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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Freitag, 30. Oktober 2020 12:53 Uhr
Fünf neue Corona-Infektionen im Landkreis Holzminden
Freitag, 30. Oktober 2020 10:26 Uhr

Holzminden (red). Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen haben der KreisSportBund Holzminden e.V. und die Stadt Holzminden gemeinsam beschlossen, den Sportpark Liebigstraße vom 2. November bis voraussichtlich zum 30. November zu schließen. „Wir bedauern diesen notwendigen Beschluss und bitten gleichzeitig um Verständnis. Bleiben Sie gesund und kommen Sie gut durch die nächste Zeit“, so die Stadt Holzminden.

Freitag, 30. Oktober 2020 10:14 Uhr

Kreis Höxter (red). Der Negativtrend steigender Coronazahlen im Kreis Höxter hält weiter an. Nachdem am Donnerstag ein 7-Tages-Inzidenz von rund 95 gemeldet worden ist, stieg dieser Wert in den vergangenen 24 Stunden nach Angaben der Behörden am Freitagmorgen auf 114,79 an. Der Anzahl der aktiven Infektionen ist von Donnerstag auf Freitag 170 auf 198 angestiegen.

In Summe hat der Kreis Höxter 689 Coronafälle – 651 waren es am Donnerstag. Die Zahl der Genesenen liegt bei 472 (+10).

Infektionen in der Übersicht (in Klammern Werte von gestern): Bad Driburg 42 (+5), Beverungen 4, Borgentreich 10 (+3), Brakel 30 (+10), Höxter 9 (+2), Marienmünster 5 (+3), Nieheim 2, Steinheim 63 (+5), Warburg 22 (+3) und Willebadessen 11 (-3).

Donnerstag, 29. Oktober 2020 16:05 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Heute sind zwei neue Positivfälle aus dem Labor bestätigt worden, allerdings ist auch eine Person als ehemals positiv getestet aus der Quarantäne entlassen worden. Damit hat der Landkreis insgesamt sieben akute Fälle. Die Gesamtzahl der im Landkreis seit März laborbestätigten Infizierten liegt bei 152. 138 davon gelten als ehemals positiv getestet, sieben sind verstorben. In Quarantäne befinden sich im Moment mittlerweile 59 Personen.

Donnerstag, 29. Oktober 2020 12:21 Uhr

Hannover (red). In der Corona-Krise stehen Deutschland und Niedersachsen vor einer Weichenstellung. Überall steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus dramatisch an. Parallel steigt auch die Zahl der mit Coronapatienten belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern. Befanden sich Anfang Oktober noch 29 Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen der niedersächsischen Krankenhäuser, sind es heute bereits 113. Die Zahl der künstlich Beatmeten hat sich im Oktober von 16 auf 66 vervierfacht.

Vor diesem Hintergrund unterstützt die niedersächsische Landesregierung die heutigen Beschlüsse der Bundeskanzlerin und der Ministerpräsidenten.

Ministerpräsident Stephan Weil: „Wir müssen die Ausbreitung des Coronavirus in Niedersachsen und in ganz Deutschland dringend verlangsamen. Wir dürfen nicht den Tod vieler Menschen und schwere Krankheitsverläufe und das Eintreten einer nationalen Gesundheitsnotlage riskieren. Wir haben noch die Chance, die Infektionen wieder in den Griff zu kriegen. Dafür müssen wir jetzt schnell und konsequent handeln und zugleich Prioritäten setzen. Neben dem Schutz von Leben und Gesundheit bei immer mehr Menschen ist es unser vordringlicher Wunsch, so lange wie irgend möglich Krippen, Kitas und Schulen im Präsenzbetrieb zu halten und den größten Teil der Wirtschaftsunternehmen weiterlaufen zu lassen. Wir haben jetzt noch die Chance, die Infektionsdynamik zu durchbrechen und in der Weihnachtszeit wieder halbwegs normale Verhältnisse zu haben.“

Die wichtigste Maßnahme, um diese Ziele zu erreichen ist das drastische Verringern aller nicht unbedingt notwendigen direkten Kontakte. Dazu Stephan Weil. „Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen, die direkten Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und in anderer Weise miteinander in einem guten Austausch zu bleiben, sei es digital, durch Briefe oder Telefonate.“ 

Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit soll deshalb nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet werden.

Der Ministerpräsident fordert alle Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen auf, möglichst ab sofort auf private Reisen auch im Inland und leider auch auf Besuche von Freunden und Verwandten zu verzichten. Entfallen sollen zukünftig auch überregionale tagestouristische Ausflüge. Übernachtungsangebote werden nur noch für notwendige und nicht mehr für touristische Zwecke zur Verfügung gestellt.

Die unumgängliche Schließung aller kulturellen und sonstigen der Freizeitgestaltung zuzuordnenden Institutionen, betrifft leider auch in Niedersachsen alle Theater, Kinos, Opern- und Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Geschlossen bzw. unterbunden werden sollen auch alle Messen und Spezialmärkte, Freizeitparks, Spielhallen und ähnliche Einrichtungen.

All diese Branchen werden zugleich eine großzügige finanzielle Unterstützung durch den Bund erhalten. Darauf hat Ministerpräsident Weil besonderen Wert gelegt. Dies gilt insbesondere auch für Kunst und Kultur.

„Mir ist sehr bewusst, dass wir Bereiche treffen, in denen sich viele Menschen sehr engagiert haben – mit Hygienekonzepten und zahlreichen anderen Anpassungen an die Lage. Wir müssen aber alle Möglichkeiten nutzen, Kontakte zu reduzieren so gut es nur irgend geht“, so Weil.

Unterbunden werden wird der Freizeit- und Amateursportbetrieb mit Ausnahme des Individualsports allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen; geschlossen werden Schwimm- und Spaßbäder, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Im Profisport wird es wieder ausschließlich „Geisterspiele“ geben können.

Geschlossen werden müssen auch Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Weiter möglich bleibt die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause. Der Groß- und Einzelhandel bleibt mit strengen Hygieneauflagen geöffnet. 

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbständigen, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75% des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden – dafür ist ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro vorgesehen. Außerdem wird der Bund Hilfsmaßnahmen für Unternehmen verlängern und die Konditionen für die hauptbetroffenen Wirtschaftsbereiche verbessern (Überbrückungshilfe III). 

Schulen und Kindergärten bleiben offen! Auch Industrie, Handwerk und Mittelstand sollen weiterarbeiten können – die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung, die notwendigen Schutzmaßnahmen zu ergreifen und soweit wie möglich mobiles Arbeiten zu Hause zu genehmigen.

All diese Maßnahmen sollen zum 2. November auch in Niedersachsen in Kraft treten. Die regelungstechnischen Vorbereitungen laufen bereits. Die Niedersächsische Landesregierung bittet die Präsidentin des Niedersächsischen Landtags um die Einberufung einer Sondersitzung rechtzeitig vor dem geplanten Inkrafttreten der geplanten Maßnahmen. Ministerpräsident Stephan Weil möchte die Abgeordneten um Unterstützung für die neuen Regelungen bitten. Die Maßnahmen sollen zunächst bis Ende November 2020 befristet werden.

Stephan Weil abschließend: „Liebe Niedersächsinnen und liebe Niedersachsen, es ist mir bewusst, dass all diese Maßnahmen für Sie und Ihre Freunde und Familien eine weitere enorme Belastung darstellen. Aber ohne Ihren Verzicht, Ihre Geduld und Ihre Bereitschaft, sich gegenseitig zu helfen, werden wir gegen das Virus nicht bestehen können. Ich danke Ihnen schon heute sehr herzlich für Ihr Verständnis, für Ihr Mitmachen und auch die Bereitschaft, bei anderen dafür zu werben.

Region Aktiv
Freitag, 30. Oktober 2020 15:57 Uhr
Spendenlesung für den Weissen Ring: Autorin Patricia Dohle bricht mit Tabuthemen
Freitag, 30. Oktober 2020 11:30 Uhr

Holzminden (red). Aufgrund der aktuell gültigen Vorgaben während der Corona-Pandemie, kann die Veranstaltung zum Thema „Arthrose“ am 4. November nicht wie geplant stattfinden, darüber informierte das Agaplesion Krankenhaus Holzminden am Freitagmittag. Sobald eine Lockerung der getroffenen Maßnahmen eintreten kann, werde die Veranstaltung nachgeholt. „Bei Interesse können wir Ihre Kontaktdaten schon jetzt aufnehmen, um Sie frühzeitig über den neuen Termin informieren zu können. Bitte teilen Sie uns Ihre Kontaktdaten unter 05531/705 – 6373 oder per E-Mail an karen.hofmeister@evk-holzminden.de mit“, heißt es vonseiten des Krankenhauses abschließend.

Freitag, 30. Oktober 2020 11:00 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Er bietet nicht nur eine gute Übersicht für das kommende Jahr, sondern ist auch ein echter Hingucker: Der Wilde-Heimat-Kalender 2021 der Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR). Monat für Monat überrascht er mit einem eindrucksvollen Motiv und bringt so ein Stück Natur in die eigenen vier Wände. Im Rahmen eines Aufrufs der SVR hatten im Jahr 2018 Hobbyfotografen die Möglichkeit, ihre schönsten Aufnahmen aus der Region einzusenden.

Zahlreiche der eingegangenen Motive fanden Platz im Bildband „Nah vor der Tür und doch weit draußen“ sowie im Wilde-Heimat-Kalender 2020. In der Neuauflage sind nun 12 weitere stimmungsvolle Fotos zu finden. Und die zeigen, wie vielfältig die Solling-Vogler-Region ist. Seite für Seite führt der Kalender den Betrachter durch dichte Wälder, vorbei an weiten Wiesen und Feldern, hin zu urtümlichen Mooren. So lässt es einen täglich – wenn auch nur für einen Moment – gedanklich in die Natur eintauchen und vom nächsten Ausflug ins Grüne träumen.

Und wer möchte, gibt diese Momente an seine Liebsten weiter und überrascht sie zu Weihnachten mit einem besonderen Geschenk unter dem Tannenbaum. Der Kalender im DIN-A3-Format kostet 15 Euro. Ab sofort gibt es ihn im Touristikzentrum der SVR und in den nächsten Tagen auch in den örtlichen Tourist-Informationen sowie im Onlineshop unter www.shop-svr.de zu kaufen. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Freitag, 30. Oktober 2020 10:57 Uhr

Dassel (red). Das Niedersächsische Forstamt Dassel bejagt am kommenden Montag, 2. November 2020, sein Revier Sievershausen. Da während der Bewegungsjagd plötzlich Wild über die Straße wechseln kann, werden die Lakenstraße zwischen der L 548 und L 549 und die Silberborner Straße zwischen der L549 und Sievershausen im Zeitraum von 8 bis 14 Uhr gesperrt. Auf der L549 gilt an diesem Vormittag eine Geschwindigkeitsbeschränkung. Die Niedersächsischen Landesforsten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, mit besonderer Aufmerksamkeit zu fahren und auf Wild und Jagdhunde in diesem Bereich zu achten.

Donnerstag, 29. Oktober 2020 16:59 Uhr

Mühlenberg (lbr). Autoreifen, Müllsäcke, kaputte Paletten und Matratzen sammelte das Team der Firma Heine von einem Waldparkplatz kurz vor Mühlenberg. Seit mehreren Monaten wird dort immer wieder illegal Müll abgeladen. Geschäftsführer Jens Müller meldete dies schon bei den Behörden, doch der Müll wird mehr. Das Recycling-Unternehmen ergriff nun die Initiative und sammelte den Müll ein. „Wir entsorgen das auf unsere Kosten. Es ist uns unbegreiflich, warum Menschen ihren Müll in den Wald fahren. Wir tragen alle Verantwortung für die Umwelt, die Natur und den Tierschutz“, sagt Müller. Der Müll wurde von Wolfgang Kerzel und Patrick Ewers in einen Container geladen und wird nun fachgerecht entsorgt.

Foto/Video: lbr

 

Müll illegal entsorgt: Firma Heine ergreift Initiative

Illegale Müllentsorgung: Firma Heine säubert Parkplatz bei Mühlenberg Mehr hier: https://www.holzminden-news.de/region-aktiv/6670-illegale-müllentsorgung-firma-heine-säubert-parkplatz-bei-mühlenberg HEINE GmbH

Gepostet von Holzminden News - www.holzminden-news.de am Donnerstag, 29. Oktober 2020
Blaulicht
Donnerstag, 29. Oktober 2020 15:53 Uhr
Feuerwehr Holzminden unterstützt Rettungsdienst im Lüchtringer Weg
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:49 Uhr

Kreis Höxter (red). Die Kreispolizeibehörde Höxter warnt vor Betrügern, die durch Schockanrufe Bargeld erbeuten wollen. Die Unbekannten geben sich am Telefon als Polizeibeamte aus und behaupten, ein Familienmitglied habe bei einem Verkehrsunfall eine Person getötet. Um die Angerufenen unter Druck zu setzen, wird behauptet, dass ihr Verwandter einer Haftstrafe entgehen könne, wenn eine bestimmte Geldsumme gezahlt werde.

Am Dienstag, 27.10.2020, wurden der Polizei Höxter innerhalb von wenigen Stunden fünf Fälle dieser Betrugsform gemeldet. Auf die Forderungen sind die Angerufenen nicht eingegangen, so dass es jeweils bei einem Versuch blieb. Die Polizei rät, bei einem solchen Anruf sofort aufzulegen und sich bei der echten Polizei per Notruf 110 zu melden. Weitere Informationen und Verhaltenshinweise unter: https://hoexter.polizei.nrw

Dienstag, 27. Oktober 2020 13:02 Uhr

Holzminden (red). Gegen 12:30 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Einsatz am Marktplatz alarmiert. Rauchschwaden stiegen aus dem Fenster einer Wohnung im ersten Obergeschoss. Zudem wurde der Heimwarnmelder ausgelöst. Als die Einsatzkräfte eintrafen, konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. „Es hat sich lediglich um einen angebrannten Toast gehandelt“, so die Feuerwehr. Der Heimwarnmelder war bei Eintreffen der Feuerwehr bereits abgestellt. Nachdem die Wohnung gelüftet wurde, war der Einsatz auch schon wieder beendet.  

Samstag, 24. Oktober 2020 11:00 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Das Polizeikommissariat Holzminden führt in der kommenden Woche, von Montag, den 26.10.2020, bis Sonntag, den 01.11.2020, die diesjährige Verkehrssicherheitswoche durch, sodass sich Verkehrsteilnehmer auf umfangreiche Kontrollen der Polizei im Landkreis einstellen können.

Die Ziele der Verkehrsüberwachungsmaßnahmen liegen in der Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie der Bekämpfung der Hauptunfallursachen. Hierzu zählen überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol- und Drogenbeeinflussung sowie die Ablenkung durch die Nutzung von Mobiltelefonen am Steuer, welche oftmals ursächlich für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind. Ferner werden durch die Holzmindener Polizei Fahrrad- und Zweiradkontrollen durchgeführt sowie der gewerbliche Personen- und Güterverkehr überwacht.

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie werden alle Maßnahmen unter besonderer Betrachtung der Hygieneschutzmaßnahmen durchgeführt. Dies hat unter anderem zur Folge, dass die alljährliche Präventionsveranstaltung in der Innenstadt Holzmindens nicht durchgeführt werden kann. Über die Ergebnisse der Verkehrssicherheitswoche wird zeitnah nachberichtet.

 

Freitag, 23. Oktober 2020 10:22 Uhr

Hameln (red). Die Kampagne "Tippen tötet" der Landesverkehrswacht Niedersachsen macht seit 2014 auf die wachsende Gefahr durch Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam. Derzeit wird die Kampagne aktualisiert und modernisiert.

Ab sofort stehen auch die jungen Fahrerinnen und Fahrer verstärkt im Blickfeld der Aktion. So waren im Jahr 2019 allein 43 Personen von den 120 bei den bei Baumunfällen verstorbenen Menschen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren gewesen. Bei der Analyse der dazugehörigen Unfälle fällt vor allem eine Konstellation besonders ins Auge: Landstraße, allein mit dem Pkw unterwegs, nicht angepasste Geschwindigkeit und plötzliches Abkommen von der Fahrbahn, mitunter auf gerader Strecke und dann mit Anprall an einen Straßenbaum.

Gerade in diesen Fällen dürften entweder Müdigkeit oder Ablenkung, neben der Geschwindigkeit, eine maßgebliche Rolle für den Unfallhergang gespielt haben.

Aus diesem Grund ist auch die Verkehrswacht Hameln aktiv und setzt die Tippen-tötet-Kampagne vor Ort um.

Landrat Dirk Adomat, Bürgermeister Gerhard Paschwitz und Inspektionsleiter Matthias Kinzel präsentierten heute die Motive der Kampagne und waren mit Rucksäcken in Hameln unterwegs. An der Kreuzung Kastanienwall / Emmernstraße stellten sie sich auf die Fahrbahn und machten mit Werbemotiven überwiegend die Autofahrenden auf das Thema aufmerksam.

"Auch zu Zeiten einer Corona-Pandemie ist es notwendig die Verkehrssicherheitsarbeit nicht aus den Augen zu verlieren", sagt Matthias Kinzel, Leiter der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont / Holzminden. "Gerade in den letzten Tagen und Wochen mussten wir eine Häufung von Unfällen mit schwerverletzten - bzw. getöteten Personen feststellen. Neben den Hauptunfallursachen Geschwindigkeit und Einschränkung der Verkehrstüchtigkeit (z.B. durch Alkohol oder Drogen) steht das Thema Ablenkung bei mehr als der Hälfte der Verkehrsunfälle im Fokus. Deshalb werden wir das Thema Ablenkung nicht nur in der polizeilichen Präventionsarbeit, sondern auch bei zielgerichteten Verkehrskontrollen, weiterhin im Blick behalten!" 

Der Landrat Dirk Adomat führt aus: "Schützen Sie sich selbst und andere. Machen Sie eine kurze Fahrpause, bevor Sie das Handy benutzen. Kein Telefonat und keine Nachricht sind so wichtig, um das eigene Leben und das Leben anderer zu gefährden."

Simone Kalmbach von der Verkehrswacht Hameln zur Aktion:"Es wird im Straßenverkehr immer noch viel zu oft auf dem Handy getippt und dabei das Risiko schwerer Unfälle leichtfertig in Kauf genommen. Keine Nachricht ist so wichtig, dass man dafür das Leben oder die Gesundheit von sich und anderen in Gefahr bringen sollte. 

Man kann die eingeschränkte Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit beim Tippen von Nachrichten mit einer Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit von 1,0 Promille vergleichen. Auch sollte jedem bewusst sein, dass ein Viersekundenblick schon bei 30 km/h einen Blindflug von 33 Metern bedeutet. Bei Tempo 100 legt man in dieser Zeit sogar 111 m ohne Blick auf den Straßenverkehr zurück.

- Lieber nicht erreichbar als nicht zu retten.-

Zusätzlich gibt es einen Kurzfilm, der sich eindrucksvoll mit der Thematik beschäftigt und nach wie vor auf Youtube abrufbar ist https://youtu.be/18UjtOVeyBw

Foto: Symbolfoto

Politik
Donnerstag, 29. Oktober 2020 13:48 Uhr
Landkreis Holzminden: Einige Ausschuss-Sitzungen im November abgesagt
Mittwoch, 28. Oktober 2020 11:40 Uhr

Landkreis (lbr). „Bei einem Notfall sind die ersten zehn Minuten entscheidend“, erklärt Dr. Ernst-Wilhelm Scharffetter (FDP) bei der jüngsten Sitzung des Kreistages Holzminden am gestrigen Montag. Die CDU-Fraktion stellte den Antrag die Notfall-App „Mobile-Retter“ im Kreisgebiet einzuführen. „Der Rettungsdienst leistet ausgezeichnete Arbeit und ist so organisiert, dass in aller Regel die vorgeschriebenen Hilfszeiten eingehalten werden können. Allerdings können bei Notfällen bereits wenige Minuten über Leben und Tod oder irreparable Schäden entscheiden“, erklärte Uwe Schünemann bei der Vorstellung des Antrags. Die App ist ein smartphonebasiertes Ersthelferalarmierungssystem welches in Kooperation mit der Leitstelle in Hameln funktionieren soll. Diese soll ergänzend zum Rettungsdienst sein. Ersthelfer die sich bei der App registriert haben, werden benachrichtigt wenn ein Notfall in ihrer Nähe passiert und können dann Erste Hilfe leisten, bis der Rettungsdienst vor Ort ist. Diese App sei bereits in anderen Landkreisen erprobt. Die Einführung soll voraussichtlich 38.000 Euro kosten und die laufenden Kosten würden bei rund 35.000 pro Jahr liegen. Die SPD-Fraktion sprach sich bezogen auf die Haushaltslage des Kreises gegen die Einführung der App aus. „Bei der aktuellen Haushaltslage können wir nicht noch eine freiwillige Leistung leisten“, erklärte Sebastian Rode (SPD). Sabine Golczyk (Linke) warf ein, dass dies nicht zu Lasten des bereits überlasteten Pflegepersonals gehen dürfe. Mediziner Dr. Ernst-Wilhelm Scharffetter erklärte auf Nachfrage von Dirk Reuter (SPD) wie sinnvoll solch eine App überhaupt sein könne. „Man braucht nur seine Hände, Mund und ein Smartphone um zu helfen“, erklärte er und versicherte, dass er als Arzt diese Ergänzung für sinnvoll halte. Stephan Reinisch (SPD) warf hingegen ein, dass die vorgetragenen Argumente nicht für die App sondern allgemein für die Erste-Hilfe sprechen würden. „Durch den Ruf des Krankenwagen hat die Person vor Ort die Leitstelle bereits am Telefon und wird angeleitet was zu tun ist“, so Reinisch. Insgesamt stimmten 26 Abgeordnete für den Antrag der CDU bei neun Gegenstimmen und drei Enthaltungen. Somit wird die Verwaltung beauftragt, ein smartphonebasiertes Ersthelferalarmierungssystem im Landkreis nach Durchführung eines Vergabeverfahrens einzuführen und die Kosten im Haushalt 2021 einzustellen.

Dienstag, 27. Oktober 2020 20:53 Uhr

Holzminden (lbr). Ganz still wurde es in der heutigen Sitzung des Bauausschusses in Holzminden, als Baurat Jens-Martin Wolff den Sachstand zum Projekt „Sensoria - Düfte und Aromen“ vortrug. Ein Fachplaner sei kurzfristig abgesprungen und so könne das Haus der Düfte voraussichtlich erst Ende 2022 fertiggestellt werden. Jedoch müsse die Stadt das Bauvorhaben von rund 4,3 Millionen Euro dann ohne die Fördergelder von knapp 2,7 Millionen Euro stemmen, da diese an einen verbindlichen Fertigstellungstermin vom 30. Juni 2022 gekoppelt sind. „Es ist meine Pflicht, diese bestehende Gefahr dem Rat mitzuteilen“, sagte Wolff klar. Die Ausschussmitglieder zeigten sich zunächst sprachlos. Auf die Nachfrage, ob man eine Verlängerung der Frist beantragen könne, antwortete der Baurat: „Laut Angaben der N-Bank steht eine Fristverlängerung nicht in Aussicht.“ Wie es nun mit dem Projekt „Sensoria“ weiter geht, soll im nächsten Verwaltungsausschuss und im Rat diskutiert werden.

Bildmaterial: Anderhalten Architekten

Wirtschaft
Freitag, 30. Oktober 2020 11:48 Uhr
Kundenbüro der Stadtwerke Holzminden ab Montag geschlossen!
Donnerstag, 29. Oktober 2020 14:43 Uhr

Höxter (TKu). Die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Deutschland neue Höchstwerte erreicht, die zweite Corona-Welle ist in vollem Gange. Wieder gibt es einen „Lockdown“, bei dem Versammlungsstätten erneut schließen müssen. Hinzu kommt, dass sich die Menschen wieder große Sorgen machen. In der Asklepios-Weserberglandklinik ist man auf die Corona-Pandemie gut vorbereitet, die Klinik hat ihre Erfahrungen mit der Pandemie gemacht und hat den Corona-Check erfolgreich bestanden, wie Asklepios-Weserberglandklinik-Geschäftsführer Rüdiger Pfeifer gegenüber Höxter-News berichtet. Fakt ist, die Klinik bleibt für Patienten offen, denn notwendige Rehabilitation sollten angetreten werden, sagt Pfeifer. Die Verantwortlichen der Asklepios-Weserberglandklinik haben deshalb ein strenges Hygienekonzept erarbeitet und nun auch umgesetzt, um die Patientinnen und Patienten, dessen Angehörige und das Klinikpersonal bestmöglich zu schützen. Deshalb müsse sich niemand ernsthafte Sorgen machen, so der Geschäftsführer. 

Rüdiger Pfeifer führt weiter aus: „In der Zeit der Corona-Pandemie sorgen sich viele Reha-Patienten um ein mögliches Infektionsrisiko und überlegen eine notwendige Maßnahme zu verschieben oder ganz abzusagen. Dazu besteht kein Anlass, denn die Asklepios Weserbergland-Klinik ist auf die aktuelle Situation gut vorbereitet und hat ein strenges Hygienekonzept vorgelegt, das allen Vorgaben der Behörden entspricht. Darüber hinaus hat das Haus den Corona-Check des Internet-Reha-Portals Qualitätskliniken.de erfolgreich bestanden. Die Klinik bietet ihren Patientinnen und Patienten Sicherheit, auch in der jetzigen Situation“, so der Geschäftsführer. 

„Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität“, ergänzt der Chefarzt der Geriatrie, Dr. med. T. Diercks, „daher haben wir ein Hygienekonzept entwickelt, das das Infektionsrisiko minimiert.“ Dieses wurde vom Reha-Portal Qualitätskliniken.de bei seinem Corona-Check auch bestätigt. Das Hygienekonzept wird immer auch mit den Fachleuten im Gesundheitsamt vor Ort abgestimmt. Wichtige Aspekte des Hygienekonzepts betreffen umfangreiche Schutzmaßnahmen innerhalb der Klinik wie zum Beispiel das generelle Tragen eines entsprechenden Mund-Nasen-Schutzes durch die Patientinnen und Patienten sowie durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine angepasste Besucherregelung sowie eine abgestimmte Teststrategie. Dieser Maßnahmenkatalog wird regelmäßig überprüft und gemäß den Vorgaben der Gesundheitsbehörden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene angepasst. 

„Es ist wichtig, dass Patienten derzeit alle Aspekte ihres Gesundheitszustands im Auge behalten, insbesondere die Grunderkrankungen, für die sie die Rehabilitation benötigen“, betont Dr. Diercks. Während der ersten Corona-Welle im Frühjahr haben viele Menschen auf notwendige Behandlungen verzichtet, um keine Ressourcen in Krankenhäusern zu binden, weil es hieß, die Betten sollten freibleiben oder aus Angst vor dem Infektionsrisiko. Natürlich ist das Coronavirus eine bleibende Gefahr, aber kein Grund zur Panik, denn die Kliniken haben in der ersten Welle Erfahrungen gemacht und sind jetzt deutlich besser darauf eingestellt. Daher warnt Dr. Diercks ausdrücklich davor, Maßnahmen abzusagen: „Es ist niemandem damit gedient, wenn man aus diffuser Besorgnis massive Beeinträchtigungen des eigenen Gesundheitszustands in Kauf nimmt. Wenn die Notwendigkeit einer Rehabilitation festgestellt wurde, sollten Sie sie auch antreten, unsere Klinik steht bereit und ist offen für Patienten.“ Denn die Grunderkrankung und die damit verbundenen Einschränkungen werden auch nach der Pandemie bleiben. Und: in der Klinik besteht ein geringeres Ansteckungsrisiko als im privaten Umfeld, in dem oft Abstand und Kontaktreduzierung nicht gut umsetzbar sind.

Foto: Thomas Kube

Donnerstag, 29. Oktober 2020 14:36 Uhr

Holzminden (red). Trotz der sehr geringen Anzahl an bestätigten COVID-19 Fällen im Landkreis Holzminden, wurde in der Krisenstabssitzung des Krankenhauses am 29. Oktober beschlossen, dass ab Montag, dem 2. November ein generelles Besuchsverbot erlassen wird.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, da wir insbesondere an das Wohl unserer Patientinnen und Patienten denken und sozialer Kontakt für den Genesungsprozess von nicht unerheblicher Bedeutung ist“, so Geschäftsführer Bernd Henkemeier. Für einzelne Bereiche (Kreißsaal, Intensivstation und Palliativ-Patienten) gelten wie bisher Ausnahme- und Sonderregelungen, in Härtefällen werden Einzelfallentscheidungen getroffen.

„Bitte stimmen Sie sich hierzu im Vorfeld mit den einzelnen Bereichen ab. Wir möchten Sie um Ihr Verständnis für die getroffenen Maßnahmen bitten, da unser vorderstes Ziel ist, Patienten und Mitarbeiter zu schützen. Über Art und Dauer der aktuellen Besuchsbeschränkungen kann derzeit keine Aussage getroffen werden. Sofern Änderungen/Neuerungen eintreten, werden wir diese situativ vornehmen und gesondert informieren“, so die Verantwortlichen weiter.

Sport
Freitag, 30. Oktober 2020 11:08 Uhr
Corona: Tischtennis-Verband Niedersachsen unterbricht Spielbetrieb
Mittwoch, 28. Oktober 2020 10:05 Uhr

Hannover (red). Das Präsidium des Handball-Verbandes Niedersachen (HVN) zieht die Reißleine: Im Umlaufverfahren beschlossen die Mitglieder des Gremiums am Mittwochmorgen, den Spielbetrieb der Jugend und der Senioren in den Ober-, Verbands- und Landesligen sowie der Landesklassen, die in Obhut des Verbandes stehen, mit sofortiger Wirkung auszusetzen. „Zunächst bis einschließlich 31. Dezember“, sagte Präsident Stefan Hüdepohl Mittwochvormittag mit Blick auf die nach wie vor ständig steigenden Covid-19-Fallzahlen.

Der Entscheidung die Zusammenkunft einer bereits vor Wochenfrist gebildeten „Task-Force“ vorausgegangen, in der neben Hüdepohl die Vizepräsidenten Harald Schieb (Recht) und Jens Schoof (Spieltechnik) sowie die beiden Geschäftsführer Markus Ernst und Gerald Glöde mitgewirkt hatten. Die „Task-Force“ tagte am Dienstagabend.

Das Präsidium folgte der Empfehlung der Gruppe und fordert die Gliederungen des Verbandes auf, sich der Verbandsentscheidung anzuschließen, falls diese nicht bereits ihrerseits eine Aussetzung des Spielbetriebes beschlossen haben.

Stefan Hüdepohl: „Freundschaftsspiele können ausgetragen werden, solange die gesetzlichen Voraussetzungen dafür gegeben sind und die gültigen Hygienevorschriften der örtlichen Behörden eingehalten werden.“ Die „Task-Force“ bleibt laut Mitteilung des Präsidenten bestehen: „Die Gruppe wird regelmäßig tagen, die Situation beurteilen und Vorschläge für die Form des Spielbetriebes ab Januar kommenden Jahres erarbeiten.“

Erst Mittwoch vergangener Woche hatte das Präsidium den Vereinen aus Bereichen, die eine Inzidenz von über 35 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche melden, freigestellt, die Spiele auszutragen oder zu verlegen. Das gleiche Recht räumte das Präsidium Mannschaften ein, die gegen Teams aus Risikogebieten antreten sollten (wir berichteten).

Laut Vizepräsident Spieltechnik Jens Schoof waren für das vergangene Wochenende im Zuständigkeitsbereich der Spieltechniker des Handball-Verbandes Niedersachsen allein in den Seniorenspielklassen 106 Spiele angesetzt. 85 Spiele verlegten die Vereine kurzfristig. 21 Spiele wurden ausgetragen. Für Samstag und Sonntag, 31. Oktober und 1. November, war der Saisonbeginn für die Jugendklassen des Verbandes vorgesehen.

Stefan Hüdepohl: „Wir wollten den Mannschaften ein Höchstmaß an Freiraum einräumen. Jetzt haben die Vereine mit den Füßen abgestimmt. Diese Abstimmung akzeptieren wir. Viele Vereine und auch Sportlerinnen und Sportler haben uns aufgefordert, Verantwortung zu zeigen und den Spielbetrieb auszusetzen. Diesem Wunsch tragen wir Rechnung, weil auch in den Gebieten ohne große Inzidenz, viele voller Verunsicherung und Furcht sind, sich beim Sport mit Corona zu infizieren. Dies ist angesichts der immer neuen Rekorde der Fallzahlen nachvollziehbar.“ Wann und wie der Spielbetrieb tatsächlich wiederaufgenommen wird, sei offen.

Hüdepohl: „Kein Mensch weiß, wie sich die Pandemie weiterentwickelt.“ Die Spieltechniker hätten bereits angefangen, verschiedene Modelle zu diskutieren: Angefangen bei der Austragung der Meisterschaft in einer Einfachrunde bis hin zur Verkleinerung der Staffeln mit Ermittlung der Meister und Absteiger in Play-off-Spielen. „Das ist aber alles Zukunftsmusik“, weiß der Präsident. „Die ,Task-Force‘ wird Vorschläge erarbeiten, über die das Präsidium zu beraten hat.“

Montag, 19. Oktober 2020 10:32 Uhr

Silberborn (red). Am Samstag, den 24.10.2020 findet wieder eine geführte MTB-Tour der Touristikinformation durch den Solling statt. Alle Mountainbiker, die Interesse an einer schönen Tour durch den Hochsolling haben und in einer Gruppe tolle Wege mit vielen Crosspassagen bewältigen wollen treffen sich um 14.00 Uhr am Dorfgemeinschaftshaus in Silberborn. Die erfahrenen und sachkundigen Guides des Vereins Radsport-Hochsolling haben wieder eine interessante Strecke herausgesucht. Die 35- bis 40 Kilometer Tour führt über Wald- und Feldwege sowie ausgesuchte Single Trails.

Bei Bedarf werden verschiedene Leistungsstufen angeboten, jedoch sollte jeder Teilnehmer über einen ausreichenden Fitnesszustand verfügen. Es besteht Helmpflicht. Ein Waschplatz für die Räder ist vorhanden. Damit die Beine nicht zu schwer werden, wird zwischendurch eine Rast eingelegt, um die Kräfte bei Kaffee und Kuchen wieder zu stärken. Im Anschluss an die Tour findet ein gemeinsames Nudelessen statt.

Auch E-Bike Fahrer sind bei diesen Touren willkommen, sollten aber bedenken, dass eine gewisse Erfahrung beim Fahren technischer Passagen und steiler Abfahrten im Gelände nötig sind. Eine Anmeldung bis Donnerstag, den 22.10.2020 ist erforderlich. Weitere Informationen erhalten Interessenten unter www.solling-vogler-region.de sowie unter den Telefonnummern 05536/960970 oder 05536/1011. Einen Mund-Nase-Schutz sollte jeder dabei haben.

Foto: Lange

Panorama
Freitag, 02. Oktober 2020 11:37 Uhr
Neuer Erlass des Innenministeriums: Polizei und Verwaltungsbehörden können das Schwenken von Reichs- und Reichskriegsflaggen in der Öffentlichkeit unterbinden
Montag, 28. September 2020 14:52 Uhr

Hannover (red). Die niedersächsischen Staatsanwaltschaften haben erneut zur Entwicklung der Ermittlungsverfahren wegen zu Unrecht in Anspruch genommener Corona-Hilfen berichtet. Bis Anfang September ist die Zahl der Ermittlungsverfahren auf landesweit 916 Verfahren gestiegen. Im Vormonat waren es gut 720 Verfahren. Die Schadenssumme liegt insgesamt nun bei rd. 7,4 Mio. Euro. Dies ist ein Zuwachs von 900.000 Euroo im Vergleich zum Vormonat.

Auch die Summe vorläufig gesicherter Gelder ist angewachsen. Die Strafverfolger konnten vorläufig knapp 600.000 Euro sichern. Allein bei der Staatsanwaltschaft Hannover sind in einem Monat 91 Verfahren hinzugekommen, zum Monatsanfang September waren allein hier 380-mal Ermittlungen eingeleitet worden. Die vorläufige Schadenssumme beträgt im Bereich dieser Staatsanwaltschaft 2,16 Mio. Euro.

Zwischenzeitlich sind hier auch die ersten Verfahren abgeschlossen: in 35 Fällen hat sich eine Straftat nicht nachweisen lassen, 21-mal beantragte die StA in Hannover Strafbefehle und erhob in sechs Fällen Anklage. Auch in Hildesheim werden jetzt über 110 Verfahren geführt, der vorläufige Schaden dort beläuft sich auf gut eine Mio. Euro. Einen weiteren Verfahrensschwerpunkt gibt es im Oldenburger Bezirk: in mehr als 80 Verfahren könnte ein Schaden von mehr als 815.000,- Euro entstanden sein. Ausgangspunkt solcher Ermittlungsverfahren sind vielfach Verdachtsmeldungen, die die auszahlende NBank routinemäßig abgibt, wenn sich im Rahmen der Antragsstellung Hinweise auf vorsätzliche Falschangaben ergeben. Entsprechende Prüfmechanismen hatte die NBank frühzeitig auf Wunsch des Wirtschaftsministeriums eingerichtet.

Dienstag, 22. September 2020 09:25 Uhr

Hannover (red). Unter dem Motto „Niedersachsen macht die Grippe platt.“ rufen die Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Niedersachsen gemeinsam mit der AOK Niedersachsen, der Kassenärztlichen Vereinigung, den Ersatzkassen und anderen Krankenkassen sowie dem Niedersächsischen Sozialministerium zur Impfung gegen Grippe auf.

Die Grippe und COVID-19 haben viele ähnliche Symptome. Deshalb ist Grippeschutz während der Corona-Pandemie doppelt wichtig – vor allem für alle, die zu einer Risikogruppe gehören. Der Aufruf lautet: „Schützen Sie sich und andere. Lassen Sie sich gegen Grippe impfen, jetzt!“

Ziel der Kampagne ist die Aufklärung der Bevölkerung mit Aktivierung zur Impfung. Im Herbst werden die Covid-19-Pandemie und die Influenza parallel auftreten. Durch die Erhöhung des Grippeschutz-Impfstatus in Niedersachsen kann die Symptomunsicherheit verringert werden. Gleichzeitig sollen Patienten und Arztpraxis präventiv entlastet werden von der Doppelbelastung durch zwei zeitgleiche Krankheitsbilder. Ausfallzeiten durch Krankheiten sollen minimiert und Arbeitsprozesse abgesichert werden.

Die Kampagne wird in ganz Niedersachsen für die Grippeimpfung werben. In den sechs größten Städten sind Plakate zu sehen, ergänzt durch Anzeigen in regionalen Tageszeitungen, Sichtbarkeit in Wartezimmern sowie Online- und Social-Media-Werbung. Das gesamte Media-Budget umfasst mehr als 200.000 Euro. Die Kosten tragen die Krankenkassen gemäß ihres Marktanteils als Teil ihres Auftrags zur Aufklärung. 

Mehr Informationen und die Kampagnenmotive gibt es online unter: gegen-grippe-impfen.de

„Wir empfehlen den Impfpraxen, Bürgerinnen und Bürger nach den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Instituts zu impfen. Das Institut empfiehlt die Grippeimpfung generell ab einem Alter von 60 Jahren, Bewohnern von Alten- oder Pflegeheimen und Patienten mit chronischen Krankheiten. Eine Empfehlung gibt es auch für Schwangere ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Impfen lassen sollte sich zudem medizinisches Personal und Personal in Pflegeeinrichtungen“, sagt Dr. Jörg Berling, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN). 

„Wir alle warten ungeduldig auf einen Impfstoff gegen das Coronavirus. Auf der ganzen Welt wird mit Hochdruck daran gearbeitet. Bei der Grippe steht ein solcher Impfschutz längst zur Verfügung. Er wird aber viel zu wenig genutzt – nur etwa 35 Prozent der über 60-Jährigen lassen sich impfen. Dabei tötet auch die Grippe viele Menschen vor ihrer Zeit – allein bei der Grippewelle 2017/2018 bundesweit 25.000. Deshalb rufen wir auf: Nutzen Sie die Möglichkeit, sich und andere zu schützen. Lassen Sie sich gegen die Grippe impfen!“, sagt Jörg Niemann, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) in Niedersachsen.

Montag, 07. September 2020 14:55 Uhr

Hannover (red). Insgesamt 15.100 von rund 78.000 befragten Mitgliedern der Pflegekammer Niedersachsen haben an der Abstimmung über die Zukunft der Kammer teilgenommen. Von ihnen stimmten 70,6 Prozent gegen den Fortbestand der Kammer, 22,6 Prozent dafür, 6,8 Prozent enthielten sich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. Juli bis zum 6. September 2020. 

„Dieses Ergebnis ist eindeutig“, so Sozialministerin Dr. Carola Reimann. „Die Pflegekammer ist damit ganz offensichtlich nicht die Form von Vertretung, die sich die Pflegekräfte in Niedersachsen wünschen. Angesichts der kontroversen politischen Debatten im Vorfeld und auch noch während der Befragung hatten wir eine höhere Beteiligung erwarten.“

Die Ministerin weiter: „Wir haben aber immer gesagt, dass das Ergebnis dieser Befragung für uns als Landesregierung politisch bindend ist. Deshalb werden wir auf Grundlage dieser sehr deutlichen Zahlen nun unverzüglich die Auflösung der Pflegekammer einleiten. Mit der Erstellung eines entsprechenden Gesetzesentwurfs hat mein Haus bereits begonnen.“ Im Zuge der Abwicklung der Kammer werde auch die Rückzahlung der in den Jahren 2018 und 2019 geleisteten Mitgliedsbeiträge erfolgen, so Reimann: „Auch dies soll so schnell wie möglich passieren.“ 

Über die Gründe für das Scheitern der Kammer könne man zum jetzigen Zeitpunkt nur spekulieren, so die Ministerin. Klar sei aber, dass es der Kammer nicht gelungen sei, sich in den Augen ihrer Mitglieder zu einem unverzichtbaren Sprachrohr der Belange der Pflege zu machen. Dies zeige sich auch an der vergleichsweise geringen Beteiligung an der Umfrage.

Mit Blick auf die Zukunft der Pflege in Niedersachsen, erklärt Ministerin Reimann: „Ich wünsche mir für die Pflegekräfte in Niedersachsen, dass es ihnen gelingt sich auch ohne eine Pflegekammer ausreichend zu Wort zu melden. Als Ministerium werden wir alles uns mögliche dafür tun, dass Pflegekräften auch in Zukunft Gehör geschenkt wird, mehr als das in der Vergangenheit der Fall war. Und ich fordere alle auf, die sich im Streit um die Pflegekammer überworfen haben, nun wieder zusammenzurücken und im Schulterschluss für das gemeinsame Ziel einzutreten: die Situation in der Pflege zu verbessern!“ 

Das Thema Pflege bleibe weit oben auf der Agenda dieser Landesregierung, so die Ministerin. „Daran ändert auch die Entscheidung über die Kammer nichts. Ich auch weiterhin mit voller Kraft daran arbeiten, für die Beschäftigten in diesem Bereich ganz konkrete Verbesserungen zu erzielen. Mit der Konzertierten Aktion Pflege haben wir dazu einen wichtigen Anfang gemacht und dieser Prozess ist noch nicht abgeschlossen.“

Sonntag, 23. August 2020 12:05 Uhr

Hannover (red). Fast 10.000 Meldungen über Sichtungen von Insekten hat der NABU beim diesjährigen Insektensommer erhalten – so viele wie noch nie. Aus Niedersachsen stammen rund 1.110 Meldungen mit 10.360 Sichtungen. „Wir freuen uns sehr über die hohe Beteiligung“, so Matthias Freter vom NABU Niedersachsen. „Sie zeigt das gesteigerte Interesse vieler Menschen an dieser Tiergruppe. Das Entdecken und Beobachten von Käfer, Hummel und Co. macht außerdem Spaß und ist eine tolle Beschäftigung für Familien in den Sommerferien.“ 

Auf Platz eins der am häufigsten gesichteten Insekten kam wie in den beiden Vorjahren im August die Ackerhummel. Es folgen diesen Hochsommer Honigbiene, Siebenpunkt-Marienkäfer, Kleiner Kohlweißling, Wildbiene, Wespe, Kleiner Fuchs, Großes Heupferd, Großer Kohlweißling und Admiral.

In Niedersachsen liegen Ackerhummel und Siebenpunkt-Marienkäfer vor der Honigbiene, gefolgt von Kleinem Kohlweißling, Admiral, Kleinem Fuchs, Wespe, Tagpfauenauge, Wildbiene und Großem Kohlweißling.

Was viele Menschen derzeit beim Grillen oder beim Eisessen stört – die vielen Wespen, spiegelt auch das Ergebnis des Insektensommers. „2020 scheint ein sehr gutes Wespenjahr zu sein“, so NABU-Insektenexpertin Laura Breitkreuz. Das schwarz-gelbe Insekt eroberte sich in diesem August Rang sechs der Liste der am häufigsten gemeldeten Insekten, nach Rang zwölf im vergangenen Jahr. Breitkreuz: „Es wurden auch mehr Individuen pro Zählung gemeldet als 2019. Im Schnitt waren es im August dieses Jahres 19,6 Wespen pro Meldung gegenüber im Durchschnitt 7,3 Wespen 2019.“ Das ist sogar mehr als bei der Augustzählung 2018, einem ebenfalls guten Wespenjahr. Hier waren 9,4 Wespen pro Meldung gesichtet worden. Breitkreuz: „Der milde Winter und der trockene, warme Sommer haben dafür gesorgt, dass es in diesem Hochsommer besonders viele der Tiere gibt."

Beim diesjährigen Insektensommer stand bei beiden Zählungen der Marienkäfer im Fokus. Naturfreundinnen und -freunde waren aufgerufen, zu schauen, ob sie mehr heimische Siebenpunkt-Marienkäfer oder mehr Asiatische Marienkäfer entdecken können. Breitkreuz: „Im August wurde der Siebenpunkt-Marienkäfer deutlich häufiger gemeldet. Im Juni dagegen lag der Asiatische Marienkäfer vorne.“

Insgesamt ist der Siebenpunkt in 3.175 Meldungen aufgetaucht, der Asiatische in 2.679 Meldungen. Breitkreuz: „Ein großer Unterschied ist also nicht gefunden worden, wenn auch der Siebenpunkt die Nase vorn hat. Das zeigt also, dass der vor einigen Jahrzehnten eingeführte Asiatische Marienkäfer mittlerweile in ganz Deutschland etabliert ist, aber den heimischen Siebenpunkt noch nicht verdrängt hat. Hier werden die kommenden Jahre zeigen, ob sich das Verhältnis ändert oder gleich bleibt.“

Die Daten der Zählaktion „Insektensommer“ werden in Zusammenarbeit mit der Plattform www.naturgucker.de erfasst. Mit dem „Insektensommer“ will der NABU auf die enorme Bedeutung von Insekten aufmerksam machen. Durch Eingriffe von uns Menschen ist diese Tiergruppe stark gefährdet. In Deutschland gibt es etwa 33.000 Insektenarten, von denen viele schon auf der Roten Liste stehen. Im kommenden Jahr findet der Insektensommer vom 4. bis 13. Juni und vom 6. bis 15. August statt.

Foto: r

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