Holzminden (red). „Die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen, insbesondere die Diskussionen um die Wehrhaftigkeit Deutschlands und die Stärkung sozialer Einrichtungen, haben die Debatte über eine allgemeine Dienstpflicht neu entfacht“, erklärt die CDU im Landkreis Holzminden.
Die Bundeswehr muss aufgrund der veränderten Bedrohungslage kurzfristig um rund 40 Prozent aufgestockt werden. Hierfür haben sich die Regierungsfraktionen auf ein neues Wehrdienstmodell geeinigt, das ab 2026 in Kraft treten soll. Dabei wird zunächst auf Freiwilligkeit gesetzt. Sollte die Zielzahl von 260.000 Soldatinnen und Soldaten nicht erreicht werden, wird eine Bedarfswehrpflicht erwogen. Auch der personelle Bedarf im sozialen Bereich wächst stetig.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, ob ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr für junge Menschen – ob in Uniform oder im sozialen Bereich – eingeführt werden sollte, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und Krisenbewältigung zu ermöglichen. Oder ob ein solcher Pflichtdienst den Prinzipien einer freiheitlichen Gesellschaft widerspricht.
„Diese Fragen sind hochrelevant und werden kontrovers diskutiert“, erklären Mareike Lotte Wulf MdB und Uwe Schünemann MdL. Beide Politiker laden alle Interessierten herzlich ein, am Donnerstag, 11. Dezember 2025, um 18.30 Uhr im create:hub, Zeppelinstraße 6 in Holzminden, darüber zu sprechen und verschiedene Perspektiven zu beleuchten.
Die Gäste auf dem Podium sind:
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Maximilian Rose – Schüler des Campe-Gymnasiums Holzminden
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Marla Michel – Schülerin des Internats Solling
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Brigadegeneral Marco Eggert – Kommandeur der Panzerbrigade 21
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Prof. Dr. Mattias Fischer – Hessische Hochschule für öffentliches Management und Sicherheit
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Mareike Lotte Wulf MdB – Parlamentarische Staatssekretärin im BMBFSFJ
Die Moderation übernimmt Uwe Schünemann MdL.
Über die Zusage von Maximilian Rose und Marla Michel freuen sich die Ausrichter sehr, denn die Debatte soll nicht über die Köpfe der jungen Generation hinweg geführt werden. Der Stammtisch bietet allen Gästen ausreichend Gelegenheit, mitzudiskutieren.