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Top 5 Nachrichten der Woche
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Region Aktiv
Montag, 24. September 2018 15:14 Uhr
KVHS-Computerkurs für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte
Montag, 24. September 2018 12:40 Uhr

Holzminden (sl). Ein Lastkraftwagen mit gefährlichem Gefahrgut kollidierte mit einem Auto. Schnell wird klar, dass die Feuerwehr anrücken muss - Bei der Jahreshauptübung der Feuerwehr Holzminden wird das Szenario eines Verkehrs- und Gefahrgutunfalls geübt. Bürgermeister Jürgen Daul, Feuerwehrkräfte aus umliegenden Orten und Schaulustige ließen es sich nicht nehmen, die Aufgaben der Feuerwehr und den Ablauf bei einem diesem nachgestellten Unfall zu bestaunen.

Durch den Unfall fing das Gefahrgut auf dem Anhänger des Lastkraftwagens Feuer. Nach einer ersten Begutachtung des Einsatzortes versuchten mehrere Einsatzkräfte, sowie die Johanniter, eine eingeklemmte Person aus dem verunfallten Auto zu bergen. Dabei musste schweres Gerät aufgefahren werden, damit das Dach abgenommen werden konnte und die Person schnell Hilfe bekam. Während der Bergung wurde das Feuer auf dem Anhänger mit Schaum gelöscht. Für die Begutachtung und Sicherstellung des Gefahrguts wurde vom nachgeorderten Gefahrgutzug nötiges Werkzeug aufgebaut. Eine Drehleiter wurde dazu geholt, um mit einem Flaschenzug ein beschädigtes Fass in ein sicheres Gefäß zu befördern.

Die Übung war nach der Sicherstellung der Ladung beendet und mit einem kräftigen Applaus bedankten sich die Zuschauer bei dem ereignisreichen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr Holzminden.

Fotos: sl

 

Montag, 24. September 2018 12:14 Uhr

Holzminden (sl). Heute starten die Abrissarbeiten des gestützten Hauses neben dem Kino in Holzminden. Das Abbruchunternehmen Heine GmbH wird diese Arbeit in der Fürstenbergerstraße durchführen. Bereits seit Monaten wird das Haus Nummer 5 von Balken gestützt. Während der Abrissarbeiten wird eine Fahrbahn in der stark befahrenen Fürstenbergerstraße für drei Wochen gesperrt werden, erklärte Jens-Uwe Müller, Geschäftsführer der Heine GmbH. Danach wird von dem Haus nichts mehr zu sehen sein.

Foto: sl

Montag, 24. September 2018 08:54 Uhr

Holzminden (r). Der GRÜNE Landtagsabgeordnete Christian Meyer aus Holzminden hatte zu einem Besuch im Niedersächsischen Landtag eingeladen. Eine sehr interessierte Gruppe interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Holzminden, Uslar und Höxter nutzte die Möglichkeit, um sich über die parlamentarische Arbeit im Leineschloss in Hannover zu informieren.

Highlight des Tages war die Besichtigung des erst vor knapp einem Jahr neu eingeweihten Plenarsaals des Landtages. Man zeigte sich allseits beeindruckt von dem modernen und lichtdurchfluteten Bau. Sehr erfreut zeigte sich der bei der Führung anwesende Christian Meyer über die neu gewonnene Transparenz: „Hier schlägt das demokratische Herz Niedersachsens. Endlich stehen für die Bürgerinnen und Bürger viel mehr Zuschauerplätze zur Verfügung, um die Debatten in ihrem Parlament mit zu verfolgen. Außerdem gibt es keine Bannmeile mehr um den Landtag, so dass wir Demonstrationen etwa gegen das Polizeigesetz oder für bessere Lehrergehälter hautnah mitbekommen können.“

Im alten Plenarsaal wurde intensiv über den Tierschutz und das Insektensterben diskutiert. Viele Teilnehmer beklagten, dass die neue Landwirtschaftsministerin den Tierschutzplan zurückdrehe und etwa das Kastrieren von Schweinen ohne Betäubung fortsetzen wollen.

Doch auch andere Programmpunkte entpuppten sich als äußerst interessant: Man informierte sich über die Arbeit in den Ausschüssen, in denen jeweils verschiedene Themen behandelt werden, und legte einen Stopp zu einem Gespräch in den Räumlichkeiten der GRÜNEN Landtagsfraktion ein, bei dem auch die Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN aus Hameln, Anja Piel, Rede und Antwort stand. Die Einblicke in die anstrengende und durchaus komplexe parlamentarische Arbeit im Niedersächsischen Landtag zeigten erneut, dass Demokratie ein zähes und mitnichten einfaches Ringen um die besten Wege bedeutet. 

So drehten sich die politischen Diskussionen des Tages auch um den erstarkenden Rechtsextremismus in der Gesellschaft und die nur vermeintlich einfachen Antworten von Pegida, AfD & Co. Piel appellierte in Richtung SPD und CDU: „Es liegt jetzt auch bei unseren großen Volksparteien, sich von diesen Angstmachern nicht immer weiter nach rechts treiben zu lassen. Ja, Zuwanderung ist eine Herausforderung. Aber unser Europa ist menschlich und wird es selbstverständlich verkraften, 1500 Menschen im Jahr im Mittelmeer vor dem Ertrinken zu retten. Wie sichern wir eine gute Pflege, wie die Finanzierung der Rente? Was tun wir gegen das Insektensterben? Diese Themen sollten wir in Deutschland viel mehr diskutieren, anstatt immer wieder auf die rechte Hetze gegen Geflüchtete einzugehen!“

Christian Meyer fügte hinzu: „Unsere Demokratie ist nicht selbstverständlich, sondern eine Errungenschaft, dass wir frei unsere Meinung äußern können. Wir Grüne stehen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, ohne wenn und aber.“ Öffentliche Äußerungen der AfD über die Zerschlagung der freien Presse und Gewaltdrohungen gegen anders Denkende seien ein Angriff auf die Grundwerte der Verfassung wie die Menschenwürde. Meyer und Piel riefen daher zu mehr Engagement in demokratischen Parteien auf und freuten sich über den Mitgliederzuwachs bei den Grünen in Niedersachsen nach der Landtagswahl.

Nach dem Besuch in Hannover unterhielt man sich auf der gemeinsamen Rückfahrt nach Holzminden noch angeregt über die besuchten unterirdischen Gänge im Landtag, die gehörten Geschichten über abhörsichere Räume sowie sogenannte „Hammelsprünge“ bei wichtigen Abstimmungen, und ließ einen spannenden Tag ausklingen.

Foto: Christian Meyer MdL

Sonntag, 23. September 2018 17:42 Uhr

Holzminden (kp). Bloß nicht den Appetit verderben lassen! Das müssen sich heute auch viele Holzmindener gedacht haben, die trotz Dauerregens den Weg in die Innenstadt gefunden haben. Acht Food-Trucks standen auf dem Marktplatz bereit, um allerlei Köstlichkeiten unter die Leute zu bringen. „Verrückt“, freut sich Frank Peters, „in Holzminden gehen sie sogar bei so einem Wetter raus.“ Frank und Olivia Kongai Peters sind mit ihrem Food-Truck bereits das zweite Mal in Holzminden. Sie kommen gerne den Weg aus Herford angereist. „Als wir das letzte Mal hier waren, war das Wetter auch nicht so gut“, erinnert er sich. Trotzdem kommen immer wieder viele Hungrige, um die von Frank und Olivia angebotenen, afrikanischen Street-Food-Spezialitäten zu probieren.

Neu und ein absolutes Highlight auf dem heutigen Streetfood-Fest war der „Keks-Kreator“. Hier wurde gefrorener, roher Keks-Teig zum Löffeln angeboten. Ohne Ei, dafür aber mit einem ganz bestimmten Mehl angereichert, soll dieser süße Snack dem Magen wohl bekommen. „Was auch immer gut ankommt“, weiß Veranstalter Fabian Hofmann zu berichten, „ist der Wild-Burger, weil er einfach mal ganz anders schmeckt.“ Froh sei er, dass die Streetfood-Gourmets mittlerweile zu einer festen Größe im Holzmindener Veranstaltungskalender geworden sind. Zusammen mit Katrin Konradt gewährt er im Rahmen des Food-Truck-Festivals einen exklusiven Einblick in das Programm fürs nächste Jahr: Nach langer Zeit soll voraussichtlich im September 2019 mal wieder ein Weinfest stattfinden. Im Juni 2019 soll es dann endlich das Bierfest geben. Beide Feste sollen am Weserkai stattfinden.

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Blaulicht
Montag, 24. September 2018 08:57 Uhr
Der Landkreis Holzminden unterstützt beim Moorbrand in Meppen
Freitag, 21. September 2018 10:53 Uhr

Holzminden (r). In der Nacht zum 18. September kam es zu insgesamt sechs Straftaten in der Gartenkolonie NORDLAND. In sechs Parzellen haben bislang unbekannte Täter hauptsächlich Sachschaden angerichtet. Es wurden sechs Geräteschuppen, ein Gartenhaus sowie ein Schloss eines Gartenhauses aufgebrochen. Weiterhin wurden in zwei Parzellen durch Steinwürfe Fenster und Türen zerstört und beschädigt. Es wurde ein geringer zweistelliger Geldbetrag sowie eine Deutschland-Flagge und Arbeitsgerät entwendet. Dafür trieben die Täter einen hohen Aufwand und beschädigten mutwillig die Gebäude in der gepflegten Gartenkolonie. Jedes Jahr kommt es zu derartigen Straftaten in den Kolonien der Stadt.

Die Polizei ist hier auf Beobachtungen von Zeugen angewiesen und fragt deshalb: Wer hat in der Nacht zum 18.09.2018 und auch in den Nächten am Wochenende davor verdächtige Personen im Umfeld der Gartenkolonie "Unter dem Kiekenstein" gesehen?

Hinweise bitte an die Polizei Holzminden unter 05531/9580.

Dienstag, 18. September 2018 14:45 Uhr

Holzminden (red). Am Sonntag den 16. September wurde im Weserhotel zweimal der Alarm ausgelöst. Gegen 17.00 Uhr wurden die Einsatzkräfte durch die Auslösung einer Brandmeldeanlage zum Einsatzort von der Leitstelle Weserbergland alarmiert. Nach Ankunft des LF 20/16 konnte nach ersten Begutachtungen Entwarnung gegeben werden, da aus unerklärlichen Gründen im Bereich des Treppenhauses ein Rauchmelder anging.

Kurz vor 22.00 Uhr mussten die Feuerwehrkräfte erneut zum Hotel ausrücken, da derselbe Melder wie am Nachmittag Alarm geschlagen hatte. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden und die 26 Einsatzkräfte rückten ab. Demnächst wird eine Wartungsfirma den verursachenden Rauchmelder genauer untersuchen.

Foto: Feuerwehr Holzminden

Mittwoch, 12. September 2018 16:49 Uhr

Holzminden (fw). Die Ermittlungen des Großbrandes in der Uferstraße in Holzminden sind abgeschlossen. Wie die Polizei auf Anfrage der Redaktion Holzminden News mitteilte, handelt es sich mit größter Wahrscheinlichkeit um Brandstiftung. Ein elektrischer Defekt kann ausgeschlossen werden. Doch ob es sich um vorsetzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt, ist noch unklar. Daher sucht die örtliche Dienststelle weiterhin Zeugen und ist auf Aussagen der Passanten, die sich zur Tatzeit unmittelbar in der Uferstraße aufgehalten haben und etwas beobachten konnten, angewiesen.

Die Überreste des Hauses werden in naheliegender Zeit komplett abgerissen, doch zuvor müssen noch bautechnische Absicherungen der Umgebung geschaffen werden.

Nach den polizeilichen Ermittlungen folgen die Untersuchungen der Versicherung und Schadensregulierungen.

Siehe hier Bericht zum Großbrand

Foto: Thomas Kube

Sonntag, 09. September 2018 21:00 Uhr

Holzminden/Mühlenberg (rus). Auf der Bundesstraße 497 bei Mühlenberg war am frühen Sonntagabend ein Motorradfahrer in der sogenannten Teufelskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Leitplanke geprallt. Dabei zog sich der aus Einbeck stammende Fahrer schwere Beinverletzungen zu und musste mit dem Rettungshubschrauber "Christoph 44" in eine Klinik geflogen werden. Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen musste die Bundesstraße zwischen Neuhaus und Holzminden zeitweise voll gesperrt werden.

Foto: red

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Politik
Mittwoch, 19. September 2018 11:21 Uhr
Nächste Ratssitzung am 25. September in Holzminden
Dienstag, 18. September 2018 16:18 Uhr

Polle (red). Die CDU Holzminden lädt herzlich zur nächsten Kreismitgliederversammlung am Freitag den 21. September 2018 ein. Im „Graf Everstein“ in Polle wird ab 17.30 Uhr die Versammlung beginnen. Der Fraktionsvorsitzende der CDU und Mitglied im niedersächsischen Landtag, Dirk Toepffer wird ebenfalls da sein. Als Redner wird er Einiges aus dem Landtag berichten und bei weiteren Punkten der Tagesordnung intensiv mitwirken.

Im Rahmen des Parteitags werden Vertreter und Ersatzvertreter des Kreisverbandes für die Landesvertretersammlung zur Aufstellung der Landesliste für die kommenden Europawahlen 2019 gewählt. Im Anschluss möchte der Küchenchef die Kreismitglieder gerne kulinarisch im „Graf Everstein“ überraschen.

Foto: Symbolbild

Montag, 17. September 2018 11:41 Uhr

Holzminden (r). Mit einem gemeinsamen Entschließungsantrag haben die Landtagsfraktionen von SPD und CDU auf die wachsende Unsicherheit bei Vereinen in Bezug auf die seit Mai 2018 geltende Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union reagiert.

„Die Stärkung des Datenschutzes ist im Zeitalter der Digitalisierung richtig und notwendig. Sie darf aber nicht auf dem Rücken der mehr als 56.000 Vereine in Niedersachsen stattfinden, die in überwiegender Zahl ehrenamtlich geführt werden und mit der Umsetzung der neuen Verordnung vielfach überfordert sind“, erklärt die heimische Landtagsabgeordnete Sabine Tippelt. 

Mit dem Entschließungsantrag wird die Landesdatenschutzbeauftrage unter anderem dazu aufgefordert, die niedersächsischen Vereine besser bei der Umsetzung der DSGVO zu beraten und eine möglichst unkomplizierte Handreichung zu entwickeln. „Außerdem fordern wir, dass Vereine bei einem erstmaligen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung nicht sofort sanktioniert werden. Stattdessen soll die Landesdatenschutzbeauftragte die betroffenen Vereine umfassend beraten und ertüchtigen, zukünftige Verstöße zu vermeiden. Wir dürfen es nicht zulassen, dass ehrenamtliches Engagement auch hier bei uns im Landkreis Holzminden durch die Angst vor der DSGVO abgewürgt wird“, so Tippelt weiter.

Ähnliches gelte auch für die verpflichtende Ernennung einer oder eines Datenschutzbeauftragten in allen Vereinen, so Sabine Tippelt: „Hier muss der Bund dringend eine Ausnahmeregelung für ehrenamtlich geführte Vereine auf den Weg bringen, die sie von dieser Verpflichtung befreit.“

Foto: Symbolbild

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Wirtschaft
Montag, 24. September 2018 15:21 Uhr
Im Kreis Holzminden haben 127 Flüchtlinge einen Job gefunden
Sonntag, 23. September 2018 07:00 Uhr

Kreis Holzminden (r). Lohn-Schieflage auf heimischen Dächern: Die 150 Dachdecker im Landkreis Holzminden müssen weiter auf eine Lohnerhöhung warten. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf die laufende Tarifrunde für das Handwerk. „Der Bau-Boom beschert auch den Dachdeckerbetrieben volle Auftragsbücher und gute Umsätze. Trotzdem sperren sich die Arbeitgeber gegen ein längst überfälliges Lohn-Plus“, kritisiert Gewerkschafter Torsten Witt.

Die IG BAU Niedersachsen-Süd fordert sechs Prozent mehr Geld für Dachdecker und 100 Euro mehr im Monat für Azubis. Bei einem Facharbeiter stünden damit 184 Euro pro Monat mehr auf dem Lohnzettel. In der letzten Tarifverhandlung hatten die Arbeitgeber jedoch lediglich ein minimales Plus auf dem Level der Inflationsrate geboten. Anspruch auf tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied der Arbeitgeberinnung ist.

„Wenn das Dachdeckerhandwerk bei der Bezahlung nicht deutlich attraktiver wird, dann droht die Branche von der Lohnentwicklung abgehängt zu werden“, so Witt. Dies verschärfe auch den Fachkräftemangel. Schon jetzt hätten die Betriebe massive Probleme, Spezialisten und Nachwuchs für die „Knochenjobs in der Höhe“ zu finden.

Die Gewerkschaft fordert den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dazu auf, in der jetzt anstehenden Schlichtung „endlich ein solides Lohn-Angebot“ vorzulegen. Andernfalls drohe das endgültige Scheitern des Tarifkonflikts.

Foto: IG Bauen-Agrar-Umwelt

Donnerstag, 20. September 2018 09:45 Uhr

Holzminden (red). Mit weit über 200 Teilnehmern war auch der zehnte „Stiebel-Eltron-Dialog zur Evolution der Architektur“ ein großer Erfolg. Das Tagessymposium fand auf dem neuen Berliner Flughafen BER statt - obwohl noch nicht eröffnet, sind Teile davon so weit fertiggestellt, dass eine solche Nutzung möglich ist. Die Architekten und Planer, vornehmlich aus dem Berliner Raum, wagten gemeinsam mit den Referenten den „Reality Check Energiewende: Vision und Wirklichkeit“. Zukunftsforscher Matthias Horx, einer der Keynote-Speaker, bezeichnete die Energiewende als „Megatrend - und Megatrends sind immer eine Revolution in Zeitlupe.“

10. Stiebel-Eltron-Dialog zur Evolution der ArchitekturGroßer Andrang: Mehr als 200 Architekten und Planer waren auf dem BER beim zehnten „Stiebel-Eltron-Dialog zur Evolution der Architektur“ dabei. Der Gründer des „Zukunftsinstitutes“ nahm in seinem Vortrag Bezug auf die Zukunftsvisionen vergangener Generationen - und machte dabei deutlich, dass jede Zukunftsvorstellung immer auch in ihrer Zeit gefangen ist. Der Titel seines Vortrags lautete „Zwischen Smart-Home und neuer Wohnlichkeit - Energien und Technologien von morgen“. Dabei gehe es ebenso um Technologie wie um die Gesellschaft: „Wir werden beispielsweise zukünftig ganz neue Formen des Zusammenlebens entwickeln, was zum Beispiel zu einem neuen Genossenschaftsbauen führen wird - je nach Anforderung. So entstehen voraussichtlich zukünftig immer mehr Dörfer in der Stadt.“ In Sachen Energie prognostiziert der renommierte Forscher radikale Veränderungen: „Ich bin überzeugt, dass schon in wenigen Jahrzehnten sauberer Strom immer und überall nahezu kostenlos zur Verfügung stehen wird.“

Referentin Alexandra Langenheld von der Agora Energiewende betonte in ihrem Vortrag die Notwendigkeit der Energiewende im Gebäudesektor. Sie analysierte die von Deutschland verbindlich zugesagten CO2-Einsparziele und zeigte Wege auf, wie diese Einsparziele zu erreichen sind - „über Effizienz von Gebäuden genauso wie effiziente Haustechnik.“ Noch sei die Möglichkeit gegeben, die Ziele zu erreichen - dafür müsse aber schnell gehandelt werden. „Und: Mit den Mindestmaßnahmen schaffen wir die allgemein anerkannte 2-Grad-Erderwärmungsbegrenzung allerdings nicht.“

Architekt Matthias Fuchs verdeutlichte anhand verschiedener Beispiele, dass Nachhaltigkeit und Baukultur Hand in Hand gehen müssen. Seine Firma ee concept erstellt Nachhaltigkeitskonzepte für Bauvorhaben - wie zum Beispiel für den Neubau der Propstei Leipzig. Die „nachhaltigste Kirche Deutschlands“ war auch ein Thema des Vortrags von Referent Matthias Riemenschneider von Stiebel Eltron - denn als Wärmeerzeuger kommt hier eine Wärmepumpen-Kaskadenlösung zum Einsatz. Über die Anlage, die Umweltenergie aus dem Erdreich gewinnt, wird das Gebäudeensemble im Sommer auch gekühlt. 

Aus der Berliner Niederlassung von gmp architekten kam Martin Glass, der über die verschiedensten Arten von Tragwerken und deren Effizienz in Sachen Materialverbrauch referierte.

Foto: Stiebel Eltron

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Sport
Sonntag, 23. September 2018 17:04 Uhr
„Tag des Sports“ aufgrund des Dauerregens vorzeitig abgebrochen
Samstag, 22. September 2018 06:30 Uhr

Stadtoldendorf (r). Die Fähigkeit, Schwimmen zu können, ist der grundlegende Schutz vor dem Ertrinken. Studien belegen, dass nur wenige Menschen älter als 18 Jahre Schwimmen lernen, weshalb sich die DLRG darauf konzentriert, Kindern das Schwimmen beizubringen. Einige Gliederungen bieten aber auch Erwachsenenkurse an.

Nach einer Umfrage der DLRG nimmt die Schwimmfähigkeit der Kinder in Deutschland dramatisch ab. So können am Ende der Grundschule 45 Prozent der Schülerinnen und Schüler nicht sicher schwimmen. Zwar haben nach der vierten Klasse 77 Prozent der Kinder eine Seepferdchen-Prüfung absolviert, allerdings kann erst ab dem Jugendschwimmabzeichen Bronze von einem sicheren Schwimmer ausgegangen werden.

Die DLRG ist die „Nummer 1“ in der Schwimmausbildung in Deutschland. Auch in Stadtoldendorf hat die DLRG Ortsgruppe bereits seit einigen Jahren die Initiative ergriffen und bietet Schwimmkurse an. In den vergangenen Jahren konnten mit der vom Landesverband unterstützten Aktion „Niedersachsen lernt Schwimmen“ bereits weit über 100 Kinder ein Schwimmabzeichen im Hallenbad Greene und im Stadtoldendorfer Freibad erwerben. Die Ausbilder der Ortsgruppe haben diese leider ausgelaufene Aktion jetzt aufgegriffen und im Freibad unter dem Motto „Der Landkreis Holzminden lernt Schwimmen“ fünf Schwimmkurse durchgeführt. In diesen Kursen konnten über 70 Schwimmabzeichen, vom Seepferdchen bis zum Deutschen Jugendschwimmabzeichen Bronze, Silber und zweimal sogar in Gold erworben werden.

Unterstützung für die Durchführung der Schwimmkurse erhält die Ortsgruppe vom Lions Club Holzminden. Aus den Erlösen des Adventskalenders geht eine respektable Summe in die Arbeit der Ausbilder am Beckenrand. Zum Abschluss des vorletzten Kurses besuchte der beim Lions Club für die Aktion zuständige Volker Meyer die Schwimmschüler und Ausbilder im Freibad Stadtoldendorf. Alle zeigten sich begeistert vom Erfolg der Ausbildung und wünschten sich eine Fortsetzung.

Im Hallenbad Greene wird die Schwimmausbildung ab Oktober fortgeführt. Die angebotenen Kurse sind zwar schon weitestgehend belegt, aber Anfragen (05563/7936 E. Völkel) sind durchaus noch möglich und bei starker Nachfrage sind weitere Kurse denkbar.

Foto: privat

Freitag, 14. September 2018 13:56 Uhr

Holzminden (r). Beim Lions Club Holzminden steigt die Vorfreude auf das kleine Jubiläum: Bereits zum zehnten Mal werden am Sonntag, 7. Oktober die Teilnehmer der Benefiz-Radausfahrt „Rund um den Solling“ zugunsten der DKMS auf die verschiedenen Strecken geschickt. Joachim Ruthe vom Organisationsteam ist zufrieden: „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die ersten Anmeldungen sind schon eingegangen.“

Wie schon in den letzten Jahren wird für die Anmeldung im Internet auf das professionelle System „RaceResult“ zurückgegriffen, das eine ausgesprochene Bedienungsfreundlichkeit bietet. Außerdem kann jeder Radsportler sehen, wer sich bereits angemeldet hat. Dies ist vielleicht ein weiterer Ansporn, zugunsten der DKMS in die Pedale zu treten. „Das Gemeinschaftserleben ist auf allen ausgewiesenen Strecken nicht zu überbieten“, so Ruthe.

Das Startgeld, das komplett an die DKMS gespendet wird, beträgt bis zum 30. September 20 Euro. An diesem Tag endet auch die Möglichkeit, eine personalisierte Startnummer mit dem aufgedruckten Vornamen zu erhalten. Für eine spätere Online-Anmeldung sind 25 Euro Startgeld zu zahlen, das gilt auch für eine kurzentschlossene Anmeldung direkt vor dem Start. „Eine Mitfahrt ohne Startnummer ist aus versicherungstechnischen Gründen nicht möglich“, erläutert Ruthe. Engagierte Lions-Mitglieder stehen am Sonntagmorgen in der Stiebel-Eltron-Halle an der Liebigstraße bereit, um die Startnummern auszuteilen und noch Anmeldungen entgegenzunehmen.

Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter „www.rund-um-den-solling“ und auf der entsprechenden Facebook-Seite. Dort findet man die vier verschiedenen Streckenprofile und kann sich selbstverständlich auch anmelden.

Foto: Kreissportbund Holzminden

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Panorama
Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr
NABU: Vogeltränken aufstellen - Unsere gefiederten Freunde leiden unter Trockenheit
Mittwoch, 30. Mai 2018 09:01 Uhr

Lippoldsberg (red). Mit einem brillanten Konzertduo, bestehend aus Daniel Schmahl und Tobias Berndt, setzt die Klosterkirche Lippoldsberg ihre alljährliche Reihe „Frühlingsbrausen“ fort. Das Duo spielt lebendig und dynamisch Werke des europäischen Barocks, der prächtigsten Epoche des 17. Jahrhunderts. Mit Werken von Albioni, Bach, Charpentier, Mouret und Telemann erwartet die Zuhörer ein traditionelles und festliches Konzertprogramm. Mit Daniel Schmahl kommt einer der gefragtesten Trompeter seiner Zeit am 10. Juni um 17 Uhr in die Klosterkirche. Viele Auftritte im In- und Ausland zeugen von seinem Können. Als Sohn einer Potsdamer Musikerfamilie galt Schmahl bereits früh als Grenzgänger zwischen alter Musik, früher Moderne und Jazz.

Tobias Berndt, studierter Organist, wird regelmäßig von internationalen Orchestern als gefragter Solist eingeladen und spielte bereits unter vielen namenhaften Dirigenten. Die beiden Musiker sehen ihre Interpretationen als ein Tribut an die Glanzzeit der hohen Trompete und ihrer kleinen Schwester – dem Corno da caccia, ergänzend durch die Orgel, der Königin der Instrumente. Ein Kartenvorverkauf ist an allen bekannten Vorverkaufsstellen möglich (VVK 17 Euro, AK 19 Euro). Weitere Informationen sind bei der Solling-Vogler-Region im Weserbergland, www.solling-vogler-region.de und unter Tel. 05536/960970 erhältlich.

Foto: Privat

Freitag, 25. Mai 2018 06:08 Uhr

Bad Gandersheim (red). Beim „Fest der Chöre“ gehört die Festspielbühne der Gandersheimer Domfestspiele am Sonntag, 27. Mai, ab 15 Uhr den Sängerinnen und Sängern aus Bad Gandersheim und der Region. An diesem Nachmittag zeigen die zwölf teilnehmenden Gruppen die vielfältige und reiche Chorkultur Südniedersachsens. Die Auswahl der Lieder, die vor der einmaligen Kulisse der romanischen Stiftskirche vorgetragen wird, reicht von „Veronika, der Lenz ist da“ über „Hit The Road Jack“ bis „Skandal im Sperrbezirk“. Das Highlight des Tages: Am Ende der Veranstaltung singen alle teilnehmenden Chöre gemeinsam ein Lied. In diesem Jahr wird zum Abschluss die „Ode an die Freude“ von Friedrich Schiller in der Vertonung von Ludwig van Beethoven ertönen.

Eröffnet wird das „Fest der Chöre“ durch ein Trompetensolo von Matthias Schatz von den Musikfreunden Edesheim-Hohnstedt-Northeim und den Projektchor „Klasse! Wir singen“ von der Grundschule Bad Gandersheim. Die Moderation übernimmt Domfestspiel-Intendant Achim Lenz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für den Projektchor „Klasse! Wir singen“ wird gebeten.

Die teilnehmenden Chöre sind der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim zusammen mit dem gemischten Chor Oldenrode, der Projektchor Altes Amt, der MGV Stöckheim, der MGV Wollbrandshausen, HBV Berka/MGV Wollbrandshausen/MGV Stöckheim, der MGV Dannhausen, der MGV Concordia Billerbeck, der Frauenchor Billerbeck, der gemischte Chor Wolperode, der MGV Kalefeld/Sebexen, der Frauenchor Echte sowie der Projektchor der Kreisvolkshochschule Northeim.

 

Donnerstag, 03. Mai 2018 07:49 Uhr

Region (red). Am 5. Mai 2018 feiert ArbeiterKind.de seinen 10. Geburtstag. Die mittlerweile größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland für Studierende der ersten Generation unterstützt und begleitet seit 2008 junge Menschen, die als Erste in ihrer Familie studieren. 6.000 Ehrenamtliche sind bundesweit in 75 lokalen Gruppen aktiv und informieren Schülerinnen und Schüler, Studierende und deren Eltern rund um das Thema Studium.

„Auch nach 10 Jahren bin ich immer noch von der großen positiven Resonanz auf ArbeiterKind.de überwältigt. Ich danke den vielen Ehrenamtlichen sowie unseren Förderern, Unterstützern und Fürsprechern ganz herzlich für ihr wunderbares Engagement. Ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jedes Jahr Zehntausenden Schülerinnen, Schülern und Studierenden aus nicht-akademischen Familien Mut zum Studium machen konnten. Doch die Bildungschancen hängen in Deutschland immer noch von der sozialen Herkunft ab – daher gibt es auch weiterhin viel zu tun,“ sagt Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de, zum 10-jährigen Jubiläum. 

Mit der eigenen Geschichte Menschen erreichen

In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Laut des aktuellen Hochschul-Bildungs-Reports 2020 des Stifterverbands aus dem Jahre 2017 beginnen von 100 Kindern aus Akademikerhaushalten 74 ein Studium, dagegen sind es nur 21 aus 100 nicht-akademischen Familien – obwohl doppelt so viele die Hochschulreife erlangen. 

Mangelnde Informationen rund um das Thema Studium, Ängste und Vorurteile sowie fehlende familiäre Unterstützung sind Gründe, warum Kinder aus Familien ohne akademische Tradition den Weg an die Hochschule nicht wagen. Daher ist das Angebot von ArbeiterKind.de besonders niedrigschwellig, glaubwürdig und persönlich angelegt. Ob bei Schulvorträgen, Stipendienveranstaltungen an Hochschulen, an Infoständen auf Bildungsmessen, bei Sprechstunden, offenen Treffen oder am Infotelefon: Die eigene Bildungsgeschichte erzählen und durch das persönliche Beispiel ermutigen – das ist das Erfolgsrezept von ArbeiterKind.de.

Denn die meisten ehrenamtlich Engagierten sind selbst die Ersten in ihrer Familie, die studieren oder studiert haben. Das Rezept hat sich bewährt: Im Sommer 2016 bestätigte eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Wissenschaftszentrum Berlins, dass durch Infoveranstaltungen an Schulen die Wahrscheinlichkeit unter Nicht-Akademikerkindern, ein Studium zu ergreifen, signifikant steigt.

ArbeiterKind.de eröffnet vier weitere Regionalbüros in 2018

„2018 werden wir weiter wachsen. Wir freuen uns auf die Eröffnung von vier Regionalbüros in Berlin, Hamburg, Bayern und Schleswig-Holstein gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommern. Damit möchten wir weiterhin die Reichweite von ArbeiterKind.de erhöhen, die Ehrenamtlichen vor Ort, insbesondere in ländlichen Räumen, stärken, Schulen des zweiten Bildungswegs gezielt ansprechen und so unser Partnerschul-Netzwerks ausbauen“, sagt Katja Urbatsch. Das Wachstum verlangt, den hohen Qualitätsstandard durch entsprechende Schulungsmaßnahmen für die Ehrenamtlichen zu sichern. Bereits 2017 eingeführte Webinare tragen dazu bei, neben den bewährten eintägigen Schulungen vor Ort jedes Jahr noch mehr Ehrenamtliche direkt zu erreichen.

Anlässlich des 10. Geburtstags von ArbeiterKind.de sind das gesamte Jubilämsjahr über Veranstaltungen geplant. Am 5. Mai lät ArbeiterKind.de in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie am 26. Mai für ganz Norddeutschland zu Regionaltreffen der Ehrenamtlichen und Unterstützer ein. Die genauen Termine sind hier auf der Homepage abrufbar.

Foto: red

Samstag, 31. März 2018 17:47 Uhr

Bad Gandersheim (red). In ihrer bevorstehenden Jubiläumsspielzeit zeigen die Gandersheimer Domfestspiele das Stück, mit dem Theater unter freiem Himmel in der Roswitha-Stadt einst begann: „Jedermann“ von Hugo von Hofmannsthal. Das Schauspiel erzählt die Geschichte vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, der im Angesicht des Todes gezwungen wird, sich mit dem Wert seines eigenen Lebens auseinanderzusetzen. Der literarische Stoff bekommt in der 60. Spielzeit der Gandersheimer Domfestspiele jedoch ein völlig neues Gewand. „Ich weiß, dass wir für diese Inszenierung etwas total verrücktes und spezielles auf die Bühne bringen müssen, vollkommen anderes Theater, als man es gewohnt ist“, sagt Intendant Achim Lenz, sonst hat so ein Werk kaum noch eine Daseinsberechtigung in der heutigen Zeit.

Vor allem der Hauptrolle wird daher einiges abverlangt: „eine große Stimme, ein zwiespältiger Charakter – himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt“, beschreibt Achim Lenz die Anforderungen. Und genau diese Klaviatur beherrsche der Schweizer Schauspieler Marco Luca Castelli im besonderen Maße. „Ich bin mir sicher, dass er seinen eigenen Jedermann kreieren wird und das ist für die Inszenierung von größter Bedeutung“, sagt Lenz, der Castelli bereits vergangenen Sommer mit der Rolle betraute. Ein Moment, an den sich der Schauspieler gut erinnert: „Das war in etwa so, als wenn Achim Lenz mir eine Art Spritze verabreicht hätte. Deren Wirkung setze unweigerlich einen Gedankenprozess in Gang, der seither still vor sich köchelt wie ein Tomatensugo auf kleiner Flamme.“

Der Schweizer verrät, dass er schon erahne, dass ihm mit der Rolle des Jedermann ein „großer Ritt“ bevorstehe, der vor allem sein intuitives Spiel im höchsten Maße fordern werde. Der Originaltext von Hugo von Hofmannstahl liege in ständiger sicht- und griffweite auf seinem Schreibtisch, ebenso der gleichnamige Roman von Philip Roth. Die schönste Vorbereitung sei aber, wenn er mit seiner vierjährigen Tochter zusammen Wolf Erlbruchs Buch „Ente, Tod und Tulpe“ lese und anschaue. „Da geht mir richtiggehend das Herz auf und das ist genau der Zustand, mit dem ich dem Probenbeginn entgegen sehe“, erzählt Marco Luca Castelli, der 2017 erstmals bei den Gandersheimer Domfestspielen engagiert war, er spielte unter anderem den Wurm in „Kabale und Liebe“. 2018 wird Castelli neben dem Jedermann auch als Käpt‘n Hook in „Peter Pan“ zu sehen sein, außerdem tritt er auf der „Studiobühne Kloster Brunshausen – Theater im Museum“ mit dem Solostück „Die Maradona Variationen“ auf. Um aus dem angestaubten Stoff das angekündigte Theaterspektakel zu machen, braucht es neben einem starken 

Jedermann-Darsteller, der mit Marco Luca Castelli gefunden wurde, noch einiges mehr. Der Domfestspiel- Intendant hat für die große Jubiläumsproduktion ein starkes Regieteam engagiert. „Mit Lisa und Laura Goldfarb haben wir zwei preisgekörnte Regisseurinnen gefunden, die sich mit Freilichttheater und Spektakel bestens auskennen“, verrät Lenz. „Beide kommen eher aus dem Tanz- als aus dem Sprechtheater. Auch deshalb wird unser ‚Jedermann‘ besonders werden.“ Die eineiigen Zwillingsschwestern Lisa und Laura Goldfarb sind in Bad Gandersheim übrigens keine unbekannten Gesichter. Genau vor zehn Jahren standen beide als Schauspielerinnern in der damaligen Jedermann-Inszenierung von Johannes Klaus auf der Bühne vor der Stiftskirche.

Der musikalische Leiter der Gandersheimer Domfestspiele, Ferdinand von Seebach, wird eigens für die Jedermann- Inszenierung 2018 Musik komponieren, welche dann von Musikern, die auf der Bühne auch mit agieren, live gespielt wird. Neben vielen Statisten aus dem ExtraEnsemble, der Bürgerspielgruppe der Gandersheimer Domfestspiele, werden auch zwei polnische Artisten zum Einsatz kommen, welche im „Jedermann“ 2018 für zusätzlichen Nervenkitzel sorgen werden.

Premiere feiert „Jedermann“ am Freitag, 15. Juni, um 20 Uhr. Tickets und Informationen gibt es in der Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12 in Bad Gandersheim, Telefon 05382/73-777, E- Mail karten@gandersheimer-domfestspiele.de sowie im Internet unter www.gandersheimer-domfestspiele.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Foto: Julia Lormis

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