Holzminden (zir). Der 1. Mai verlief für die Feuerwehr Holzminden alles andere als ruhig: Gleich viermal mussten die Einsatzkräfte im Stadtgebiet und den Ortsteilen ausrücken.
Der erste Alarm erreichte die Feuerwehr am Nachmittag gegen 15:19 Uhr. Im Bereich Allernbusch hatte ein Motorradfahrer auf Höhe der Zufahrt zum Waldparkplatz „Hohe Eiche“ eine brennende Fläche entdeckt und den Notruf gewählt. Vor Ort bestätigte sich ein kleiner Flächenbrand. Die Feuerwehr konnte das Feuer zügig mit einem Schnellangriff unter Kontrolle bringen. Anschließend wurde das Brandgut auseinandergezogen, um versteckte Glutnester auszuschließen. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera sorgte für zusätzliche Sicherheit.
Kaum war dieser Einsatz beendet und die Kräfte zurück im Gerätehaus, folgte bereits die nächste Alarmierung. In der Neuen Straße hatte die Brandmeldeanlage im Rathaus ausgelöst. Ursache war jedoch kein Feuer, sondern eine Störung an der Heizungsanlage.
Nur kurze Zeit später ging der nächste Notruf ein: Gemeinsam mit der Feuerwehr Silberborn wurden die Holzmindener Kräfte zu einem gemeldeten Flächenbrand am Glashüttenweg in Silberborn alarmiert. Dort sollte eine rund 250 Quadratmeter große Fläche in Flammen stehen. Vor Ort konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Nach intensiver Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um einen mutwillig ausgelösten Fehlalarm handelte.
Noch während dieses Einsatzes lief in der Leitstelle in Hameln bereits die nächste Meldung auf. Die Brandmeldeanlage eines Baumarktes in der Zeppelinstraße hatte ausgelöst. Auch hier rückte die Feuerwehr umgehend aus, konnte jedoch schnell Entwarnung geben: Eine Störung in der Sprinkleranlage war der Auslöser.



Fotos: Feuerwehr Holzminden