Holzminden (awin). Der Ninja-Parcours an der Teichanlage in Holzminden kommt: In der Sitzung des Stadtrates am 5. Mai wurde der entsprechende Beschlussvortrag einstimmig beschlossen. Bürgermeister Christian Belke gab in der Sitzung zudem bekannt, dass über Spenden- und Fundraising-Aktionen insgesamt 145.000 Euro zusammengekommen sind. Damit ist die ursprünglich ausgegebene Zielsumme von 125.000 Euro übertroffen.
Stadtgesellschaft finanziert Vorhaben vollständig
Bereits beim Neujahrsempfang am 25. Januar hatte Belke angekündigt, dass in Holzminden ein Outdoor-Ninja-Parcours entstehen soll. Die Finanzierung sollte vollständig über Drittmittel erfolgen. Nun steht fest: Das Vorhaben kann umgesetzt werden, ohne den städtischen Haushalt mit den Baukosten zu belasten.
Der Bürgermeister zeigte sich entsprechend begeistert: „Ich freue mich riesig, dass wir das Projekt nun in die Tat umsetzen können und dass es zu 100 Prozent aus Drittmitteln finanziert wird.“ Mit einer Spendensumme in dieser Höhe habe er nicht gerechnet. Zu Beginn habe er eher 80.000 Euro als Ziel vor Augen gehabt. Dass es nun deutlich mehr geworden sei, zeige, wie stark die gesamte Stadtgesellschaft hinter dem Projekt stehe. „Danke an alle – an Unternehmen, Vereine, Organisationen, Serviceclubs und Privatpersonen - dass wir diese Summe erreicht haben“, so das Stadtoberhaupt.
Geplant ist die Anlage angrenzend an den bestehenden Spielplatz an der Teichanlage. Auf rund 250 Quadratmetern sollen zunächst zehn Hindernisse entstehen. Sie sind darauf ausgelegt, Bewegung, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht, Koordination und Reaktionsvermögen spielerisch zu fördern. Für die Sicherheit ist ein Fallschutz aus fugenlosem EPDM-Gummigranulat vorgesehen. Zudem wird eine mögliche Erweiterungsfläche berücksichtigt.
Fertigstellung im Frühjahr 2027 geplant
Der Spatenstich soll noch in diesem Jahr erfolgen. Ziel ist eine Fertigstellung im Frühjahr 2027 – entweder zum Kükenfest oder zum Tag des Sports.
Der Ninja-Parcours soll Kindern und Jugendlichen jederzeit kostenfrei offenstehen. Nach Angaben der Stadt soll damit ein niedrigschwelliges Freizeitangebot geschaffen werden, das zur sportlichen Aktivität motiviert und zugleich motorische sowie soziale Entwicklung unterstützt. Auch Einzel- und Gruppenwettkämpfe sollen auf der Anlage möglich sein.
Da der Ninja-Parcours als Gemeinschaftsprojekt der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt wird, hofft Belke auf einen sorgsamen Umgang mit der Anlage. Zugleich appellierte er daran, dass „alle ein Auge darauf haben“, damit es dort nicht zu Vandalismus kommt.
Foto: Symbolfoto