Holzminden (zir). Der von SPD und Bündnis 90/Die Grünen eingebrachte Antrag zum Ankauf des Bahnhofsgebäudes wird am 14. April um 17 Uhr in einer gemeinsamen Sitzung beraten. Tagungsort ist der Sitzungssaal in der „Neue Straße 17“ in Holzminden.
Wie aus dem Antrag hervorgeht, befassen sich der Ausschuss für Innenstadt, Stadtentwicklung und Wirtschaft sowie der Ausschuss für Bauen, Umwelt, Mobilität und nachhaltige Entwicklung mit dem Vorhaben.
Im Mittelpunkt der Beratungen steht die mögliche Übernahme des Bahnhofsgebäudes in städtisches Eigentum. Die Verwaltung soll nach dem Willen der Antragsteller Verhandlungen über einen Ankauf aufnehmen. Gleichzeitig geht es um die künftige Nutzung und Entwicklung des Gebäudes, das als prägendes Element für das Stadtbild gilt.
Vielfältige Nutzung und städtebauliche Bedeutung
Der Antrag sieht vor, im Gebäude zentrale Angebote wie öffentliche Toiletten, Fahrradabstellmöglichkeiten, Schließfächer sowie einen wettergeschützten Wartebereich zu schaffen. Auch soziale Nutzungen im Obergeschoss, etwa in Form von Sozialwohnungen oder alternativ einer Obdachlosenunterkunft, werden zur Prüfung vorgeschlagen.
Fokus auf Mobilität und Aufwertung
Darüber hinaus thematisiert die Vorlage die Rolle des Bahnhofs als zentraler Knotenpunkt für verschiedene Verkehrsträger. Durch eine funktionale und gestalterische Aufwertung könnten Aufenthaltsqualität und Umsteigemöglichkeiten verbessert sowie der öffentliche Personennahverkehr gestärkt werden.
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