Holzminden (zir). Der „Little Ugly Christmas Tree“, der im Dezember für Aufmerksamkeit weit über die Stadtgrenzen hinaus sorgte, ist am Mittwochmorgen ordnungsgemäß abgebaut worden. Aufgrund der Witterung erfolgte der Rückbau etwas später als ursprünglich geplant. Der kleine, schmale Weihnachtsbaum entwickelte sich trotz – oder gerade wegen – seines ungewöhnlichen Erscheinungsbildes zu einem „großen Thema“ in Deutschland und stand für Zusammenhalt, Gemeinschaft und Engagement in der Stadt.
Besonderes Andenken an ein Stadterlebnis
Ganz abgeschlossen ist die Geschichte des Baumes jedoch nicht. Um seine Bedeutung für Holzminden dauerhaft festzuhalten, hat das Stadtmarketing entschieden, die Baumspitze zu bewahren. In Zusammenarbeit mit einer regionalen Künstlerin wird sie konserviert und in Epoxidharz eingebettet. So entsteht ein langlebiges Erinnerungsstück, das künftig einen Platz im Stadtgebiet erhalten soll. „Damit möchten wir zeigen, wie aus einem kleinen Teil der Weihnachtsdekoration ein gemeinsames Erlebnis für die Stadt geworden ist“, erklärt Michaela Reinecke-Koller, Geschäftsführerin der Stadtmarketing Holzminden GmbH.
Dank an Bürgerinnen, Bürger und Gäste
Das Stadtmarketing bedankt sich bei allen Holzmindenerinnen und Holzmindenern sowie bei den zahlreichen Gästen, die den „Little Ugly Christmas Tree“ mit Humor, Kreativität und Offenheit begleitet haben. Die vielen Fotos, Rückmeldungen und Geschichten rund um den Baum hätten verdeutlicht, wie stark der Zusammenhalt in der Stadt sei. „Die Resonanz hat gezeigt, wie lebendig und verbunden unsere Stadtgemeinschaft ist“, so Reinecke-Koller.


Fotos: zir