Top 5 Nachrichten der Woche
Region Aktiv
Dienstag, 17. September 2019 10:41 Uhr
„Woche der Wiederbelebung“: Erste Hilfe-Schulung auf offener Straße
Dienstag, 17. September 2019 10:21 Uhr

Holzminden (r). Mit der Manufaktur „Seifen Zauber“ aus Amelith zum Seifenkünstler werden. Möglich ist das im kommenden Seifenworkshop im Torhaus, am 26. September. Ab 16:30 Uhr sind zunächst die Kleinen gefragt. In der Seifen-Kreativwerkstatt wird geraspelt, gehobelt und geknetet. Kinder von 8 bis 15 Jahren lernen auf spielerische Weise verschiedene Bereiche der Seifengestaltung kennen. Die Erstellung von duftenden Seifenkreationen mit Kräutern, die Gestaltung von „DuftTräumern“ und die Kreation von Duftsäckchen steht auf dem Programm. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Anmeldungen für diese besondere Kreativwerkstatt für Kinder nimmt die Stadtmarketing Holzminden GmbH ab sofort gegen eine Kursgebühr von 18,- Euro pro Person entgegen. Darauffolgend findet um 19:00 Uhr der Seifenworkshop für Erwachsene statt. "Lernen Sie zunächst Wissenswertes über die Herstellung von Seifen", erklärt das Stadtmarketing. Und weiter: " Anschließend laden wir Sie ein, aus zwei Seifenstücken echte Hingucker zu machen. Auch die Entwicklung Ihres persönlichen Badepuders steht auf dem Programm. Erschaffen Sie sich Ihre eigenen Kreationen für zu Hause." Anmeldungen nimmt die Stadtmarketing Holzminden GmbH ab sofort gegen eine Kursgebühr von 27,- Euro pro Person entgegen. Alle selbstgestalteten Kreationen des Kinder- und Erwachsenen Workshops dürfen mit nach Hause genommen werden. Ein besonderes Geschenk für sich selbst oder Freunde und Familie.

Die familiengeführte Manufaktur Seifen Zauber fertigt seit 2004 in liebevoller Handarbeit Naturseifen, Badezusätze und ausgewählte Körperpflegeprodukte. Stets mit dem Fokus auf Mensch und Natur werden pflanzliche Öle, Fette und Buttern aus zertifiziert, kontrolliert, biologischem Anbau und von regionalen Erzeugern eingesetzt. In jeder Rezeptur steckt die Liebe zu verschiedenen Duftkompositionen. Die Stadtmarketing Holzminden GmbH freut sich, dass „Seifen Zauber“ als neuer Veranstalter der Seifenworkshops im Rahmen der „Duft- und Aromenseminare 2019 gewonnen werden konnte. Melden Sie sich jetzt zu diesem besonderen Workshop an! Die Plätze sind begrenzt.

Foto: Stadtmarketing

Dienstag, 17. September 2019 10:06 Uhr

Holzminden (r). Auszubildende in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung unterstützen – dieses Ziel verfolgen Arbeitgeber zur Entwicklung gut ausgebildeter Fachkräfte. Denn nach einer abgeschlossenen Berufsausbildung gibt es viele Möglichkeiten sich weiterzubilden und beruflich aufzusteigen. Eine davon ist ein Hochschulstudium. Die HAWK in Holzminden bietet mit ihrem Bachelorstudiengang „Betriebswirtschaft berufsbegleitend“ ein Weiterbildungsangebot für Berufstätige an.

Das Team des Studiengangs hat dieses Angebot auf der Infoveranstaltung der Ausbildungsbeauftragten von Symrise vorgestellt. Für kaufmännische Auszubildende ist der Studiengang nach der Ausbildung interessant. Besonders attraktiv sei er wegen des hohen Anteils an Online-Lehre, so Studiengangsleiterin Prof. Dr. Zulia Gubaydullina. „In einer ländlich geprägten Region ermöglicht die Digitalisierung, von zuhause aus an Lehrveranstaltungen teilzunehmen, physische Wege zu sparen und trotzdem engen Kontakt zu Mitstudierenden und Lehrenden zu halten.“ Außerdem erlangten die Studierenden nicht nur berufliche Qualifikationen, sondern entwickelten sich auch als Persönlichkeiten weiter.

Die Nachwuchsförderung liegt auch Petra Brychcy, Ausbildungsleiterin von Symrise, am Herzen: „Nachhaltigkeit haben wir fest in der Strategie unseres Unternehmens verankert. Dazu gehört auch die Fachkräfteentwicklung: Wir bieten unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielfältige Möglichkeiten und Unterstützung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, die diese gerne wahrnehmen.“

Linda Borgolte ist bei Symrise als Mitarbeiterin im Einkauf beschäftigt. Sie absolviert, wie einige andere Mitarbeiter, neben dem Beruf bereits den Studiengang „Betriebswirtschaft berufsbegleitend“ an der HAWK: „Durch die vorangestellte Ausbildung habe ich bereits eine handfeste Qualifikation, auf die ich im beruflichen Alltag zurückgreife. Das berufsbegleitende Studium ist zwar fordernd, aber durch die zeitliche und räumliche Flexibilität gut zu meistern.“

Die Flexibilität des Studiums überzeugt auch Andrea Püttcher, stellvertretende Gesamtbetriebsratsvorsitzende: „Die Möglichkeit, Betriebswirtschaft auch an der HAWK berufsbegleitend zu studieren, ergänzt unsere bisherigen Angebote im Bereich des dualen Studiums. Räumliche Nähe für Präsenzveranstaltungen, flexible Gestaltung des Studienverlaufs und geringe Kosten machen den Studiengang attraktiv.“ 

Dr. Lars Weber, neuer Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Digitalisierung an der HAWK, sieht darin die Zukunft des Lernens: „Durch die demografische Entwicklung und die damit einhergehende Fachkräftesituation ist das digitalisierte berufsbegleitende Lernen eine der wichtigsten Möglichkeiten der Weiterbildung.“ Fragen zum Studium beantwortet Melanie Ebert (E-Mail: bwlstudieninfo.fm@hawk.de; Tel.: 05531/126-272).

Foto: HAWK

Montag, 16. September 2019 10:36 Uhr

Holzminden (TKu). „Geile Location! Hier an diesem Ort Wein und Flammkuchen zu genießen ist Entspannung pur mit echtem Weserflair“, meinte Maren Dierkes, die gemeinsam mit ihrem Freund Dominik Brokmann aus Lüchtringen mit dem Fahrrad angereist war. Das Paar findet, dass in Holzminden etwas geboten werde.

Für das erste Holzmindener Weinfest seit langem war Veranstalter Fabian Hoffmann von „New AGE“ aus Paderborn mit der Resonanz seitens der Besucher sehr zufrieden. Laut Hoffmann gab es bereits schon einmal ein Weinfest vor vielen Jahrzehnten. Deshalb kam ihm die Idee, das Fest in einem kleinen Rahmen wieder ins Leben zu rufen. Gesagt - getan: In Verbindung mit dem Stadtmarketing Holzminden ließ Fabian Hoffmann, der auch die Streetfoot-Events in Höxter und Holzminden sowie das Bierfest in Holzminden federführend organisiert hat, das erste Weinfest unter dem Motto „Genuss am Fluss“ wieder aufleben.

Und so präsentierte sich das neue Wein- und Gourmetfest am vergangenen Wochenende von Freitag bis Sonntag zwar klein aber fein. Weinfreunde konnten im Duftgarten und auf dem angrenzenden Weserkai in gemütlicher Atmosphäre mit Blick auf die Weser erlesene Weinsorten verschiedener Weinanbaugebiete genießen. Speisen wie Flammkuchen, Spanferkel und Crêpes rundeten das Angebot ab. Mittelpunkt der Veranstaltung waren die beiden professionellen Weinstände „Weinservice Taplick“ aus Salzkotten mit Weinsorten aus dem Anbaugebiet Württemberg und das Weingut Böhm mit seinen rheinhessischen Weinen. Daneben präsentierte das Weinkap aus Holzminden Badische Weine, den beliebten, deutschen Federweißer und italienische Rotweine, gepaart mit leckerem Zwiebelkuchen. Auch Freunde der südfranzösischen Weine kamen mit dem Verkaufsstand des Weinhandels „Vins Elysée“ aus Hessisch Oldendorf auf ihre Kosten. Wer es lieber fruchtig mochte, der konnte aus einer Vielzahl unterschiedlicher Weinbowlen wählen.

Aber auch Streetfood oder Bratwurst mit Pommes wurden angeboten. Bei strahlend schönem Sonnenschein und milden Temperaturen war es ein runder Sommerabschluss. Fabian Hoffmann möchte das Weinfest in gleichem Rahmen im nächsten Jahr wiederholen. Viele Besucherinnen und Besucher waren von der Location am Weserkai mit Blick auf die Weser sehr angetan, wie Hoffmann berichtet. Er möchte das Weinfest wieder von Neuem aufbauen und in den nächsten Jahren weiter verbessern. Dazu benötige es aber Zeit. Man lerne ständig dazu, meinte Fabian Hoffmann von „New AGE“ gegenüber Holzminden-News.de. Viel Laufkundschaft sei an dem Wochenende über die kleine Gourmetmeile gelaufen und habe von den vielen erlesenen Weinen oder von der üppigen Essensauswahl gekostet. Im nächsten Jahr werde das Weinfest voraussichtlich wieder am ersten September-Wochenende stattfinden. Ganz sicher sei das aber noch nicht im Gegensatz zum Holzmindener Biefest, das am letzten Juni-Wochenende gefeiert wird, so Fabian Hoffmann.

Fotos: Thomas Kube

Montag, 16. September 2019 10:21 Uhr

Holzminden (TKu). Die Holzmindener Panzerpioniere öffneten am vergangenen Wochenende erneut die Tore der Pionierkaserne am Solling zur 21. Modellbauausstellung zu Gunsten der Stiftung Deutsche Kinder-Krebshilfe. Tausende Besucher strömten am Samstag und Sonntag bei strahlendem Sonnenschein auf das Kasernengelände in Holzminden, wo Fahrzeugschauen, Infostände, Vorführungen und mehrere hundert Modellbaustände auf reges Interesse stießen.

Auch in der 21. Auflage hat die Benefizveranstaltung nichts an ihrer Attraktivität eingebüßt. Mehr als 500 Modellbaufreunde aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Frankreich und Belgien präsentierten den Besuchern zu Gunsten des guten Zwecks auf 14.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche weit mehr als 35.000 Modelle in allen Maßstäben aus den Themenbereichen Polizei, Feuerwehr, Technisches Hilfswerk, Deutsches Rotes Kreuz, Figurenmalerei, Eisenbahn, Schiffe, Flugzeuge, Hubschrauber, RC-Modellbau, öffentliches Leben und natürlich Militärmodellbau. Aber nicht nur die Bundeswehr hat ihr gesamtes technisches Equipment zur Schau gestellt, sondern auch zahlreiche Hilfsorganisationen wie THW, Feuerwehr, das DRK, die JUH oder der Katastrophenschutz und auch die Reservisten waren neben den im Dienst befindlichen Soldaten reichlich vertreten.

Zu bestaunen gab es weiterhin historische Fahrzeuge und Lastwagen aller Klassen in Lebensgröße, ebenso wie abertausende Modelle aller Maßstäbe im Miniaturformat. Der fünfjährige Joona war fasziniert von den Militärfahrzeugen der Pioniere. Ein echter kleiner Panzer hatte es ihm besonders angetan. Mit seinem blauen Barett mit Sanitäterabzeichen der Bundeswehr auf dem Kopf durfte er wie andere Kinder auch, sogar in den Panzer hinein klettern. Das Barett habe er von seinem älteren Bruder erhalten, meint sein Vater. „Das Abzeichen stammt von mir selbst, von meiner Bundeswehrzeit als Sanitäter“, sagte der Vater auf Anfrage von Holzminden-News.de.

Als „Interessengemeinschaft für Kinderkrebshilfe“ bezeichneten sich Ralf Neumann und Ricarda Kern aus Hardegsen, Bruno Wichmann aus Wedemark und Kai Dortmund aus Hameln. Schon seit einigen Jahren stellen sie im amerikanischen Militäruniform-Outfit ihr Militärequipment aus den USA der 50er Jahre den Besucherinnen und Besuchern vor. Ausgestellt haben sie einen historischen mobilen Kommandoposten mit Tarnnetzen, Zelten und Funkgeräten, einer mobilen Feldküche sowie mehreren historischen Militär-Jeeps. Man fühlte sich in diesem Kommandoposten stehend regelrecht zurückversetzt in die 50er Jahre. Passend dazu trug Ricarda Kern einen Petticoat mit roten Pumps als waschechte Soldatenbraut von Ralf Neumann, der in seiner olivgrünen Sergeant-Uniform präsent war.

Auf der anderen Seite des Kasernenweges hatte die 363ste „Field Squadron“ der Engländer Stellung bezogen. Auch das war ein historischer Kommandoposten, bestehend aus Militärfahrzeugen und Zelten, der von einem großen Tarnnetz umschlossen war. Aufgebaut hatte dies die „BAOR History Group“. Auf der 21. Modellbauausstellung gab es nichts, was es nicht gab, aber auf jeden Fall Modelle, Modelle und noch mehr Modelle. Die Modellaussteller waren mit großer Begeisterung dabei, so wie Manuela Stollfuß vom Kasseler Schiffsmodell-Club e.V.. Eine halbe Stunde vor Ende der Veranstaltung räumte sie die zahlreichen Schiffsmodelle ihres Vereins schon wieder zusammen. „Wir benötigen noch etwa drei Stunden, bis wir alles eingepackt und verstaut haben“, meinte die Modellbaufreundin aus Kassel. Auf die Frage, wie lange das Aufbauen gedauert habe, entgegnete sie gegenüber Holzminden-News.de: „Das wollen Sie gar nicht wissen!“ Aber der gute Zweck lässt den Aufwand als Nebensache erscheinen.

Zu bestaunen gab es auch Baufahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen in groß oder aber als ferngesteuerte Modelle. Dazu war unter anderem eine komplette Baustelle nachgebaut, wo ein Modell-Bagger dem Muldenkipper stetig Sand aufgeladen hat. Die eingenommene Spendensumme des Wochenendes liegt bei 77.000 Euro. Das sind 1.000 Euro mehr als noch im Vorjahr. Die Gesamtsumme aller Ausstellungserlöse der Modellbauausstellungen seit 1997 für die Stiftung Deutsche Kinder-Krebshilfeseit ist somit auf 719.000 Euro geklettert. Hinzu kommt, dass der Ausstellungstag viele große und Kleine Modellbaufans und Bundeswehr-Interessierte glücklich gemacht.

Fotos: Thomas Kube

Blaulicht
Mittwoch, 11. September 2019 09:01 Uhr
Kanaldeckel aus Straße gehoben
Mittwoch, 04. September 2019 15:23 Uhr

Holzminden (red). Gegen 12:40 Uhr wurde die Feuerwehr Holzminden alarmiert, nachdem ein qualmender Baumstumpf gemeldet wurde. Mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften fuhr die Feuerwehr in die Steinbreite, wo sich in Höhe des Parkplatzes der Baumstumpf befindet. Dieser wurde mit einer Kübelspritze Wasser abgelöscht. Nach rund 15 Minuten konnte der Einsatz beendet werden, wie die Feuerwehr Holzminden auf Nachfrage mitteilte.

Montag, 02. September 2019 11:12 Uhr

Kreis Höxter (r). Die beiden abgängigen Mädchen aus einer Jugendeinrichtung in Marienmünster konnten nach einem Zeugenhinweis gestern gegen 16.00 Uhr in Bad Driburg in der Schubertstraße durch die Polizei aufgegriffen werden. Sie wurden zur Polizeiwache in Bad Driburg gebracht und dort Mitarbeitern der Jugendeinrichtung übergeben.

Sonntag, 01. September 2019 09:24 Uhr

Lauenförde (red). Aus unbekannter Ursache kam es auf der Würgasser Straße kurz vor dem REWE-Markt in Lauenförde in Richtung Würgassen zu einem Unfall mit einem Rollerfahrer, welcher noch an der Unfallstelle verstarb. Laut Zeugeninformationen soll sich der Unfall bei langsamer Fahrt ereignet haben. Andere Verkehrsteilnehmer sollen nicht in den Unfall involviert worden sein. Der Rettungsdienst aus Beverungen und ein Notarzt des Kreises Höxter haben noch versucht, die Person wiederzubeleben. Die Person verstarb jedoch wenig später am Einsatzort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache übernommen. Die Freiwillige Feuerwehr aus Lauenförde wurde hinzugerufen, um für die polizeilichen Ermittlungen einen Sichtschutz um die verstorbene Person herum aufzubauen.

Foto: red

Mittwoch, 28. August 2019 12:40 Uhr

Holzminden (r). Im Zeitraum von Dienstag, 27. August, 19.15 Uhr, bis Mittwoch, 28. August, 00.55 Uhr, wurde in eine Bäckerei in der Fürstenberger Straße eingebrochen und zwei Tresore entwendet. Wie die Polizei feststellte, versuchten vermutlich mehrere Täter zunächst über ein im hinteren Bereich der Bäckerei gelegenes Fenster in die Bäckerei zu gelangen. Nachdem dieses misslang hebelten sie die Tür des Lieferanteneingangs auf und gelangten so in die Bäckerei. Nachdem sie anschließend eine weitere Bürotür aufhebelten, gelangten sie zu zwei Tresoren, welche sie samt Inhalt mitnahmen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Bereich bemerkt haben, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, sich mit der Polizei in Holzminden unter 05531 / 9580 in Verbindung zu setzen.

Politik
Mittwoch, 11. September 2019 13:48 Uhr
Erlebnis- und Wissenswelt Duft und Aromen bleibt weiterhin Zielprojekt für Holzminden
Samstag, 07. September 2019 10:45 Uhr

Holzminden (r). Das SPD-geführte Niedersächsische Kultusministerium hat für das Jahr 2020 die Ausschreibung von 45 zusätzlichen Stellen für SchulsozialarbeiterInnen an Grundschulen und Gymnasien in ganz Niedersachsen angekündigt.

Sabine Tippelt erklärt dazu: „Der Landkreis Holzminden erhält ab 2020 insgesamt 3 zusätzliche Vollzeitstellen. Diese werden auf die Grundschulen in Bodenwerder, Eschershausen, Lauenförde und Delligsen verteilt. Insgesamt erhält jede Schule somit eine Dreiviertel-Stelle. Das sind richtig gute Nachrichten für die Schulen und unsere Schülerinnen und Schüler.“

Von den 45 zusätzlichen Stellen für die schulische Sozialarbeit ab 2020 entfallen niedersachsenweit 35 Vollzeiteinheiten auf Grundschulen und 10 auf Gymnasien. Der Schwerpunkt der Verteilung liegt dabei auf Schulen im ländlichen Raum.

„Das Land Niedersachsen beschäftigt mittlerweile mehr als 1.000 sozialpädagogische Fachkräfte an öffentlichen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen, die mit ihrer engagierten Arbeit einen immens wichtigen Beitrag zur Chancengerechtigkeit in unserem Land leisten. Sie ermöglichen Bildungsteilhabe und soziale Integration und entlasten die Schulleitungen und Lehrkräfte vor Ort“, so Sabine Tippelt.

„Wir werden den Ausbau der Schulsozialarbeit für alle Schulformen auch in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen, weil wir der festen Überzeugung sind, dass in unserem Schulsystem kein Kind zurückgelassen werden darf. Insbesondere der Einsatz von multiprofessionellen Teams aus LehrerInnen, SozialpädagogInnen, SozialarbeiterInnen und anderen Fachkräften wird dabei weiterhin eine entscheidende Rolle spielen“, beschreibt Sabine Tippelt die bildungspolitischen Schwerpunkte der SPD-geführten Landesregierung.

Samstag, 07. September 2019 10:21 Uhr

Kreis Holzminden (r). 43 Jahre hat er in Diensten des Landkreises Holzminden gewirkt, nun geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Hans-Joachim Scholz, zuletzt als Dezernent zuständig für die Eigenbetriebe und Allgemeiner Vertreter der Landrätin, ist zum 31.08.2019 in Pension gegangen. Über einen Mangel an Beschäftigung wird der gebürtige Beveraner und mittlerweile in Laufenförde Wohnende künftig aber wohl trotzdem kaum zu klagen haben: Familie und Freizeitaktivitäten werden den Pensionär kaum in ein „Beschäftigungsloch“ fallen lassen.

Hans Joachim Scholz begann Anfang August 1976 seine Ausbildung als Kreisinspektor-Anwärter. Ende 1980 wurde er in der Kreisverwaltung nach bestandener Prüfung übernommen. 1985 wurde er zum Beamten auf Lebenszeit vereidigt und übernahm in der Folge immer verantwortungsvollere Aufgaben. Von 1996 bis 2002 war Scholz Werksleiter bei der AWH, anschließend wurde ihm die Leitung der Kämmerei übertragen. Diese Funktion hatte er elf Jahre lang inne, bis er 2013 Dezernent für Bildung und Kultur wurde. Sowohl der Kämmerei als auch der AWH hielt er aber insoweit die Treue, als er ab 2016 das Dezernat für Finanzen, Straßen und Eigenbetriebe und damit für beide Bereiche die Leitung übernahm. In seinem letzten Jahr schließlich wurde ihm die Position des Allgemeinen Vertreters der Landrätin übertragen. Er vertrat die Landrätin nicht nur bei ihrer Abwesenheit.

Der Werdegang von Hans-Joachim Scholz in der Verwaltung wäre allerdings nur unvollständig beschrieben, wenn dabei seine persönliche Integrität unerwähnt bliebe. „Ich habe mich immer mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln für den Landkreis eingesetzt, gefühlt bin ich so etwas wie der Mr. Landkreis“, hatte der menschlich von Mitarbeitern und Kollegen sehr geschätzte 61-Jährige noch ein paar Wochen vor seiner Pensionierung in einem Gespräch deutlich gemacht. Eine Aussage, die sicher jeder, der mit ihm gearbeitet hat oder beruflich mit ihm zu tun hatte, sofort unterschreiben würde.

Der Abschied fällt dem seit 36 Jahren Verheirateten dennoch nicht schwer, denn an Freizeitinteressen mangelte es Hans-Joachim Scholz schon während seiner Dienstzeit nicht. Leidenschaftlich gern spielt er Tischtennis, beim MTV Boffzen ist er immer noch in der Herrenmannschaft aktiv. Mit seiner langjährigen Doppelkopfrunde verbindet ihn nicht nur die Liebe zu den Karten, die Gruppe unternimmt auch gemeinsame Aktivitäten und Reisen. Und schließlich ist da auch noch die Familie. Als Vater zwei erwachsener Kinder ist Scholz mittlerweile auch Großvater und freut sich nicht nur auf mehr Freizeit mit seiner Ehefrau, sondern auch auf die Zeit mit seiner Enkeltochter.

Foto: Landkreis

Wirtschaft
Dienstag, 17. September 2019 11:08 Uhr
Roxy Holzminden: Das neue Kinoprogramm
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Dienstag, 10. September 2019 12:29 Uhr

Gut gegen Nordwind FSK ab 0 freigegeben

Ein falsch gesetzter Buchstabe und schon landet die E-Mail von Emma Rothner (Nora Tschirner) unbeabsichtigt bei Leo Leike (Alexander Fehling), einem Linguisten, statt beim vorgesehenen Empfänger. Leo antwortet. Ein Austausch nimmt seinen Lauf, der lustig und immer persönlicher wird. Weil sich die beiden nicht kennen, sie also keinen Gesichtsverlust befürchten müssen, vertrauen sie aneinander intime Dinge an. Emma und Leo schließen eine digitale Freundschaft und wollen es dabei belassen. Aber irgendwann sind da Schmetterlinge in den Bäuchen und jedes „Pling“ im Mail-Postfach scheucht sie auf. Vielleicht sollten sie sich doch treffen? Andererseits ist Emma mit Bernhard (Ulrich Thomsen) verheiratet und Leo hängt immer noch an seiner Ex-Freundin Marlene (Claudia Eisinger) … Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daniel Glattauer aus dem Jahre 2006.

Angry Birds 2 FSK ab 0 freigegeben

Die Angry Birds stürzen sich in ein neues Abenteuer: König Mudbeard, der Herrscher der Bad Piggies, will sich an den Angry Birds rächen, nachdem sie in einem früheren Kampf seine Heimat zerstört haben, um ihre Eier zurückzugewinnen. Doch schon steht mit dem mysteriösen lila Vogel Zeta (Christiane Paul), ein neues Problem auf dem Plan. Auf einer abgelegenen, bisher unentdeckten Polarinsel ist sie ihres Lebens müde geworden und droht nun anderen mit ihren Eroberungsplänen. Daher müssen sich die ungläubigen Vögel Red (Christoph Maria Herbst), Chuck (Axel Stein), Bombe (Axel Prahl) und Mächtiger Adler (Smudo) widerwillig mit den verfeindeten Schweinen verbünden und ein Superteam mit allerlei technischen Tricks zusammenstellen, um ihre Heimat zu retten. Dabei ist es gar nicht so einfach, alle Gräben zu überwinden und nach all den Kämpfen plötzlich an einem Strang zu ziehen... Fortsetzung zur animierten Handyspiel-Adaption "Angry Birds - Der Film".

Filmkunsttag: Die Wiese

Der auf Naturfilme spezialisierte Regisseur Jan Haft befasst sich in seinem neuesten Dokumentarfilm mit der Vielfalt von Flora und Fauna auf deutschen Wildwiesen. Nirgendwo gibt es mehr Farben zu sehen, als auf einer blühenden Wiese im Sommer. Hier tummeln sich täglich die verschiedensten Arten von Vögeln, Insekten und anderen Tieren zwischen den Gräsern und Kräutern der Wiese. Diese Vielfalt macht die bunte, saftige Sommerwiese zu einer faszinierenden Welt, in der ein Drittel unserer heimischen Pflanzen- und Tierarten sein zuhause hat. Jan Haft ermöglicht mit hohem technischem Aufwand, nie da gewesene Bilder. So begleitet er zum Beispiel ein junges Reh, das sich sowohl im Waldrand als auch auf der Wiese wohlfühlt und den Zuschauer an seinen Abenteuern teilhaben lässt. Obwohl jeder meint, die Wiesen Deutschlands zu kennen, zeigt der Filmemacher, wie viele Überraschungen eine scheinbar einfache Weide bereithalten kann.

Fotos: Roxy

Dienstag, 10. September 2019 11:10 Uhr

Holzminden (r). Dr. Ulrich Stiebel feiert am 10. September seinen 70. Geburtstag. Gemeinsam mit seinem Bruder Frank Stiebel war er bis 2014 Inhaber der Unternehmensgruppe STIEBEL ELTRON, die deren Vater Dr. Theodor Stiebel - der in diesem Jahr 125 Jahre alt geworden wäre - 1924 gegründet hat. 2014 hat Dr. Ulrich Stiebel die Stiebel Familienstiftung errichtet und seine Unternehmensanteile auf die Stiftung übertragen. Er ist Vorstand der Stiftung und Mitglied des Stiftungskuratoriums. In der neuen Beteiligungsstruktur wird die Unternehmensgruppe damit von der Stiebel Familienstiftung sowie Frank Stiebel zu gleichen Teilen gehalten.

Zudem sind Frank und Ulrich Stiebel Mitglieder des Aufsichtsrates der Gruppe, während das operative Geschäft in den Händen zweier Geschäftsführer liegt. Die Gruppe hat 2018 einen Nettoumsatz von 550 Millionen Euro erzielt und beschäftigt weltweit rund 3.700 Mitarbeiter, davon etwa 1.700 am Stammsitz in Holzminden.

Dr. Ulrich Stiebel repräsentiert das Unternehmen in zahlreichen Gremien. Er war von 1998 bis 2003 unter anderem Mitglied des Senats der Fraunhofer-Gesellschaft. Heute ist er Mitglied des Aufsichtsrates des Institutes für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) und des Hochschulrates der FH Ostwestfalen-Lippe sowie weiterer Beiräte und Kuratorien. Für seine Verdienste um die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) mit Standorten in Holzminden, Hildesheim und Göttingen wurde Dr. Ulrich Stiebel 2013 mit der höchsten Ehrenauszeichnung der Hochschule, dem HAWK-Preis, ausgezeichnet.

1949 in Holzminden geboren und aufgewachsen, studierte Dr. Stiebel nach dem Wehrdienst an der Technischen Universität Darmstadt Wirtschaftsingenieurwesen und hat später an der Universität St. Gallen in Betriebswirtschaftslehre promoviert. Er ist seit 1984 verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Als Stifter und Vorstandsvorsitzender der „Stiftung zum Wohl des Pflegekindes“ mit Sitz in Holzminden engagiert sich Dr. Ulrich Stiebel auch im sozialen Bereich.

Sport
Freitag, 13. September 2019 08:27 Uhr
12. Intersport Schwager Swim Cup 2019 trotz geringerer Teilnehmerzahl ein voller Erfolg
Freitag, 06. September 2019 11:17 Uhr

Polle (red). "Golfspielen ist ein Glücksgefühl - erleben Sie es jetzt!" Der Golfclub Weserbergland e.V. lädt ein zum kostenlosen Schnupperkurs auf die Anlage des „Golf Art Land“ Clubs in Polle Hummersen.: 

Wann: Samstag, 08. September von 14.00 bis 15.30 Uhr

Wo: Clubhaus am Golfplatz

Tagesablauf:

  • Einweisung in das Golfspiel Spielen auf der Driving Range & dem Putting Green
  • Führung über den Golfplatz
  • Kleines Abschlussturnier

Mitzubringen sind nur Sportschuhe & Kleidung passend zum Wetter. Der Nachmittag kann man dann in der clubeigenen Gastronomie ausklingen lassen.

Anmeldung unter: 05535/8842, Golfclub Weserbergland e.V./Weißenfelder Mühle 2/ 37647 Polle

Foto: Golfclub Weserbergland e.V.

Mittwoch, 28. August 2019 11:19 Uhr

Holzminden/ Göttingen (r). Am 24. August nahm Imke Wingrat vom MTV 49 Holzminden in Göttingen an einem Karate-Lehrgang teil. Der Lehrgang wurde von dem Stützpunk-Nord-Trainer Tobias Prüfer (5.Dan) geleitet. Aus ganz Norddeutschland nahmen ca. 60 Karateka an diesem Lehrgang teil. Tobias Prüfer legte bei seinen Trainingseinheiten, die er in zwei Leistungsgruppen eingeteilt hatte, sehr viel Wert auf die korrekte Ausführung der Techniken. Er betonte immer wieder, dass die Techniken nach den Richtlinien der JKA (Japan Karate Association) ausgeführt werden müssen.

Nach anstrengenden, schweißtreibenden Trainingseinheiten meldeten sich dann aus drei Dojos insgesamt 9 Karateka zur Kyu-Prüfung an. Nach ca. eineinhalb Stunden teilte Tobias Prüfer die Ergebnisse den Prüflingen mit. Von den neun Prüflingen hatte nur einer seine Prüfung bestanden. Imke Wingrat vom MTV 49 wurde mit einer solide abgelegten Prüfung die Urkunde zum 2.Kyu (2. Braun Gurt) überreicht. So hat sich das intensive Training von Imke ausgezahlt. Das Dojo gratuliert Imke ganz herzlich. Wer sich für Karate interessiert und einmal am Training teilnehmen möchte, ist herzlich eingeladen, mittwochs ab 19:00 Uhr in der Halle der Karlschule in Holzminden vorbeizuschauen.

Foto: privat

Panorama
Sonntag, 28. Juli 2019 10:02 Uhr
Ehrenamtliche für den Besuchsdienst gesucht: Menschen helfen Menschen
Donnerstag, 11. Juli 2019 13:26 Uhr

Niedersachsen (red). Mehrweggeschirr aus Bambus wird als nachhaltige Alternative zu Einwegtellern, -schalen und -bechern beworben. Ob bei der Gartenparty, beim Grillen oder Cam-ping – gerade im Sommer kommt es immer öfter zum Einsatz. Was viele Verbraucher jedoch nicht wissen: Das Geschirr enthält auch Kunststoffe, die unter bestimmten Bedingungen gesundheitsschädlich sind. Die Verbraucherzentrale Niedersachen gibt Tipps, was bei der Nutzung zu beachten ist. 

Aus nachwachsenden Rohstoffen, recycelbar und natürlich – so wird Bambusgeschirr oft präsentiert. Was dabei gern verschwiegen wird: Die bunten Teller, Becher und Schüsseln enthalten neben Bambus auch Kunststoff. „Insbesondere Melamin- oder Harnstoff-Formaldehyd-Harze dienen als formgebende Bestandteile – zerkleinerte Bambus-, Mais- oder Speisestärke wird vielfach nur als Füllstoff zugesetzt“, erklärt Dr. Janina Willers, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Niedersachsen. Eine Kennzeichnungspflicht gibt es leider nicht. Ob die Stoffe enthalten sind und wie hoch der Bambusanteil ist, können Verbraucher meist nicht erkennen.

Melaminharz kann unter bestimmten Bedingungen – etwa bei langer Einwirkung von Hitze und Säure – seine Bausteine Formaldehyd und Melamin an Lebensmittel abgeben. Im Frühjahr 2019 mussten bereits verschiedene Händler ihr Bambusgeschirr deshalb zurückgerufen. Denn: Melamin kann zu Nierenschädigungen führen, eingeatmetes Formaldehyd wird als krebserregend eingestuft. „Für Kinder, die von dem oft bunten Bambusgeschirr besonders angesprochen werden, ist das gesundheitliche Risiko nicht zu unterschätzen“, so Willers. 

Worauf sollten Verbraucher achten?

Bis 70 Grad Celsius gilt Kunststoff als stabil. Daher sollte Bambusgeschirr nicht für heiße Getränke oder Suppe genutzt werden. Von der Verwendung in der Mikrowelle oder im Ofen ist dringend abzuraten. Wer unterwegs nicht auf seinen Coffee-to-go verzichten möchte, greift besser zu hitzebeständigen Bechern aus Edelstahl, Glas, Polypropylen (PP) oder Porzellan. Auch bei Kochlöffeln, Pfannenwendern und Kellen sollten Produkte aus Melaminharzen gemieden werden.

Foto: Symbolbild

Donnerstag, 27. Juni 2019 10:22 Uhr

Niedersachsen (red). Die Einwohnerzahl Niedersachsens dürfte sich bei Fortsetzung der gegenwärtigen demografischen Entwicklung innerhalb der kommenden gut 40 Jahre um circa sieben Prozent verringern. Dies ist das Resultat der mittleren Variante der 14. koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Entsprechende Ergebnisse liegen nun für alle Bundesländer vor. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, zählte Niedersachsen am 31.12.2018 knapp 8 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Ende 2060 würden dann noch rund 7,5 Millionen Menschen in Niedersachsen leben. Das wären etwa 500.000 Personen weniger als aktuell, so viele wie zuletzt 1991.

Der berechnete Bevölkerungsrückgang ist darauf zurückzuführen, dass das sich fortlaufend vergrößernde Geburtendefizit zukünftig nicht durch den Wanderungssaldo ausgeglichen werden dürfte. Ab 2028 übersteigt demnach die Zahl der Sterbefälle die Zahl der Lebendgeborenen dauerhaft um 30.000 bis 40.000 pro Jahr. Demgegenüber steht eine langfristige jährliche Nettozuwanderung von etwa 21.000 Personen.

Die Altersstruktur der niedersächsischen Bevölkerung verschiebt sich danach weiterhin zu Ungunsten der Personen im Erwerbsalter. Der Anteil der 20- bis unter 65-jährigen Personen an der Gesamtbevölkerung fällt bis 2060 von 59 auf 52%. Währenddessen steigt der Anteil der Personen, die 65 Jahre und älter sind, von 22 auf 29%. Die Altersgruppe der unter 20-Jährigen verzeichnet einen leichten Rückgang von 19 auf 18%.

Montag, 03. Juni 2019 11:45 Uhr

Hannover (r). Zu der Ankündigung von Andrea Nahles, als Parteivorsitzende der SPD und als Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion zurückzutreten, erklärt Stephan Weil, Landesvorsitzender der SPD Niedersachsen:

„Der angekündigte Rücktritt von Andrea Nahles verdient großen Respekt und Anerkennung. Andrea Nahles war bereit, in einer sehr schwierigen Situation die Gesamtverantwortung für die SPD zu übernehmen. Dieser Aufgabe ist sie mit höchstem Einsatz und Engagement nachgekommen und hat dabei unbestreitbare Erfolge erzielt. Dass zugleich der Zuspruch für die SPD bei den unterschiedlichen Wahlen in den letzten Monaten enttäuschend gewesen ist, ist von der gesamten politischen Führung der SPD zu vertreten und keineswegs allein von der Partei- und Fraktionsvorsitzenden.

Die Ereignisse der letzten Woche haben noch einmal vor Augen geführt, welche Aufgaben vor der SPD liegen. Anstelle von destruktiven Personaldebatten sind politisch-inhaltliche Klärungen notwendig, die dann wiederum Grundlage von Personalentscheidungen sein müssen. Durch ihren Rücktritt macht Andrea Nahles dafür den Weg frei – es ist nun an der SPD insgesamt zu beweisen, dass sie aus Fehlern zu lernen vermag. Deutschland braucht mehr Zusammenhalt und dafür eine starke SPD mit einem klaren Profil.

Die niedersächsische SPD und ich persönlich danken Andrea Nahles herzlich für ihre jahrzehntelangen Beiträge für die Politik der SPD, aber auch die Bundesrepublik insgesamt. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft auf sie zählen können.“

Foto: Pixabay License

Sonntag, 22. Juli 2018 07:00 Uhr

Hannover (r). Der NABU Niedersachsen bittet Naturfreunde wegen des trockenen und heißen Wetters jetzt Vogeltränken aufzustellen. Vögel leiden unter dem Wassermangel. Es ist daher wichtig, den Tieren im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon eine Trinkgelegenheit anzubieten.

„Die Vögel leiden jetzt unter dem Wassermangel“, sagt Ulrich Thüre, Pressesprecher NABU Niedersachsen. „Die wenigen verbliebenen natürlichen Wasserstellen sind bereits ausgetrocknet. Pfützen gibt es gar nicht mehr, sogar in manchen Gräben steht nur wenig Wasser.“ Es sei daher sehr wichtig, den Tieren Vogeltränken anzubieten, ganz gleich, ob im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon.

Damit sich die gute Tat aber nicht ins Gegenteil verkehrt, ist folgendes zu berücksichtigen: Zunächst muss darauf geachtet werden, dass das Wasser sauber bleibt. Allzu schnell können sich sonst Salmonelle, Trichomonade & Co. vermehren. „Täglicher Wasserwechsel, Ausspülen und Sauberwischen gehören zum Pflichtprogramm des verantwortungsvollen Vogelfreundes“, so Thüre.

In der Vergangenheit breiteten sich Trichomonaden, ein Parasit, sich unter den Vögeln aus und tötete vor allem Grünfinken. Im niedersächsischen Raum wie auch in Schleswig-Holstein starben hunderte Vögel an 'Trichomonas gallinae', winzigen einzelligen Geißeltierchen, die auch an kleinen Wasserstellen im Trinkwasser der Vögel herumschwimmen. Allerdings sollte keine Chemie zur Desinfektion der Vogeltränke verwendet werden, kochendes Wasser reicht vollkommen aus. Als Alternative können auch zwei Wasserschalen abwechselnd benutzt werden. „Wenn eine Tränke 24 Stunden, am besten in der Sonne, trocken steht, sind die Parasiten tot“, erklärt Ulrich Thüre.

„Vogelbäder gibt es im Gartenhandel. Eine flache Schüssel, ein Blumentopf-Untersetzer oder ein Suppenteller tun es aber auch“, rät der Vogel-Experte. Wichtig ist, dass die Tränke auf einem gut einsehbaren Platz nicht in unmittelbarer Nähe von Büschen eingerichtet wird. Sonst kann es passieren, dass ein 'Stubentiger' der fröhlichen Badeschar ein jähes Ende bereitet.

„Übrigens baden Vögel auch gerne im Sand, das hilft ihnen gegen Parasiten. Wer nur einen gepflasterten Hof hat, kann dort auch ein Sandbad in einer flachen Schale einrichten“, gibt Thüre noch einen Tipp. Weitere interessante Infos bietet die NABU-Broschüre 'Vögel im Garten', zu beziehen gegen Einsendung von fünf 70-Cent-Briefmarken bei:

NABU Niedersachsen
Stichwort 'Vögel im Garten'
Alleestr. 36
30167 Hannover

Foto: NABU /Gerhard Sardemann

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