Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Freitag, 17. Januar 2020 11:24 Uhr
5. Kneipennacht Holzminden steht bevor - Kartenvorverkauf beginnt
Freitag, 17. Januar 2020 10:23 Uhr

Neuhaus (red). Von der Dreiflüssestadt Hann. Münden bis nach Porta Westfalica führt er seine Gäste durch atemberaubende Landschaften, dichte Wälder und idyllische Fachwerkorte – der Weserbergland-Weg. Auf rund 225 Streckenkilometern verspricht der, vom Deutschen Wanderverband zum „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ ausgezeichnete, Weg, der außerdem zu einem der 14 „Top Trails of Germany“ zählt, Wanderspaß für Jung und Alt.

12 Tagesetappen führen von Hann. Münden, entlang naturbelassener Wege, über die Höhenzüge des Weserberglandes bis nach Porta Westfalica. Während der 14-tägigen Tour, lässt der Weserbergland-Weg die Herzen von Natur- und Kulturliebhabern gleichermaßen höher schlagen. So warten entlang des Qualitätsweges zahlreiche Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Dornröschenschloss Sababurg, das Zisterzienserkloster Amelungsborn und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal bei Porta Westfalica darauf, die Wanderer in vergangene Zeiten zu versetzen. Während der Reise auf Schusters Rappen passieren die Gäste zahlreiche historische Orte, die mit vielfältigen Museen und abwechslungsreichen Ausflugszielen zum Einkehren einladen. Im Weserbergland wartet eine artenreiche Flora und Fauna darauf, entdeckt zu werden. So laden beispielsweise in der Solling-Vogler-Region der Hutewald Nienover, der Wildpark Neuhaus der Niedersächsischen Landesforsten und das Hochmoor Mecklenbruch im Forstamt Neuhaus dazu ein, entspannte Stunden zu verbringen.

Urlaubern, die das schöne Weserbergland zu Fuß erkunden möchten, bucht die Solling-Vogler-Region im Weserbergland (SVR) passende Unterkünfte sowie den Gepäcktransport von Haus zu Haus und ermöglicht damit unbeschwertes Wanderglück. Die 14-tägige Tour mit 13 Übernachtungen inkl. stärkendem Wanderfrühstück, Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft sowie Karten- und Informationsmaterial kostet ab 849 Euro pro Person im Doppelzimmer und ab 999 Euro pro Person im Einzelzimmer. Für Schnellentschlossene hält die SVR etwas Besonderes bereit – Gäste, die bis zum 29. Februar 2020 einen Urlaub auf dem Weserbergland-Weg buchen, erhalten fünf Prozent Frühbucherrabatt auf den Reisepreis. Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: SVR

Freitag, 17. Januar 2020 10:10 Uhr

Höxter (TKu). Minigolf geht nur im Sommer? Von wegen: Im Bolzano in Höxter kann man nicht nur jederzeit Minigolf spielen, sondern auch auf eine ganz besondere Art und Weise: im Schwarzlicht und mit 3D-Brille. Die Wände der sechs großen Räume der neuen D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage sind mit neonfarbenen Graffitis gesprayt. Wer eine 3D-Brille aufsetzt, der sieht diese Figuren, Raumschiffe oder Tiere sich an den Wänden fortbewegen.

Auch die Bahnen selbst sind so gestaltet, dass der Ball an bestimmten Stellen zu schweben scheint. Seit vergangenem Mittwoch gibt es dieses im Weserbergland einzigartige 3D-Schwarzlicht-Minigolf im Bolzano (Zur Lüre 47A) in Höxter in einer 500 Quadratmeter großen neu gestalteten Arena. „Vergleichbare Anlagen findet man nur in Hannover oder Göttingen - selbst in Bielefeld ist die dortige 3D-Schwarzlicht-Minigolf-Anlage um 200 Quadratmeter kleiner als im Bolzano“, sagt Bolzano-Betreiber Christoph Altmiks.

Um das neue Highlight zu verwirklichen, musste einer der beiden großen Indoor-Fußballplätze weichen. Der verbleibende Fußballplatz sei nun zwar mehr ausgelastet, er reiche aber völlig aus, erklärt Altmiks. In der neuen Minigolfanlage stecke viel Eigenleistung. Die Wände aufgestellt und schwarz gestrichen hat Christoph Altmiks selbst. Die Kunstwerke an den Wänden sind von fünf Künstlern in drei Wochen Arbeit erschaffen worden, wofür sie mehr als 1500 Spraydosen Farbe benötigt haben. Jeder der sechs Räume beinhaltet drei unterschiedliche Minigolf-Bahnen.

Etwa anderthalb Stunde benötige man, um alle Bahnen durchzuspielen, erklärt Christoph Altmiks. Wir von Höxter-News.de haben die Anlage mal getestet und waren begeistert, wie real die dreidimensionalen Bilder und Effekte mit 3-D-Brille erscheinen. Man fühlt sich wie in einer Welt der Fantasie und der Comics. Ein Beamer wirft bewegte 3-D-Bilder an die Wand. Jeder der Räume widmet sich einem speziellen Thema: von der Unterwasserwelt über die Wüste mit Löwen und Tigern bis hin ins Weltall – beim Bespielen der Schwarzlicht-Minigolfanlage wird einem nicht langweilig. Geeignet ist die Anlage für Personen im Alter von zehn bis 70 Jahre, meint Altmiks.

Einen Besuch ist sie auf jeden Fall wert. Seit 2005 schreibt das Bolzano Erfolgsgeschichte. In diesem Jahr wird das Freizeitcenter unter der Führung von Christoph Altmiks schon 15 Jahre alt. Mit Ehefrau Valentina Altmiks setzte er 2005 seinen Traum um, eine Soccerhalle in Höxter zu eröffnen. Das Bolzano in der ehemaligen Tennishalle im Gewerbegebiet Zur Lüre ist mittlerweile zu einem kompletten Freizeit-Center geworden, was laut Altmiks so gar nicht geplant war."

Aber wir freuen uns darüber, wie sich alles entwickelt hat", so Christoph Altmiks. Angefangen hat alles mit zwei Fußballplätzen und einem Bistro. 2007 folgte der Minigolf-Platz auf dem Gelände in der Lüre. In den nachfolgenden Jahren sind ein Squash-Platz und die Kegelbahn, die bereits in dem Gebäude untergebracht war, aber noch in Schuss gebracht werden musste, hinzu gekommen. Die Kegelbahnen dienten bis zur Wiederbelebung nur als Lagerraum für das Bowling-Center. Die Nachfrage nach Kegeln sei groß gewesen, weil viele Kneipen in den Ortschaften inzwischen geschlossen hatten, sagte Christoph Altmiks.

Das benachbarte Bowling-Center übernahm er im August 2013. Gemeinsam mit seiner damaligen Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau renovierte er das Bowling-Center und eröffnete es neu. Kurz danach wurde der Name in Freizeit- und Event-Center geändert, weil das Angebot so vielfältig geworden ist. Das Bolzano biete für jede Generation etwas, insbesondere für Kindergeburtstage und Betriebsfeiern werde das Bolzano auch gerne angemietet, so Altmiks.

Fotos: Thomas Kube

Donnerstag, 16. Januar 2020 16:57 Uhr

Holzminden (red). „Über 200 Gemeindebriefe aus dem Karton zu verteilen ist ganz schön schwierig!“ Diese Rückmeldung eines Austrägers des Gemeindebriefes BRÜCKE nahmen die Verantwortlichen der St. Thomasgemeinde ernst. Mit großzügiger Unterstützung der VR-Bank Südniedersachsen wurden sechs „Hackenporsche“ angeschafft und jetzt übergeben. Diese mobilen Tragetaschen mit Rädern erleichtern ab sofort das Austragen. Die Gemeindebrief erscheint vier Mal im Jahr und wird von Ehrenamtlichen an alle Haushalte des Gemeindebezirkes verteilt.

Die offizielle Übergabe der „Hackenporsche“ fand mitten in der Visitationswoche am Mittwoch vor der VR-Bank Südniedersachsen statt. Die Vertreter des Kirchenvorstandes dankten Dirk Papenberg für das Engagement des lokalen Bankinstitutes. Für Papenberg ist das selbstverständlich: „Gute Ideen unterstützen wir immer gern!“. Der Verantwortliche für das Marketing zeigte sich besonders erfreut über den Aufnäher, ein Zusammenschnitt von Schriftzug der St. Thomasgemeinde und Logo der VR-Bank. Ulrich Klages hat das Motiv ehrenamtlich für die Kirchengemeinde gestaltet, Susanne Jacke es mit entsprechend großer Maschine aufgenäht. Auch Edeltraud Liebe, die Verantwortliche für die Verteilung der Gemeindebriefe an St. Thomas, ist nach einem ersten Test vor der VR-Bank begeistert: „Ein schön stabiler, leicht gängiger Wagen! Das wird die Austräger freuen.“

Die Übergabe der „Hackenporsche“ erfolgte am Mittwoch, mitten in der Visitationswoche der St. Thomasgemeinde Holzminden. Eine Visitation erfolgt laut Kirchengesetz alle sechs Jahre. Superintendent Ulrich Wöhler und andere Vertreter der Kirchenleitung verschaffen sich einen Eindruck über den aktuellen Stand der Kirchengemeinde. So fand am Dienstagvormittag ein Besuch einer sozialtherapeutischen Einrichtung im Gemeindebezirk statt, nachmittags war der Superintendent zu Gast bei den Konfirmanden und traf sich mit dem Lektorenteam von St. Thomas. Am Abend gestaltete er einen Abend mit über 30 Ehrenamtlichen zum Thema „Kirche der Zukunft“. Zum weiteren Wochenprogramm zählen ein Besuch der Kindergruppe, die seit kurzem ein neues Leitungsteam hat, und die Kirchenvorstandssitzung zur Visitation.

„Der Blick der Kirchenleitung auf St. Thomas soll uns dabei unterstützen, Ziele und Aufgaben für die kommenden Jahre zu setzen!“, erläutert Christian Bode, Pastor der St. Thomasgemeinde. „Wir sind uns einig: Die Gemeinde ist jung und dynamisch, die Gemeindearbeit lebendig, so soll es auch bleiben!“ Zum Abschluss sind alle Gemeindeglieder und Interessierte am kommenden Sonntag zum Gottesdienst um 10.00 Uhr in die St. Thomaskirche eingeladen. Der Superintendent wird im Rahmen des Gottesdienstes eine Ansprache halten und einige seiner gewonnenen Eindrücke teilen. Nach dem Gottesdienst findet der traditionelle Neujahrsempfang mit Suppe und anderen kleinen Leckereien statt. „Lassen Sie die Küche kalt und feiern Sie mit!“, so lädt Wilfried Kasten im Namen des gesamten Kirchenvorstandes ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Foto: Bode

Donnerstag, 16. Januar 2020 10:12 Uhr

Höxter (red). „Da war sie also, die große weite Welt“ – mit diesen Worten beginnt der neue Imagefilm der Stadt Höxter. „Oft reichen Worte aber nicht aus, um genau das, was so besonders an unserer Stadt ist, genügend zum Ausdruck zu bringen“, begründet Bürgermeister Alexander Fischer die Entscheidung für den Film: „Darum haben wir versucht, diese Momente, diese besonderen Eindrücke in Bildern und Emotionen Ausdruck zu verleihen.“

Die markante Stimme stammt von Bodo Henkel. Der Synchronsprecher – oder zumindest seine Stimme – dürfte vielen aus Radio, Fernsehen oder als zahlreichen Videospielen bekannt sein.

„Der Film erzählt die Lebensgeschichte eines Menschen, der in Höxter heranwächst, hier studiert, Arbeit findet, eine Familie gründet und schließlich den Ruhestand genießt“, erklärt Sabine Hasenbein, Abteilungsleiterin der Zentralen Dienste der Stadt Höxter, die die Entstehung des Filmes betreut hat. „So macht er deutlich, hier hat man alles vor Ort, was man braucht, um hier gut leben zu können“, so Hasenbein.

Produziert hat den Film Philip Warneke von der Höxteraner Medienagentur LRW Medien. Seit 10 Jahren produziert er schon kreative Videoinhalte.

„Wir haben uns ganz bewusst für  jemanden entschieden, der weiß, wie die Region tickt“, sagt Bürgermeister Fischer. Über ein Jahr hat Warneke die Aufnahmen für den Film gesammelt, um verschiedene Jahres- und Tageszeiten, aber auch die vielen Feste und Veranstaltungen einzufangen.  Das Ergebnis ist ein vier Minuten langer Werbefilm für Höxter, der mit gewaltigen Bildern daherkommt.

 „Die Idee einen Werbe- oder Imagefilm für Höxter erstellen zu lassen, war schon länger im Gespräch, denn wer auf sich aufmerksam machen und interessant sein will, muss online präsent sein“, macht der Bürgermeister deutlich: „Gerade in Zeiten des demografischen Wandels, des Fachkräftemangels ist es wichtig sich als lebenswerte Stadt auf verschiedenen Ebenen zu präsentieren. Auch das ist Teil unseres Stadtmarketings.“ Daher soll er sowohl die Bürgerinnen und Bürger in Höxter ansprechen, also solche in anderen Städten auf Höxter aufmerksam machen.

Der Film wurde in der Sitzung des Stadtrates am Mittwoch, 15. Januar zum ersten Mal gezeigt. Die große Öffentlichkeit wird ihn zum ersten Mal beim Neujahrskonzert des Sinfonischen Blasorchesters mit Empfang des Bürgermeisters am Donnerstag, 16. Januar zu sehen bekommen. Am Freitag, 17. Januar wird er dann auf der Webseite der Stadt Höxter zu finden sein. Wer nicht so lange warten möchte, kann an der Abendkasse noch eine der wenigen Restkarten für das Konzert am Donnerstag erhalten. 

Foto: Kreis Höxter

 

Blaulicht
Montag, 13. Januar 2020 10:50 Uhr
Holzminden: Drei Fahrzeuge beschädigt - Zeugen gesucht
Montag, 13. Januar 2020 10:29 Uhr

Holzminden (lbr). Ein sehr schwerer Verkehrsunfall überschattet den Montagmorgen im Landkreis Holzminden. Auf der Bundesstraße 64 auf Höhe der Ortschaft Bevern sind zwei tonnenschwere Lkw-Gespanne und ein weißer Pkw-Kombi gegen 9:30 Uhr schwer verunfallt. Zwei Personen, der Fahrer des mit Heizöl beladenen Lkw-Gespanns sowie der Pkw-Fahrer, wurden in ihren Fahrzeugen eingeklemmt.

Der weitere Lkw-Fahrer wurde ebenfalls verletzt in das Krankenhaus verbracht. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Holzminden, Negenborn und Bevern sowie mehrere Rettungswagen und zwei Rettungshubschrauber aus Hannover und Bielefeld. Die Bundesstraße 64 wurde ab Abfahrt Lobach voll gesperrt.

Zum Unfallhergang konnte die Polizei erklären, dass der weiße Lkw sowie der Pkw-Kombi von Holzminden in Richtung Negenborn auf der B64 unterwegs waren, als der Pkw diesen Lkw überholt hat und aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn kam, wo der Heizöl-Lkw in Richtung Holzminden unterwegs war und es zur schweren Kollision kam. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Heizöl-Lkw zusätzlich in den anderen Lkw gelenkt.

Die B64 musste bis 18 Uhr gesperrt bleiben. 

Fotos: lbr

Montag, 13. Januar 2020 09:55 Uhr

Bevern/Reileifzen (red). Die Polizeistation Bevern ermittelt aktuell in zwei Fällen von Entsorgungen merkwürdiger Art. Bei dem ersten Fall wurde bereits Mitte Dezember durch einen Förster des Reviers "Burgberg" festgestellt, dass dort diverser Erdboden abgeladen wurde. Als Zeitraum wurde hier Mitte Dezember bis zum 08.01.2020 mitgeteilt. Auffällig dabei sei die Größe der Fläche von ca. 400 Quadratmetern. Hierbei muss mit schwerem Gerät entsprechender Erdboden großflächig verteilt worden sein. In diesem Bereich liegt das Naturschutzgebiet "In den Eichen". Derartige Tätigkeit stellt somit mindestens eine Ordnungswidrigkeit da.

Der zweite Fall wurde Anfang des Jahres festgestellt und bei der Polizei am 09.01.2020 angezeigt. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Stadtoldendorf hatten festgestellt, dass zwischen Forst und Reileifzen (Kreisstraßen 35 und 59) mehrere Müllsäcke mit Stroh abgelegt worden waren. Auffällig hier ist, dass der Inhalt der Säcke aufgrund der Beschaffenheit und Menge vermutlich aus einer Kleintierhaltung oder gar -zucht stammen muss. 

Die Polizei erhofft sich in beiden Fällen Hinweise aus der Bevölkerung und bittet sich bei der Polizei in Bevern unter 05531/992910 oder in Holzminden unter 05531/9580 zu melden.

Foto: Polizei

Freitag, 10. Januar 2020 23:56 Uhr

Neuhaus/Fohlenplacken (lbr). Am heutigen Freitagabend gegen 22.15 Uhr ereignete sich auf der K50 zwischen Neuhaus und Fohlenplacken ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person leicht verletzt wurde. Ein 20-jähriger Mann kam von Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum am Straßenrand. Laut Angaben der Feuerwehr wurde der Fahrer bei dem Unfall leicht verletzt und mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Neuhaus sicherte die Unfallstelle und sorgte für die Ausleuchtung. Rund 20 Einsatzkräfte waren vor Ort. Während des Einsatzes musste die Straße gesperrt werden.

Fotos: Feuerwehr Neuhaus 

Freitag, 10. Januar 2020 11:10 Uhr

Holzminden (lbr). Die Feuerwehr Holzminden wurde am Dienstag, 7. Januar, zu einem Containerbrand am Forsterweg gerufen. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass Unrat in einem Müllsack neben den Containern Feuer gefangen hatte. Die Einsatzkräfte löschten den Brand innerhalb von 15 Minuten. 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr Holzminden sowie drei Fahrzeuge folgten der Alarmierung.

Foto: Feuerwehr Holzminden 

Politik
Donnerstag, 16. Januar 2020 17:45 Uhr
Organspendeausweis? In Holzminden sind die Meinungen geteilt
Donnerstag, 16. Januar 2020 12:21 Uhr

Holzminden (red). Gemeinsam mit ihrem Kreistagskollegen Sebastian Rode besuchte die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt auf Einladung von Schulleiterin Frauke de Vries die „Schule an der Weser“ in Holzminden. Inhalt des Besuches waren ein gemeinsames Gespräch und ein Rundgang durch die Förderschule.

Im Gespräch wird schnell deutlich, dass sowohl beim Gebäude, als auch bei der Lehrerversorgung dringend gehandelt werden muss. „Wir sind sehr froh, dass wir Ende vergangenen Jahres 1,5 neue Vollzeiteinheiten für pädagogische Fachkräfte von Kultusminister Tonne zugesagt bekommen haben und damit etwas Entlastung geschaffen werden kann. Trotzdem liegt unsere aktuelle Unterrichtsversorgung bei nur ca. 60%. Ein Zustand der sowohl für unsere Schülerinnen und Schüler als auch das Kollegium eine große Belastung darstellt“, so de Vries.

Ein noch viel größeres Problem sieht die Schulleiterin allerdings beim räumlichen Angebot der Schule. Aus diesem Grund ist sie auch sehr froh darüber, dass Tippelt und Rode kurzfristig am Weserufer zu Besucht sind. „Mir ist es ein großes Anliegen auf unsere Probleme hinzuweisen und damit auch in der Öffentlichkeit Gehör zu finden. Das Raumangebot, welches wir für unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte vorhalten, ist so absolut nicht mehr zeitgemäß. Es besteht dringender Handlungsbedarf“, so de Vries weiter.

„Ein kurzer Gang durch das vorhandene Gebäude zeigt, dass Unterricht hier nur unter sehr schwierigen Bedingungen möglich ist. Die meisten Räume sind viel zu klein und Fachunterricht wie etwa Werken ist so gut wie gar nicht mehr möglich. Es ist offensichtlich, dass hier gehandelt werden muss und ganz dringend eine Diskussion darüber angestoßen werden muss, wie Verbesserungen umsetzbar sind. Statt kleiner Einzelprojekte muss meiner Meinung nach das komplette Raumkonzept und somit auch der Standort überdacht werden“, so Sabine Tippelt zu der Problematik. Sie und Rode versprechen das Thema mit in die Kreistagsfraktion zu nehmen und dort über Möglichkeiten zu diskutieren. Frau de Vries macht in diesem Zuge das Angebot, bei Fragen immer wieder gerne zur Verfügung zu stehen.

Foto: Tippelt

Donnerstag, 16. Januar 2020 10:16 Uhr

Holzminden (red). Die mangelnde Unterrichtsversorgung insbesondere an den Oberschulen im Landkreis Holzminden wird seit Jahren durch Elternvertreter beklagt. Zahlreiche Anfragen an die Landesschulbehörde oder direkt an das Kultusministerium haben oftmals nicht zum Erfolg geführt. Nur mit Abordnungen vom Campe Gymnasium konnte ein geregelter Unterricht gewährleistet werden. „Jetzt hat das Kultusministerium mit einem Modellprojekt „Starke Sek I-Schule“ reagiert“, freut sich der Landtagsabgeordnete Uwe Schünemann. Der Landkreis Holzminden sei mit vier anderen Regionen dafür ausgewählt worden. Besondere Anreize sollen dafür sorgen, dass zukünftig mehr Lehrkräfte für Schulen im ländlichen Raum gewonnen werden können.

Erprobt werden sollen Flächenprämien für Lehrkräfte und die vollständige Übernahme der Umzugskosten. „Damit wird eine zentrale Forderung aus dem CDU-Regierungsprogramm umgesetzt“, so der heimische Abgeordnete. Darüber hinaus würden zusätzliche Beförderungsstellen an Schulen der Modellregion geschaffen. Die bereits an der BBS Holzminden erfolgreich angebotene Videokonferenz soll auch an Sek I-Schulen erprobt werden. Durch Online-Systeme soll Fachunterricht auch dort angeboten werden, wo Lehrerknappheit herrscht.

Für Uwe Schünemann ist aber auch wichtig, dass der Quereinstieg auch für Masterabsolventen staatlich anerkannter Fachhochschulen geöffnet werde. Insbesondere wenn sich ein Vertretungslehrer bereits im Unterricht bewährt habe, dürfe die Einstellung nicht an bürokratischen Hürden scheitern. Ein konkreter Fall aus dem Landkreis Holzminden liege zurzeit beim Kultusministerium zur Prüfung. Hier müsse künftig gerade in Modellregionen schnell entschieden werden.

„Die Schulen im Landkreis Holzminden erhalten zusätzliche Chancen für die Gewinnung von dringend benötigten Lehrkräften“, so der CDU-Politiker. „Darüber bin ich sehr froh“. Allerdings sollte die Schulleitung von der Landesschulbehörde dabei intensiv unterstützt werden. Dieses Programm entbinde den Landkreis Holzminden aber nicht davon, selber die Hausaufgaben zu erledigen.

Foto: Echzell

Wirtschaft
Freitag, 17. Januar 2020 10:55 Uhr
Neuer Chefarzt für die Onkologie: Dr. Jörg Schmitz hat zum 1. Januar die Leitung der Medizinischen Klinik III am St. Ansgar Krankenhaus übernommen
Freitag, 17. Januar 2020 10:50 Uhr

Holzminden (red). Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut 10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen im Landkreis Holzminden bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Niedersachsen-Süd mit. Betroffen davon könnte ein Großteil der rund 690 Bauarbeiter im Kreis Holzminden sein. „Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen BauMindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im Landkreis Holzminden schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt der stellvertretende IG BAU-Bezirksvorsitzende Heinrich Gruppe.

Der Schlichterspruch sieht vor, dass die Branchen-Mindestlöhne auf dem Bau ab April steigen – und zwar auf 12,55 Euro für Hilfsarbeiten (Mindestlohn 1) und auf 15,40 Euro für Facharbeiten (Mindestlohn 2). „Diese Bau-Mindestlöhne sind die Lohn-Stoppschilder nach unten. Und genau die braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber die neuen Branchen-Mindestlöhne allerdings nicht akzeptieren, dann wäre das ein Lockruf an alle BilligFirmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu drängen. Diese Billigheimer würden dann ordentlich arbeitenden und anständig – nämlich den Tariflohn – bezahlenden Unternehmen im Kreis Holzminden wirtschaftlich das Handwerk legen“, sagt Gruppe.

Der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Niedersachsen-Süd warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen „Kamikaze-Kurs“ einzulassen. Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber müssen bis zum kommenden Freitag – also bis zum 17. Januar – grünes Licht für höhere Mindestlöhne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb „alle anständigen Bauunternehmen im Landkreis auf, im Schulterschluss mit anderen als ‚starke Niedersachsen-Kraft‘ klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden – und zwar für das Akzeptieren der neuen Bau-Mindestlöhne.

„Hier steht viel auf dem Spiel. Nämlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung. Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen für die Beschäftigungsentwicklung wären verheerend – und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbeiter würden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen“, macht Heinrich Gruppe klar. Gerade jungen Menschen müsse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen könne.

Mit dem Tariflohn sei die „Lohnlatte“ fair gelegt. Der Basis-Tariflohn für einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer im Kreis Holzminden liege derzeit bei 20,63 Euro. „Würden Unternehmen, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, künftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann würde das eine krasse Kluft von über 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das würde der Bau nicht verkraften. Denn das würde zu Lasten der Unternehmen gehen, die für fairen Wettbewerb und Qualität stehen“, so Gruppe. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf.

Genau dieser Punkt habe den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter für das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich für neue BauMindestlöhne auszusprechen. „Dieser Schlichterspruch ist für alle Seiten – für die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber für Bauhandwerk und Bauindustrie – akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird’s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren“, fordert der stellvertretende Vorsitzende der IG BAU Niedersachsen-Süd, Heinrich Gruppe. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, darüber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Frühjahr verhandeln: Dann steht nämlich die neue LohnTarifrunde an.

Foto: IG BAU

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Mittwoch, 15. Januar 2020 11:01 Uhr

Holzminden. Lange hat es gedauert, doch am Freitag, 17. Januar, ist es soweit: Abu-Döner öffnet wieder seine Türen. Zur Feier des Tages gibt es zahlreiche Angebote für die Gäste.

Mehr als drei Monate mussten die Holzmindener auf Abu-Döner verzichten, da im September ein Auto in den Laden gekracht war. Dabei durchbrach der Fahrer den Eingangsbereich und kam vor der Theke zum Stehen. „So etwas erlebt man nicht alle Tage“, erklärt Inhaber Delo Bero. Nach dem Unfall renovierte das Team fast alles in Eigenregie. Der Boden und die Decke mussten komplett erneuert werden. Auch ein neuer Tresen wurde gebaut und ein paar Küchengeräte mussten ersetzt werden, ebenso wie das Mobiliar.

Die große Eröffnung findet am Freitag, 17. Januar, ab 11 Uhr statt. Die regulären Öffnungszeiten sind montags bis samstags von 11 Uhr bis 22 Uhr und am Sonntag von 12 Uhr bis 22 Uhr. Feiert gemeinsam mit dem Team von Abu-Döner die Wiedereröffnung und schaut im Tünneckenhagen 11 in Holzminden vorbei. Weitere Informationen gibt es auch auf Facebook unter https://bit.ly/35OPhON

Sport
Donnerstag, 16. Januar 2020 10:25 Uhr
35 Jahre der Lauf- und Walkingtreff im Weserbergland - Winterlaufserie des PSV Holzminden endet mit Rekordergebnissen
Dienstag, 14. Januar 2020 15:35 Uhr

Holzminden (red). Fußballfans aufgepasst! Die Hallensaison erlebt am Samstag, den 18. Januar 2020, ihren ersten Höhepunkt. In der Liebighalle Holzminden ringen Betriebsfußballer der Region um die begehrte Trophäe des Symrise Hallenfußballturniers 2020. Ab 11.45 Uhr starten die Kicker hoch motiviert ins Turnier. Mit sportlichem Ehrgeiz tragen sie bis etwa 17.30 Uhr den Kampf um Platz eins aus.

Den sportlichen Wettkampf organisiert Symrise in diesem Januar bereits zum 16. Mal. Am dritten Samstag im Januar 2020 messen sich 12 Betriebsmannschaften im fairen Wettkampf.
 2019 erspielten die Kicker des Logistik-Dienstleisters Symotion den Sieg. Den Pokal errangen sie im packenden Finale gegen das Team von Heise Immobilien und nahmen die Trophäe verdient mit nach Hause. Auch in diesem Jahr wollen wieder alle Mannschaften ganz oben auf das Siegerpodest. Das klingt nach Spannung pur, denn Favoriten und Sieg-Anwärter gibt es einige in dem hochkarätigen Turnier-Feld.


Folgende Mannschaften kämpfen um den Pokal: Symrise I (Holzminden), ELF Maschinenbau (Holzminden), O-I Glasspack (Holzminden), Symrise Nördlingen, Symrise II (Holzminden), Optibelt (Höxter), Symrise (Braunschweig), Heller Leder (Hehlen), Post (Kassel), Autohaus Vatterott (Holzminden), Tesium (Holzminden) sowie Symotion (Holzminden). 


Je fünf Spieler pro Mannschaft (vier Feldspieler und ein Torwart) sind bei dem Turnier auf dem Spielfeld erlaubt. Dabei darf jede Mannschaft beliebig viele Spieler auswechseln. Zwölf Mannschaften spielen in der Vorrunde in drei Gruppen den jeweils ersten und zweiten Platz aus. Die je drei Gruppenersten und Gruppenzweiten ziehen in die Zwischenrunde ein, die jeweiligen Sieger und Zweitplatzierten der Zwischenrunde bestreiten das Halbfinale. Das Finale startet gegen 17.30 Uhr.


Die Stimmung auf und um das Spielfeld heizen Moderation und Musik kräftig an. Diese hochkarätige Unterstützung vom Spielfeldrand spornt die Fußballer an und Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes und hoch emotionales Turnier freuen. Die teilnehmenden Mannschaften, Betriebe und Organisatoren laden herzlich ein, die Fußballmannschaften aus unserer Region kräftig zu unterstützen. Der Eintritt ist frei und auch für die trockene Kehle und den knurrenden Magen stehen Waffeln, Brötchen, Limo und Co. bereit.

Foto: Veranstalter

Donnerstag, 09. Januar 2020 09:43 Uhr

Holzminden (red). Nach 10 Jahren aktiver Vorstandsarbeit legen Frank Becker und Achim Lowitzki die Geschicke der Tischtennisabteilung in jüngere Hände. In einer Abteilungsversammlung wurden Peter Koch und Christian Krüger einstimmig für dieses Amt gewählt.

Seit 2010 und inzwischen 43 Mitgliedern können Frank und Achim auf zahlreiche, sportliche Erfolge zurückblicken. In der stetig wachsenden Abteilung konnten etliche Meisterschaften im Punktspielbetrieb, sowohl in der Jugend als auch im Herrenbereich, errungen werden. Zu den Highlights in den Jahren 2011/12/13 zählten sicherlich der Aufstieg der Jungen in die Bezirksliga, der Gewinn der Bezirksmannschaftsmeisterschaft, der Aufstieg der Herren in die Bezirksliga, die Ausrichtung der Kreismeisterschaft 2015 in Holzminden, sowie der Doppelpokalsieg 2019. 

Auch abseits des Punktspielbetriebs und des Trainings gab es viele Aktivitäten. So gehören die Freundschaftsspiele gegen Hücker-Aschen aus dem Kreis Herford, sowie Grünkohlwanderung, Schlauchbootfahrt, Fahrradtour aber auch das obligatorische Saisonabschlussgrillen und die gemeinsame Weihnachtsfeier zum festen Bestandteil eines Tischtennisjahres. Der Höhepunkt war sicherlich die Jubiläumsfeier zum 40 jährigen Bestehen der Tischtennisabteilung in Altendorf. 

Im Rahmen der Vereinsmeisterschaften reichte die scheidende Abteilungsleitung nun die „Schlüssel“ weiter und wünschte dem neuen “Gespann“ Koch/Krüger ein glückliches Händchen und viel Geschick im Umgang mit dem Vereinsvorstand, dem TT-Kreisverband Holzminden und natürlich den Spielerinnen und Spielern aus Altendorf. Dem Tischtennis bleiben sie spielerisch natürlich treu und werden den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Foto: MTV Altendorf

Panorama
Dienstag, 07. Januar 2020 09:00 Uhr
Bach im Fluss: Gewässerwettbewerb geht in die sechste Runde
Donnerstag, 02. Januar 2020 14:33 Uhr

Krefeld (red). Die Krefelder Strafverfolgungsbehörden haben den verheerenden Brand im Krefelder Zoo weitestgehend geklärt. Das Feuer ist durch eine Himmelslaterne ausgelöst worden. Drei Frauen hatten in der Silvesternacht zuvor fünf von diesen aufsteigen lassen und sich nach der Pressekonferenz am gestrigen Mittwoch bei der Polizei Krefeld gemeldet. Die Kriminalpolizei konnte bisher vier dieser Himmelslaternen in der Nähe des Affenhauses sicherstellen. Bei der fehlenden fünften Laterne handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Laterne, die den Brand ausgelöst hat. Die Frauen hatten die Laternen zuvor im Internet bestellt. In ihren gestrigen Vernehmungen hatten sie angegeben, dass sie kein Hinweis auf ein Verbot gefunden haben. Mit dem schlimmen Folgen hätten sie nicht gerechnet. Sie gaben nachvollziehbar an, dass ihnen das Geschehen unendlich Leid tue. Bei den Frauen handelt es sich um eine Mutter mit ihren zwei erwachsenen Töchtern im Alter von 30 bis 60 Jahren. Gegen die Krefelderinnen wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.

Foto: Polizeipräsidium Krefeld

Sonntag, 22. Dezember 2019 12:37 Uhr

Hannover (red). In vielen Zielgebieten werden die Pakete der Johanniter-Weihnachtstrucker bereits mit großer Freude erwartet. Sie bringen eine Hilfslieferung mit Grundnahrungsmitteln, Hygieneartikeln und einem Spielzeug nach Südosteuropa und verteilen sie an bedürftige Kinder, Senioren und Familien.

Hans Joachim Halbach, Mitglied im Regionalvorstand der Johanniter in Niedersachsen Mitte, Superintendent und Regionalverbandspastor Karl Ludwig Schmidt sowie weitere Johanniter, Partner und Unterstützer haben die Weihnachtstrucker am 20. Dezember in Hannover offiziell verabschiedet. Sie wünschten den ehrenamtlichen Helfern besonders eine gute, reibungslose Hinfahrt und eine gesunde Rückkehr zu ihren Familien.

„Mein Dank geht an alle, die ein Paket gepackt oder finanziell die Aktion unterstützt haben. Ob privat in der Familie oder als Mitarbeitender in einer Firma, Organisation oder Behörde. Ein großes Dankeschön auch an die vielen ehren- wie hauptamtlichen Johanniter, die in den Verbänden vor Ort die Aktion tatkräftig unterstützen. Und ganz besonders möchte ich mich bei unseren 18 Johanniter-Weihnachtstruckern bedanken, die sich am 26. Dezember auf den langen Weg in die Ukraine machen. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Insbesondere in der Weihnachtszeit, die die meisten im Kreise ihrer Lieben verbringen“, sagte Halbach.

Gemeinsam mit vier Kindern der Wunstorfer Kita „Zwergenwelt“ packten Hans Joachim Halbach und die Weihnachtstrucker symbolisch das letzte Hilfspaket, das dann auf einen der in die Ukraine reisenden Lkw verladen wurde. Vor den Johanniter-Weihnachtstruckern aus dem Landesverband Niedersachsen/Bremen liegen mehr als 1 500 Kilometer bis an die Zielorte. Mit insgesamt drei Lkw und drei Begleitfahrzeugen aus den Johanniter-Ortsverbänden Stade, Wunstorf-Steinhuder Meer, Celle, Salzgitter und Braunschweig bringen 18 ehrenamtliche Johanniter insgesamt 3 600 Hilfspakete für bedürftige Menschen in die ukrainischen Städte Iwano-Frankiwsk (Westukraine), Schytomyr (120 Kilometer westlich von Kiew) und Poltawa (Zentralukraine in der Nähe von Charkow). Am 31. Dezember kehren die Weihnachtstrucker zurück zu ihren Familien.

Gleichzeitig brechen weitere rund 100 ehrenamtliche Weihnachtstrucker aus dem bayrischen Landshut in die Verteilgebiete nach Albanien, Bosnien, Bulgarien und Rumänien auf. Hunderte von Helfern an Johanniter-Standorten in Bayern, Baden-Württemberg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sind an der Aktion beteiligt. An zentralen Verteilstellen werden die Pakete mit Hilfe langjähriger Partnerorganisationen vor Ort von Johannitern möglichst persönlich an die Empfänger verteilt. 

Michele Sciacca, Gruppenführer Logistik und Technik und stellvertretender Leiter Ehrenamt aus dem Ortsverband Wunstorf-Steinhuder Meer, leitet den Konvoi. Er hat ihn bereits im vergangenen Jahr in die Ukraine geführt. „Strahlende Kinderaugen und die Begegnung mit den Menschen in der Ukraine lassen die Anstrengungen der Fahrt und der Vorbereitung vergessen. Das sind besondere Momente – das ist der Grund, warum ich das mache“, bringt der Familienvater es auf den Punkt. Unterstützt wird die Aktion vom Deutsch-Ukrainischen Forum mit Hauptsitz in Berlin.

Foto: Johanniter

Mittwoch, 18. Dezember 2019 11:12 Uhr

Niedersachsen (red). Spielen, Musik hören und chatten – ein Smartphone oder Tablet steht bei vielen Kindern ganz oben auf dem Wunschzettel. Worauf sollten Eltern achten? Wie können Kostenfallen vermieden und die Privatsphäre der Kinder geschützt werden? Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat ein paar Tipps zusammengestellt.

  • Käufe im Apple oder Play Store sollten stets mit einem Passwort gesichert sein. So können keine kostenpflichtigen Apps heruntergeladen und In-App-Käufe vermieden werden.
  • Bei Android-Geräten sollten Eltern im Play Store Jugendschutzeinstellungen und Altersbeschränkungen einrichten. Zudem bietet der Play-Store spezielle Kindersi-cherungs-Apps. Sie legen fest, auf welche Apps Kinder zugreifen dürfen und sperren den Marketplace. Die Bildschirmzeit lässt sich begrenzen.
  • Apple: Unter den Einstellungen findet sich die Rubrik Bildschirmzeit. Hier lässt sich festlegen, ob Apps installiert oder gelöscht und ob In-App-Käufe durchgeführt werden dürfen. Auch lässt sich regeln, welche Funktionen innerhalb der Apps erlaubt sind. Mit Hilfe der Altersfreigabe kann zudem sichergestellt werden, dass Kinder nur altersgerechte Inhalte nutzen.
  • Alternativ kann ein eingeschränktes Nutzerprofil auf dem Tablet angelegt werden. Auch so lässt sich bestimmen, welche Apps benutzt werden dürfen.
  • Eine Drittanbietersperre beim Telefonanbieter einrichten lassen. Sie verhindert ungewollte Käufe oder Abos, da Unternehmen keine Leistungen über die Mobil-funkrechnung abrechnen können.
  • Für erste Erfahrungen mit dem Internet sind Kinder-Suchmaschinen empfehlenswert. Sie bieten einen sicheren Surfraum, da nur kindgerechte Inhalte angezeigt werden. Weitere Informationen unter Surfen:ohne:Risiko, ein Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
  • Kinder sollten nur im WLAN surfen. Anders als im mobilen Netz werden keine SIM-Karten-Daten an Drittanbieter übermittelt – ungewollte Käufe per Mobilfunkrechnung sind nicht möglich. Aber: Öffentliches WLAN ist häufig ungesichert, so dass keine sensiblen Daten eingegeben werden sollten.
Montag, 16. Dezember 2019 11:08 Uhr

Sababurg (red). Auch in diesem Jahr denkt der, mit Geschenken beladene, Weihnachtsmann auf seiner Schlittenreise zuerst an die Tiere, bevor er seine Gaben an die Menschen verteilt. Auf seinem Zwischenstopp im Tierpark Sababurg zieht er zusammen mit seinem Rentier „Bjijje“ (die Sonne) zu den Tierparktieren, um ihnen allen eine Extraportion Futter und Leckerlis zum Weihnachtsfest zu bringen. Hierfür braucht er viele fleißige Helfer, die ihm beim Füttern der Erdmännchen, Ziegen, Hängebauchschweine, Wildschweine, Vielfraße, Luchse und den Wölfen unterstützen. Die Tiere erwarten ihn schon, denn auch sie kennen alle den Weihnachtsmann.

Anschließend laden der Weihnachtsmann und sein Assistent Renrajd-Uwe in gemütlicher Runde Alle zu einer Weihnachtsgeschichte ein und berichten von ihren Erlebnissen auf der langen Reise zu den vielen Menschenkindern. Als kleine Belohnung für die Hilfe hat der Weihnachtsmann an der Elchlodge auch für die Kinder süße Leckerlis dabei. Die Erwachsenen stärken sich mit einem herzhaften Punsch! Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen den normalen Eintrittspreis des Tierparks Sababurg.

Ab 13:30 Uhr ist am „Heiligen Abend“ der Eintritt frei für alle Besucher. Die Begegnungen mit den Wildtieren führen zum Ursprung des Weihnachtsfestes, dem Fest der Liebe und des Mitgefühls für andere Geschöpfe. Machen Sie sich und Ihren Kindern ein schönes Geschenk und genießen Sie die ruhige, winterliche Natur und entspannen Sie vom hektischen Weihnachtstrubel.

Der Tierpark Sababurg ist täglich, auch an allen Feiertagen, ab 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr geöffnet. Das Team des Tierparks Sababurg wünscht ein schönes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Foto: Tierpark Sababurg

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