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Mittwoch, 04. März 2026 Mediadaten
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Neuhaus (red). Auf Einladung der Grünen haben Forstministerin Miriam Staudte und Umweltminister Christian Meyer kürzlich das Hochmoor Mecklenbruch im Solling besucht. Gemeinsam mit zahlreichen Interessierten informierten sie sich über laufende Maßnahmen zur Wiederherstellung von gefährdeten Moorflächen.

Während eines Rundgangs erläuterte Anne Wittenberg, Försterin für Waldökologie und Naturschutz der Niedersächsischen Landesforsten im Forstamt Neuhaus, die Bedeutung der Moore für Natur, Wasserhaushalt, Klima und Erholung. Neben dem Hochmoor Mecklenbruch werden derzeit weitere Moorflächen im Solling aufwendig renaturiert.

Die für die Landesforsten zuständige Ministerin Miriam Staudte, zugleich Verwaltungsratsvorsitzende der Landesforsten, zeigte sich nach dem Besuch beeindruckt von den Arbeiten im Forstamt Neuhaus. Ende 2024 habe ihr Ministerium rund 440.000 Euro für die Wiedervernässung des Naturschutzgebiets „Kleines Bruch“ im Waldmoorkomplex Wildenkiel bereitgestellt. Dort sollen etwa 35 Hektar Moorfläche wiederhergestellt werden.

Moore als wichtiger Klimaschutzfaktor

„Moore sind optimale Klimaschützer, diese zu erhalten und wiederzuvernässen ist mir sehr wichtig“, erklärte Staudte. Gleichzeitig betonte sie, dass bei der Renaturierung von Waldmooren andere Herausforderungen bestehen als bei landwirtschaftlich genutzten Moorflächen. Derzeit werde ein Konzept für den Umgang mit Birken nach der Renaturierung im Solling erarbeitet, das künftig auch als Handlungsempfehlung für andere Waldmoore dienen könne. Eine Wiedervernässung könne zudem helfen, Wasser in der Landschaft zu halten und Hochwassersituationen zu entschärfen.

Während der Wanderung über den Moorsteg durch den Mecklenbruch stellte Försterin Anne Wittenberg weitere Planungen zur Wiederherstellung von Hoch- und Niedermooren im Solling auf bis zu 250 Hektar vor. Anhand von Karten verdeutlichte sie die Dringlichkeit der Maßnahmen, da die Moorflächen durch Entwässerung jedes Jahr wertvollen Torf und damit gebundenes Kohlendioxid verlieren.

Auch das Beweidungsprojekt mit Exmoorponys, Schafen und Rindern wurde vorgestellt. Die extensive Beweidung trägt nach Angaben der Landesforsten dazu bei, bedrohte Arten und Lebensräume zu erhalten. Zudem wurde den Teilnehmenden die Entwicklung der selten gewordenen Arnika-Pflanze gezeigt, die früher in der Region weit verbreitet war.

Umweltminister Christian Meyer betonte ebenfalls die Bedeutung der Moore für Klima- und Naturschutz: „Moore sind unsere Superhelden für das Klima, Wasserhaushalt und Refugium für viele bedrohte Arten. Aber sie sind bedroht.“ Niedersachsen sei zwar Moorland Nummer eins, jedoch seien mehr als 90 Prozent der Moorflächen entwässert oder zerstört. Er würdigte das Engagement der Niedersächsischen Landesforsten für die Wiederherstellung dieser Lebensräume und kündigte weitere Unterstützung an.

Foto: Grüne

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