Holzminden (red). Der letzte Aktionstag der diesjährigen Verkehrssicherheitswoche stand ganz unter dem Motto ,,Prävention". So stand für die im Sommer eingeschulten Kinder der Karlschule Holzminden nicht Mathe oder Deutsch auf dem Programm, sondern eine Präventionsveranstaltung zum Thema,,Sichere Bushaltestelle". Ziel dieser Veranstaltung war und wird es in der Zukunft sein, den Schulweg der Kinder sicherer zu gestalten.

Dabei wurde das gesamte Spektrum, wie zum Beispiel das Verhalten auf dem Weg zur Bushaltestelle, an der Bushaltestelle und natürlich im Bus abgedeckt. Auch das Thema "Toter Winkel" wurde den Schulkindern kindgerecht vermittelt. Zunächst fand dazu eine theoretische Einheit in der Aula der Karlschule statt, in der auch ein kleiner Film gezeigt wurde. In diesem Film wurden altersgerecht die Gefahren im Straßenverkehr aufgezeigt und spielerisch Handlungsanweisungen gegeben.

Im Anschluss gab es praktische Übungen, wozu die RBB zusätzlich ein Linienbus zur Verfügung stellte. Mit diesem wurde am Schulzentrum Liebigstraße der zuvor theoretisch vorgestellte Inhalt in die Praxis umgesetzt. Für die Kinder war dies eine angenehme Abwechslung zum Schulalltag und auch in den Gesprächen mit dem Lehrpersonal wurde deutlich, wie wichtig solche Veranstaltung für die jüngsten Schüler sind.

"Immer wieder sorgen kleine Rangeleien oder ausgelassenes Spielen an Bushaltestellen für gefährliche Situationen im Straßenverkehr. Daher werden wir diese Präventionsveranstaltungen für die 1. und 2. Klassen wieder vermehrt anbieten.", stellt der Kontaktbeamte der Polizei, Polizeioberkommissar Jens-Peter Meffert, fest und unterstreicht damit die Wichtigkeit einer solchen Veranstaltung.