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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Mittwoch, 23. Juni 2021 17:24 Uhr
Landkreis Holzminden: 7-Tage-Inzidenz liegt bei 11,35
Mittwoch, 23. Juni 2021 14:32 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Am Sonnabend, 26. Juni 2021, haben alle Über-18-Jährigen, die sich bisher noch nicht impfen lassen konnten, die Gelegenheit, einen schnellen Termin zu bekommen. Grund dafür ist eine Extralieferung von 200 AstraZeneca-Impfdosen durch das Land Niedersachsen. Das Impfzentrum Holzminden hat dafür einen Sondertermin anberaumt, zu dem sich Interessierte direkt beim Zentrum anmelden können. Der Termin für die Zweitimpfung ist dann für Sonnabend, den 18. September 2021, geplant.

Vor jeder Impfung findet ein individuelles Beratungsgespräch mit einem Arzt statt. In diesem können alle Risiken und Bedenken bezüglich des Impfstoffs besprochen werden. Auch diejenigen Über-18-Jährigen, die bereits auf der Warteliste des Landes stehen, können an der Sonderaktion teilnehmen. Termine können ab sofort unter den Telefonnummern 0152 - 39 55 21 64 und 0 152 – 39 55 21 61 in der Zeit von 08:30 Uhr bis 16.00 Uhr vereinbart werden.

Dienstag, 22. Juni 2021 16:13 Uhr

Kreis Holzminden (red). Mit dem heutigen Dienstag sind zwei weitere Neuinfektion im Landkreis Holzminden hinzugekommen. Damit sind es derzeit 20 aktive Fälle, die bekannt sind. Seit Beginn der Pandemie wurden 1.655 bestätigte Infektionen gezählt, 1.571 davon zählen inzwischen als genesen, 64 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 19,87.  

Die aktiven Fälle teilen sich wie folgt auf den Landkreis auf:

Samtgemeinde Bevern: 0
Samtgemeinde Bodenwerder-Polle: 12
Stadt Bodenwerder: 2
Samtgemeinde Boffzen: 0
Flecken Delligsen: 0
Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf: 8
Stadt Eschershausen: 0
Stadt Stadtoldendorf: 5
Stadt Holzminden: 0

Montag, 21. Juni 2021 16:05 Uhr

Kreis Holzminden (red). Mit dem heutigen Montag sind keine weiteren Neuinfektion im Landkreis Holzminden hinzugekommen. Damit sind es derzeit 19 aktive Fälle, die bekannt sind. Seit Beginn der Pandemie wurden 1.653 bestätigte Infektionen gezählt, 1.570 davon zählen inzwischen als genesen, 64 Personen sind an oder mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 19,87.  

Die aktiven Fälle teilen sich wie folgt auf den Landkreis auf:

Samtgemeinde Bevern: 0
Samtgemeinde Bodenwerder-Polle: 10
Stadt Bodenwerder: 2
Samtgemeinde Boffzen: 0
Flecken Delligsen: 0
Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf: 9
Stadt Eschershausen: 0
Stadt Stadtoldendorf: 6
Stadt Holzminden: 0

Samstag, 19. Juni 2021 10:17 Uhr

Niedersachsen (r). Es ist sommerlich warm und immer mehr Aktivitäten und Begegnungen können unter freiem Himmel stattfinden. Bereits dieser Umstand führt zu einem sich weiter fortsetzenden Rückgang der Zahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Hinzu kommt, dass inzwischen mehr als die Hälfte aller Menschen in Niedersachsen mindestens einmal geimpft ist, 29 % sind vollständig geimpft.

Gleichzeitig aber ist die deutlich ansteckendere Delta-Variante auf dem Vormarsch. Es ist erklärtes Ziel aller Verantwortlichen, ihre wohl leider nicht zu verhindernde expansive Ausbreitung möglichst zeitlich zu strecken. Es geht darum, Zeit zu gewinnen, um möglichst viele Menschen zweitimpfen zu können, bevor die Delta-Variante auch in Deutschland und in Niedersachsen zur dominierenden Variante wird. Alle zugelassenen Impfstoffe bieten auch einen sehr guten Schutz gegen diese Mutation des Virus. Impfen im Wettlauf gegen die Delta-Variante – das ist auch für Niedersachsen die Devise.

Während dieses Wettlaufs gilt es vorsichtig zu bleiben, nicht zu viel zu riskieren, nach wie vor zumindest einige Leitplanken einzuziehen für Begegnungen zwischen Menschen. Das soll mit der gestern verkündeten Änderung der Niedersächsischen CoronaVerordnung geschehen, die mit einer einzigen Ausnahme am Montag, den 21. Juni 2021 in Kraft tritt.

Vorgezogen auf den heutigen Sonnabend wird der Wegfall der Begrenzung der Kontaktbeschränkungen auf drei Haushalte. In allen seit mindestens fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unter einer Inzidenz von 35 liegenden Landkreisen und kreisfreien Städten sind bereits an diesem Wochenende Treffen von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten zulässig, also 10 aus 10 (zuzüglich vollständig geimpfter und genesener Personen sowie dazugehörender Kinder unter 14 Jahren).

Am Montag, den 21. Juni 2021 treten dann neben einer Härtefallklausel für nur lokal begrenzt steigende Fallzahlen in § 1 a Absatz 2 Satz 3 insbesondere die sechs neuen Paragraphen §§ 1 b bis 1 g in Kraft. Sie bilden den rechtlichen Rahmen für Landkreise und Kreisfreie Städte mit einer Inzidenz bis einschließlich 10. Reduziert werden in diesen Regionen die Schutzmaßnahmen im Bereich der Zusammenkünfte, der Veranstaltungen, der touristischen Angebote und der Beherbergung, der Gastronomie und im Bereich der Wochenmärkte.

Im Bereich der Wochenmärkte entfällt zusätzlich zu den am letzten Dienstag avisierten Änderungen (Presseinformation ‚Aussicht auf weitere Lockerungen 095/21‘) bei einer Inzidenz unter 10 die Pflicht, eine Maske zu tragen. Neu ist auch, dass auf Einzelhandelsparkplätzen die Maskenpflicht bis zu einer Inzidenz von 35 entfällt.

Neu aufgenommen wurde in die CoronaVerordnung auch eine Übergangsregelung für alle Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz schon seit mehr als fünf aufeinanderfolgenden Werktagen bei bis zu 10 liegt. (Genannt werden in § 1 b Abs. 2 der CoronaVO die folgenden Landkreise und kreisfreien Städte: Ammerland, Celle, Cuxhaven, Emsland, Friesland, Gifhorn, Goslar, Göttingen, Hameln-Pyrmont, Harburg, Heidekreis, Helmstedt, Leer, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Nienburg (Weser), Oldenburg, Osnabrück, Osterholz, Peine, Rotenburg (Wümme), Uelzen, Verden, Wittmund und Wesermarsch sowie in den kreisfreien Städten Braunschweig, Oldenburg, Salzgitter, Wilhelmshaven und Wolfsburg.) In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten gelten am dem 21. Juni 2021 die Regelungen für einen Inzidenzwert von nicht mehr als 10 gemäß den §§ 1 c bis 1 g. Eine gesonderte Allgemeinverfügung muss nicht zuvor erlassen und öffentlich bekannt gegeben werden. Diese Landkreise und kreisfreien Städte sind jedoch verpflichtet, eine solche Allgemeinverfügung baldmöglichst nachzuholen.

Ebenfalls neu ist, dass das bisherige Verbot des Übernachtens zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen unabhängig von der Inzidenz komplett entfällt. (§ 8 Abs. 9 wird gestrichen.)

Zu den Änderungen in der CoronaVerordnung Ministerpräsident Stephan Weil: „Die Infektionszahlen in Niedersachsen befinden sich in einem deutlichen Abwärtstrend – landesweit verzeichnen wir heute eine 7-Tage-Inzidenz von 5,8 und nur noch 7 Landkreise bzw. kreisfreie Städte liegen über der Marke von 10. Darüber hinaus ist mehr als die Hälfte der Niedersächsinnen und Niedersachsen mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Deshalb können wir die bisherigen Einschränkungen im Miteinander wieder stärker lockern. Hinter uns allen liegt eine sehr harte Zeit des Verzichts, es wird nun wieder möglich sein mehr Freunde zu treffen, mehr Veranstaltungen zu besuchen und gemeinsam zu feiern. Insbesondere auch die sehr belasteten Kinder und Jugendlichen können endlich wieder mehr miteinander unternehmen – das freut mich sehr! Bei aller Freude müssen wir aber auch weiterhin vorsichtig bleiben – die Pandemie ist leider längst nicht vorbei. Die Delta-Variante breitet sich derzeit in Europa aus und wird auch an uns nicht vorbeigehen. Sie ist offensichtlich noch einmal ansteckender als die Vorgängervarianten, ob sie auch gefährlicher ist – darüber gibt es noch keine eindeutigen wissenschaftlichen Erkenntnisse. Deshalb müssen wir uns alle gemeinsam weiterhin sehr verantwortungsbewusst verhalten, um die erfreuliche Entwicklung nicht aufs Spiel zu setzen. Ich wünsche uns allen einen schönen Sommer!“

Erläuterungen zu den einzelnen Neuregelungen:

Ø In § 1 a Absatz 2 Satz 3 der CoronaVO wird geregelt, dass ein Landkreis oder eine kreisfreie Stadt, der an drei aufeinanderfolgenden Tagen die in der Verordnung festgelegten Schwellenwerte der 7-Tage-Inzidenz überschreitet, dann nicht in die nächst höhere und damit strengere Stufe wechselt, wenn die Erhöhung der Inzidenz einem bestimmten räumlich abgrenzbaren Bereich zugeordnet werden kann und deshalb keine Gefahr einer nicht mehr kontrollierbaren Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 besteht. Hierdurch soll verhindert werden, dass bei einem klar bestimmbaren und kontrollierbaren Infektionsherd alle Bewohnerinnen und Bewohner eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt strengeren Schutzmaßnahmen unterworfen werden. Gemeint sind beispielsweise abgrenzbare Ausbrüche in Wohnkomplexen, Einrichtungen, einzelnen Betrieben oder Ähnliches. Der betroffene Landkreis oder die betroffene kreisfreie Stadt ist in einem solchen Fall allerdings nicht dazu verpflichtet von der Härtefallregelung Gebrauch zu machen.

Zur Umsetzung des beigefügten aktualisierten Stufenplans 2.0, der eine neue Stufe 0 für ein geringes Infektionsgeschehen in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht mehr als 10 vorsieht, wurden nach § 1 a die §§ 1 b bis 1 g in die CoronaVerordnung eingefügt:

Ø § 1 b Abs. 2 und 3 enthält die oben bereits erwähnte Übergangsregelung für Landkreise und kreisfreien Städte geschaffen, in welchen die 7-Tage-Inzidenz schon seit mehr als fünf aufeinanderfolgenden Werktagen im Sinne von § 1 a Abs. 3 bei nicht mehr als 10 liegt. In diesen Landkreisen und kreisfreien Städten gelten ab dem 21. Juni 2021 die Regelungen für einen Inzidenzwert von nicht mehr als 10 gemäß den §§ 1 c bis 1 g ohne dass zuvor dazu eine Allgemeinverfügung erlassen wird.

Ø In § 1 c werden für Regionen mit einer Inzidenz von nicht mehr als 10 Lockerungen der Kontaktbeschränkungen im Sinne von § 2 Abs. 1 Satz 5 vorgenommen. Private Zusammenkünfte in geschlossen Räumen dürfen mit bis zu 25 Personen stattfinden, unter freiem Himmel mit bis zu 50 Personen. Nicht mit eingerechnet werden Kinder dieser Personen bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren, geimpfte und genesene Personen im Sinne des § 5 a Abs. 2 und Abs. 3 sowie Begleitpersonen und Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ermöglichen.

Private Zusammenkünfte von mehr als 25 Personen in geschlossenen Räumen, bzw. mehr als 50 Personen unter freiem Himmel, sind möglich, wenn die für die geschlossene Feier verantwortliche Person sicherstellt, dass nur Personen mit dem Nachweis eines negativen Tests, einer vollständigen Impfung oder Genesung teilnehmen. Kinder bis zu einem Alter von einschließlich 14 Jahren unterliegen nach § 5 a Abs. 4 nicht der Pflicht zur Testung. Hiermit werden mit entsprechenden Testungen Hochzeitsfeierlichkeiten, Geburtstagsfeiern, Einschulungsfeiern, etc. auch im privaten Rahmen wieder möglich (§ 1 c Satz 3).

Ø Auch für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen gilt nach der Neuregelung in § 1 d, dass das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 Satz 1 nicht eingehalten und keine Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 getragen werden muss, soweit an der Sitzung, Zusammenkunft oder Veranstaltung in geschlossenen Räumen nicht mehr als 25 Personen und unter freiem Himmel nicht mehr als 50 Personen teilnehmen.

Wenn mehr als 25 Personen drinnen bzw. mehr als 50 Personen draußen zusammenkommen, gilt die Abstands- und drinnen auch die Maskenpflicht, solange nicht ein Sitzplatz eingenommen wurde. Eine Schachbrettbelegung mit einem reduzierten Abstand von 1m ist möglich, in geschlossenen Räumen allerdings nur mit Lüftungsanlagen mit Frischluftzufuhr. Die Abstands- und die Maskenpflicht entfällt, wenn stattdessen alle nicht vollständig geimpften oder getesteten Personen einen negativen Testnachweis vorlegen. Für Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen ist nach § 1 d Abs. 4 eine Genehmigung der zuständigen Behörden erforderlich.

Ø In diesem Zusammenhang sei auf die Neuregelung in § 5 Abs. 1 Ziffer 11 (Datenerhebung und Dokumentation) hingewiesen: Danach sind zukünftig Datenerhebungen und Dokumentationen nach § 5 für Sitzungen, Zusammenkünfte oder Veranstaltungen nach § 1 d durch die Veranstalterin oder den Veranstalter notwendig, soweit hieran in geschlossenen Räumen mehr als 25 Personen oder unter freiem Himmel mehr als 50 Personen teilnehmen. Durch die Regelung soll sichergestellt werden, dass eine Kontaktnachverfolgung ermöglicht wird, um Infektionsketten effektiv und schnell erkennen und durchbrechen zu können.

In § 1 e werden neue Regelungen für touristische Angebote und Beherbergungen in Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 10 beträgt.

Ø § 1 e Absatz 1 regelt, dass Stadtführungen und Führungen durch Natur und Landschaften uneingeschränkt zulässig sind. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen das Abstandsgebot nach § 2 Abs. 2 nicht mehr einhalten, auch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 entfällt.

Ø § 1 e Abs. 2 werden die Anforderungen für die Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischer Busfahrten geregelt, die abweichend von § 7 d Abs. 3 bis 5 gelten. Ein Hygienekonzept im Sinne des § 4 ist notwendig. Während des Aufenthaltes im Fahrzeug müssen Fahrgäste grundsätzlich eine medizinische Maske tragen (auch wenn sie einen Sitzplatz eingenommen haben). Wenn sichergestellt ist, dass alle Fahrgäste eine medizinische Maske tragen, müssen die Fahrgäste den Mindestabstand von 1,5 Metern zu jeder anderen Person nicht einhalten. Wird umgekehrt konsequent auf die Einhaltung des Mindestabstands geachtet, muss beim Sitzen keine Maske getragen werden. (= Wahlmöglichkeit)

Die Masken- bzw. Abstandspflicht gilt jedoch nicht innerhalb von bereits zuvor bestehenden Gruppen von bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel.

Bei touristischen Busreisen, die in einem anderen Bundesland begonnen haben, gelten die dort geregelten Anforderungen über infektionsschützende Maßnahmen.

Ø Beim Betrieb und bei der Nutzung von Seilbahnen gelten die Anforderungen, die bei der Durchführung touristischer Schiffs- und Kutschfahrten und touristischen Busfahrten einzuhalten sind, entsprechend (siehe § 1 e Abs.3).

(Diese Regelungen zu Schiffs- und Busfahrten sowie für Seilbahnen gelten auch in der Stufe zwischen 10 und 35. Siehe dazu die Änderungen in den §§ 7 d und e.)

Ø Bei Beherbergungen zu touristischen Zwecken muss – so § 1 e Abs. 4 - ein Test mit negativem Ergebnis nur noch einmalig – bei der Anreise – vorgelegt werden. Vollständig geimpfte Personen (letzte Impfung plus zwei Wochen) und vollständig genesene Personen können diese Nachweise nutzen.

Ø Bei den geschlossenen Feiern in der Gastronomie entfallen nach § 1 f Abs. 1 bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 die zahlenmäßigen Begrenzungen. Bei Feiern ab 25 Personen drinnen und ab 50 Personen draußen müssen aber alle nicht vollständig geimpften oder genesenen Personen einen negativen Testnachweis vorlegen.

Ø In Clubs und Discotheken müssen gemäß § 1 f Abs. 2 alle Gäste einen negativen Testnachweis vorlegen oder einen Nachweis über die vollständige Impfung oder Genesung. Dafür entfällt dann aber die Pflicht zur Maske und zum Abstandhalten.

Ø Kundinnen, Kunden, Besucherinnen und Besucher eines Wochenmarktes müssen bei einer Inzidenz von nicht mehr als 10 keine Mund-Nasen-Bedeckung mehr tragen. Das ergibt sich aus § 1 g.

Nun noch einige Hinweise auf wesentliche sonstige, sich nicht auf die Stufe 0 beziehende Änderungen in der CoronaVerordnung:

Ø In § 2 Abs. 1 Satz 4 Ziffer 1 werden neue Kontaktbeschränkungen für Landkreise und kreisfreie Städte geregelt, in denen die 7-Tage-Inzidenz mehr als 10, aber nicht mehr als 35 beträgt. Hier sind Zusammenkünfte von bis zu 10 Personen aus beliebig vielen Haushalten möglich (also bis zu 10 aus 10). Die Ziffer 2 in § 2 Abs.1 Satz 4 bestimmt eine Sonderregelung für Großfamilien, sodass ein Treffen mit mehr als 10 Personen möglich bleibt, wenn ein Haushalt mehr als neun Personen beinhaltet. Es ist dann ein Treffen mit den Personen des eigenen Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushalts möglich.

Vollständig geimpfte und genesene Personen werden nicht in die Personenbegrenzung mit einberechnet. Dies gilt auch für dazugehörige Kinder bis einschließlich 14 Jahren sowie Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Eine weitere Person ist zudem zulässig, soweit sie „Dritte“ im Sinne des § 1684 Abs. 4 Satz 3 BGB ist (Umgangsrecht mit einem Kind). Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt.

Ø Durch die Änderung in § 3 Abs. 1 Satz 1 wird - wie oben bereits erwähnt - die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 35, auf Parkplätzen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs und Kundenverkehrs zugänglich sind, aufgehoben.

Ø In § 3 Abs. 1 Satz 2 Ziffer 1 wird neu geregelt, dass Personen, die Tätigkeiten und Dienstleistungen während des Betriebs einer Diskothek oder eines Clubs ausüben, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen haben.

Ø Die Änderung in § 3 Abs. 4 Ziffer 6 führt dazu, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Inzidenz von nicht mehr als 50 im Rahmen von Angeboten der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII, der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes nach § 14 SGB VIII eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht mehr getragen werden muss.

Ø Das Übernachten zu touristischen Zwecken in Wohnmobilen und Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Flächen und auf für die Öffentlichkeit geöffneten Flächen ist nach der Streichung von § 8 Abs. 9 von kommendem Montag an nicht mehr untersagt. Anderweitige gesetzliche Regelungen, insbesondere die der Straßenverkehrsordnung und des Straßenverkehrsgesetzes, bleiben unberührt.

Ø § 10 c Prostitution wird dahingehend geändert, dass die Durchführung von Dienstleistungen der Prostitution im Sinne des § 10 c nach den Regelungen über körpernahe Dienstleistungen gemäß § 10 b möglich ist, soweit diese übertragbar sind. Durch die Neuregelung wird der Beschluss des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 8. Juni 2021 (13 MN 298/21) umgesetzt. Das umfassende Verbot der Prostitution entfällt.

Das bedeutet, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz mehr als 35 beträgt, ist von dem Kunden oder der Kundin das negative Ergebnis eines Tests oder eine Impfdokumentation oder ein Genesenennachweis vorzulegen ist, wenn nicht durchgehend eine medizinische Maske getragen werden kann. Die Betreiberin oder der Betreiber muss sicherstellen, dass die dienstleistenden Personen nach einem Testkonzept mindestens einmal in der Woche auf das Vorliegen des Corona-Virus SARS-CoV-2 getestet werden. Es müssen von der Betreiberin oder dem Betreiber Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 4 getroffen werden.

In Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz nicht mehr als 35 beträgt, muss die Betreiberin oder der Betreiber lediglich Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzepts nach § 4 treffen.

Die Geltungsdauer der Niedersächsischen Corona-Verordnung wird verlängert, sie tritt mit Ablauf des 16. Juli 2021 außer Kraft. Artikel 2 der Änderungsverordnung setzt das Inkrafttreten der Änderungen auf den 21. Juni 2021 fest. Abweichend hiervon tritt – wie bereits oben erwähnt – die Übergangsregelung für Landkreise und kreisfreie Städte, in denen die 7-Tage-Inzidenz schon seit fünf aufeinanderfolgenden Tagen nicht mehr als 10 beträgt, und die Neuregelung der Kontaktbeschränkungen in § 2 Abs. 1 Satz 5 (10 aus 10) bereits zum 19. Juni 2021 in Kraft.

Region Aktiv
Donnerstag, 24. Juni 2021 17:39 Uhr
Deutscher Wetterdienst warnt vor Starkregen im Landkreis Holzminden
Donnerstag, 24. Juni 2021 15:06 Uhr

Holzminden (red). Als Fachärzte für Chirurgie, Chirotherapie, Sportmedizin, spezielle Unfallchirurgie und Orthopädie gehen Dr. Schröter, Dr. Hagemann und Herr Schäfer durch ein umfangreiches konservatives und operatives Leistungs- und Therapiespektrum auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Patienten im MVZ Forster Weg ein. 

Als Sportmediziner betreut der ärztliche Leiter Dr. Schröter Sportler aller Leistungsklassen sportorthopädisch und ist eng mit dem Spitzensport verzahnt. Durch die langjährige Betreuung des Spitzensportes sind Patienten bei akuten Sportverletzungen, deren Folgen, aber auch zu präventiven Maßnahmen und Trainingssteuerung bei ihm im MVZ Forster Weg in verlässlichen Händen. 

Im Rahmen einer internen Fortbildung konnten der Physiotherapeut und Athletiktrainer Omar Rüppel und seine Kollegin Fee-Maresa Müller des VfL Wolfsburg für einen fachlichen Austausch gewonnen werden. 

Die Grundlage der Fortbildung dienten dem gemeinsamen Erfahrungsaustausch zur Nutzung des Kinesio-Tapes bei akuten, wie auch chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates. Ein Kinesio-Tape dient bei Verletzungen oder Entzündungen von Muskeln, Bändern oder Gelenken als Stabilisierung, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Ebenso kann es bei Lymphstau eingesetzt werden. 

Es wird regelhaft in der Rehabilitation bei Sportlern eingesetzt. Die Hauptaufgabe des Kinesio-Tape besteht darin, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu aktivieren und zu unterstützen. „Das Wissen und die Fähigkeiten der rehabilitativen Möglichkeiten im Spitzensport wollen wir zukünftig allen unsere Patienten zukommen lassen.“ so Dr. Schröter.

Foto: Krankenhaus Holzminden 

Donnerstag, 24. Juni 2021 12:18 Uhr

Holzminden (red). Am Mittwoch, gegen 14.30 Uhr kam es im Bereich Hafendamm zu einem Unfall mit einer Pedelec-Fahrerin. Die 79-Jährige aus Düren befuhr in Begleitung ihres Ehemannes die Weserbrücke in Richtung Innenstadt als sie im Bereich der Kreuzung Steinhof/Hintere Straße aus bislang ungeklärter Ursache stürzte. Bei dem Sturz wurde die 79-Jährige trotz des Tragens eines Fahrradhelms nicht unerheblich verletzt und musste zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus gebracht werden. Immer wieder kommt es auch im Landkreis Holzminden zu Unfällen mit Beteiligung von E-Bikes. Aufgrund dessen plant die Polizei Holzminden in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht ein E-Bike-Training für Senioren. Hierzu wird es in der kommenden Woche weitere Informationen über die Presse und das Internet geben.

Mittwoch, 23. Juni 2021 18:53 Uhr

Holzminden (kp) Die Resonanz ist groß: Damit der Abschlussjahrgang des Campe-Gymnasiums seinen Abiball finanzieren kann, darf für zwei Tage das Restaurant der Gallos am Marktplatz übernommen werden (Wir berichteten). Wie sich die Schülerinnen und Schüler schlagen, haben wir in einem Video festgehalten.

Foto/Video: Gallo/ Kai Pöhl; Musik: "https://www.frametraxx.de/.../gemafreie-musik-imagefilme...">Imagefilm Musik</a>: Summerflow von Frametraxx

Campe-Schüler haben Gallogastronomie übernommen https://holzminden-news.de/region-aktiv/8154-campe-schüler-haben-gallogastronomie-übernommen Video: Kai Pöhl Musik: "https://www.frametraxx.de/.../gemafreie-musik-imagefilme...">Imagefilm Musik</a>: Summerflow von Frametraxx

Gepostet von Holzminden News - www.holzminden-news.de am Mittwoch, 23. Juni 2021
Mittwoch, 23. Juni 2021 15:20 Uhr

Höxter (red). Ein besonderes Lionsjahr geht zu Ende. Aus bisher zwei Lions-Clubs, LC Höxter -Weserbergland und LC Höxter-Corvey, wird ein Club. Die jeweiligen Clubpräsidenten Dr. Michael Grobitzsch und Prof. Dr. Klaus Maas haben ihr Amt an Stefan Fellmann übergeben, der nun für das Jahr 2021/2022 den LC Höxter-Corvey vorsteht.

Nach längerer intensiver Vorbereitung sind die beiden Vorstände der Clubs zu dem Ergebnis gelangt, den Schritt aufeinander zuzugehen und aus zwei selbständigen Clubs, einen Club zu bilden. In gemeinsamen Gesprächen, mit der Zustimmung aller Mitglieder, hat man sich dazu entschlossen, den Namen des am längsten existierenden Clubs, „Höxter-Corvey“, zu wählen, dem die Mitglieder des Lions-Clubs Höxter Weserbergland beigetreten sind.

Prof. Dr. Klaus Maas und Dr. Michael Grobitzsch stellen gemeinsam klar, dass diese Fusion ein wichtiger Schritt in die Zukunft ist. Die Gemeinschaft wird gestärkt, der Club ist für neue Mitglieder wieder interessanter geworden und das Engagement, Menschen und soziale Einrichtungen zu unterstützen, wird auf ein breites Fundament gestellt.

Bereits seit vielen Jahren haben die Clubs dafür gesorgt, gemeinsame Veranstaltungen anzubieten. Dadurch wurden die Kontakte intensiviert und trugen dazu bei, diesen letzten Schritt unter einem „Dach“ künftig zu gehen, nun endlich umzusetzen.

Alle Aktivitäten, die die Clubs über Jahre durchgeführt haben, wie der Adventskalenderverkauf, der Huxori Kleidermarkt oder die Seniorenbetreuung bleiben auch weiterhin Bestandteil des Engagements des Lions-Clubs Höxter-Corvey.

Der Club hat nun mit Stefan Fellmann einen neuen Präsidenten, der seinen Vorgängern für die sehr gute, transparente und erfolgreiche Arbeit dankte. Mit der Fusion der beiden Clubs ist manche zusätzliche Arbeit verbunden gewesen, die mit der Ämterübergabe zu einem erfolgreichen Abschluss gekommen ist. Nun heißt es für den neuen Präsidenten, das „Wirgefühl“ weiter zu stärken und in eine gemeinsame Zukunft nach einem doch durch die Corona-Pandemie gebremsten Jahr zu starten.

Zweck jedes Lions-Clubs ist es, der Allgemeinheit zu dienen und hierbei unter anderem die Grundsätze eines guten Staatswesens und guten Bürgersinns zu fördern sowie für die bürgerliche, kulturelle, soziale und allgemeine Entwicklung der Gesellschaft einzutreten; dabei ist im Rahmen der Möglichkeiten tätige Hilfe bei geistiger und materieller Not zu üben. Lions betrachten Toleranz als wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens. Parteipolitisch und konfessionell ist Neutralität zu bewahren.

Mit Unterstützung des gesamten Vorstandes und aller Mitglieder kann das neue Lionsjahr 2021/2022 beginnen.

Foto: Lions-Club Bild Ämterübergabe

Blaulicht
Donnerstag, 24. Juni 2021 17:18 Uhr
Essen auf Herd vergessen und eingeschlafen
Mittwoch, 23. Juni 2021 21:12 Uhr

Boffzen (red). Wegen einer hohen Rauchsäule in der Nähe des Steinkruges am Rand des Sollings zwischen Boffzen und Lüchtringen mussten die Ortsfeuerwehren Boffzen und Fürstenberg zur Brandbekämpfung ausrücken. Schon von weitem war die Rauchsäule zu erkennen, weshalb Passanten den Notruf gewählt und die Feuerwehr verständigt hatten. Als sich die Feuerwehr an der Einsatzstelle am Steinkrug ein Bild von der Lage machen konnte, konnte sie unter der Einsatzleitung des Gemeindebrandmeisters Philipp Pedall feststellen, das etwa fünf Kubikmeter Abraum nahe einer Strohdimme und einem Gebäude in Flammen standen. Die Wehrleute hatten den Brand mit einem Trupp unter Atemschutz schnell unter Kontrolle, wie der Gemeindebrandmeister berichtet. In Bereitstellung befanden sich die Ortsfeuerwehr Fürstenberg sowie ein Rettungswagen aus Höxter. Verletzt wurde aber niemand.

Foto: red

Mittwoch, 23. Juni 2021 14:37 Uhr

Kreis Höxter (red). 248 Verkehrsverstöße hat die Polizei im Kreis Höxter am Dienstag, 22. Juni, im Rahmen eines Kontrolltages festgestellt. In der Zeit von 6 bis 21 Uhr wurden insgesamt zwölf Kontrollstellen an verschiedenen Straßen im gesamten Kreis Höxter eingerichtet. 

Die Verkehrsteilnehmer wurden unter anderem auf Ablenkung durch technische Geräte, Fahrtauglichkeit (Alkohol und Betäubungsmittel), Geschwindigkeit und Nutzung von Rückhalteeinrichtungen überprüft. 

Wegen Verkehrsverstößen wurden schließlich 191 Verwarnungen ausgesprochen, 55 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und zwei Strafanzeigen gefertigt. 

Neben zahlreichen Geschwindigkeitsverstößen wurden sieben Verkehrsteilnehmer angezeigt, weil sie während der Fahrt ihr Mobiltelefon genutzt hatten. Zwei Fahrzeugführer hatten ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert. Gegen zwei weitere wurden Ermittlungsverfahren eröffnet, weil ihre Fahrzeuge weder versichert noch zugelassen waren. 

Besonders aufgefallen ist gegen 7 Uhr ein 23-jähriger Fahrer aus Holzminden, der mit seinem Audi auf der K45 bei Höxter-Corvey bei erlaubten 70 km/h mit 54 km/h zu schnell gemessen wurde. Ähnlich schnell war ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Göttingen, dessen Geschwindigkeit gegen 18 Uhr auf der B 64 bei Brakel-Hembsen gemessen wurde: Bei erlaubten 100 km/h war er mit fast 160 km/h unterwegs. Beide erwartet nun jeweils ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, ein Fahrverbot von einem Monat sowie die Eintragung eines Punktes im Zentralregister in Flensburg. 

Zu den Zielen dieses integrativen Kontrolleinsatzes, an dem Kräfte der drei Direktionen Verkehr, Gefahrenabwehr/Einsatz und Kriminalität beteiligt waren, gehört es, auf Straßen von überörtlicher Bedeutung Hauptunfallursachen zu bekämpfen und gleichzeitig die polizeiliche Präsenz in Fläche zu erhöhen.

Dienstag, 22. Juni 2021 10:25 Uhr

Höxter (red). Zu einem PKW-Brand in der Innenstadt von Höxter musste die Freiwillige Feuerwehr Höxter in der Nacht von Montag auf Dienstag ausrücken. Gegen 00:40 Uhr stand ein Fahrzeug in einem Hinterhof in der Weserstraße, direkt an einem Einzelhandelsgeschäft vor den großen Schaufensterscheiben, im Vollbrand. Personen wurden laut Feuerwehr nicht verletzt. Die Feuerwehr rückte mit sechs Einsatzfahrzeugen an und nahm sofort die Brandbekämpfung auf. Die Feuerwehr löschte den PKW unter Atemschutz ab. Aufgrund der engen Bebauung habe die Wehr laut eigenen Angaben das „Alarmstichwort“ auf Feuer 2 erhöht. Durch die Brandbeschädigung verlor das Fahrzeug größere Mengen an Betriebsmitteln. Die Wehrleute haben unter der Einsatzleitung von Steven Noble die Wasser-Einläufe in der nahen Umgebung gesichert und die ausgelaufenen Betriebsmittel abgebunden. Aufgrund der Lage wurde die Untere Wasserbehörde und Mitarbeiter des Klärwerks angefordert. Die Feuerwehr klemmte die Fahrzeugbatterie ab und kontrollierte das Brandfahrzeug mit Hilfe einer Wärmebildkamera. Dem schnellen Eingreifen der Feuerwehr ist es zu verdanken, dass ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden konnte. Über die Brandursache liegen unserer Redaktion bislang keine Erkenntnisse vor. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 3 Uhr.

Fotos: Freiwillige Feuerwehr Höxter

  

Sonntag, 20. Juni 2021 15:16 Uhr

Holzminden (r). Am Freitagvormittag, gegen 08:25 Uhr, überprüfte eine Streifenbesatzung einen 39-jährigen Mann, der mit einem E-Scooter die Allersheimer Straße befahren hatte. Der Mann konnte keinen gültigen Versicherungsschutz für den E-Scooter vorweisen, sodass ein Strafverfahren aufgrund des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet wurde. Im Rahmen der Verkehrskontrolle konnten zudem konkrete Hinweise erlangt werden, die auf eine Drogenbeeinflussung des Mannes hindeuteten. Aus diesem Grund wurde dem 39-Jährigen eine Blutprobe entnommen. Es wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt.

Politik
Donnerstag, 24. Juni 2021 13:11 Uhr
SPD stellt Kandidatenliste für die Ortsratswahl in Neuhaus auf
Mittwoch, 23. Juni 2021 10:38 Uhr

Holzminden (red). Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann hat heute in Holzminden einen Förderbescheid in Höhe von 2,1 Millionen Euro an das Unternehmen Owens-Illinois (O-I) Germany übergeben. Kerngeschäft der Tochter der amerikanischen Owens-Illinois Gruppe ist die Herstellung und der Vertrieb von Behälterglasprodukten und Verpackungslösungen, insbesondere für Nahrungsmittel, Getränke sowie Trinkgläser. Mit der Förderung plant das Unternehmen den Bau eines neuen Produktionsgebäudes inklusive Showroom sowie die Anschaffung von Maschinen und Anlagen. Dadurch werden am Standort Holzminden zusätzlich 28 neue Dauerarbeitsplätze geschaffen. 

Bei der Förderbescheidübergabe heute in Holzminden lobte der Minister den unternehmerischen Mut und das Engagement der Mitarbeiter trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie: „Ich freue mich, dass auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten Pläne wie der Bau einer neuen Produktionsanlage weiterverfolgt werden. Innovative Unternehmen weiterzuentwickeln kann stets nur der richtige Weg in Richtung Zukunft und gegen den Fachkräftemangel sein. Ich bin gespannt, welche neuen Ideen hier in Holzminden entstehen werden.“

Hintergrund: Basis dieser Förderung ist die einzelbetriebliche Investitionsförderung, mit der die niedersächsische Landesregierung Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bei Investitionen in den strukturschwächeren Gebieten des Landes unterstützt. Ziel ist es, das Einkommen und die Beschäftigung in diesen Regionen zu erhöhen und zu sichern und damit regionale Entwicklungsunterschiede abzubauen. Die Fördermittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

 
Dienstag, 22. Juni 2021 10:56 Uhr

Holzminden (red). Gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen und Landtagsabgeordneten Uwe Schünemann und der Vorsitzenden des Kreisausschusses für Bildung, Kultur und Sport Sabine Echzell hat Bürgermeisterkandidat Peter Matyssek den 4-Generationenpark in Wathlingen bei Celle besucht. 

Dieses besondere Projekt zeigt beispielgebend, wie man sich generationenübergreifend zu unterschiedlichen Themen wie etwa Lernen, Erleben, Genießen oder einfach um Spaß zu haben treffen kann. „Ich bin begeistert, welche Synergien entstehen können, wenn an einem Ort Angebote und Dienstleistungen für Jung und Alt untergebracht werden“, beschreibt Peter Matyssek seine Eindrücke. Die verschiedenen Projekte der Jugendpflege und Jugendhilfe und die Aktivitäten für Senioren werden teilweise in den selben Räumen durchgeführt und bereichern sich gegenseitig. Die durch geringere Bereitstellungskosten freiwerdenden finanziellen Mittel könnten sinnvoller direkt in die Programmarbeit fließen. 

Kinder und Jugend, Ausbildung und Studium, Arbeit und Aufbau sowie Erntezeit und Genießen sind dabei die Bereiche der 4 Generationen. Nicht nur ein Veranstaltungssaal, sondern auch ein Kino, ein Restaurant, eine Bücherei, ein Jugendzentrum und Vieles mehr findet man in Wathlingen vor. 

„Der Ansatz ein multifunktionelles Gebäude zu schaffen, welches allen Generationen die Möglichkeit für gemeinsame Stunden des Austausches und der Entspannung bietet ist nachahmenswert“, findet Peter Matyssek. Die Idee sei es wert, diskutiert zu werden, um zu überprüfen, ob sich dieser Gedanke auch auf unser Holzminden übertragen lässt. „Es lohnt sich immer, sich von erfolgreichen Modellen inspirieren zu lassen“, lautet das gemeinsame Fazit der CDU-Politiker aus Holzminden. Diese Idee würden sie ganz sicher aufnehmen.

Fotos: CDU 

Wirtschaft
Donnerstag, 24. Juni 2021 17:25 Uhr
„Wir bringen Sie an die Oberfläche“: VLO-Technik lädt zum Tag der offenen Tür
Donnerstag, 24. Juni 2021 12:57 Uhr

Holzminden (red). Eine der am schnellsten wachsenden Nachfragen bezieht sich auf "besser-für-mich"-Lebensmittel und -Getränke mit einem natürlichen und ausgewogenen Maß an Süße. Symrise hat sich eingehend mit dem Verbraucherverhalten beschäftigt und sich darauf konzentriert, die Vielfalt der sensorischen Präferenzen zu erkunden. Das Unternehmen hat Studien durchgeführt, um Geschmackslösungen zu entwickeln, die aktuelle Geschmacksvorlieben von Verbrauchern erfüllen. Die daraus resultierenden Lösungen balancieren den Geschmack eines reduzierten Zuckergehalts von Keksen bis Cocktails aus und ermöglichen gleichzeitig den maximalen Genuss auf verschiedene Art und Weise, für verschiedene Verbrauchertypen. 

Etablierte und neue Kennzeichnungssysteme wie das britische Ampelsystem oder der Nutriscore helfen Verbrauchern, sich beim Einkauf zu orientieren. "Der Wunsch nach gesundem Gewicht und mehr natürlicher Süße in Produkten hat dazu geführt, dass immer mehr Menschen nach zuckerreduzierten Produkten suchen. Diese sollen gut schmecken und im Idealfall weniger Kalorien enthalten", sagt Dr. Dariah Lutsch, Sensory & Consumer Insights Research Manager der Flavor Division bei Symrise. "Eine Kaufsimulation zeigt, dass sich 75 Prozent der Verbraucher in fast allen Produktkategorien für zuckerreduzierte Varianten entscheiden würden", ergänzt Lutsch. 

Dies bezieht sich auf eine Studie zur Wahrnehmung von süßem Geschmack in Europa, Afrika und dem Nahen Osten, die Symrise kürzlich durchgeführt hat. Sie hat ergeben, dass es mehrere Wege gibt, den Zuckergehalt zu reduzieren und gleichzeitig die Geschmackspräferenzen zu erfüllen. 

Route 1: schmeckt genauso süß wie die Vollzucker-Version und 33 % der Befragten bevorzugen sie. 

Route 2: schmeckt ähnlich und weniger süß und 20 Prozent der Verbraucher bevorzugen diese Route. 

Route 3: Die dritte Gruppe von etwa 22 % verhält sich experimentierfreudiger. Sie suchen nach einer neuen, einzigartigen Geschmackskomposition und akzeptieren einen Geschmacksunterschied zur Vollzucker-Version. 

Ideale Süße für Erfrischungsgetränke 

In einer weiteren Studie zum "Idealen Süßegrad" aus dem Jahr 2019 für Cola CSD (kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke) in Deutschland hat Symrise den optimalen Süßegrad für verschiedene Zuckergehalte von 106 g/l bis 75 g/l Zucker ermittelt. Die Studie bestätigte die Ergebnisse und zeigte zudem, dass Verbraucher eine Getränkeprobe mit 75 g/l als zu wenig süß wahrnahmen. Mit dem Wissen, dass Zuckerreduktion in Getränken das Gesamtgeschmacksprofil und die Dynamik des süßen Geschmacks im Mundgefühl beeinflusst, führte Symrise eine zweite Studie durch und versuchte, die Präferenz von Verbrauchern für zuckerreduzierte Produkte durch die Zugabe von Symrise Symlife®, seiner Lösung zum Ausbalancieren von Geschmack, zu erhöhen. Den Experten gelang es, die Gesamtvorliebe für die zuckerreduzierten Cola-Versionen 85g/l und 75g/l durch die Zugabe der Geschmackslösung von Symrise deutlich zu erhöhen. 

Losgelöst davon, welchen Weg Verbraucher bevorzugen und welche Zielgruppe Lebensmittelhersteller erreichen möchten, unterstützt Symrise seine Kunden bei der Kalorienreduzierung in einer Reihe von Getränkeprodukten – vom Eistee bis zum Erfrischungsgetränk – und bietet für alle drei Szenarien das Geschmacksprofil, das Verbraucher lieben. 

Ideale Ergänzung für Süßwaren 

Besonders bei süßen Backwaren wünschen sich die Verbraucher ein genussvolles Erlebnis ohne Schuldgefühle. Die Symrise-Experten für Süß- und Backwaren haben ihr Portfolio um die neue natürliche Symlife®-Geschmackslösung "Sweet Optimizer Baking MFC" erweitert, um diese Nachfrage zu erfüllen. Die multifunktionale Lösung nutzt Aromastoffe sowie Füllstoffe für die Struktur des Gebäcks. Symrise hat sie speziell für süße Backwaren optimiert, um die vielfältigen Herausforderungen der Zuckerreduktion zu erfüllen. Das Produkt ermöglicht es Herstellern, bis zu 50 % Zucker zu reduzieren, und es verhält sich wie ein 1:1-Ersatz z. B. in Keksen, während sie den gewünschten Geschmack, die Anmutung und die Textur erhalten. 

"Gleichzeitig wählen Verbraucher Süßwaren immer bewusster aus", sagt Lisa Wulf, Marketing Manager Category Confectionery. „Die Reduktion von Zucker in Süßwaren wirkt sich auf den Gesamteindruck von Fülle und Mundgefühls aus, wie zum Beispiel bei einer Tafel Schokolade. Unsere Süßwarenkunden bitten uns, die Nachfrage nach gesünderen Produkten mit hochwertigen Geschmacks- und Genusserlebnissen zu unterstützen. Die Symlife®-Lösungen haben wir entwickelt, um Kompromisse im Genuss vermeiden“, erklärt Wulf. 

Der Trend zu gesundem Genuss bei Milchprodukten 

Die Symrise-Studien haben auch ergeben, dass Verbraucher gerade bei Milchprodukten ihren Zuckerkonsum reduzieren und sich gesünder fühlen wollen. Sie suchen nach weniger süßen und gleichzeitig reichhaltigen Geschmackserlebnissen. Darauf fußt der Trend zu Produkten mit der Aufschrift "ohne Zuckerzusatz" bei Milchprodukten. Um Hersteller in diesem Bereich zu unterstützen, hat Symrise seine Expertise ausgebaut, um Aromen mit einer Milchbasis ohne Zuckerzusatz zu kombinieren und so ein wohlschmeckendes sensorisches Erlebnis zu schaffen. Eine essenzielle Rolle spielt die Geschmackstiefe, während für Verbraucher das Produkt mit verschiedenen Süßegraden in manchen Fällen anders, neu und aufregend schmecken darf. Hier lässt sich Symrise von internationalen Köchen inspirieren und formuliert Produkte mit natürlichen authentisch schmeckenden Geschmackslösungen neu. 

Für Lebensmittelhersteller, die Zucker 1:1 ersetzen wollen, bietet Symlife® geschmacksausgleichende Lösungen für eine Zuckerreduktion von 25 % oder sogar 50 % mit gleichem Geschmackserlebnis an. Mithilfe seines Ökosystems und seiner Partner kann das Unternehmen die fehlenden Komponenten mit zusätzlichen ausbalancierenden Zutaten vollwertig ersetzen. 

Geschmacksexpertise auf allen Ebenen 

Lebensmittel- und Getränkehersteller haben begonnen, ihre Produkte neu zu formulieren und müssen sich der Herausforderung stellen, Verbrauchern von diesen präferierte Geschmackserlebnisse zu schaffen. Zusätzlich zum weiterentwickelten Symlife®-Portfolio bietet Symrise regulatorische Beratung, sensorische Methoden und Analytik und stellt so sicher, dass alle Lösungen neueste regulatorische Standards erfüllen, ohne Kompromisse beim Genusserlebnis einzugehen. 

Ein zuckerreduziertes Produkt kann den Wunsch der Verbraucher nach gesunden Lebensmitteln und Getränken auf vielfältige Weise erfüllen – vom 1:1-Ersatz bis hin zu völlig neuen Geschmackserlebnissen. Symrise nutzt diese Erkenntnisse und bietet Lösungen mit natürlichem Geschmack für alle Segmente und erfüllt damit die Nachfrage verschiedener Verbrauchergruppen.

Mittwoch, 23. Juni 2021 16:08 Uhr

Höxter (TKu). Am kommenden Freitag, den 25. Juni 2021 eröffnet ab 17 Uhr die Shisha-Bar namens „Esco-Bar“ in der Stummrigen in Höxter in der ehemaligen Discothek „Forum“. Bar-Betreiber Basam Aip hofft auf einen reibungslosen Start der einzigen Höxteraner Shisha-Bar. Die Eröffnungsfeier der modernen Cocktailbar mit „Shisha-Dampf“ á la carte ist mit einem Discjockey aus Hannover geplant, sagt Basam Aip. Er möchte mit der Bar-Eröffnung der Stadt Höxter wieder mehr Leben „einhauchen“. Vor mehr als 15 Jahren sei Höxter noch eine „kleine Partystadt“ gewesen. Es gab mehrere Party-Locations in der Kreisstadt wie den Felsenkeller, die Zille, das Forum oder das Popcorn. Diese Locations seien heute aber leider nicht mehr in Betrieb. Der Felsenkeller ist vor 16 Jahren wahrlich „in Rauch aufgegangen“. Sein 20-jähriger Sohn Ali habe diese „Party-Locations“ nie kennengelernt. Der 20-Jährige sei froh, dass es endlich mal wieder einen „kultigen“ Treffpunkt in Höxter geben soll. Barbesitzer Basam Aip legt großen Wert darauf, dass es keine reine Shisha-Bar mit ausschließlicher Wasserpfeifennutzung sein wird, sondern eine moderne Cocktail-Bar für Jung und Alt. Um die Bar eröffnen zu können, mussten verschiedene Genehmigungen eingeholt und sicherheitstechnische Auflagen erfüllt werden. Gaststätten, die den Konsum von Wasserpfeifen (Shishas) anbieten, müssen höhere Sicherheitsauflagen erfüllen, um Kohlenmonoxid-Vergiftungen zu verhindern. Die Betriebsräume sind daher mit einer ausreichend starken Lüftungsanlage sowie mit CO-Warnmeldern ausgestattet. Bei der Zuluft werde die Luftgeschwindigkeit gemessen und genau festgehalten. Laut neuem Erlass aus dem vergangenen Jahr sollen die Lüftungsanlagen die CO-Konzentration in den Bars minimieren. Abluft und Rauch müssen daher mit höherer Geschwindigkeit bgeleitet werden. Die „Esco-Bar“ musste komplett neu ausgebaut werden, was viel Arbeit und hohe Kosten verursacht hat. Barbesitzer Aip blickt auch etwas wehmütig zurück in die Zeit, als in seiner neuen Bar noch das legendäre Forum untergebracht war. Die alte Schwingtür aus Holz vom Restaurant zur Disco Forum hat der neue Betreiber nicht verändert, um etwas Nostalgie aus vergangenen Zeiten zu erhalten. Angedacht sei vielleicht mal ein „Forum-Abend“ für Junggebliebene, die das Forum noch kannten, sagt Basam Aip. Die „Esco-Bar-Eröffnungsfeier“ startet am kommenden Freitag ab 17 Uhr in der ehemaligen Discothek „Forum“. Danach ist die Esco-Bar, Höxters einzige Shisha-Bar, täglich jeden Tag die Woche ab 17 Uhr für Kundschaft geöffnet.

Fotos: Thomas Kube 

 

Sport
Sonntag, 13. Juni 2021 10:31 Uhr
Start in die Schwimmsaison: Training der DLRG Holzminden beginnt
Freitag, 11. Juni 2021 16:21 Uhr

Landkreis Holzminden (lbr). Am heutigen Freitag beginnt die Fußball-Europameisterschaft. In der Vergangenheit war dies ein Grund gemeinsam mit hundert anderen Fußballfans die Spiele auf großer Leinwand zu verfolgen, gemeinsam zu jubeln und zu zittern. In Zeiten der Corona-Pandemie scheinen solche großen Events mit Public Viewing undenkbar, dabei dürfen sich laut Verordnung in Niedersachsen bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von unter 35 sogar bis zu 500 Personen unter freiem Himmel treffen. Natürlich mit Maske und Abstandsregeln.

Noch scheinen die Bürger aus dem Kreis Holzminden vorsichtig zu sein: „Bisher haben wir keine Informationen über ein Public Viewing“, erklärt Peter Drews, Pressesprecher des Landkreises Holzminden. Dies bestätigten auch das Ordnungsamt Holzminden sowie die Polizei.

Der Landkreis Holzminden hat nun seit sieben Tagen einen Inzidenzwert von unter 35. Am heutigen Freitag liegt der Wert bei 14,19. Damit dürfen sich ab heute maximal zehn Personen aus drei Haushalten treffen. Kinder bis 14 Jahre aus diesen Haushalten, Pflegepersonen und Geimpfte/Genesene werden nicht mitgezählt und dürfen zusätzlich dabei sein. Sollte der Inzidenzwert an drei Tagen in Folge wieder über die 35-Marke klettern, müssten Lockerungen wieder zurückgenommen werden.

 
Mittwoch, 09. Juni 2021 10:41 Uhr

Holzminden (red). Die immer noch recht unklare Coronalage im Landkreis haben die Veranstalter des Hochsollingcups dazu bewogen die Veranstaltung in diesem Jahr nun endgültig abzusagen und erst in 2022 wieder ins Programm zu nehmen. Auch die für den kommenden Samstag geplante geführte Tour der Touristikinformation wird daher auf den 3.Juli verschoben. Alle anderen geführten Touren: am 14. August,am11. September und am 9. Oktober sollen wie geplant stattfinden. Zu allen Touren wird nochmals kurz vor den jeweiligen Terminen kurzfristig durch die Medien eingeladen und informiert. Auch das Vereinsleben der Mountainbiker soll ab sofort wieder aktiviert werden. So finden an jedem Mittwoch um 18.00 Uhr und jeden Samstag um 11.30 Uhr gemeinsame Ausfahrten statt. Treffpunkt ist immer der Parkplatz an der Ampelkreuzung Sollingstraße/ B497. Zu diesen Fahrten die jeweils circa 2,5 Std dauern sind alle Mountainbikeinteressierte Sportler herzlich eingeladen. Auch geländeerfahrene E-Mountainbiker sind gern gesehen. Bei allen Veranstaltungen besteht Helmpflicht. Nur zu den Geführten Touren ist eine Anmeldung bis zwei Tage vor dem Termin unter info@hochsolling.de oder telefonisch unter 05536/1011 nötig.

Panorama
Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr
Wenn der Buntspecht klopft statt klingelt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr

Hannover (red). Bequem, sicher und kostenlos von zu Hause aus: In verschiedenen Online-Vorträgen und Podcasts können sich Verbraucher über Lebensmittelkennzeichnung, Nachhaltigkeit beim Einkauf oder Ernährungsempfehlungen informieren. Die Verbraucherzentralen laden vom 18. bis 21. Januar 2021 zur digitalen Verbraucherinformationswoche anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 ein. 

„Nur wenn Verbraucher wissen, was in Lebensmitteln steckt, wofür Label und Siegel stehen oder was das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung bedeutet, können sie eine selbstbestimmte Kaufentscheidung treffen“, sagt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nicht wie üblich als Publikumsmesse statt. Daher laden die Verbraucherzentralen vom 18. bis 21. Januar zur ersten digitalen Verbraucherinformationswoche ein. In über 30 bundesweiten und kostenlosen Online-Vorträgen informieren sie Verbraucher aller Altersgruppen zu Lebensmitteln und Ernährung. Die Themen reichen von Fragen zur Glaubwürdigkeit von Herkunftsangaben und Tierwohllabeln über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu konkreten Ernährungs- und Einkaufstipps. In den Online-Vorträgen können Verbraucher ihre persönlichen Fragen stellen. Podcasts und Möglichkeiten, das eigene Wissen in verschiedenen Quiz zu testen, ergänzen das digitale Angebot. 

Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Niedersachsen:

„Veggie Burger meets Hamburger – mehr als nur ein Klimatrend“ am 20. Januar 2021, 18 Uhr

Jeder hat die Möglichkeit beim Essen und Einkaufen das Klima zu schonen. Doch worauf kommt es wirklich an? Einige wenige Veränderungen im Alltag können viel bewirken – auch für die Gesundheit.

„Etikettenschwindel? Das Kleingedruckte besser verstehen“ am 21. Januar 2021, 14 Uhr

Was muss auf der Verpackung stehen? Was steckt hinter Siegeln? Wie wird der „Nutri-Score“ berechnet? Wohin kann ich mich bei Beschwerden wenden? An vielen Beispielen wird anschaulich erläutert, wo sich Fallen von Täuschung und Irreführung verbergen können. 

Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/digitale-gruene-woche

Alle Online-Vorträge im Überblick und weitere Angebote der Aktionswoche finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale.de/die-digitale-gruene-woche-54613

 

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

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