Dienstag, 04. August 2020 10:48 Uhr

Symrise setzt sich für nachhaltige Lieferketten ein

LKW der Symrise AG auf der Weserbrücke in Holzminden.

Holzminden (red). Die Bundesregierung plant bis Anfang 2021 die Verabschiedung eines Lieferkettengesetzes. Dieses soll verbindliche Sorgfaltspflichten in Bezug auf Menschenrechte und Umweltfreundlichkeit für Unternehmen schaffen. Symrise, 32 weitere Unternehmen und Organisationen unterstützen die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) gemeinsam. 

Symrise hat Nachhaltigkeit fest in seine Unternehmensstrategie verankert und sie prägt die gesamte globale Wertschöpfungskette. Die Holzmindener verfolgen ihren Nachhaltigkeitsansatz konsequent und setzen sich ehrgeizige Ziele. Dazu gehört, dass der Bezug der nachhaltig erzeugten und strategischen Schlüssel-Agro- und Aquakultur-Rohstoffen bis 2025 auf 100 Prozent steigen soll. Der Konzern zeigt so Verantwortung gegenüber künftigen Generationen und demonstriert, wie sich Lieferketten transparent und nachhaltig gestalten lassen.

Symrise engagiert sich deshalb in der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten und befürwortet die Erarbeitung eines nationalen Lieferkettengesetzes durch die Bundesregierung. In dem Bündnis setzen sich insgesamt 33 Firmen und Organisationen für verbindliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen ein. Die Akteure verfolgen bereits individuelle Nachhaltigkeitsziele und betonen, dass verantwortungsbewusst gestaltete Lieferketten für mehr Rechtssicherheit und gleiche Wettbewerbsbedingungen sorgen können. Die Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) bietet einerseits eine Plattform für den Wissensaustausch, und betreibt gleichzeitig Nachhaltigkeitsprojekte in Kolumbien, Äthiopien und Westafrika. Gegründet wurde sie 2018 auf Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und wird durch die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GIZ) durchgeführt.

„Als international agierendes Unternehmen sind Klimaschutz und nachhaltige Lieferketten für uns besonders wichtig“, sagt Bernhard Kott, Chief Sustainability Officer bei Symrise. „Dafür setzen wir auf Transparenz und Nachverfolgbarkeit, um die volle Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette zu erlangen. Unsere Lieferanten müssen sich an unseren Verhaltenskodex halten, der neben vollständigen Angaben zur Rohstoffquelle auch Faktoren wie Menschenrechte, Gesundheit und Umwelt beinhalltet.“ 

„Wir sind überzeugt, dass der Schutz der Biodiversität, nachhaltige Lieferketten und das Ziel, bis 2030 klimapositiv zu sein, nachhaltig zu unserem Geschäftserfolg beiträgt.“

Foto: Symrise

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