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Top 5 Nachrichten der Woche
COVID-19
Montag, 17. Mai 2021 13:08 Uhr
Medi-Care-Testzentrum weitet die Öffnungszeiten erneut aus
Freitag, 14. Mai 2021 16:54 Uhr

Landkreis Holzminden (lbr). Was sich am gestrigen Donnerstag bereits angedeutet hatte, wurde am heutigen Freitag bestätigt: In dieser Woche steht dem Landkreis Holzminden weniger Impfstoff zur Verfügung als zu nächst gedacht. „Unsere Vermutungen haben sich heute leider bestätigt“, erklärte Peter Drews, Pressesprecher des Landkreises auf Nachfrage unserer Redaktion. Die Fortführung der Impfaktion für die Einsatzkräfte der Feuerwehren des Landkreises müsse daher verschoben werden. Auch einige Termine für die Erstimpfung habe das Impfzentrum absagen müssen. Am gestrigen Donnerstag gab es für rund 300 Mitglieder der Feuerwehren aus dem Landkreis die Möglichkeit, sich in der Feuerwehrtechnischen Zentrale impfen zu lassen. Die gestrige Impfaktion hingegen verlief reibungslos.

Donnerstag, 13. Mai 2021 10:57 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Auch wenn es inzwischen mehr Impfstoff gibt, kann es sehr hilfreich sein, einer Gruppe mit Priorisierung anzugehören. Ab dem 31. Mai gehören alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer dazu, egal, ob sie in den Gemeinden oder beim Landkreis in den Wahllokalen oder in den Briefwahlvorständen tätig sein werden. Mit der Impffreigabe zum 31. Mai soll sichergestellt werden, dass der volle Impfschutz zu den Kommunalwahlen am 12. September und zur Bundestagswahl am 26. September für diese Personengruppe besteht. 

Anmeldungen zur Impfung können direkt über die Hotline (0800 9988665) oder im Internet www.impfportal-niedersachsen.de erfolgen und sind ab dem 31. Mai möglich. 

Als Vorlage zur Impfberechtigung reicht das Anschreiben zur Einberufung als Wahlhelferin und Wahlhelfer beim Holzmindener Impfzentrum aus.

Mittwoch, 12. Mai 2021 16:49 Uhr

Landkreis Holzminden (red). Der Landkreis Holzminden hat soeben die neuesten Coronazahlen für das Kreisgebiet veröffentlicht. Demnach sind zurzeit 99 (-7) aktive Fälle bekannt und der Landkreis Holzminden hat seit Anbeginn der Pandemie 1538 (+3) Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der Genesenen liegt nun bei 1378 (+10).

Für die Gemeinden im Landkreis Holzminden ergibt sich folgendes Bild:
- Samtgemeinde Bevern 11 (+1)
- Bodenwerder-Polle 14 (0) - davon 4 (-1) in Bodenwerder
- Boffzen 11 (-1)
- Flecken Delligsen 2 (0)
- Eschershausen-Stadtoldendorf 15 (-3) - davon 7 (-2) in Stadtoldendorf und 2 (-1) in Eschershausen
- Stadt Holzminden 46 (-4)

61 Personen - keine weitere Person mehr als zum Vortag - sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Laut niedersachsen.de hat der Landkreis Holzminden eine 7-Tages-Inzidenz von 79,48.

Dienstag, 11. Mai 2021 17:28 Uhr

Holzminden (kp). Seit gestern dürfen Gastronomen in Niedersachsen nach Monaten des Stillstands wieder öffnen. Der Öffnungsschritt betrifft zunächst jedoch nur den Bereich der Außengastronomie und ist zudem an strenge Hygienemaßnahmen gebunden. Die Außengastronomie in Anspruch nehmen dürfen Gäste, die über den Nachweis einer vollständigen Impfung verfügen oder nachweisen können, dass sie genesen sind. Für alle anderen ist ein aktueller, negativer Corona-Test erforderlich. Neben einem qualifizierten Test, kann auch ein unter Aufsicht durchgeführter Test in einem Geschäft oder vom Arbeitgeber ausreichen. Diese „Test-Lockerung“ hatte das Land Niedersachsen kurzfristig mit in die Verordnung genommen.  

„Komisch, wenn wir Gäste wieder wegschicken müssen.“

Die Teilöffnungen lösen bei den Holzmindener Gastronomen jedoch eher gemischte Gefühle aus. „Es fühlt sich komisch an, wenn wir unsere Gäste einfach wieder wegschicken müssen“, sagt Salvatore Murgia. Der Tropicana-Inhaber hatte sich für die Öffnung seines Eiscafes entschieden und für reichlich Bestuhlung am Marktplatz gesorgt. Und die Gäste kamen zu ihm. Allerdings häufig auch ohne einen erforderlichen Testnachweis. „Sie wussten es einfach nicht“, fügt Murgia hinzu. Also mussten sie wieder gehen. Aber es habe auch positive Momente gegeben. „Nachdem wir Gäste darauf hingewiesen hatten, sind sie extra für einen Test ins Testzentrum gegangen, um anschließend bei uns einen großen Eisbecher zu essen“, freut sich der Eiscafe-Besitzer.

Gegen eine Öffnung der Außengastronomie hat sich Fabio Gallo von Gallogastronomie entschieden. „Sobald ein vernünftiges Öffnungskonzept vorliegt und wir langfristig planen können, werden wir auch wieder öffnen“, sagt er uns. Derzeit sei ihm die Lage noch zu unsicher. „Wenn ich meinen Kühlschrank vollpacke, komme ich auf ein paar tausend Euro“, weiß er.

Und fügt hinzu: „Wenn wir dann nach einem größeren Corona-Ausbruch plötzlich wieder über einer Inzidenz von 100 liegen und alles wieder dicht macht, kann ich die komplette Ware wegschmeißen.“ Für Fabio und Johanna geht es also vorerst wie gewohnt mit dem Außer-Haus-Geschäft weiter.

„Nicht alles sofort ersichtlich.“

Langsam aber sicher will auch Carsten Dauer seinen Außenbereich im Hellers Krug öffnen. „Wir wollen das sukzessive erweitern“, sagt er. Dafür würde noch einiges an Arbeit anstehen. Vor allem wirft er dieser Tage häufiger einen Blick in die niedersächsische Verordnung, wohlwissend, dass sich immer mal wieder was ändern könnte. Außerdem steht er regelmäßig in Kontakt mit Kolleginnen und Kollegen des Dehoga-Kreisverbandes. „Wir haben im Vorfeld viel gelesen uns viel informiert und es war nicht immer alles sofort ersichtlich“, sagt der Hotelier mit Blick auf das niedersächsische Öffnungskonzept. Gerade jetzt, da das Wetter wieder einen längeren Negativtrend aufweist, könne die Öffnung des Terrassenbereichs auch Nachteile mit sich bringen. „Wenn es draußen plötzlich stark anfängt zu regnen, dürfen wir die Leute mit ihrem Essen nicht reinlassen“, nennt er ein Beispiel.

Zudem ist Dauer momentan auch wieder auf der Suche nach neuen Aushilfskräften. Während des langen Lockdowns habe er einige Mitarbeiter verloren, die nun in anderen Branchen arbeiten. „Deshalb fangen wir erstmal klein an“, so Dauer. Bis zum verlängerten Wochenende sollen es dann bereits sechs Tische sein, die er auf seiner Außenterrasse aufgestellt haben will. Doch ganz wichtig: „Bitte vorher anrufen und reservieren.“

Foto: Kai Pöhl

Region Aktiv
Montag, 17. Mai 2021 14:43 Uhr
Knapp 130 Menschen kommen zum Himmelfahrtsgottesdienst ins Liebigstadion
Montag, 17. Mai 2021 10:10 Uhr

Kreis Holzminden (r). Nachwuchssorgen im Bäckerhandwerk: Auszubildende, die im Kreis Holzminden kurz vor ihrer Abschlussprüfung zur Bäckergesellin oder zum Fachverkäufer stehen, sollen besser auf ihre Klausur vorbereitet werden. Das fordert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Weil der Berufsschulunterricht pandemiebedingt über Monate ausgefallen ist oder nur digital stattfand, haben viele Azubis wichtigen Stoff verpasst und blicken mit Bauchschmerzen auf die anstehende Prüfung“, sagt Thomas Domke von der NGG-Region Hannover.

Die heimischen Bäckereien sollen ihren Nachwuchskräften mehr Zeit fürs Lernen geben und einen zusätzlichen Vorbereitungskurs anbieten, so die Gewerkschaft. Nach einer neuen Förderrichtlinie werden die Kosten für solche Kurse zur Hälfte vom Bund übernommen – maximal 500 Euro. Laut Arbeitsagentur arbeiten im Landkreis Holzminden aktuell rund 200 Menschen in Bäckereien – unter ihnen 14 Azubis.

„Die Branche hat ohnehin große Schwierigkeiten, genügend Nachwuchs für die harte Arbeit in der Backstube oder am Verkaufstresen zu finden. Eine hohe Durchfallquote bei den Gesellenprüfungen würde den Fachkräftemangel weiter verschärfen“, warnt Domke. Prüfungsvorbereitungskurse werden unter anderem von den Bildungseinrichtungen des Bäckerhandwerks (ADB-Fachschulen) und von den Handwerkskammern angeboten. Bundesweit hat die Gewerkschaft NGG gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks Betriebe dazu aufgerufen, die Fördermittel für die Prüfungsvorbereitungskurse zu nutzen.

Foto: NGG

Sonntag, 16. Mai 2021 16:55 Uhr

Holzminden (lbr). Der Streit zwischen der Feldwegeinteressentschaft und dem Tierschutzverein Holzminden-Höxter hält an - die Fronten weiterhin verhärtet. Die Klage der Interessenschaft gegen den positiven Bauvorbescheid der Stadt Holzminden liegt beim Verwaltungsgericht und die Zeit verstreicht. Doch der Tierschutzverein setzt sich weiterhin für das Tierheim am Allernbusch ein und will nun Klage gegen die Ablehnung des Antrags auf Sondernutzung einreichen. 

Da nach wie vor die Baulast zum Wegerecht für den Betrieb des Tierheimes verwehrt wird, entschloss sich der Verein im Dezember 2020 dazu, als ordentliches Mitglied der Feldwegeinteressentschaft (IG) einen Antrag auf Sondernutzung, gemäß Realverbandsgesetz, bei der IG zu stellen. Ein viertel Jahr später, erhielt der Tierschutzverein die Antwort, und zwar die Ablehnung des Antrags. Im Gespräch mit unserer Redaktion berichtete der Vorsitzende der IG Friedrich Schütte ebenfalls, dass sie den Antrag aus den bereits bekannten Gründen abgelehnt haben. „Die IG begründet ihre Ablehnung mit Argumenten aus dem Baurecht und dem Naturschutz“, erklärt der Tierschutzverein. Die IG müsse jedoch in dieser Sache die Nutzung des Weges und die damit verbundene Beanspruchung bewerten und abwägen. „Da unser Vorstand sowie unsere Berater die Begründungen zur Ablehnung als ermessensfehlerhaft sehen und mit der Ablehnung nicht einverstanden sind, hat sich der Vorstand des Tierschutzvereines dazu entschieden, Klage gegen diese Ablehnung einzureichen“, erklärt der Vorstand des Tierschutzvereins Holzminden-Höxter. 

Der Tierschutzverein habe mehrfach angeboten für Kosten die durch Verschleiß oder die Verkehrssicherungspflicht entstehen, aufzukommen. Zudem erklären sich die Tierschützer weiterhin gesprächsbereit. „Wir finden es nach wie vor sehr bedauerlich, dass die gemeinsamen Gespräche von der IG eingestellt wurden“, so der Vorstand des Tierschutzvereins. 

Zum Hintergrund: Der Verein stellte bei der Feldwegeinteressenschaft im März 2019 einen offiziellen Antrag auf Wegerecht. Dieser Antrag wurde auf der Mitgliederversammlung abgelehnt. Die Interessenschaft habe Bedenken, dass Feldwege zugeparkt und stark befahren werden könnten. Zudem gäbe es weitere Bedenken, dass die Interessenschaft keinen Jagdpächter mehr für dieses Gebiet finden, da es mit dem Betrieb des Tierheims unruhiger werden könnte. Das Wegerecht muss jedoch als Baulast eingetragen werden, bevor die Bauarbeiten am zukünftigen Tierheim starten dürfen. Die IG hat Ende des Jahres 2020 eine Klage beim Verwaltungsgericht gegen den positiven Bauvorbescheid der Stadt Holzminden eingereicht. Auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigten sowohl die Stadt also auch die IG, dass das Verfahren noch laufe und es keine Neuigkeiten gibt. Wann das Verwaltungsgericht zu einer Entscheidung kommen wird, steht noch nicht fest und wird somit zum Zeitspiel gegen das geplante Tierheim.

Sonntag, 16. Mai 2021 09:04 Uhr

Südniedersachsen (red). Die Gründung eines Startups stellt die Beteiligten vor große Herausforderungen, die es mit den richtigen Methoden zu lösen gilt. Deshalb veranstalten der SüdniedersachsenInnovationsCampus (SNIC), die Universität Göttingen und der SEND e.V. Niedersachsen am Dienstag, 18. Mai, von 10 bis 16 Uhr den Workshop „How to Startup“. Darin bekommen Interessierte gute umsetzbare Lösungsansätze sowie gemeinnützige und wirkungsorientierte Geschäftsideen an die Hand, die sie dann für ihre nachhaltige Strategieentwicklung nutzen können. Ein weiteres Ziel des Workshops ist unter anderem die Vermittlung des Social Entrepreneurship Prinzips, das in Form von Kurzvorträgen näher erläutert wird. 

Inhalte:

Norbert Lang, Gründungsberater beim SEND e.V.: 
• Was zeichnet Social Entrepreneurship aus? 
• Was bedeutet Wirkung und wie kann man das messen? 
• Welche speziellen Herausforderungen haben soziale Unternehmen? 

Viva Brunnert, Startraum Göttingen: 
• Wie kann man eine Idee entwickeln und in ein entsprechendes Geschäftsmodell bringen? 

Thorsten Jahnke, Social Impact: 
• Finanzierungsmöglichkeiten 

Zudem erhalten die TeilnehmerInnen einen Überblick über Institutionen und Ansprechpersonen in Südniedersachsen, die sie dabei unterstützen können, ihre Idee umzusetzen. 

Ergänzt wird der Workshop durch Kurzvorträge von Sozialunternehmen, die Einblicke in ihr Wirken geben: Laura Breitsameter (Stiftung Wissenwecken) sowie die Studierendeninitiative Enactus e.V., die studentische Gruppen dabei begleitet, gemeinwohlorientierte Geschäftsideen umzusetzen. Moderation: Viva Brunnert, Startraum Göttingen 

Teilnahme: Für die Teilnahme ist eine Anmeldung notwendig. Diese ist online unter https://eveeno.com/intro-social-entrepreneurship-18-5-21 möglich.

Samstag, 15. Mai 2021 10:14 Uhr

Nienburg/Weser (red). Gemeinsam mit der Mittelweser-Touristik GmbH und dem ADFC-Kreisverband Nienburg hat die Klimaschutzagentur Mittelweser e. V. eine neue Radtour zu den grünen Highlights rund um das Stadtgebiet entwickelt: Die „Nienburger Klima-Tour“. Die Region um die Stadt Nienburg hat unter dem Aspekt des Klimaschutzes und der Nachhaltigkeit einiges zu bieten. Auf der „Klima-Tour“ gibt es tolle Beispiele für Naturschutz, nachhaltige Energiegewinnung, regionale Ernährung und den Schutz der biologischen Artenvielfalt – und das alles natürlich komplett CO2-neutral mit dem Fahrrad. 

„Die Radtour mit Stopps am Stadtgarten an der Weser, dem Stillgewässer „Die Rolle“, dem Teichgebiet „Haaken Werder“, der Windkraftanlage Holtorf und dem „Naturnahen Schau- und Lehrgarten“ des BUND führt auch zur Kräher Höhe, dem höchsten Punkt Nienburgs. Die ehemalige Mülldeponie wurde zu einem idyllischen Rastpunkt umgestaltet. Ganz oben gibt es neben einer kleinen Hütte zum Verweilen und dem einzigartigen Blick über Nienburg sogar ein echtes Gipfelkreuz und vier Discgolf – Frisbee – Körbe“, sagt Franziska Materne, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur Mittelweser e.V. 

„Interessant ist auch der Frischehof Krumwiede, der einzige Hofladen im Stadtgebiet. Mit seinem abwechslungsreichen Sortiment von saisonalem Gemüse über Milch, Eiern, heimischem Obst bis hin zu Fleisch- und Wurstwaren ist er ein idealer Stopp auf der Tour“, ergänzt Berthold Vahlsing, Vorsitzender des ADFC-Kreisverband Nienburg. 

„Die rund 28 Kilometer lange Strecke führt durch das nördliche und südliche Stadtgebiet und stellt sowohl für Einheimische als auch für Touristen einen großartigen Ausflug ins Grüne dar. Sie ist nicht ausgeschildert. In einem kostenfreien Faltblatt ist der Verlauf dargestellt und die einzelnen Stationen beschrieben“, sagt Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik GmbH abschließend. 

Das Faltblatt kann bei der Mittelweser-Touristik GmbH, Tel. (05021) 917630, info@mittelweser-tourismus.de kostenfrei bestellt werden und liegt im Büro der Klimaschutzagentur in der Marienstraße 15 in Nienburg zur Abholung bereit. Die Tour gibt es auch im Internet unter www.mittelweser-tourismus.de kostenfrei als pdf-Download und GPX-Datei für GPS-Geräte.

Foto: Mittelweser-Touristik GmbH

Blaulicht
Montag, 17. Mai 2021 09:54 Uhr
Asylunterkunft evakuiert: Brandausbruch nach einem Wasserschaden verhindert
Sonntag, 16. Mai 2021 10:17 Uhr

Höxter (red). In den frühen Morgenstunden benachrichtigten zwei Zeugen die Polizei, da sie an der Albaxer Straße in Höhe der dortigen Tankstelle einen weißen Mercedes mit Holzmindener Kennzeichen bemerkt hatten, der in Schlangenlinien fuhr. Im Rahmen der Fahndung wurde das Fahrzeug wenig später in Lüchtringen angetroffen. Eine 18-Jährige gab sofort zu, dass sie das Fahrzeug geführt hatte. Da sie unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe angeordnet. Darüber hinaus ist sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Zeugen wurden noch einmal befragt. Übereinstimmend gaben sie an, dass eine männliche Person das Fahrzeug geführt hatte. Die Beschreibung passte auf den 46-jährigen Begleiter der jungen Frau. Da er ebenfalls unter Alkoholeinfluss stand, wurde auch hier eine Blutprobe angeordnet und Strafanzeigen wurden eingeleitet. Die Polizei bittet weitere Zeugen, sich bei der Polizei Höxter unter Tel. 05271-9620 zu melden. Sie fragt: Wer hat am Sonntagmorgen, gegen 03.15 Uhr zwischen Höxter und Lüchtringen den weißen Mercedes mit HOL-Kennzeichen bemerkt? Wer kann weitere Hinweise auf Fahrer oder Fahrerin geben?

Sonntag, 16. Mai 2021 09:27 Uhr

Boffzen (red). Im Ostpreußenring in Boffzen war am vergangenen Freitagabend gegen 17:15 Uhr eine Hecke in Brand geraten, die sich nah an einem Wohnhaus befindet. Durch die Nähe zum Gebäude ist die Dachverschalung und die Fassade des Hauses ein Mitleidenschaft gezogen worden. Der Eigentümer und die Nachbarn hatten bereits vor dem Eintreffen der Ortsfeuerwehr Boffzen selbst Löschmaßnahmen erfolgreich eingeleitet. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle und das Gebäude mit Hilfe einer Wärmebildkamera und löschte nach eigenen Angaben kleinere Glutnester im Dachstuhl ab. Auch die Hecke im Vorgarten musste nachgelöscht werden. Brandrauch war in das Wohngebäude gezogen. Dieser musste mittels Überdruckbelüftungsgeräte durch die Feuerwehr entraucht werden. Neben der Ortsfeuerwehr Boffzen war auch der Rettungsdienst der Kreisstadt Höxter vor Ort in Bereitstellung. Verletzt wurde aber niemand.

Foto: Diesing, ame (Ortsfeuerwehr Boffzen)

Freitag, 14. Mai 2021 13:42 Uhr

Boffzen (red). Drei bisher unbekannte Täter haben am heutigen Freitag, zwischen 4 und 5 Uhr, im genannten Zeitraum eine Glasstele aus der Verankerung gerissen und warfen diese auf eine nebenliegende Rasenfläche. Hierbei zersplittert diese komplett. Der Schaden wird auf etwa 4000 Euro geschätzt. Die Täter werden bei der Tatausführung durch Zeugen beobachtet. Dennoch werden weitere mögliche Zeugen gebeten sich bei ihrer zuständigen Polizeidienststelle oder dem Polizei Holzminden zu melden, sollten sie sachdienliche Hinweise geben können.

Freitag, 14. Mai 2021 10:57 Uhr

Albaxen (red). Ein Verkehrsunfall mit vier leichtverletzten bzw. betroffenen Personen hat sich am Vatertag gegen 11.39 Uhr nahe Albaxen ereignet. Auf der Bundesstraße 64/83 zwischen Albaxen und Stahle war aus unbekannter Ursache ein Pkw in eine Leitplanke geschleudert. Der Rettungsdienst aus den Kreisen Höxter und Holzminden sowie ein Notarzt versorgte die Verletzten. Im Einsatz waren drei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und die hinzugerufene Feuerwehr mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst. Ausgelaufene Betriebsstoffe nahm die Löschgruppe Albaxen mit Bindemittel auf. Für die Dauer des Rettungseinsatzes musste die B64/83 kurzfristig voll gesperrt werden. Gegen 13 Uhr war der Einsatz beendet und die B64/83 wieder für den Verkehr freigegeben.

Foto: Freiwillige Feuerwehr Höxter

Politik
Montag, 17. Mai 2021 10:01 Uhr
CDU-Bürgermeisterkandidat Peter Matyssek: Mit Sport die Folgen der Pandemie bekämpfen
Sonntag, 16. Mai 2021 09:41 Uhr

Holzminden (red). Der Wahlkampf um das Amt des Bürgermeisters in Holzminden nimmt sukzessive Fahrt auf. Bürgermeisterkandidat Christian Belke sucht den engen Kontakt zu den Holzmindener Bürgerinnen und Bürgern und wird ab sofort an mehreren Tagen der Woche in seinem Wahlkampfbüro in der Mittleren Straße 15 in Holzminden präsent sein. 

„Der direkte Austausch und das persönliche Kennenlernen wird durch die Pandemie immer noch erschwert. Umso mehr freue ich mich darüber, dass es gelungen ist, ein Büro mitten in der Holzmindener Innenstadt zu finden, in dem ich mit den Holzmindenerinnen und Holzmindenern ins Gespräch kommen kann“ erläutert der 50-Jährige. 

Belke unterstreicht, welche Bedeutung die Bürgergespräche für ihn haben. „Es geht nicht darum, meine persönlichen Vorstellungen und Ziele für Holzminden umzusetzen, sondern die der Bürgerinnen und Bürger. Insofern will ich jede Gelegenheit nutzen, um mit Jung und Alt ergebnisoffen über Holzminden zu diskutieren, Ideen für und mit Holzminden auszutauschen und weiterzuentwickeln. Danach geht es darum, die besten daraus zu filtern und diese dann letztlich auch umzusetzen. Neben der Möglichkeit, mich über das Telefon oder die sozialen Medien zu kontaktieren, kann man mich jetzt auch persönlich besser kennenlernen. Fragen, Anregungen, Kritik oder auch Unterstützung können mir jetzt direkt mitgeteilt werden. Als Holzmindener für Holzmindener will ich ein Bürgermeister werden, der sich den Menschen und den Herausforderungen der Stadt stellt, der anfassbar ist und der vor allem auch machbar macht. Auf diesem Weg ist das Wahlkampfbüro als Anlaufstelle und Diskussionsraum ein wichtiger Schritt“. 

Zudem freut sich Belke, dass sein Motto „Team Holzminden“ zunehmend Unterstützung findet. „Ich bin sehr dankbar, dass mir Herr Habermann kurzfristig die Nutzung des Ladenlokals ermöglicht hat. Das war eine tolle Geste. Gleiches gilt für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung durch die Firma Kilic mit Blick auf die Reinigung, durch die Firma Schadenservice Fieker Marten SFM für die sehr rasch durchgeführten Ausbesserungsarbeiten oder auch durch die Bäckerei Klingenberg mit der Beistellung von Mobiliar. Zudem möchte ich mein Wahlkampfteam nicht vergessen, was mir jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht und natürlich Anteil an diesem Schritt hat“. 

Bürgerinnen und Bürger, die mit dem gebürtigen Holzmindener ins Gespräch kommen wollen, treffen ihn jeweils montags in der Zeit von 15 Uhr bis 17 Uhr, mittwochs von 11 bis 13 Uhr, freitags von 14 Uhr bis 16 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 12 Uhr in seinem Wahlkampfbüro. Außerhalb dieser Sprechzeiten können Termine auch telefonisch vereinbart werden. Zur Kontaktnachverfolgung kann die Luca-App genutzt werden.

Fotos: Belke 

 

Samstag, 15. Mai 2021 09:50 Uhr

Holzminden (red). Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen besuchten mit ihrem Bürgermeisterkandidaten Alexander Titze das kommunale Schnell-Testzentrum in Holzminden und informierten sich vor Ort über den Ablauf der Testung und die aktuelle Situation. 

Sebastian Multhoff, der Dienststellenleiter der Johanniter Holzminden, berichtete über die aktuelle Lage und erläuterte den Ablauf der Testung. Etwa 160 Personen, die sich im Auto oder zu Fuß einem Corona-Test unterziehen, besuchen täglich spontan oder per Anmeldung die Teststation der Johanniter –Unfall-Hilfe. Multhoff: „Wir sind voll ausgelastet und denken, dass der Run auf unsere Teststation in der nächsten Zeit weiter anhält.“ Er appellierte an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich zukünftig testen lassen wollen, sich zur besseren Planung, einen Termin per Telefon oder Internet zu holen. Das Ergebnis des Schnelltests werde per Mail oder SMS zugestellt. Für den Fall, dass vor Ort auf das Testergebnis gewartet werde, haben die Johanniter Sitzmöglichkeiten aufgestellt. Für ausreichenden Regenschutz solle zukünftig auch gesorgt werden. „Ein negatives Testergebnis wird anschließend bescheinigt und besitzt eine Gültigkeit von 24 Stunden.“ 

Die Grünen freuten sich sehr, dass sie zur richtigen Zeit ihren Antrag im Rat auf ein kommunales Testzentrum gestellt hatten. „Der Bedarf ist da. Trotz mehrerer anderer Testmöglichkeiten in der Innenstadt, ist das Schnelltestzentrum der Johanniter sehr gut angenommen worden. Alles ist durch die Johanniter, genauso wie im Impfzentrum, professionell organisiert.“ „Ein besonderer Dank gilt hier vor allem der Johanniter-Unfall-Hilfe und ihren Mitarbeiter*innen, die das Testzentrum schnell aufgebaut und eröffnet haben. Jetzt kann vor Ort ein kostenloser Antigen-Schnelltest unkompliziert und schnell durchgeführt werden“, so Alexander Titze, Bürgermeisterkandidat von Bündnis 90 / Die Grünen. Die Grünen hoffen, dass die Arbeit des Schnelltestzentrums sofort auch auf den Samstag ausgedehnt wird. „Der Bedarf die Gastronomie und die Geschäfte in der Innenstadt zu besuchen ist schon jetzt vorhanden und muss unkompliziert ermöglicht werden.“

Foto: Grüne 

Wirtschaft
Samstag, 15. Mai 2021 16:33 Uhr
Extreme Preise und Lieferschwierigkeiten: Baumaterialien fehlen auch im Landkreis Holzminden
Dienstag, 11. Mai 2021 10:56 Uhr

Hameln/Holzminden (red). Noch drei Monate bis zum Ausbildungsstart. Die Fachkräfte der Berufsberatung können momentan kaum in die Schulen. Bewerbungsgespräche lassen sich aber auch mit Videos der Bundesagentur für Arbeit online üben. Die Videos rund um Joes erstes Bewerbungsgespräch wurden in den Hamelner Räumlichkeiten der Agentur für Arbeit gedreht. Mitarbeitende der Arbeitsagentur Hameln waren direkt in Planung und beim Video-Dreh involviert. In den kurzen Filmsequenzen geht es um „Joe“, der keine Ahnung hat, wie er beim Chef einen guten Eindruck hinterlässt: Er tippt auf seinem Handy rum, setzt sich, bevor ihm ein Platz angeboten wird und sein Schlabber-Shirt geht natürlich gar nicht. Mit dem Video-Projekt „Joe geht zum Bewerbungsgespräch“ können Lehrkräfte oder auch Eltern mit Jugendlichen erarbeiten, worauf es ankommt.

Joe macht in den acht Szenen von der Begrüßung bis zur Verabschiedung wirklich so ziemlich alles falsch. Die schlimmsten Fettnäpfchen erkennen Jugendliche meist selbst und tragen sie in der Klasse zusammen. Übersehen sie etwas, kann die Lehrkraft aushelfen. Und zum Ausgleich gibt es noch eine Version von Joe in einem sehr gelungenen Bewerbungsgespräch, so bleiben auch positive Eindrücke in Erinnerung.

Mit Joe können Lehrkräfte auch per Distanzunterricht auf Bewerbungsgespräche vorbereiten. Die Videos und ein Begleitheft mit Dialogen und Tipps gibt es hier.  Auch Eltern können sich die Videos gemeinsam mit ihren Kindern anschauen und durchsprechen.

Foto: pixabay 

Dienstag, 11. Mai 2021 09:56 Uhr

Holzminden/Höxter (lbr/rus). Medienberaterin und Fotografin zugleich: Seit dem 1. April zählt Susanne Scholz zum Team des Onlinenachrichten-Netzwerkes Weser-Ith News. Als Mediaberaterin betreut und berät sie Kunden nach dem hauseigenen WIN-Prinzip und ist Ansprechpartnerin für alles rund um Werbung im gesamten Onlinenachrichtennetzwerk. Ihr zweites Standbein ist die Fotografie, die Scholz bei der Medien- und Werbeagentur HRmove.IT weiter ausleben wird. Ob professioneller Imagefilm oder Portraitfotos - sie lässt die Kunden stets im besten Licht stehen.

Susanne Scholz ist 29 Jahre jung, kommt aus Höxter und war die letzten Jahre selbstständige Foto- und Videografin. „Ich habe bereits zahlreiche Porträt-, Kinder-, Pärchen-, Familien- sowie Hochzeitsfotos gemacht, aber auch Produktfotos und Imagefilme gehören zu meinen Stärken“, erklärt sie. Mit ihrer neuen Aufgabe als Mediaberaterin kann sie nun beides verbinden. „Es ist das Beste aus beiden Welten und ich kann mich kontinuierlich weiterentwickeln“, freut sich Scholz. Besonders der Umgang mit dem Team und den Kunden liegt der 29-Jährigen am Herzen. „Ich freue mich sehr auf die neuen Herausforderungen“, so Scholz.

Sebastian Rustenbach, Geschäftsführer der Werbeagentur HRmove.IT, freut sich über die Verstärkung im Hause: „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und bin mir sicher, dass Susanne Scholz unser Team perfekt ergänzen wird“, so Rustenbach. Und auch Weser-Ith News-Geschäftsführer Julien Heinrich sieht in Scholz die perfekte Unterstützung im Team des Onlinenachrichtennetzwerkes: „Als weitere Mediaberaterin wird sie künftig die Onlinezeitungen präsentieren und den Kunden auch gerne unser WIN-Prinzip näher bringen“, so Heinrich.

Zum WIN-Prinzip: Das WIN-Prinzip ist die Dachmarke unter dem die verschiedenen Leistungen des Onlinenachrichtennetzwerkes, der Werbe- und Medienagentur HRmove.IT, Gorilla Druck und weiteren Eigenmarken zusammenlaufen. Es steht für ein kraftvolles Team mit geballter Expertise in allen Fachbereichen: Gestaltung, Vermarktung, Produktion - nachhaltig und professionell - alles aus einer Hand.

Sport
Samstag, 08. Mai 2021 08:51 Uhr
Badminton: Kreisfachverband tagt online
Sonntag, 02. Mai 2021 12:30 Uhr

Holzminden (red). Trotz der Corona-Pandemie steht das Vereinsleben im Ruder-Club Holzminden nicht still. Seit April heißt es wieder auf der Weser: „Alles voraus – los“, in der Natur abschalten und Kraft tanken. Die ersten Trainingseinheiten wurden bereits im Jugendbereich sowie bei den Senioren unter Berücksichtigung des Hygienekonzepts der jeweiligen aktuellen Verordnungen absolviert. „Wir machen das Beste aus unseren aktuellen Möglichkeiten“, berichtet der 1. Vorsitzende Sven Loewenich, „uns ist es sehr wichtig, dass vor allem die Jugendlichen wieder ein Ziel haben.“ Erwachsene Interessierte können sich ab Anfang Juni ist einem „Schnupperkurs“ der Kreisvolkshochschule Holzminden über den Rudersport informieren. Einzelheiten stehen im KVHS-Programm. 

Auch im Winter fanden trotz allem regelmäßige Trainingseinheiten auf Ruder-Ergometer und Spinning-Rad statt. Ein Krafttraining ergänzt die Vorbereitung und bereitet die Mitglieder auf die neue Saison vor. Ein „Ruder- Ergometer-Cup“ in den Wintermonaten förderte die Motivation. Nun ist der Bootssteg wieder eingesetzt und das Training und die Touren auf der Weser können beginnen. Außerdem haben die Vereinsmitglieder die Zeit genutzt und das Bootshaus renoviert. In den Clubräumen wurde ein neuer Fußboden verlegt und der Balkon wurde mit neuen Fliesen und einem neuen Geländer verschönert. Parallel wurden noch Bootsreparaturen sowie ein Hausputz durchgeführt. 

Neben den sportlichen Aktivitäten hat sich der Vorstand regelmäßig per Videokonferenz beraten und es gab bereits die ersten Planungsgespräche für das 75.Vereinsjubiläum 2023. Weitere Informationen über den Verein sind der Homepage www.ruderclub-holzminden.de und den sozialen Netzwerken zu entnehmen. 

Foto: Ruder-Club Holzminden e.V.

Sonntag, 18. April 2021 10:55 Uhr

Solling (red). Das Bundesliga Auftakt für die Rennfahrer des DDMC Solling e.V. ist bereits geglückt (wir haben berichtet). Nun ist es höchste Zeit das neu aufgestellte Rennteam und den neuen Titelsponsor vorzustellen. Corona bedingt fiel der Start ins erste Jahr der Partnerschaft nicht wie geplant aus und konnte nicht mit allen Fahrern stattfinden.


„Team DDMC GÜLDENMOOR“ steht ab sofort in den Starterlisten. Und die Schloss Neuhaus Güldenmoor GmbH aus Bevern ist groß auf der Brust und den Beinen der Fahrer mit ihrem Logo präsent. „Kraft der Natur – das passt einfach!“, sagt Lars Messerschmidt, 1. Vorsitzende des Vereins (links im Bild). „Kraft der Natur“ ist der Produktslogan der regional ansässigen Kosmetik Firma aus Bevern, die mit ihren Produktlinien gezielt auf die heilsame und vitale Wirkung von Naturstoffen für den Körper setzten. Mit dabei ist auch die Linie GÜLDENMOOR Vital, die speziell für Sportler entwickelt wurde und bei der Regeneration unterstützt.
„Wir freuen uns sehr den Leistungssport hier in unserer Heimat zu fördern und gleichzeitig wertvolles Produktfeedback des Teams zu bekommen“ freut sich Aydin von und zu Gilsa, Geschäftsführerin der Schloss Neuhaus Güldenmoor GmbH. Auch Henning Heitmüller, ebenfalls Geschäftsführer, ist von der Partnerschaft überzeugt:“ Ich bin selbst gerne auf dem Rad unterwegs und bin immer wieder beeindruckt welche Leistung die Jungs abrufen können. Wir vertrauen auf die Kraft der Natur – das verbindet uns.“ 

"Kraft der Natur – das ist genau unser Motto. Ich kenne die Produkte bereits aus der Kindheit“ erinnert sich Vincent Beckmann „Meine Mutter hat den Kieferngeist immer benutzt, wenn ich Wachstumsschmerzen in den Beinen hatte und nicht schlafen konnte.“ Sagt er etwas schmunzelnd. Neben dem genannten Kieferngeist kommen bei den Radsportlern vor allem das Duschgel Sport und der Pferdebalsam regelmäßig zur Anwendung. Das Team steht auf den Beinen des Vereins unter Leitung von Lars Messerschmidt, dem ersten Vorsitzenden. Vincent Beckmann aus Neuhaus, Fahrer in der Altersklasse Männer Elite, kümmert sich mit Fabian Büser aus Hann Münden um alles Operative. „In professionellen Teams hat man für alles was anfällt, bezahlte Leute – das geht natürlich bei uns nicht. Wir sind nicht Bora-Hansgrohe. Umso begeisterter bin ich, wenn ich sehe, was wir bereits jetzt als Team und Verein auf die Beine stellen konnten.“ So Vincent Beckmann. Außerdem wird das Team von den Finanzkaufleuten Weser-Leine aus Linnen Kamp unterstützt. 

Das Team besteht derzeit aus fünf Fahrern (siehe Bilder). Micah Schmidt in der Altersklasse U23 (Hellental), Torben Frohns (Alfeld) und Vincent Beckmann (Neuhaus/Oberstdorf) in der Herren Elite und Fabian Büser (Hann Münden) bei den Masters. Der Neuzgang im Team ist Lennard Heidenreich aus Salzgitter. Er fährt ebenfalls in der Elite der Herren und hat bereits mit einem 16. Platz bei den Deutschen Marathon Meisterschaften auf sich aufmerksam gemacht. „Darüber sind wir besonders froh. Lennard hat nicht nur eine Leader Funktion was die Leistung angeht, sondern passt auch vom Charakter super ins Team.“ Freut sich Vincent Beckmann.
 

Die Ziele des Teams sind Top Platzierungen bei nationalen Meisterschaften und internationalen Wettkämpfen. Aber auch die generelle Entwicklung des Radsports positiv zu beeinflussen. 

Wer jetzt Lust aufs Radfahren bekommen hat, kann sich bei Lars Messerschmidt oder einem der Fahrer melden. „Wir bieten jedem Radsportler eine Heimat. Ganz egal, ob man mit oder ohne Motor unterwegs ist, lieber Downhill oder Rennrad fährt. Der Dual Downhill Mountainbike Club freut sich immer über Zuwachs!“

Junge Talente werden gefördert und langsam an den Rennsport herangeführt. „Das funktioniert vor allem mit Spaß – das ist das wichtigste. Alles andere kommt fast von selbst“, so Lars Messerschmidt. Der nächste Auftritt des Teams ist dann der zweite Lauf der Mountainbike Bundesliga in Heubach (BW) am 24. April. Am Start sind Micah Schmidt, Vincent Beckmann und Lennard Heidenreich.

Foto: Verein 

Panorama
Donnerstag, 28. Januar 2021 12:00 Uhr
Wenn der Buntspecht klopft statt klingelt
Mittwoch, 13. Januar 2021 10:22 Uhr

Hannover (red). Bequem, sicher und kostenlos von zu Hause aus: In verschiedenen Online-Vorträgen und Podcasts können sich Verbraucher über Lebensmittelkennzeichnung, Nachhaltigkeit beim Einkauf oder Ernährungsempfehlungen informieren. Die Verbraucherzentralen laden vom 18. bis 21. Januar 2021 zur digitalen Verbraucherinformationswoche anlässlich der Internationalen Grünen Woche 2021 ein. 

„Nur wenn Verbraucher wissen, was in Lebensmitteln steckt, wofür Label und Siegel stehen oder was das Kleingedruckte auf der Lebensmittelverpackung bedeutet, können sie eine selbstbestimmte Kaufentscheidung treffen“, sagt Anneke von Reeken, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen.

Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Internationale Grüne Woche in diesem Jahr nicht wie üblich als Publikumsmesse statt. Daher laden die Verbraucherzentralen vom 18. bis 21. Januar zur ersten digitalen Verbraucherinformationswoche ein. In über 30 bundesweiten und kostenlosen Online-Vorträgen informieren sie Verbraucher aller Altersgruppen zu Lebensmitteln und Ernährung. Die Themen reichen von Fragen zur Glaubwürdigkeit von Herkunftsangaben und Tierwohllabeln über die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bis hin zu konkreten Ernährungs- und Einkaufstipps. In den Online-Vorträgen können Verbraucher ihre persönlichen Fragen stellen. Podcasts und Möglichkeiten, das eigene Wissen in verschiedenen Quiz zu testen, ergänzen das digitale Angebot. 

Online-Vorträge der Verbraucherzentrale Niedersachsen:

„Veggie Burger meets Hamburger – mehr als nur ein Klimatrend“ am 20. Januar 2021, 18 Uhr

Jeder hat die Möglichkeit beim Essen und Einkaufen das Klima zu schonen. Doch worauf kommt es wirklich an? Einige wenige Veränderungen im Alltag können viel bewirken – auch für die Gesundheit.

„Etikettenschwindel? Das Kleingedruckte besser verstehen“ am 21. Januar 2021, 14 Uhr

Was muss auf der Verpackung stehen? Was steckt hinter Siegeln? Wie wird der „Nutri-Score“ berechnet? Wohin kann ich mich bei Beschwerden wenden? An vielen Beispielen wird anschaulich erläutert, wo sich Fallen von Täuschung und Irreführung verbergen können. 

Anmeldung unter: https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/digitale-gruene-woche

Alle Online-Vorträge im Überblick und weitere Angebote der Aktionswoche finden Interessierte unter: www.verbraucherzentrale.de/die-digitale-gruene-woche-54613

 

Montag, 11. Januar 2021 11:28 Uhr

Hannover (red). Im Jahr 2018 gab knapp die Hälfte der Menschen in Niedersachsen (46%) an, unter chronischen Erkrankungen zu leiden. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) weiter mitteilt, litt fast ein Viertel (24%) seit mindestens einem halben Jahr unter Gesundheitsproblemen, die sie bei täglichen Aktivitäten einschränkten.

Samstag, 09. Januar 2021 06:43 Uhr

Niedersachsen (red). Durch das Onlinezugangsgesetz (OZG) werden alle öffentlichen Verwaltungen bis Ende 2022 verpflichtet, den Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu den jeweiligen Dienstleistungen zu ermöglichen. Das Land Niedersachsen wird gemeinsam mit der GovConnect GmbH in den kommenden zwei Jahren die Kommunen bei der Bereitstellung verschiedener Verwaltungsdienstleistungen unterstützen. Das Projekt hat ein Volumen von fünf Millionen Euro. 

Für den Niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat die Umsetzung der Digitalisierung dieser Verwaltungsleistungen höchste Priorität. „Auch die Corona-Pandemie und Begleiterscheinungen wie teils geschlossene Rathäuser haben uns deutlich gemacht, wie wichtig es ist, die Digitalisierung der verschiedenen Dienstleistungen weiter mit hoher Priorität voran zu treiben. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zurecht von den öffentlichen Verwaltungen, dass diese mit dem technischen Standard privater Dienstleister Schritt halten. Gleichzeitig gibt es Verwaltungsdienstleistungen, bei denen persönliche Beratungen für viele Menschen wichtig sind. Es gibt zudem Bürgerinnen und Bürger, die einen erschwerten Zugang zu den digitalen Angeboten haben." 

Von den insgesamt 575 Dienstleistungen von Bund, Ländern und Kommunen entfallen ca. 90 Leistungen auf die Kommunen. Mit dem finanziellen Beitrag des Landes sollen Modellprojekte zur Digitalisierung in ausgewählten Kommunen und die Entwicklung von Onlinediensten unterstützt werden. Als Partner für die Umsetzung wurde die GovConnect GmbH gewonnen, an der das Land Niedersachsen seit September 2020 beteiligt ist. Weitere Gesellschafter der GovConnect sind die kommunalen IT-Dienstleister und die kommunalen Spitzenverbände. 

Der IT-Bevollmächtigte der Landesregierung und Chief Information Officer (CIO), Dr. Horst Baier, sagt zur Beteiligung Niedersachsens an der GovConnect: „Die Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes und die Digitalisierung von Verwaltungsleistungen kann nur im Schulterschluss von Land und Kommunen gelingen. Durch die Einbindung der GovConnect und damit auch der kommunalen IT-Dienstleister in das Programm ‚Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen' können wir künftig sehr viel enger zusammenarbeiten und die Kommunen besser unterstützen." 

Die Übergabe der Projektleitung für das Projekt „P15 - Modell-Digitalisierungsprojekte in Modellkommunen" an die GovConnect ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung der Kommunen bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Beauftragung erfolgte Anfang Dezember. Ziel ist es, ausgewählte Verwaltungsleistungen beispielhaft zu digitalisieren, um so die Einführung in den einzelnen Verwaltungen zu erleichtern. 

Der erste Schritt wird dabei eine Bestandsaufnahme der schon bestehenden digitalen Angebote der Kommunen sein. Bei der Projektumsetzung soll das Grundprinzip „Einer für Alle" verfolgt werden. Dahinter steht die Idee, dass eine Arbeitsteilung zwischen den Kommunen vereinbart wird. Eine Onlineleistung soll möglichst an einer Stelle entwickelt und dann für alle anderen Kommunen bereitgestellt werden. „Ich verspreche mir von dieser Vorgehensweise eine höhere Wirtschaftlichkeit und eine schnellere Umsetzung von Onlinediensten. Wichtig wird die Festlegung von einheitlichen Standards sein, damit alle Kommunen von dem Projekt profitieren können", so Dr. Baier. Die Auswahl der Modellkommunen erfolgt in Zusammenarbeit mit den kommunalen Spitzenverbänden. 

Neben der finanziellen Unterstützung von Modellprojekten stellt das Land Niedersachsen auch die technische Infrastruktur für die Umsetzung des OZG den Kommunen zur Verfügung. Künftig benötigt jede Privatperson und jedes Unternehmen ein persönliches Servicekonto zur Abwicklung der eigenen Behördenangelegenheiten. Das Servicekonto befindet sich derzeit im Testbetrieb und steht voraussichtlich Ende des ersten Quartals 2021 zur Verfügung. Weiterhin können die Kommunen seit April 2020 die elektronische Rechnung des Landes nutzen. Damit alle Kommunen bis Ende 2022 möglichst viele Leistungen digital anbieten können, wird auch die Übernahme von Onlinediensten aus anderen Bundesländern geprüft.

Samstag, 09. Januar 2021 06:15 Uhr

Hannover (red). Die Landesbeauftragte für den Datenschutz (LfD) Niedersachsen hat eine Geldbuße über 10,4 Millionen Euro gegenüber der notebooksbilliger.de AG ausgesprochen. Das Unternehmen hatte über mindestens zwei Jahre seine Beschäftigten per Video überwacht, ohne dass dafür eine Rechtsgrundlage vorlag. Die unzulässigen Kameras erfassten unter anderem Arbeitsplätze, Verkaufsräume, Lager und Aufenthaltsbereiche.

Das Unternehmen hatte sich darauf berufen, dass es Ziel der installierten Videokameras gewesen sei, Straftaten zu verhindern und aufzuklären sowie den Warenfluss in den Lagern nachzuverfolgen. Zur Verhinderung von Diebstählen muss eine Firma aber zunächst mildere Mittel prüfen (z. B. stichprobenartige Taschenkontrollen beim Verlassen der Betriebsstätte). Eine Videoüberwachung zur Aufdeckung von Straftaten ist zudem nur rechtmäßig, wenn sich ein begründeter Verdacht gegen konkrete Personen richtet. Ist dies der Fall, kann es zulässig sein, diese zeitlich begrenzt mit Kameras zu überwachen. Bei notebooksbilliger.de war die Videoüberwachung aber weder auf einen bestimmten Zeitraum noch auf konkrete Beschäftigte beschränkt. Hinzu kam, dass die Aufzeichnungen in vielen Fällen 60 Tage gespeichert wurden und damit deutlich länger als erforderlich. 

Generalverdacht reicht nicht aus

„Wir haben es hier mit einem schwerwiegenden Fall der Videoüberwachung im Betrieb zu tun“, sagt die LfD Niedersachsen, Barbara Thiel, „Unternehmen müssen verstehen, dass sie mit einer solch intensiven Videoüberwachung massiv gegen die Rechte ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verstoßen“. Auch die immer wieder vorgebrachte, angeblich abschreckende Wirkung der Videoüberwachung rechtfertige keinen dauerhaften und anlasslosen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. „Wenn das so wäre, könnten Unternehmen die Überwachung grenzenlos ausdehnen. Die Beschäftigten müssen aber ihre Persönlichkeitsrechte nicht aufgeben, nur weil ihr Arbeitgeber sie unter Generalverdacht stellt“, so Thiel. „Videoüberwachung ist ein besonders intensiver Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, da damit theoretisch das gesamte Verhalten eines Menschen beobachtet und analysiert werden kann. Das kann nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts dazu führen, dass die Betroffenen den Druck empfinden, sich möglichst unauffällig zu benehmen, um nicht wegen abweichender Verhaltensweisen kritisiert oder sanktioniert zu werden.“ 

Auch Kundinnen und Kunden von notebooksbilliger.de waren von der unzulässigen Videoüberwachung betroffen, da einige Kameras auf Sitzgelegenheiten im Verkaufsraum gerichtet waren. In Bereichen, in denen sich Menschen typischerweise länger aufhalten, zum Beispiel um die angebotenen Geräte ausgiebig zu testen, haben die datenschutzrechtlich Betroffenen hohe schutzwürdige Interessen. Das gilt besonders für Sitzbereiche, die offensichtlich zum längeren Verweilen einladen sollen. Deshalb war die Videoüberwachung durch notebooksbilliger.de in diesen Fällen nicht verhältnismäßig. 

Die 10,4 Millionen Euro sind das bisher höchste Bußgeld, das die LfD Niedersachsen unter Geltung der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) ausgesprochen hat. Die DS-GVO ermöglicht es den Aufsichtsbehörden, Geldbußen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu 4 Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes eines Unternehmens zu verhängen – je nachdem, welcher Betrag höher ist. Das gegen notebooksbilliger.de ausgesprochene Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig. Das Unternehmen hat seine Videoüberwachung mittlerweile rechtmäßig ausgestaltet und dies der LfD Niedersachsen nachgewiesen.

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