Holzminden (red). Der SPD-Ortsverein wird am heutigen 21. März 2026 um 18 Uhr in der Bahnhofstraße am alten Postgebäude eine Gedenkveranstaltung abhalten.
Ab Februar 1933 bis in den folgenden Sommer war der Gewaltterror der SA und der Hilfspolizei fast täglich in und um Holzminden gegenwärtig. Die Beschlagnahmung und Besetzung der Genossenschaftsdruckerei der Oberweser-Volkszeitung an diesem Tag stellt dabei ein besonders dunkles und verbrecherisches Ereignis dar.
„Gerade in der Internationalen Woche gegen Rassismus ist es uns ein wichtiges Anliegen, an die Ereignisse von 1933 zu erinnern und deutlich zu machen, wohin Ausgrenzung, Hass und Gewalt führen können“, erklärt der Vorsitzende des Ortsvereins, Benjamin Beineke. „Das Gedenken mahnt uns, auch heute entschieden für Demokratie, Vielfalt und ein respektvolles Miteinander einzustehen.“
Die im Jahr 2024 eingerichtete Stele mit Inschrift erinnert seither dauerhaft an die Ereignisse und deren Bedeutung für die Stadtgeschichte.
„Wir wollen so auch weiterhin ein starkes und sichtbares Zeichen gegen Intoleranz, Fremdenfeindlichkeit und für eine friedliche Welt setzen“, führt die Ortsvorsitzende Manuela Schäfer weiter aus. Seitens des Ortsvereins wird auf eine rege Teilnahme gehofft.