Cookie-Einstellungen

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken, für Komforteinstellungen oder zur Anzeige personalisierter Inhalte genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

Essenziell

Diese Cookies sind für den Betrieb der Seite unbedingt notwendig und ermöglichen beispielsweise sicherheitsrelevante Funktionalitäten.

Statistik

Um unser Angebot und unsere Webseite weiter zu verbessern, erfassen wir anonymisierte Daten für Statistiken und Analysen. Mithilfe dieser Cookies können wir beispielsweise die Besucherzahlen und den Effekt bestimmter Seiten unseres Web-Auftritts ermitteln und unsere Inhalte optimieren.

Komfort

Wir nutzen diese Cookies, um Ihnen die Bedienung der Seite zu erleichtern.

Samstag, 27. Juli 2024 Mediadaten
Anzeige
Anzeige

Landkreis Holzminden (red). Welche Tricks nutzen Gauner, um ältere Menschen am Telefon um ihr Hab und Gut zu bringen? Das Seniorenservicebüro des Landkreises Holzminden bietet regelmäßig Informationsveranstaltungen zu diesem wichtigen Thema an. Auf Einladung von Silvia Kieven und Elke Wünsche trafen sich jüngst wieder zahlreiche Interessierte im Holzmindener Kulturzentrum „Drehscheibe“, um sich intensiv über aktuelle Kriminalitätsformen aufklären zu lassen. Als Referent konnte Polizeihauptkommissar Christian Rusniok gewonnen werden, der in spannender Weise über aktuelle Erkenntnisse zur Kriminalität gegenüber älteren Menschen berichtete. 

Rusniok informierte die Anwesenden über den noch immer häufig funktionierenden „Enkeltrick“, aber auch über eine neuere Betrugsmasche, bei der sich Betrüger am Telefon als Polizeibeamte, Rechtsanwälte oder andere Amtspersonen ausgeben. Dabei erscheint dann die Rufnummer örtlicher Polizeidienststellen oder gar die 110 mit einer Ortsvorwahl im Telefondisplay. Die Täter nutzen darüber hinaus Namen von real existierenden Personen, um ihre Geschichte noch glaubwürdiger wirken zu lassen. Die Opfer werden in lange Telefonate verwickelt, um mit überzeugenden Geschichten deren Vertrauen zu gewinnen. Anschließend werden die Angerufenen dann aufgefordert, Wertgegenstände und Bargeld zum eigenen Schutz an einen „Kollegen“ zu übergeben. „Wer einen solchen Anruf erhält, sollte niemals die eigenen Personalien herausgeben“, machte Polizeihauptkommissar Rusniok deutlich. Besser sei es, aufzulegen und die örtliche Polizeibehörde anrufen, um den Sachverhalt genau zu schildern. 

Im Laufe des gesamten Vortrages wurde erneut deutlich: Egal ob am Telefon, an der Haustür, im Internet oder per Post, die Betrüger sind geschult, erfinden immer neue Betrugsmaschen und nutzen die Rechtschaffenheit und Gutgläubigkeit der Bürger*innen gezielt aus. Umso wichtiger ist es, diese betrügerischen Vorgehensweisen der Öffentlichkeit bewusst zu machen, waren sich alle Anwesenden einig. Zwischen allen Besuchern entwickelte sich ein lebhafter Austausch über praktische, verhaltensorientierte Ratschläge und Hilfen. 

„Ziel einer jeden Prävention muss es sein, ältere Menschen vor Kriminalität zu schützen und deren Lebensqualität durch eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls zu steigern“, ermunterte Elke Wünsche die Anwesenden, die gewonnen Kenntnisse als Multiplikatoren in die Welt zu tragen. 

Foto: Elke Wünsche/Landkreis Holzminden

Anzeige
Anzeige
commercial-eckfeld https://commercial.meine-onlinezeitung.de/images/Holzminden/Eckfeld/SSV%20Holzminden%20und%20Steinheim%20.jpg#joomlaImage://local-images/Holzminden/Eckfeld/SSV Holzminden und Steinheim .jpg?width=295&height=255