Holzminden (red). Die Georg-von-Langen-Schule, BBS Holzminden, hat mit einer gemeinsamen Reise nach Tirana den kollegialen Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Schulgemeinschaft gestärkt. Lehrkräfte aus verschiedenen Bereichen der Schule nutzten den Aufenthalt in der Hauptstadt Albaniens, um neue Eindrücke zu sammeln, miteinander ins Gespräch zu kommen und Bildung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.
Austausch außerhalb des Schulalltags
Im schulischen Alltag stehen Unterricht, Organisation und Verantwortung im Mittelpunkt. Umso wichtiger seien Gelegenheiten, die den kollegialen Austausch außerhalb des täglichen Arbeitsrhythmus ermöglichen. Eine gemeinsame Reise könne das Gemeinschaftsgefühl stärken und neue Impulse geben.
Die jüngste Reise nach Tirana, Hauptstadt des EU-Beitrittskandidaten Albanien, habe den beteiligten Lehrkräften aus verschiedenen Bereichen der BBS Holzminden erneut neue Perspektiven eröffnet und die Schulgemeinschaft zusätzlich gestärkt. „Wir haben uns gleichzeitig mit der Geschichte Albaniens, den kulturellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen des Landes auseinandergesetzt“, so die mitgereiste Lehrkraft Mieke-Carolin Bischoff.
„Bildung bedeutet nicht nur Wissensvermittlung, sondern auch Offenheit, Reflexion und die Bereitschaft, andere Perspektiven zu verstehen. Begegnungen mit Geschichte, Kultur und Menschen erweitern den eigenen Blick – und genau diese Haltung möchten wir auch unseren Schülerinnen und Schülern vermitteln.“
Verschiedene Fachrichtungen im Gespräch
Besonders wertvoll sei bei den Reisen der Austausch zwischen den unterschiedlichen Fachrichtungen der Schule. Lehrkräfte aus den Bereichen Wirtschaft, Kfz- und Bautechnik, IT, Sprachen sowie Sozialpädagogik kamen außerhalb des Schulalltags intensiv miteinander ins Gespräch. Gerade diese Vielfalt mache berufliche Bildung aus und eröffne neue Impulse für Zusammenarbeit und Unterricht.
Die verschiedenen Projekte der Georg-von-Langen-Schule hätten gerade in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, dass gemeinsam und interdisziplinär vieles neu gedacht und angegangen werden könne. In einer zunehmend vernetzten Arbeitswelt seien genau diese Erfahrungen und Teamfähigkeit wichtige Bestandteile moderner Bildung. Sie flössen unmittelbar in den Schulalltag und in die Begleitung der Lernenden ein.
„Unterwegs in Sachen Bildung“ verstehe die BBS Holzminden daher auch als Auftrag, Bildung ganzheitlich zu denken: fachlich, menschlich und gesellschaftlich. Diese Haltung wolle die Schule weitergeben.
Foto: BBS Holzminden