Holzminden (zir). In der Grabenstraße steht eine umfassende Erneuerung bevor: Am 24. Februar beginnt offiziell die Sanierung der Straße samt Kanalbau. Mit dem Baustart wird der Bereich vollständig für den Verkehr gesperrt. Verkehrsteilnehmende müssen sich in den kommenden Monaten auf deutliche Einschränkungen einstellen.
Auch rund um den Johannismarkt verändern sich die gewohnten Abläufe. Teile der Fläche werden für die Baustelleneinrichtung benötigt, ein größerer Abschnitt des Parkplatzes dient künftig als Lagerplatz für Materialien. Zudem ist die Durchfahrt im Bereich des Parkplatzes vom Johannismarkt zum „Hafendamm“ während der Bauphase nicht nutzbar.
Umgestaltung mit Blick auf Denkmalschutz und Aufenthaltsqualität
Ein Schwerpunkt liegt auf der Neupflasterung. Das bisherige historische Sandsteinpflaster wird überwiegend durch sogenanntes Rumpelpflaster ersetzt. Ein mittiger Streifen aus alter Pflasterung bleibt aus Gründen des Denkmalschutzes bestehen. Seitlich schließen sich gepflasterte Bereiche mit leichtem Gefälle an, die in Entwässerungsrinnen übergehen. In den Zufahrten soll aufgearbeitetes Kopfsteinpflaster wiederverwendet werden.
Die Fahrbahn wird künftig eine Mindestbreite von 3,50 Metern aufweisen, einschließlich der jeweils 0,50 Meter breiten Muldengossen. Je nach Abschnitt variiert die Gesamtbreite der Straße zwischen 4,64 und 8,05 Metern.
Vorgesehen ist zudem die Ausweisung als verkehrsberuhigter Bereich. Damit teilen sich Fußgänger, Radfahrende und Pkw die gesamte Fläche. Separate Gehwege oder ausgewiesene Parkstände sind nicht geplant. Stattdessen soll eine etwa zwölf Quadratmeter große Grünfläche mit Bodendeckerrosen das Straßenbild auflockern und die Aufenthaltsqualität erhöhen.
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