Holzminden (red). Am 17. Mai wurde weltweit der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit (IDAHOBIT) begangen. Wie bereits im vergangenen Jahr setzte auch die Stadt Holzminden ein sichtbares Zeichen für Gleichberechtigung, Vielfalt und Respekt: Vor dem Rathaus wurde die „Progress Pride Flag“ gehisst. Der Rat der Stadt Holzminden hatte dies bereits vor zwei Jahren beschlossen.
Mit dieser symbolischen Geste bekennt sich die Stadt nach eigenen Angaben klar gegen Diskriminierung und Gewalt aufgrund sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität. Die Fahne mit ihren sechs Streifen und dem farbigen Keil steht für Fortschritt, Gemeinschaft und queere Sichtbarkeit.
Aktionen zum Pride Month im Juni geplant
Eine Arbeitsgruppe aus Politik und Verwaltung organisierte gemeinsam mit dem Queeren Netzwerk Weserbergland sowie dem Familien- und Kulturzentrum „drehscheibe“ anlässlich des IDAHOBIT sowie im Rahmen des Pride Month im Juni verschiedene Aktionen und Angebote.
Ziel der Veranstaltungen sei es, auf queere Themen aufmerksam zu machen, Sichtbarkeit zu schaffen, zum Austausch einzuladen und sich aktiv für Vielfalt, Akzeptanz und die Rechte queerer Menschen einzusetzen.
Die Aktionen entstehen zudem in Kooperation mit der Fakultät Soziale Arbeit der HAWK Holzminden. Dort findet im Juni bereits zum dritten Mal der Themenmonat „Forschung und Lehre: Queere Perspektiven & Queerfeindlichkeit“ statt.
Vielfältiges Programm in der Region
Durch die Zusammenarbeit entsteht nach Angaben der Organisatoren ein vielfältiges Programm mit Aktionen, Lesungen, Vorträgen, Ausstellungen und Filmdiskussionen für Interessierte aus der gesamten Region.
Ein besonderer Höhepunkt soll der Aktionstag am 12. Juni in der „drehscheibe“ werden. Geplant ist dort ein vielfältiges kulturelles Programm. Ziel sei es, Raum für Begegnung und Aufklärung zu schaffen – offen für alle, die sich informieren, austauschen oder ein Zeichen für Vielfalt setzen möchten.
Foto: Stadt Holzminden