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Donnerstag, 19. Februar 2026 Mediadaten
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Holzminden (zir). Im Ausschuss für Kultur, Freizeit und Tourismus ist am 18. Februar über die Zukunft des Internationalen Straßentheaterfestivals beraten worden. Mit vier Ja-Stimmen bei zwei Enthaltungen sprach sich das Gremium dafür aus, die Durchführung des 18. Festivals vom 14. bis 16. Mai 2027 dem Verwaltungsausschuss zu empfehlen. Die Entscheidung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Haushaltes 2026.

Für das Haushaltsjahr 2027 sollen 380.000 Euro eingeplant werden, um das Festival auf dem bisherigen künstlerischen Niveau realisieren zu können. In den zurückliegenden Jahren lag der Ansatz noch bei rund 300.000 Euro. Hintergrund der Erhöhung sind gestiegene Gesamtausgaben sowie ein neues Sicherheitskonzept, das zusätzliche finanzielle Mittel erfordert.
Seit Jahrzehnten prägt das Straßentheaterfestival das kulturelle Leben der Stadt und gilt als weit über die Region hinaus wahrgenommenes Veranstaltungsformat. Trotz angespannter Haushaltslage soll das Projekt als freiwillige Leistung fortgeführt werden.

Künstlerische Vorbereitung beginnt im Frühjahr

Mit der künstlerischen Planung und Begleitung soll erneut das Kulturbüro Nicole Ruppert beauftragt werden. Da die inhaltliche Arbeit bereits im Mai startet, ist eine Verlängerung des auf 13 Monate angelegten Beratervertrages erforderlich. Die dafür vorgesehenen 20.400 Euro sind im Haushalt 2026 berücksichtigt.

Ab Mai soll Ruppert Besuche bei Festivals im europäischen Ausland, unter anderem in Spanien durchführen. Dort sollen sowohl etablierte Ensembles als auch neue Gruppen gesichtet, Kontakte geknüpft und mögliche Engagements für Holzminden vorbereitet werden.

Mehr Mittel für Vielfalt und Sicherheit

Die Anhebung des Budgets soll nicht nur Preissteigerungen ausgleichen, sondern auch ein breit gefächertes Programm sicherstellen. Festivalleiterin Heike Leupold verdeutlicht die Notwendigkeit zusätzlicher Mittel: „Wir benötigen die Erhöhung der Gelder, da sonst an anderen Stellen gestrichen werden muss. Viel Programm ist nötig, da andere Aufführungen sonst überlaufen werden.“

Foto: zir

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