Holzminden (red). Am 14. März trafen sich die Kreisgruppen Hildesheim, Harz und Göttingen aus Südniedersachsen zu einem gemeinsamen Schießvorhaben auf der Standortschießanlage in der Pionierkaserne am Solling. Ziel war es, Fähigkeiten und Fertigkeiten im Umgang mit dem Maschinengewehr 3, dem Gewehr G36 sowie der Pistole P8 unter Beweis zu stellen und weiter auszubauen.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Feldwebel der Reserve aus Hildesheim, Stabsfeldwebel Stobbs. Mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unterschiedlichen Truppengattungen folgten der Einladung. Vertreten waren unter anderem Jägertruppe, Panzergrenadiertruppe, Heeresfliegertruppe, Panzerpioniertruppe, Fernmeldetruppe, Sanitätsdienst sowie Angehörige von Marine und Luftwaffe. Die Bandbreite reichte vom Schützen bis zum Oberfeldarzt.
Ausbildung nach bewährtem Standard
Im Mittelpunkt des Vorhabens stand die Schaffung der Voraussetzungen für den Erwerb der Schützenschnur nach der früheren Ausbildungsordnung vor Einführung des neuen Schießausbildungskonzepts (neuSAK). Dadurch erhielten insbesondere noch nicht umgeschulte Reservistinnen und Reservisten die Möglichkeit, die erforderlichen Leistungen zu erbringen. Viele von ihnen können sich damit zeitnah über eine Schützenschnur in Bronze, Silber oder Gold freuen.
Die notwendigen Funktionen wurden aus den eigenen Reihen besetzt. Die Reservistenkameradschaft Holzminden stellte unter anderem die Aufsicht sowie die Einweisung am Maschinengewehr 3 durch Oberfeldwebel Engelke und Leutnant Droege. Als Schreiber und Munitionsausgeber war Hauptgefreiter Piontek eingesetzt. Insgesamt beteiligte sich die Reservistenkameradschaft Holzminden mit acht Kameradinnen und Kameraden an der Durchführung.
Die Organisatoren bewerten das Schießvorhaben als vollen Erfolg. Es habe zugleich den Auftakt für weitere gemeinsame Aktivitäten der Kreisgruppen in Südniedersachsen gebildet und die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg gestärkt. Unterstützung kam maßgeblich vom Panzerpionierbataillon 1 sowie der Standortverwaltung.

Fotos: RK Holzminden