Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Mittwoch, 16. Januar 2019 15:51 Uhr
Ab sofort kostenfreies WLAN in der Holzmindener Innenstadt
Mittwoch, 16. Januar 2019 11:36 Uhr

Holzminden (fw). In der gestrigen Ausschusssitzung für Bauen, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung wurde unter zahlreichen Zuhörern die entscheidenden Umbaumaßnahmen für den Bahnhof Holzminden vorgestellt. Extra angereist war Marco Schlott, Leiter des Baumanagement Braunschweig, um in einer Präsentation die Änderungen aufzuzeigen.

Bereits im April vergangenen Jahres hatte sich der Rat der Stadt Holzminden mit dem Thema Bahnhof ausgiebig beschäftigt – nun steht fest, dass Holzminden im Bahnhofausbauprogramm NiaZ III aufgenommen wurde. „Niedersachsen ist am Zug“ (NiaZ) lautet der Slogan des aktuellen niedersächsischen Bauprogramms. Es beinhaltet die komplette oder teilweise Modernisierung von insgesamt 44 Bahnhöfen in Niedersachsen im Umfang von rund 147 Millionen Euro. Bis 2025 sollen Bahnsteige erneuert, Aufzüge eingebaut oder die Beleuchtung auf den neuesten Stand gebracht werden.

Die größte Maßnahme bestünde im Bau eines behindertengerechten Zugangs. Hier hätte sich die Deutsche Bahn unter Berücksichtigung vieler Aspekte für ein Rampe, anstatt eines Fahrstuhls entschieden. Eine Rampe von einer 6 Prozentigen Steigerung und einer Gesamtlänge von 64 Metern, nach sechs Metern jeweils eine „Ruhezone“. Hierfür müssten Parkplätze und Fahrradabstellbereiche schwinden.  

Gegen den Einbau eines Fahrstuhls spräche vor allem, dass es sich hierbei um eine elektrische Einrichtung handele und die Gefahr des Ausfalls durch Defekte oder Beschädigungen bestünde. Eine Rampe wäre zu 99,9 Prozent verfügbar und auch für Fahrräder oder Kinderwagen optimal zu nutzen. Zudem müsse ein Fahrstuhl alle 15 Jahre auf den aktuellen Stand gebracht werden, was immer wieder Kosten verursachen würde. Eine 24 Stunden Fahrsicherheit könne nicht gewährleistet werden.

Für den Umbau wird eine Investition von rund 5,5 Millionen veranschlagt, wobei 50 Prozent aus Landesmittel stammen und 50 Prozent den Fördermitteln der Deutschen Bahn entsprechen. Sperrzeiten für den Umbau, in denen der Zugbetrieb ausfallen wird, seien bereits angemeldet.

Bauende ist für das Jahr 2022 geplant und auch der digitale Ausbau soll entsprechend der technischen Entwicklung angepasst werden.

Kritik für diese Planung gab es seitens der Zuhörer – diese Lösung sei nicht benutzerfreundlich, die Rampe werde nicht überdacht sein und auch optisch nicht zur Attraktivität des Bahnhofs beitragen. Zudem würden die Parkplätze wegfallen. Ein ebenfalls schwerwiegendes Argument gegen eine Rampe wurde von einem anwesenden Rollstuhlfahrer angebracht: „Haben sie schon mal versucht in einem Rollstuhl eine so lange Rampe hinaufzukommen? Das ist nicht zu schaffen.“ In einem Fahrstuhl wäre zumindest auch ein Notfallknopf, wenn auf der Rampe etwas passieren würde, wäre derjenige allein, wurde weiter betont.

Die Entwicklung oder auch Nicht-Entwicklung des Bahnhofsvorplatz bleibt weiterhin ungeklärt!

Fotos: fw

 

Mittwoch, 16. Januar 2019 10:14 Uhr

Holzminden (r). Die Klimaschutzagentur Weserbergland und ihr Förderverein laden im Rahmen des Projekts „Private Klimabündnisse“ zur Veranstaltung „Nachbarschaften der Zukunft“ am 25. Januar 2019 ein. Wie kann komfortables und klimaverträgliches Wohnen in Zukunft aussehen? Wie können Klimaschutz und die Erreichung ehrgeiziger Einsparziele auch im Vermieter-Mieter-Verhältnis funktionieren? Das erfahren Interessierte beim Blick hinter die Kulissen des neuen Mikroquartiers im Lupinenweg, eine kleine Passivhaussiedlung in Holzminden. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr in den Räumlichkeiten des Energy Campus der Firma Stiebel Eltron, Dr.-Stiebel-Straße 33, in Holzminden mit einem Vortrag von Dr. Wolfgang von Werder, Lehrbeauftragter an der HAWK Holzminden, zur Idee des Klimaschutz-Wohnprojekts. Im Anschluss interviewt Dr. von Werder den Bauherrn und Vermieter Dr. Ulrich Stiebel und erste Mieter der Wohnsiedlung über die Motivation zur Realisierung und Teilnahme am Projekt. Bei einem abschließenden Rundgang durch die Siedlung erhalten Interessierte die Möglichkeit, die Gebäude zu begehen und sich einen Eindruck von klimafreundlichem Wohnen zu machen.

Es wird vor Ort aufgezeigt, wie das Zusammenspiel der Passivhausbauweise und der innovativen Strom- und Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien dafür sorgt, dass sich das Quartier weitgehend selbst versorgen kann. Das Besondere daran: es gibt eine gemeinsame Strategie, die Energiesparziele im gesamten Quartier zu erreichen. Denn nicht allein die Technik sorgt für klimaverträgliches Wohnen, sondern auch jeder einzelne Bewohner trägt mit bewusstem Energiekonsum dazu bei, dass alle Bewohner ihren CO2-Fußabruck und ihre Energiekosten auf einem Minimum halten können.

Die ersten Mieter haben das neu gebaute Quartier bereits bezogen. Die HAWK Holzminden begleitet das innovative Wohnprojekt und untersucht, ob in der Praxis durch die Kooperation von Vermietern und Mietern weit gesteckte Energiesparziele in Miethäusern dauerhaft erreicht werden können.

Auch Teilnehmer der „Privaten Klimabündnisse“ des Fördervereins der Klimaschutzagentur Weserbergland e.V. beschäftigen sich mit dem Thema klimafreundliches Wohnen und sind an der Exkursion ins Quartier beteiligt. Weitere Interessenten sind herzlich eingeladen, sich für die kostenlose Veranstaltung anzumelden. Es besteht die Möglichkeit, bei der Bildung von Fahrgemeinschaften nach Holzminden unterstützt zu werden. Anmeldungen nimmt Projektleiterin Leonie Grothues unter der Telefonnummer 05151/95788-33 oder per Mail an grothues@klimaschutzagentur.org entgegen.

Mehr Infos zu den Klimabündnissen gibt es zudem unter www.klimaschutzagentur.org/klimabuendnisse.

Foto: Symbolbild

 

Mittwoch, 16. Januar 2019 09:53 Uhr

Holzminden (r). Jedes fünfte Kind hat eine Leseschwäche, so das Ergebnis einer Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung. In den vergangenen Jahren ist die Anzahl der Kinder, die gerne lesen, gesunken. Doch was kann man dagegen tun? Das Zentrum für ehrenamtliches Engagement (ZEE) hat im Landkreis Holzminden eine Gruppe von Ehrenamtlichen initiiert, die als Lesementoren tätig sind. Diese gehen einmal wöchentlich in die Schulen und trainieren zusammen mit ihrem Schützling für eine Schulstunde das Lesen. Das Konzept hat bundesweit einen großen Erfolg zu verzeichnen. Das ZEE bietet jetzt für Interessierte die Möglichkeit, sich am Donnerstag, den 24. Januar 2019 um 17.00 Uhr über dieses Engagement genauer zu informieren. Die Veranstaltung findet in der Kreisvolkshochschule in der Neuen Straße 7 in Holzminden statt. 

„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten“, hat der englische Schriftsteller Aldous Huxley festgestellt. Lesen lädt nicht nur in neue Welten ein und macht Spaß. Es ist auch eine elementare Voraussetzung dafür, um in allen Schulfächern zu bestehen. Darüber hinaus ist es auch ein wichtiger Grundbaustein für den Alltag und die Zukunft. Kinder brauchen die Fähigkeit, Texte zu erfassen und die Informationen verarbeiten zu können. Welche Bücher sind dabei hilfreich? Wie gestaltet sich eine Lesestunde? Was ist wichtig beim ersten Kennenlernen? Zu diesen Fragen und noch vielem mehr werden bei der gebührenfreien Veranstaltung des ZEE Tipps und Informationen gegeben. Menschen die Spaß am Lesen haben und ihre Freude und ihr Wissen mit Kindern und Jugendlichen teilen wollen, sind herzlich eingeladen, an diesem Treffen teilzunehmen.

Weitere Informationen sind unter Telefon 05531 707-393 oder über die E-Mail-Adresse: zee@landkreis-holzminden.de erhältlich.

Foto: Symbolbild

Dienstag, 15. Januar 2019 14:41 Uhr

Holzminden (r). Nach dem großen Erfolg der ersten drei Jahre mit zuletzt 1.800 Besuchern, findet am 9. März 2019 bereits die vierte Kneipennacht Holzminden statt. Das erstklassige Musikprogramm mit Livemusik in 9 Locations und einem zusätzlichen DJ im Tanztreff Janzen bietet wieder ein Musikspektakel für alle Altersklassen.

Mit Rock‘n Roll, Rockabilly, Pop, Reggae, Irish Folk, Oldies und klassischer Party- und Tanzmusik werden nahezu alle Musikgeschmäcker bedient. In 9 Locations darf wieder ausgelassen gefeiert werden: Im Biersalon Lion, Essighof, Goldstone, Johannismarkt, Flash, ComeBack, dem Weserstübchen und der in diesem Jahr neu dazu gekommenen Tanzbar Life startet die Live Musik um 21.00 Uhr. Bis 01.00 Uhr haben die Gäste Gelegenheit, sich möglichst viele Musikrichtungen anzuhören und von Lokal zu Lokal zu pendeln. Im Tanztreff Janzen geht es erst ab 22.00 Uhr los, dafür darf hier aber bis 03.00 Uhr gefeiert werden.

Bereits zum zweiten Mal gibt es hier die zusätzliche Location im Untergeschoss, in der in diesem Jahr DJ Sonoro für Partystimmung sorgen wird. Einlass in allen teilnehmenden Locations ist jeweils 1 Stunde vor Musikbeginn, im Tanztreff Janzen ab 21.30 Uhr. Bitte beachten Sie die jeweiligen Startzeiten der Lokale.

Dieses Konzept wird von der Künstler- und Event-Agentur OWL-Booking aus Marienmünster durchgeführt und wird den Besuchern wieder eine großartige Möglichkeit zum Feiern bieten. „Vielen Dank an das Stadtmarketing Holzminden, McDonald‘s und den Täglichen Anzeiger für die tolle Unterstützung im Vorverkauf. Ebenso gilt den Sponsoren ein großer Dank, denn diese ermöglichen den Besuchern einen moderaten Eintrittspreis. Und auch an die teilnehmenden Wirte ein riesengroßes Dankeschön, dass sie dieses Event so großartig mittragen. Wir freuen uns wieder sehr auf Holzminden!“ so Veranstalter Stefan Friedrich (OWL-Booking).

Die Eintrittspreise bleiben mit 10 Euro im Vorverkauf beim Niveau der Vorjahre, an der Abendkasse kostet der Eintritt wieder 15 Euro. Der Kartenvorverkauf startet am Dienstag, dem 22.01.2019. Bändchen sind beim Stadtmarketing Holzminden, McDonald‘s Holzminden, dem Täglichen Anzeiger und in allen teilnehmenden Lokalen erhältlich. Zudem gibt es Online-Tickets unter www.owl-booking.de/tickets. Diese können bargeldlos erworben werden und an der Abendkasse am Essighof gegen ein Festivalbändchen eingetauscht werden. Alle Informationen gibt es auch unter www.festival-holzminden.de und www.facebook.com/kneipennacht.holzminden

Fotos: OWL-Booking

 

Blaulicht
Mittwoch, 16. Januar 2019 12:46 Uhr
Tier verendet nach Wildunfall im Bereich Neuhaus
Freitag, 11. Januar 2019 10:40 Uhr

Holzminden (r). Am Montagmorgen kam es in Holzminden, Karlstraße zu einer Verkehrsunfallflucht. Dabei wurde ein in der Einfahrt zu Hausnummer 22 geparkter PKW, ein roter Citroen, linksseitig erheblich beschädigt. Die 37-Jährige Halterin hatte ihren Pkw gegen 08.30 Uhr dort abgestellt. Gegen 09.30 Uhr wurde der Schaden dann festgestellt. Die Polizei Holzminden sucht Zeugen zu dem Verkehrsunfall und erbittet Hinweise unter der Telefonnummer 05531/9580.

Foto: Symbolbild

Montag, 07. Januar 2019 11:11 Uhr

Kreis Höxter (r). Am vergangenen Freitagnachmittag, den 04. Januar, informierte eine Angestellte eines Geldinstitutes im Kreis Höxter die Polizei darüber, dass eine Bankkundin (76 Jahre) soeben ihr gesamtes Bargeld abgeholt und alle Konten bei der Bank aufgelöst hat. Sie äußerte den Verdacht, dass die Frau möglicherweise auf einen Trickbetrug hereingefalle ist.

Als die Polizei die 76 Jährige aufsuchte, bestätigte sich dieser Verdacht. Die Frau war zwei Tage zuvor von einem angeblichen Kriminalbeamten angerufen worden. Dieser berichtete von einem Einbruch in der Nachbarschaft, erkundigte sich über das Verhältnis zu ihren Kindern und nach ihren wirtschaftlichen Verhältnissen. Auch wurde sie telefonisch mit einem angeblichen Vorgesetzten der Kriminalpolizei verbunden. Dieser berichtete von einem betrügerischen Mitarbeiter bei ihrer Hausbank.

Der angebliche Polizeibeamte wusste neben ihren kompletten Namen auch ihr Geburtsdatum, ihren Geburtsort, ihre Wohnanschrift und ihre Kontonummer. Letztendlich brachte der Mann sie durch eine geschickte Gesprächsführung dazu, ihr gesamtes Barvermögen, über 20000, Euro abzuheben und alle ihre Konten bei der Bank aufzulösen. Da die Bankangestellte die Polizei rechtzeitig informiert hat, konnte der Betrug verhindert werden und das Geld wieder bei der Bank eingezahlt werden.

Sonntag, 06. Januar 2019 10:08 Uhr

Holzminden/Nörten-Hardenberg (sl). Seit dem 22. November 2018 wird die 15-jährige Jasmin B vermisst. Die Mutter des Mädchens sucht nun über mehrere Gruppen bei Facebook nach ihrer Tochter. Laut Aussage der Mutter sei das Mädchen zuletzt am 22. November 2018 in Holzminden beim Einsteigen in einen weißen Lieferwagen mit Göttinger Kennzeichen gesehen worden. Das Mädchen habe mittellanges Haar und sei 1,70 Meter groß. Laut der Polizei Nörten-Hardenberg lebe das Mädchen in einem Heim in Holzminden. Die Polizei Nörten-Hardenberg ist sich sicher, dass sich das Mädchen im Raum Nörten-Hardenberg bei ihrem Vater aufhalte. Die Polizei Holzminden und Nörten-Hardenberg sind auf Zeugen angewiesen und nehmen unter der Nummer 0 55 31/95 80 oder 0 55 03/10 04 weitere Hinweise entgegen.

Mittwoch, 02. Januar 2019 12:07 Uhr

Landkreis Holzminden/ Holzminden (sl/red). Die Polizei im Landkreis Holzminden verzeichnete eine annähernd "normale/n" Silvesternacht/Neujahrstag.

Dennoch hatten die Einsatzkräfte der Feuerwehr und die Polizei in den letzten Tagen immer wieder einige Einsätze zu leisten. Bereits am Sonntag, 30.12, bricht ein unbekannter Täter die Tür eines VW Golfes in Bodenwerder, Im Hagen, auf. Entwendet wurde nichts aus dem Pkw.

Die Feuerwehr Holzminden hatte direkt nach dem Jahreswechsel einen Einsatz in der Altstadt Holzminden. In der Halbmondstraße brannte eine Terrasse eines Fachwerkhauses. Ein Nachbar bemerkte dies und versuchte, die Bewohner der Wohnung darauf aufmerksam zu machen. Dabei begegnete der Nachbar zufällig vier Feuerwehrleuten, die gerade das Nachbarhaus verließen. Zusammen mit den Feuerwehrkräften und der dazu alarmierten Feuerwehr aus Holzminden konnte ein brennender Stuhl und Plastikmüll auf der Terrasse gelöscht werden. Ein Verursacher steht nicht fest. Auf dem Rückweg zum Gerätehaus löschte die Feuerwehr eine brennende Palette am Haarmannplatz und Feuerwerksreste in der Niederen Straße.

In der Nacht vom 30. bis 31. Dezember 2018 wurden an der TAS Tankstelle Stadtoldendorf Waschanlagenautomaten und ein Staubsaugerautomat gewaltsam geöffnet. Ein Münzauffangbehälter mit einer unbekannten Münzgeldhöhe wurde entwendet. Zu einer gefährlichen Körperverletzung, Nötigung mittels Schreckschusswaffe und wechselseitige Körperverletzungen kam es am 30. Dezember in Stadtoldendorf. Im Rahmen eines klärenden Gespräches kam es zwischen Ex-Partnern (17 und 18 Jahre) und zwei weiteren Beteiligten (18 und 19 Jahre) zu den angezeigten Straftaten, ein Opfer erlitt ein Knalltrauma.

Während der Landkreis feierte, mussten die Feuerwehren mehrfach am 31. Dezember und dem 01. Januar ausrücken. Die Feuerwehr in Hehlen beseitigte am letzten Tag des Jahres um 11.50 Uhr eine Ölspur in der Alten Schulstraße und Hauptstraße. Der zweite Einsatz ereignete sich dann um 19.14 Uhr im Birkenweg. Dort brannte eine Hecke, vermutlich ausgelöst durch Feuerwerksböller. Am 01. Januar wurde die Feuerwehr Hehlen um 01.13 Uhr in die Hauptstraße gerufen. An einem Tankstellengelände brannten noch Überreste von Feuerwerkskörpern. Auch hier konnte die Feuerwehr den Einsatz schnell beenden.

Zu einem Einsatz in Halle mussten die Feuerwehr und Polizei am 31. Dezember um 12.40 Uhr ausrücken. Grund hierfür war eine Ölverschmutzung im Spüligbach bei Halle. Zunächst staute die Feuerwehr den Bach und schöpfte das Öl ab. Wie die Polizei mitteilte, ließ der Verursacher den Hahn eines Rapsölfasses auf, wodurch mehrere Liter in den Bach fließen konnten. Die Untere Wasserbehörde leitet nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein.

Ein weiterer Einsatz ereignete sich am Silvesterabend um 21.30 Uhr in Hunzen. Hier war vermutlich ein Adventskranz in Brand geraten und ist auf die Wohnung übergegangen. Die 73-jährige Bewohnerin blieb zum Glück unverletzt. Die Wohnung soll derzeit unbewohnbar sein. Zur Schadenshöhe können noch keine konkreten Angaben gemacht werden.

Ebenfalls wurde die Feuerwehr Stadtoldendorf gegen halb drei zu einem Einsatz in die Bushaltestelle am Mühlenanger alarmiert. Dort hatten abgebrannte und aufgefegte Feuerwerkreste angefangen zu lodern, wodurch sich starker Qualm entwickelte. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell mit Wasser löschen.

Zur gleichen Zeit wurde die Feuerwehr der Samtgemeinde Boffzen zu einer brennenden Hecke in der Gerhart-Hauptmann Straße in Fürstenberg alarmiert. Durch den schnellen Einsatz der Anwohner war die Hilfe der Feuerwehr nicht mehr nötig. Wahrscheinlich entstand der Brand durch Feuerwerkskörper.

Fotos: P. Reck/P. Ostermann/M. Stahlmann/L. Schrader/ Feuerwehr Holzminden, Feuerwehr Stadtoldendorf

Unsere Videothek
Politik
Dienstag, 15. Januar 2019 12:47 Uhr
17. Sitzung des Ausschusses für Innenstadtentwicklung am 22. Januar
Montag, 14. Januar 2019 15:24 Uhr

Bevern (fw). Traditionell fand der kreisweite Empfang der FDP Holzminden in der Schlosskapelle in Bevern statt, der einzige Neujahrsempfang, der seitens einer politischen Gruppierung jedes Jahr ausgerichtet wird. Eine Zusammenkunft von Politik, Kultur und Wirtschaft, der 2019 ganz im Zeichen Europas stand. Ehrengast war die Generalsekretärin und designierte Spitzenkandidatin zur Europawahl Nicola Beer, MdB.

FDP-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Hermann Grupe eröffnete den Empfang und begrüßte die zahlreichen Gäste. Der Einladung gefolgt waren unter anderem Landtagsabgeordneter Christian Grascha, Christian Belke, Kommandeur des Panzerpionierbataillons 1 in Holzminden, Bürgermeisterin der Samtgemeinde Bodenwerder Tanya Warnecke, Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders aus Eschershausen-Stadtoldendorf sowie Heide Sander mit Enkelsohn Julius, aber auch Leiter der umliegenden Schulen, des Sozialverbands, Vertreter von Banken und dem Landvolk.

Bei einem kurzen Rückblick auf 2018 und Ausblick auf 2019 erläuterte Grupe die Fakten, die Erfolge und einige Ziele: die Liberalen hätten ihre Hausaufgaben gemacht, ein ausgeglichener Haushalt zeige dieses deutlich. Doch eine Investition von rund 40 Millionen Euro in ‚die wichtigste Ressource‘, die Bildung, sei unabwendbar. Mit dem Umbau der Schulen werde ein erster Schritt gegangen, man müsse fördern und stärken. Erfolge der Liberalen verdeutlichte Grupe mit der Abschaffung der Jagdsteuer und die unendliche Geschichte des Landschaftsschutzgebiets. Deutliches Unverständnis äußerte er beim Thema Straßenbau und Infrastruktur, egal ob die Sperrung der B83, verworrene Kreisel oder die zu eng gebaute Brücke in Negenborn – hier müsse etwas passieren.

Im Anschluss erhielt Generalsekretärin und designierte Spitzenkandidatin zur Europawahl Nicola Beer das Wort. „Nach den einleitenden Worten bekomme ich fast wieder richtig Lust auf Kommunalpolitik“, gab Beer lächelnd zu, doch inzwischen hat sie als Mitglied des Bundestages eine andere Bestimmung und verfolgt genaue Ziele in der Europapolitik. Doch Kommunalpolitik sei die Basis für alles Weitere, dort wüssten die Menschen, was sie zum Beispiel an ihrem Bürgermeister hätten. „Menschen die nicht nur schwatzen, sondern auch machen“! Auf dieser Ebene solle Vielfalt herrschen, so aber auch in ganz Europa. Die Grundlage für die internationale Politik.

„Wir müssen das Thema Europa ernst nehmen und eine Politik, die sich dafür einsetzt, Europa besser zu machen, unterstützen“, erläuterte Beer in ihrer Rede zum Neujahrsempfang in Bevern. Man bräuchte eine Einheit, aber keine Vereinheitlichung, betonte sie. Es müsse ein Kontinent entstehen, der nach innen und nach außen schützt und ein Europa, das mit einer Stimme spricht. Europa sei ein Kontinent der Chancen, somit ein zukunftsorientiertes Europa, welches als leuchtender Vorreiter fungieren könne. „Europa kann mehr und besser sein, dafür treten die Freien Liberalen ein.“

Nicht nur für die Europawahl am 26. Mai wünschte sich Beer eine große Beteiligung, sondern warb ebenfalls für die Unterstützung der Kandidaten bei den diesjährigen Kommunalwahlen.

Das Schlusswort übernahm Bürgermeisterkandidat der Samtgemeinde Bevern Burkhard Dörrier und erläuterte in einer kurzen Ansprache, warum er sich zur Wahl hatte aufstellen lassen: „Herz-Hand-Sachverstand – so muss Politik auf dem Dorf sein“.

Nach einigen Danksagungen lud die FDP Holzminden zu weiteren Gesprächen bei kleinem Imbiss ein.

Foto: fw

Montag, 14. Januar 2019 12:30 Uhr

Holzminden (red). 23. öffentlichen/nicht öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Verkehr und Stadtentwicklung am Dienstag, den 15. Dezember 2019, um 17:00 Uhr im Ratssitzungssaal Holzminden.

Tagesordnung:

  1.  Eröffnung der Sitzung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und der Beschlussfähigkeit
  2.  Feststellung der Tagesordnung
  3. Genehmigung des Protokolls über die öffentlichen Sitzungen vom 30.10.2018 und 13.11.2018
  4.  Einwohnerfragestunde zu allgemeinen Themen der Stadt und zu Themen der Tagesordnung
  5.  Mitteilungen
  6.  Modernisierung des Bahnhofes Holzminden hier: Vorstellung der Planung durch die Deutsche Bahn Station & Service AG
  7.  Neubau eines Feuerwehrhauses in Holzminden hier: Festlegung des Vergabeverfahrens
  8.  Bebauungsplan Nr. 9 "Wildenkielskopf" - 2. Änderung hier: 1. Abwägung der Stellungnahmen 2. Satzungsbeschluss gem. § 10 BauGB
  9.  Bebauungsplan Nr. 56 "Wiesenweg" - 5. Änderung hier: erneute Öffentliche Auslegung gem. §4a Abs. 3 BauGB
  10.  Bauleitplanung 2019
  11.  Stadthalle Holzminden hier: Aussprache über Maßnahmen und Anschaffungen (vgl. Anlage zu Vorlage 0801-18)
  12.  Vergabe von Hochbauarbeiten Hier: Abbruch des Ofenhauses
  13.  Vergabe von Hochbauarbeiten hier: Abdichtungsarbeiten bei der Raumsanierung Stadthaus
  14.  Neubau einer "Astrid-Lindgren-Schule" hier: Einschaltung eines Projektsteurers
  15.  Fragen und Anregungen der Einwohnerinnen und Einwohner zu Beratungsgegenständen der Sitzung und zu allgemeinen Themen der Stadt
  16.  Anfragen und Anregungen
  17.  Mitteilungen über städtische Baumaßnahmen gemäß Ratsbeschluss vom 07.06.2018

Foto: Symbolbild

Wirtschaft
Mittwoch, 16. Januar 2019 18:13 Uhr
Hellers Krug: Live-Musik und 4-Gänge-Menü mit Frank-Sinatra-Flair
Mittwoch, 16. Januar 2019 12:06 Uhr

Holzminden (r). Das Land Niedersachsen fördert in diesem Jahr insgesamt 292 Einzelprojekte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit rund 96,6 Millionen Euro. Das hat heute Niedersachsens Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann in Hannover anlässlich der Genehmigung des ÖPNV-Förderprogramms für das Jahr 2019 bekannt gegeben: „Mit unserem umfangreichen Förderprogramm verbessern wir den Öffentlichen Personennahverkehr und damit nachhaltig die Mobilität der Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land. Ich freue mich, dass erneut sämtliche von den Antragsstellern angemeldeten, förderfähigen und baureifen Projekte berücksichtigt werden konnten. Die Landesregierung ermöglicht damit insgesamt Investitionen in den ÖPNV von rund 197 Millionen Euro. Damit werden zugleich auch Arbeitsplätze in Niedersachsen gesichert.“

Erfreulich ist in diesem Zusammenhang, dass auch die Stadt Holzminden von dem Förderprogramm profitiert. So fließen insgesamt 46.529 Euro in die Sanierung von zwei Bushaltestellen im Stadtgebiet. „Der ÖPNV ist für uns, hier im ländlichen Raum extrem wichtig. Eine große Rolle spielt dabei immer auch die Barrierefreiheit von Bushaltestellen. Es muss auch den Menschen mit Handicap, Eltern mit Kinderwagen und den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern möglich sein, das vorgehaltene Angebot gut nutzen zu können. Daher freue ich mich sehr über die Investition. Schade ist einzig die Tatsache, dass aus dem ganzen Kreisgebiet keine weiteren Förderanträge gestellt worden sind“, so die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt.

Im Einzelnen umfasst das ÖPNV-Jahresförderprogramm 2019:

  •   77 Neu- und Ausbauvorhaben im straßengebundenen ÖPNV mit insgesamt 46,1 Millionen Euro Förderung (Stadt- und Straßenbahninfrastruktur, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, größere       Bushaltestellen und Busbahnhöfe, Busbetriebshöfe, ÖPNV-Beschleunigungen, Echtzeitinformationssysteme für Fahrgäste)
  •  864 Bushaltestellen werden modernisiert und barrierefrei gestaltet mit insgesamt 21 Millionen Euro Förderung
  •  fünf Projekte im Schienenpersonennahverkehr werden mit insgesamt 3,2 Millionen Euro Förderung (Bahnhofsvorhaben und Streckeninfrastrukturvorhaben)
  •  237 ÖPNV-Omnibusse, davon 16 Prozent mit Elektro- und 10 Prozent mit Gasantrieb, mit 24,6 Millionen Euro Förderung
  •  sieben neue landesbedeutsame Buslinien mit einer voraussichtlichen Förderung von zusammen rund 1,7 Millionen Euro pro Jahr

Besonders bedeutsame Großprojekte 2019 sind neben mehreren Hochbahnsteigen und Gleiserneuerungen im Bereich der Stadtbahnen in Hannover und Braunschweig (voraussichtliche Förderung: 30,5 Millionen Euro bzw. von 5,2 Millionen Euro): die Erneuerung eines Busbetriebshofs in Oldenburg für Erdgasbusse (voraussichtliche Förderung: 1,2 Millionen Euro), der Neubau einer Bushaltestellenanlage in Fallersleben (0,5 Millionen Euro), eine weitere Baustufe in der ÖPNV-Beschleunigung in Göttingen (1,0 Millionen Euro) sowie der Neubau einer Park&Ride-Anlage am Bahnhof in Walsrode (0,4 Millionen Euro).

Minister Althusmann: „In diesem Jahr steigern wir die Förderung des Nahverkehrs gegenüber dem Vorjahr deutlich: Die 292 Vorhaben bedeuten einen Anstieg von rund 7 Prozent und gleichzeitig einen neuen Höchststand. Die vorgesehene Fördersumme insgesamt erhöht sich sogar um 16 Prozent gegenüber 2018. Das zeigt eindrucksvoll die Bedeutung des ÖPNV in Niedersachsen, belegt aber auch wie attraktiv unsere Förderinstrumente für Kommunen und Verkehrsunternehmen sind.“

Foto: Symbolbild

Sonntag, 13. Januar 2019 10:39 Uhr

Kreis Holzminden (r). Der Mindestlohn steigt ab Januar um 35 Cent auf jetzt 9,19 Euro pro Stunde – und mit ihm der Verdienst von 910 Menschen im Landkreis Holzminden. So viele Beschäftigte arbeiten hier derzeit zum gesetzlichen Lohn-Minimum. Auch die Wirtschaft im Kreis profitiert: Die Kaufkraft wächst durch das Mindestlohn-Plus in diesem Jahr um rund 216.000 Euro. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit und beruft sich auf eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover, das die Auswirkungen der Mindestlohn-Entwicklung regional untersucht hat.

„Mal ins Kino oder Essen gehen. Und auch mal etwas Neues für den Haushalt anschaffen – fast jeder Euro, den Mindestlohn-Beschäftigte am Monatsende extra haben, fließt in den Konsum. Und einen Großteil davon geben sie vor Ort aus“, sagt Lena Melcher von der NGG-Region Hannover. Denn wer zum untersten Lohn arbeite, könne nichts auf die hohe Kante legen. Für die Gewerkschafterin ist der gesetzliche Mindestlohn aber auch nach der aktuellen Erhöhung zu niedrig: „Selbst für eine Vollzeitkraft ist es extrem schwer, mit dem Mindestlohn klarzukommen. Gerade dann, wenn auch noch Kinder im Haushalt leben. Und bei steigenden Mieten sowieso“, so Melcher. Die NGG fordert deshalb ein deutlich stärkeres Mindestlohn-Plus. Erst in einer Größenordnung von mehr als zwölf Euro pro Stunde werde die Lohnuntergrenze „langsam armutsfest“.

NGG-Geschäftsführerin Melcher sieht bei den Löhnen „Luft nach oben“ und die Arbeitgeber in der Pflicht: „In Branchen wie dem Gastgewerbe und dem Bäckerhandwerk gehen trotz guter Wirtschaftslage selbst Fachkräfte oft nur mit dem gesetzlichen Minimum nach Hause.“ Messlatte sei aber nicht der Mindestlohn, sondern der Tariflohn. Melcher prangert die zunehmende Tarifflucht als Hauptgrund dafür an, „dass seit Jahren viel zu viele Menschen im Niedriglohnsektor gefangen sind“ und fordert die Unternehmen auf, sich zu Tarifverträgen zu bekennen: „In den Tarifverträgen der NGG sind meist deutlich höhere Löhne, auch in den unteren Lohngruppen, vereinbart. Und wer nach Tarif zahlt, der hat auch zufriedenere Mitarbeiter, die sich im Job engagieren.“

Melcher betont, dass von der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns seit 2015 rund vier Millionen Menschen profitiert haben. Allerdings werde dieser gesetzliche Anspruch viel zu wenig kontrolliert, weil die Finanzkontrolle Schwarzarbeit nach wie vor nicht ausreichend personell ausgestattet sei. „Es gibt viel zu viele Schlupflöcher: Arbeitszeiten werden nicht korrekt erfasst oder Überstunden nicht bezahlt, um den Mindestlohn massenhaft zu umgehen. Das ist ein Skandal“, kritisiert die Gewerkschafterin und fordert die Beschäftigten auf, ihre Januar-Lohnabrechnung genau zu kontrollieren.

Bei seiner Einführung 2015 lag der gesetzliche Mindestlohn bei 8,50 Euro pro Stunde. Nach dem Mindestlohngesetz steigt er alle zwei Jahre. Wie hoch das Plus ist, hängt insbesondere von der Entwicklung der Tarifverdienste ab. Die NGG war die erste Gewerkschaft, die sich für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns stark gemacht hat.

Foto: NGG-Region Hannover

Sport
Dienstag, 15. Januar 2019 07:30 Uhr
Noch Plätze frei beim Kurs „Yoga für Männer und Frauen“ des Kneipp-Verein Holzminden e.V.
Sonntag, 30. Dezember 2018 08:58 Uhr

Holzminden (r). Nebel, Nässe und frostige Temperaturen - na, und? Passionierte Läufer hält die kalte Jahreszeit nicht von ihren Joggingrunden ab. Tatsächlich spricht auch nichts dagegen, im Winterhalbjahr weiter dem Lieblingssport zu frönen. Allerdings sollten einige Voraussetzungen eingehalten und Sicherheitsaspekte berücksichtigt werden, damit es nicht zu schmerzhaften Verletzungen oder aber Infekten kommt.

Drinnen aufwärmen, draußen sanft starten

Auch bei leichten Minusgraden können gesunde Menschen bedenkenlos joggen. Solange die Temperaturen über minus 15 Grad liegen, kann der Körper die Luft erwärmen ehe sie zur Lunge gelangt - dafür beim Laufen bevorzugt durch die Nase atmen. Und auch die Muskeln kommen mit der Winterkälte zurecht, wenn man ein paar Punkte beachtet. Am besten läuft man noch vor dem Start drinnen einige Minuten auf der Stelle, um warm zu werden und macht ein paar leichte Dehnübungen. Den ersten Teil der Strecke bewältigt man dann möglichst in einem etwas ruhigeren Tempo, bis der Körper gut durchgewärmt ist. Um nicht umzuknicken oder auszurutschen, sollte man auf gute Laufschuhe achten - gerade wenn Kälte, Nässe, feuchtes Laub, Matsch oder gar Frost den Untergrund uneben und rutschig machen. Die Schuhe sollten über ein griffiges, rutschfestes Profil verfügen.

Bei Verletzungen natürlich (be-)handeln

Wichtig ist es auch, bei Bedarf die Lauftechnik anzupassen. Auf rutschigen Wegen wird geraten, kürzere und flachere Schritte zu machen, eher gefühlvoll als kräftig. Bei akuter Glätte sollte man das Lauftempo unbedingt drosseln, die Arme für eine bessere Balance etwas abspreizen und versuchen, bewusst mit dem gesamten Fuß aufzusetzen. Bei aller Vorsicht kann es trotzdem zu Stürzen und Blessuren kommen. Dann sollte die PECH-Regel angewendet werden: Belastung sofort beenden (Pause), Verletzung kühlen (Eis), Druckverband anlegen (Compression) und die betroffene Extremität über Herzniveau ruhigstellen (Hochlagerung). Ergänzend kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel - als Creme zur äußeren Anwendung, etwa in Form eines Salbenverbandes und parallel als Tabletten zum Einnehmen - zum schnelleren Abklingen von Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen beitragen.
14 natürliche Inhaltsstoffe, darunter Arnika, Echinacea (Sonnenhut), Calendula (Ringelblume) und Hamamelis (Zaubernuss) greifen an verschiedenen Punkten in den Heilungsverlauf ein und können ihn beschleunigen. In der Folge heißt es "Erst kurieren, dann trainieren." Erst wenn nichts mehr weh tut, sollte man das Training wieder aufnehmen.

Foto: djd/Traumeel/Getty

Montag, 10. Dezember 2018 12:00 Uhr

Bremen/Holzminden (r). Die Holzmindenerin Svea Teßmer startete vergangenes Wochenende bei den Bremen Open und erkämpfte sich beim letzten Turnier 2018 die Bronzemedaille. Bei diesem internationalen Turnier gingen am Samstag und Sonntag über 1.000 Kämpferinnen und Kämpfer an den Start. In Sveas anspruchsvollem Pool zählte, neben diversen Kaderathletinnen aus den jeweiligen Bundesländern, auch die amtierende Westdeutsche Meisterin zu ihren Gegnerinnen.

Bereits in ihrem ersten Kampf musste Svea gegen eine Holländerin antreten. Diesen Kampf, wie auch die folgenden konnte die junge Holzmindenerin souverän für sich entscheiden. Bei dem Kampf um den Einzug ins Finale stand Svea Helen Habib vom JC 66 Bottrop gegenüber, der amtierenden Westdeutschen Meisterin und späteren Siegerin des Turniers!

Svea konnte lange Zeit mithalten und ihre Stärke im Boden einsetzten, bevor sie diesen Kampf am Ende mit zwei kleinen Wertungen (Waza-Ari) knapp verloren hat. Im kleinen Finale kam es zum Niedersachsen Derby gegen die Kaderathletin Leny Schubert vom VfL Grasdorf. Diesen Kampf konnte Svea ebenfalls im Boden durch einen Armhebel für sich entscheiden, so dass sie bei diesem stark besetzten Turnier einen hervorragenden 3. Platz erreichte.

Foto: S.Teßmer

Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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