dem Go live des Portals startet die Digitalagentur eine Aktionswoche zur Cybersicherheit. Wirtschafts- und Digitalminister Dr. Bernd Althusmann fordert die Unternehmen auf, Cybersicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Anschaffung geeigneter Hard- und Software ist nur der Anfang. Die digitale Infrastruktur ist das Rückenmark eines Unternehmens. Je weiter die Digitalisierung voranschreitet, desto größer wird das Schadensrisiko." 

Der Digitalverband Bitkom beziffert den Gesamtschaden deutscher Unternehmen durch Cyberangriffe von 2016 bis 2018 auf 43,4 Milliarden Euro; die Zahl der Unternehmen, die Opfer von Attacken wurden, stieg von 50 Prozent (2014) auf knapp 70 Prozent (2018). Unternehmen mit „kritischen Infrastrukturen" (Energieversorger, Krankenhäuser) meldeten 2019 bereits 252 Cyberangriffe, nach 145 im Gesamtjahr 2018 (Lagebericht zur IT-Sicherheit des BSI 10/2019). 

Althusmann verwies auf den Digitalbonus des Wirtschaftsministeriums. Seit 1. September 2019 werden kleine und mittelständische Unternehmen mit einem Zuschuss von bis zu 10.000 Euro für Investitionen in digitale Hard- und Software sowie IT-Sicherheit gefördert. Der Digitalbonus findet reißenden Absatz. Bis heute sind bereits über 300 Förderanträge eingegangen und 67 bewilligt.

https://digitalagentur-niedersachsen.de/it-sicherheit

 

Montag, 07. Oktober 2019 11:24 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2021 wird in Deutschland der nächste Zensus durchgeführt. Der Zensus 2021 sieht nicht nur die Erhebung von Bevölkerungsdaten vor, sondern auch eine Gebäude- und Wohnungszählung bei allen Eigentümerinnen und Eigentümern beziehungsweise bei allen Verwalterinnen und Verwaltern von Wohnungen und Gebäuden mit Wohnraum. Das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) befragt daher im Oktober 2019 im Rahmen einer Testerhebung ca. 5.000 Eigentümerinnen und Eigentümer von niedersächsischen Immobilien. Die zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürger erhalten ein Anschreiben mit Zugangsdaten zu einem Online-Fragebogen.

Im Rahmen der Befragung sind beispielsweise Angaben zur Art des Gebäudes sowie Zahl der Wohnungen, zum Baujahr, zu der Heizungsart, der Wohnfläche und der Zahl der Räume zu machen. Die Beantwortung des Online-Fragebogens dauert maximal zehn Minuten. Die angeschriebenen Personen können bis zum 28. Oktober 2019 an der freiwilligen Befragung teilnehmen. Ziel ist die Erprobung des neu entwickelten Online-Fragebogens sowie die Identifikation von Verbesserungspotenzial. Ein Online-Fragebogen bietet sowohl für die Befragten als auch für die statistischen Ämter erhebliche Vorteile.

Neben der Verbesserung der Ergebnisgenauigkeit soll die Belastung für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich gehalten werden. So bekommen die Befragten durch eine gezielte Filterführung nur die Fragen angezeigt, die sie tatsächlich beantworten müssen. Zudem sind Online-Befragungen wesentlich ressourcenschonender als postalische Befragungen mit gedruckten Papierfragebogen. Die Informationen zu den zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern stammen von den für die Grundsteuer zuständigen Stellen. Auf der Grundlage des § 12 Zensusvorbereitungsgesetz sind sie an das LSN übermittelt worden. Der Datenschutz und die Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet. So werden die Rückmeldungen der Befragten im Rahmen der statistischen Geheimhaltung anonymisiert verarbeitet. Sie dienen ausschließlich der Optimierung des später angewandten Fragebogens und werden nicht für anderweitige Zwecke genutzt. Weitere Informationen zum Zensus 2021 finden Sie im Internetangebot des LSN sowie unter www.zensus2021.de .

Das Landesamt bittet alle ausgewählten Bürgerinnen und Bürger: Nehmen Sie sich bitte die Zeit und helfen Sie uns, die Unterlagen für den Zensus 2021 besser zu gestalten.

Quelle: Landesamt für Statistik Niedersachsen

Freitag, 04. Oktober 2019 11:12 Uhr

Höxter (red). Von Montag, 14. Oktober bis Samstag, 26. Oktober werden durch den Forstbetrieb der Stadt Höxter Baumfällarbeiten im Zuge einer Verkehrssicherungsmaßnahme oberhalb der B64 im Bereich der Ortsausfahrt Höxter in Richtung Godelheim durchgeführt. Die Arbeiten erfordern eine zeitweise Vollsperrung der B64/83. Die Sperrung erfolgt montags bis samstags im Zeitraum von 08.30 bis 15.30 Uhr, um die Belastung für Berufspendler zu verringern. Während dieser Zeit wird der Verkehr ab Höxter auf der L755, K18 und L890 über Lütmarsen, Ovenhausen und Bosseborn bis Ottbergen umgeleitet. Die Umleitung in Richtung Höxter verläuft auf derselben Strecke ab Godelheim.

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