Holzminden (red). Auch in diesem Jahr waren die Sternsinger in Holzminden wieder unterwegs und setzten mit großem Engagement ein Zeichen der Solidarität. Getragen wird die Aktion von den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden in Holzminden sowie der katholischen Kirchengemeinde Holzminden. Sie verbindet den traditionellen Segen zum Jahresbeginn mit einer weltweiten Hilfsaktion von Kindern für Kinder.
Viele Kinder im Einsatz für den guten Zweck
In den evangelisch-lutherischen Kirchengemeinden beteiligten sich 15 Kinder, begleitet von zwei Betreuerinnen und Betreuern, drei Teamern sowie sieben Fahrerinnen und Fahrern. Die katholische Kirchengemeinde war mit 14 Kindern, vier Betreuenden, drei Leiterinnen sowie sechs Fahrerinnen und Fahrern im Einsatz. Gemeinsam zogen sie durch die Stadt, brachten den Segen und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder weltweit.
Besuch im Rathaus als besonderer Höhepunkt
Ein besonderer Höhepunkt der diesjährigen Aktion war der Besuch im Rathaus der Stadt Holzminden. Dort wurden die Sternsinger von Bürgermeister Christian Belke empfangen. Die Kinder überbrachten den traditionellen Segen für das neue Jahr und informierten über die Ziele der aktuellen Sternsingeraktion. Der Bürgermeister dankte den Kindern für ihren Einsatz und würdigte ihr Engagement für Kinder in schwierigen Lebenssituationen weltweit.
Einsatz gegen Kinderarbeit
Die Sternsingeraktion gilt als die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Unter dem diesjährigen Motto „Schule statt Fabrik – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ machen die teilnehmenden Kinder auf die Bedeutung von Bildung und den Kampf gegen Kinderarbeit aufmerksam. Die gesammelten Spenden kommen Kindern in Bangladesch zugute. In Zusammenarbeit unter anderem mit der Caritas werden dort Projekte unterstützt, die den Schulbesuch ermöglichen und neue Zukunftsperspektiven eröffnen.
Abschließend richteten die Organisatoren einen herzlichen Dank an alle beteiligten Kinder, Betreuerinnen und Betreuer, Fahrerinnen und Fahrer sowie an alle Spenderinnen und Spender, die diese wichtige Aktion ermöglicht haben.

Fotos: Stadt Holzminden