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Donnerstag, 19. März 2026 Mediadaten
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Holzminden (red). Nach der Ausstrahlung des bislang ungeklärten Raubüberfalls in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ am Mittwoch, 18. März, sind bei der Polizei Holzminden erste Hinweise eingegangen. Wie die Ermittler auf Nachfrage der Redaktion mitteilten, seien bereits am Abend der Sendung einige Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Die Hinweise aus dem Studio selbst lägen den Ermittlern jedoch noch nicht vor.

In der Fernsehsendung war ein Überfall auf eine damals 80-jährige Frau in der „Schlüterstraße“ in Holzminden thematisiert worden. Die Tat ereignete sich am 25. September 2025 gegen 18.15 Uhr. Zwei maskierte Männer hatten an der Haustür der Seniorin geklingelt, sie nach dem Öffnen beiseite gedrängt und sich Zutritt zur Wohnung verschafft.

Dort durchsuchten die Täter die Räume nach Wertgegenständen und entwendeten unter anderem Schmuck, Goldmünzen sowie ein Bundesverdienstkreuz. Bei den Goldmünzen handelt es sich überwiegend um 100-Euro-Gedenkmünzen mit Motiven unter anderem zur Deutschen Einheit, zur Währungsreform und zu bedeutenden Bauwerken. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 80.000 Euro. Während mehrere Streifenwagen anrückten, gelang den Tätern mit der Beute die Flucht. Während der Tat gelang es der Frau, selbstständig Hilfe zu rufen. Die Seniorin blieb körperlich unverletzt, stand jedoch unter dem Eindruck des Geschehens.

Die Polizei hat zudem Personenbeschreibungen veröffentlicht. Einer der Täter, der die Seniorin während der Tat bewachte, wird als etwa Anfang 30 Jahre alt, rund 1,70 Meter groß, schlank und mit dunklerem Teint beschrieben. Er soll schwarze Haare sowie einen Vollbart gehabt und Deutsch gesprochen haben. Seine Kleidung – einschließlich einer Kappe – sei vollständig schwarz gewesen.

Der zweite Täter soll ebenfalls Anfang 30 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß gewesen sein, jedoch sportlicher gekleidet, unter anderem mit einem Jogginganzug. Auch er trug schwarze Handschuhe. Zudem habe er einen dunklen Stoffbeutel bei sich gehabt, der vermutlich für den Abtransport der Beute genutzt wurde.

Hinweise werden nun ausgewertet

Nach Angaben der Polizei kann die Resonanz auf die Ausstrahlung derzeit noch nicht abschließend bewertet werden. Die bislang eingegangenen Hinweise würden nun einzeln gesichtet und bewertet. Ob sich daraus neue Ermittlungsansätze ergeben, lasse sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

Trotz umfangreicher Spurensicherung am Tatort und intensiver Ermittlungen durch den Ermittlungsdienst der Polizei Holzminden konnten die Täter bislang nicht identifiziert werden. Die Polizei bittet weiterhin Zeuginnen und Zeugen, die am Tattag verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 05531/958-0 zu melden.

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