Holzminden (zir). Ein ereignisreicher Tag hat die Einsatzkräfte in Holzminden gefordert. Mehrere Einsätze liefen teils zeitgleich und verlangten eine koordinierte Zusammenarbeit.
Für Aufsehen sorgte insbesondere ein automatischer Notruf über ein eCall-System. Unter dem Stichwort „eingeklemmte Person in Lebensgefahr“ ging die Meldung aus der Leitstelle bei den Mitgliedern der Feuerwehr ein. Vor Ort stellte sich die Lage jedoch als deutlich harmloser heraus: Vermutlich hatte ein Handy während der Fahrt auf dem Autodach gelegen und war auf der Bundesstraße 64 heruntergefallen. Die Fahrerin bemerkte dies, als die Musik plötzlich stoppte und ortete das Gerät gemeinsam mit ihrer Mutter. Die alarmierte Feuerwehr konnte schließlich sowohl das Handy als auch die Fahrerin ausfindig machen – ein Unfall lag nicht vor.
Ebenfalls die Feuerwehr bei zwei Einsätzen zur Tragehilfe im Einsatz. In Holzminden unterstützten die Kräfte den Rettungsdienst mit der Drehleiter. Parallel wurde auch in Neuhaus im Solling eine Tragehilfe erforderlich. Da die eigene Drehleiter bereits gebunden war, kam die Werkfeuerwehr Symrise mit ihrer Drehleiter zur Unterstützung hinzu.